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KK und die leidigen Kostenvoranschläge wg. angepasster Hilfsmittel

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von bise, 13. Dezember 2004.

  1. bise

    bise Neues Mitglied

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    hallo, an alle user!
    was habt ihr für erfahrungen mit euren kken gemacht?

    ihr habt ein hilfsmittel vom (rheuma)doc verordnet erhalten wie einlagen, bandagen, orthesen usw.. diese hilfsmittel mussten für euch zugerichtet werden, also nicht so mal nebenbei im sani.-laden zu erhalten.
    i.d.r. wird dann ein kostenvoranschlag des hilfsmittelerbringers an die kk abgegeben mit der bitte um genehmigung.
    wie oft wurde das hilfsmittel abgelehnt, weil zu teuer, weil nicht notwendig, weil medizinisch nicht begründet?
    was geschah dann?
    widerspruch eingelegt?
    wie lange hat das dann alles gedauert?
    war die kasse bereit, einen zuschuss zu zahlen?

    grund meiner anfrage:
    ich habe permanenten ärger mit der kk.
    wenn ich z.b. eine handschiene benötige, dann muss ich sie sofort haben und nicht erst nach monaten, denn dann ist das gelenk noch instabiler. einlagen für die winterschuhe brauche ich jetzt im nov./dez. und nicht im april. usw.

    schreibt bitte doch mal eure erfahrungen.
    gruss
    bise
     
  2. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    Hallo Bise,

    ich habe dieses Jahr nur Einlagen verpasst bekommen und diverse Standart Bandagen,alles ohne Genehmigung.

    Die Genehmigung für eine Krankenhausauftenhalt bekomme ich innerhalb von 24-48 Std genehmigt zurück, auch wenn es sich um ein Anthrosophisches Krankenhaus handelt.

    Ich mußte auch nicht während meiner 9 Monate Krankschreibung, kein einziges Mal zu einem Gutachter.

    Es tut mir leid, das Du Dich immer wieder so über Deine Krankenkasse ärgern mußt.

    liebe Grüße
    Sabine
     
  3. Ulla

    Ulla "hessische Hexe"

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    Hallo bise,

    meine Erfahrungen sind total unterschiedlich, zu meist jedoch sehr unbefriedigend.
    In den meisten Fällen hatte ich den Stress wegen meiner kleinen Tochter, ich hatte das Gefühl das unsere KK immer alles extra kompliziert macht.

    Für mich brauchte ich auch immer extra Kostenzusagen wie z.B. für eine stationäre RSO an der Hüfte, dauerte damals drei Monate bis die Bewilligung durch war.

    doch in all den Jahren hatte ich letzte Woche das erste mal ein angenehmes Erlebnis, die Pflegestufe bei unserer Tochter wurde ohne Hausbesuch, nur nach Aktenlage, weiter verlängert.

    Das war völlig neu!!!

    Ich wünsche Dir viel Kraft und einen langen Atem im Kampf mit der KK

    immer hart dran bleiben

    Liebe Grüße

    Ulla
     
  4. bise

    bise Neues Mitglied

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    hallo, liebe leute, da muss ich doch dauernd was falsch machen. ich habe dauernd ärger.
    meine hilfsmittelerbringer residieren 100 km entfernt vom wohnort. bin ich per taxi - selbst gezahlt ! - endlich dort, wird das hilfsmittel angepasst. denn nur zur vorstellung meiner kaputten gelenke zwecks fertigung des kostenvoranschlag - diesen aufwand kann ich nicht noch zusätzlich bringen. es dauert bei mir wg. der deformierten gelenke immer länger als sonst üblich. der kostenvoranschlag wird beinahme immer abgelehnt, der widerspruch läuft dann; docs sind mehr als sauer, wenn ich um mediz. begründung bitte; dann vergehen wochen - und meine gelenke werden schlimmer und schlimmer; die verletzungsgefahr steigt usw....
    wenn ich etwas verordnet bekomme, brauche ich es sofort, da kann ich keinen tag länger warten. dann bin ich heilfroh, wenn der hilfsmittelerbringe überhaupt einen termin für mich hat. denn begeistert sind die alle nicht, wenn ich anrücke. er weiss bereits im voraus, dass es kompliziert wird. manchmal habe ich den eindruck gewonnen, man übernimmt aus mitleid meinen fall.
    klar, wäre ich stationär, wäre alles null problemo -aber so.
    ergebnis: ich muss löhnen.
    gruu
    bise
     
