Kevzara (Sarilumab) Erfahrungen?

Dieses Thema im Forum "Biologika und niedermolekulare Wirkstoffe" wurde erstellt von algebra, 1. März 2018.

  1. Manoul

    Manoul Bekanntes Mitglied

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    Hallo mary,
    bei mir hat das Kevzara auch eine Weile gebraucht bis es gut wirkte. Wenn es wirkt, fängt es langsam an und wird dann aber immer besser. Übrigens wurde bei mir auch die anfängliche starke Müdigkeit mit der Zeit besser.
    Achte bitte dabei regelmäßig auf deine Blutwerte. Ich musste Kevzara trotz recht ordentlicher Wirkung absetzen noch bevor es voll zum tragen kommen konnte, weil meine Leukozyten ziemlich in den Keller gingen.

    Gute Besserung wünscht Manoul
     
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  2. mary_

    mary_ Neues Mitglied

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    Hi Manoul, danke für deinen Bericht! Am Freitag schauen wir meine Blutwerte an.

    Lg
    Marina
     
  3. Dalla

    Dalla Neues Mitglied

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    Hallo Manoul, wie geht es dir mit deinem neuen Medikament? Hoffe du bist schmerzfrei und verträgst das Medikament gut. Liebe Grüße Dalla
     
  4. Manoul

    Manoul Bekanntes Mitglied

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    Hallo Dalla,
    ich nehme jetzt seit 6 Wochen den Kinase-Inhibitor Baricitinib, Handelsname Olumiant. Bisher läuft es ganz zufriedenstellend. Ich hab alle anderen Rheuma- und Schmerzmedikamente unterdessen abgesetzt und bin sogar mit Prednisolon auf nur noch 5 mg runter und schleiche ganz langsam weiter aus. Es ist schon noch eine Gradwanderung aber besonders bei schönem, beständigem Wetter geht es mir ganz gut und von Zeit zu Zeit bin ich sogar annähernd mal beschwerdefrei. Insgesamt bin ich recht zufrieden und gehe davon aus, dass es noch besser wird. Das Medikament braucht, ähnlich wie die meisten Biologika, etwa 3 Monate bis es die volle Wirkung hat. Je mehr ich mich bewege und leichten Sport treibe, desto beweglicher bin ich. Nur bei Wetterumschwüngen geht es mir meist nicht ganz so gut und die Morgensteifigkeit blieb mir bisher auch in unterschiedlicher Intensität erhalten, ist aber bedeutend besser geworden und garkein Vergleich zu vorher. Die Blutwerte erholen sich auch nach und nach, sogar Blutdruck und Puls werden immer besser und bisher habe ich vom Olumiant keine Nebenwirkungen entdecken können.

    Alles in allem also bisher ein richtig guter Erfolg und ich bin ziemlich zufrieden mit der Entwicklung. Wenn es noch ein wenig besser werden könnte und dann möglichst langfristig funktioniern würde, wäre ich sehr glücklich und könnte echt prima damit leben.

    Diese neue Medikamentegeneration könnte also eine echte Alternative sein, wenn die Biologika nicht oder nicht mehr funktionieren.

    Liebe Grüße und gute Besserung wünscht Manoul ;)
     
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  5. Dalla

    Dalla Neues Mitglied

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    Hallo Manuol, das freut mich, dass es dir deutlich besser geht. Ich hoffe für dich, dass es noch weiter bergauf geht und du die Medikamente weiter so gut verträgst. Das Leben ist schöner, wenn man schmerzfrei ist. Ich selbst bin zufrieden mit meinem Zustand, kann einigermaßen schmerzfrei mit meinen beiden Hunden gehen. Meine Entzündungswerte sind in Ordnung. Die Leukozyten schwanken wie immer, einmal rauf, einmal runter. Aber alles im grünen Bereich. Liebe Grüße und ein „bergauf“ Dalla
     
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  6. Manoul

    Manoul Bekanntes Mitglied

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    Bei mir ist es so, dass je länger ich laufe, desto weniger Schmerzen habe ich. Ohne Schmerzen oder zumindest mit schmerzfreien Phasen ist das Leben definitiv deutlich positiver, schöner und bietet viel mehr Optionen. Ich habe noch immer deinen Tip mit den Radonhöhlen im Hinterkopf aber dieses Jahr wird es wohl nicht mehr klappen. Aber ich war im Mai/Juni schon 4 Wochen zur Reha die mir so richtig gut tat. Im Nachhinen ärgere ich mich, dass ich das nicht schon viel eher gemacht habe. Der Reha-Effekt war viel besser als ich erwartet habe und hat mich in allen Belangen weitergebracht. Ab jetzt werde ich regelmäßig versuchen eine Reha zu bekommen.

    Ich wünsche dir, dass dir das Sarilumab so lange wie möglich hilft und einen halbwegs schmerzfreien Alltag ermöglicht.

    Liebe Grüße und weiter gute Besserung wünscht Manoul ;)
     
  7. Kai Spezial

    Kai Spezial Neues Mitglied

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    Hallo! Bin 51 Jahre alt (männlich) und habe 2010 die Diagnose erhalten. Begonnen mit MTX, bei welchem sich nach 7 Jahren eine Unverträglichkeit einstellte und ich auf das biologische "Erelzi" eingestellt wurde. Bei "Erelzi" stellten sich recht früh unangenehme Nebenwirkungen ein, somit schwenkte man um, auf "Kevzara". Leider stellt sich erst nach 3 Monaten heraus, ob es Wirkung erzielt, oder auch nicht. In meinem Fall hat sich das Warten jedenfalls absolut gelohnt, denn seit ich "Kevzara" (200 mg - Pen; 14-tägig) spritze, geht´s mir besser denn je. Keine Schübe mehr, keine Schmerzen. Nebenwirkungen habe ich bisher nicht feststellen können. Hinzuzufügen ist aber dennoch, dass sich jedes Medikament auf die verschiedensten Körpertypen, sowie die Körperchemie, auch verschieden auswirken kann. Das heißt, was für den Einen gut ist, muss nicht gleich für den Anderen gut sein und andersrum. Dies wiederum lässt einen direkten Erfahrungsaustausch nicht zu. Man kann und muss es wohl selbst austesten. In diesem Sinne: Alles Gute!
     
  8. Manoul

    Manoul Bekanntes Mitglied

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    Da bin ich komplett deiner Meinung @Kai Spezial , Wirkung und Verträglichtkeit von Medikationen sind sehr individuell und in der Regel kaum übertragbar. Aber darum geht es hier ja eigentlich nicht, sondern eher um den Erfahrungsaustausch. Auch wenn es ganz individuelle Erfahrungen sind, ist es immer wieder interessant Erlebnisse aus der Sicht von Betroffenen geschildert zu bekommen. Ich habe davon in der Vergangenheit häufig profitiert. :biggthumpup:

    LG Manoul ;)
     
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