  5. KayC

    KayC Stehauffrauchen

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    was kann man da machen? Ich weiß es auch nicht. Ich habe von meiner Ergotherapeutin jetzt Ulnardeviationsschienen verordnet bekommen, jetzt für beide Hände und auch komplett für alle Finger. Die Genehmigung ist jetzt auch nach 4 Wochen nicht durch, vor kurzem bekam ich mehrere Schreiben von der Techniker mit der Bitte um Geduld, da das erst vom Medizinischen Dienst genehmigt werden muß :confused:

    Der Mensch bei der KK konnt mir aber auch nicht sagen, warum das so ist? Als ich in Sendenhorst war, gab es keinerlei Probleme mit der Verordnung :o

    Ich bin übrigens bei der Techniker KK.
     
  6. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo bise,

    ich habe im vergangenen Jahr (2003/2004) mehrere Hilfsmittel erhalten:

    1. Dez.03/Jan. 04 - Enlagen für Schuhe im Sani-laden nach "Gips"-Abdruck angefertigt - keine Genehmigung erforderlich (zumindest nicht mitbekommen) - konne die Einlagen Anfang Januar 04 abholen (10 Euro Selbstbeteiligung) - KK: BEK

    2. Div. Handgelenk-Bandagen (mit und ohne Daumen) - keine Genehmigung erfoderlich, konnte ich gleich (nach Zahlen der Zuzahlung) mitnehmen - KK: BEK

    3. Kompressionsstrümpfe/Strumphose: insgesamt (allerdings mit zwischenzeitlicher Thrombose und KK_Wechsel) 1 Strumpfhose und 4 Paar Strümpfe: keinerlei Probleme weder bei der BEK noch bei der TKK (ab 07/04)

    4. Blutdruckmessgerät: Genehmigung durch TKK (Dauer ca. 2,5 Wochen - aber das Sanihaus hat die erste Genehmigung verschlampt und mir nicht bescheid gegeben) - ansonsten keinerlei Probleme: KK: TKK

    Jetzt sollen noch spezielle Gehhilfen dazukommen (komme mit den üblichen UAG's und den Arthritikerstützen nicht klar und habe deshalb am Montag in der ERgo einen Beratungstermin - mal schaun wie es läuft.

    Deine Probleme hören sich m.E. sehr stark nach einer BKK an. Die BKK's wollen eigentlich nur junge gesunde Mitglieder haben (deshalb waren die ja auch so günstig), wenn diese dann aber zahlen müssen, werden Stöcke überall in den Weg gelegt, Genehmigung unnötig in die Länge gezogen und Zahlungen an Ärzte einfach nicht getätigt (mein Onkel ist im letzten Jahr zu einer BKK gewechselt, daraufhin hat ihm sein Zahnarzt gesagt, dass er ihn nur noch behandeln würde, weil er ihn schon so lange kennen würde, ansonsten würde er - außer bei Notfällen - alle Patienten die bei einer BKK versichert sind wieder fort schicken, da diese KK eine erbärmliche Zahlungsmoral hätten!!!!

    Ich bin mit der TKK voll zufrieden (bin aber auch erst seit Sommer dort versichert). Ich zahle lieber ein oder zwei Prozent mehr Beitrag und habe dadurch weniger Probleme was Genehmigungen, Krankengymnastik, Operationen etc. angeht.
     
  7. bise

    bise Neues Mitglied

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    zur klarstellung:

    ich bin bei keiner BKK versichert.
    ich bin bei einer der ganz grossen kk - nicht AOK - die immer sehr hohe beiträge verlangt hatte. habe nie gewechselt, war als gesundes ganz junges mädchen von meiner ersten arbeitsstelle dort angemeldet worden. meine kinder waren dort nie familienmitversichert sondern dort immer selbst versichert.

    und jetzt habe ich dauernd ärger, der dazu führt, dass ich die kosten für viele individuell angepasste hilfsmittel tragen muss (die dann natürlich als "privat" noch abgerechnet werden!).

    irgendwo läuft da etwas "schief". habe den sachbearbeiter bei der hiesigen geschäftsstelle gefragt, was ich denn "falsch" mache. keiner konnte mir helfen.
    daher habe ich diese umfrage gestartet.
    vielleicht könnt ihr mir nen tipp geben.
    muss morgen mal wieder für ne weile weg - krankheitshalber.
    wer weiss rat?
    gruss
    bise
     
  8. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hallo bise,

    so furchtbar viel kann ich thematisch nicht beisteuern,
    aber ich bin bei der dak, und habe in den letzten 2 jahren
    anstandslos einlagen, achillesstützen und diese handschiene
    bekommen, da war keine anfrage nötig. tut mir leid, dass du solche probs
    hast! alles gute für die nächsten tage!

    marie
     
  9. bise

    bise Neues Mitglied

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    hallo Marie,
    war das im laufe einer stationären kkbehandlung?
    oder war das vom niedergelassenen doc verordnet?
    gruss
    bise
     
  10. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hi,

    nee, war ganz schlicht vom orthopäden verordnet.:)

    lg marie
     
  11. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    schieb das thema mal hoch:

    zahlen bei euch immer die kk die verordneten hilfsmittel ohne grosse probs?
    ich meine die individuell angepassten hilfsmittel!!! denn diese verursachen kosten. sitzen sie nicht richtig, müssen sie geändert werden usw. usw. - i.d.r. will der hilfsmittelerbringer dann per stunde abrechnen. überblickt er schon am anfang, dass er das nicht ohne grösseren aufwand schafft, reicht er einen voranschlag mit höheren kosten ein. diese werden abgelehnt von der kk - so jedenfalls läuft es bei mir immer. zugegeben, vieles hängt vom jeweiligen (fach) kenntnisstand und handwerklichen können des hilfsmittelerbringers ab. das ist sehr unterschiedlich. leider hat man als betroffener manchmal keine auswahl, wenn man in regionen wohnt, wo rheuma mässig nicht viel läuft. klar in großstädten und rheuma-ambulanzen kann man sicherlich manchmal besser und auch kostengünstiger versorgt werden.

    vielleicht melden sich doch noch betroffene. oder seid ihr alle noch so "fit", dass ihr keine angepassten hilfsmittel benötigt?
    gruss
    bise
     
  12. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    möchte thema löschen,
    hat sich ja jetzt erledigt. es gibt festbeträge ab 1.1.05, kostenvoranschläge werden nicht mehr erstellt.
    gruss
    bise
     
  13. bise

    bise Neues Mitglied

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    die kostenvoranschläge bleiben doch. habe heute nachricht von kk erhalten.
    sie entfallen nur für die posten, für die die festbeträge vorgesehen sind. zukünftig kann hilfsmittelerbringer bestimmen, ob ihm der festbetrag reicht oder ob er umfangreichere arbeit machen muss, er also eine position angeben kann, für die noch kein festbetrag vorgesehen ist, so dass er kostenvoranschlag einreichen muss.
    die docs werden sich "freuen", denn sie müssen künftig mit den hilfsmittelerbringern direkt zusammenarbeiten.
    der patient wird der "dumme" sein.
    gruss
    bise