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Kennt ihr den Begriff"Griffelfinger"?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Frank.H, 6. Juli 2006.

  1. Frank.H

    Frank.H Neues Mitglied

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    Hallo,ich komme gerade von meinem Hausarzt,dem ich einen Laufzettel vom Rheumaarzt vorgelegt habe.Einige Kürzel kannte ich nicht.wie zb.Griffelf.
    Er hat mir das aufgemalt,demnach sind die Gelenke an den Fingern nicht mehr viel dicker als der eigentliche Finger.Das wäre wohl auch ein klarer Hinweis auf meine Polyarthritis.Ich habe schon das Internet durchsucht mit dem begriff Griffelfinger,konnte aber nichts finden.Ich hoffe ihr habt da schon mal was darüber gehört.Danke schon mal im voraus.
    Frank.
     
  2. stoppelhopser

    stoppelhopser Neues Mitglied

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    hallo frank,

    also mir ist das wort an sich schon ein begriff aus meiner eigenen kindheit :rolleyes:

    allerdings sagt man in sachsen nicht griffelfinger, sondern einfach nur griffel, statt finger - griffel selbst ist ... ein Stift zur Beschriftung einer Schiefertafel oder Wachstafel. Er wurde zuerst in Mesopotamien zur Beschriftung von Keilschrifttafeln benutzt. Viele Werkzeuge, die die Oberfläche eines Werkstücks ritzen, werden Griffel genannt.ist ein Stift zur Beschriftung einer Schiefertafel oder Wachstafel. Er wurde zuerst in Mesopotamien zur Beschriftung von Keilschrifttafeln benutzt. Viele Werkzeuge, die die Oberfläche eines Werkstücks ritzen, werden Griffel genannt. (Auszzug aus Wikipedia)

    hoffe, ich konnte dir damit zumindest ein wenig helfen
     
  3. susannegru

    susannegru Neues Mitglied

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    Hallo Frank,
    habe den Begriff auch noch nicht gehört. Ich habe auch CP. Aber bei mir werden die Gelenke immer dicker durch die Schübe. Das finde ich komisch, dass sie bei Dir dünner als die dazwischenliegenden Knochen sind. Ich habe zwei befallene Mittelgelenke: rechter Mittelfinger, rechter kleiner Finger. Die Gelenke sind damals so angeschwollen, dass ich keine Ringe mehr tragen konnte. Da habe ich noch keine schubartigen Schmerzen gehabt und wusste gar nicht, dass das Rheuma ist. Erst als ich plötzlich nicht mehr aufstehen konnte, bin ich zum Arzt gegangen. Am schlimmsten sind meine Handgelenke betroffen. Durch die Medis (Humira, MTX, Predniloson) sind die Schwellungen und Verdickungen total zurückgegangen und man sieht nur noch wenig. Vielleicht hast Du etwas Anderes? Als Diagnose hätte der Rheumatologe eigentlich Rheumatoide Arthritis aufscheiben müssen (chronische Polyarthritis ist veraltet.) Warst Du bei einem internistischen oder orthopädischen Rheumatologen? Welche Medikamente sollst Du nehmen? Wie sind Deine Blutwerte? beste grüsse von susanne
     
  4. Frank.H

    Frank.H Neues Mitglied

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    9. Dezember 2003
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    Hallo Susanne,
    die genaue Diagnose lautet bei mir seronegative chronische Polyarthritis.
    Ich glaube Du vertust dich damit das dies die alte Bezeichnung ist.Soweit wie ich weiß ist der Begriff Rheumatoide Arthritis der ältere.Aber das ist ja eigentlich egal.Ich habe in den Händen und Füßen auch sichtbare Erosionen der Gelenke.Ich bin bei einem internistischen Rheumatologen in Herne in Behandlung.Meine Blutwerte waren immer so das eine Diagnose schwer war,da ja negativ.Also keine Rheumafaktoren und auch die Blutsenkung war wenn überhaupt,nur leicht erhöht.Allerdings sind meine ANA oder auch ANF Werte in den letzten jahren leicht positv gewesen .Irgendwie mit einem gesprenkeltem Muster.Was ja zum Rheuma passt.Dann sind noch die HLA B 13 Werte positiv.Diese Werte deuten eigentlich auf eine Psoriasis-Arthritis hin.Das sind irgendwelche Gene,so wie bei Bechterew der B 17 Wert.Meine Wirbelsäule ist auch leicht betroffen.Auch ist die Knochendichte gerade im Bereich der LWS etwas zu niedrig.Deshalb habe ich ein jahr lang Fosamax Tabletten genommen.Die sind gegen Osteoporose.Haben gut geholfen.
    Meine Finger sind auch öfter dick.Aber so insgesamt.nicht nur einer.Das hat sich gebessert seitdem ich Sulfasalazin als Basismedikament und Kortison(2,5 mg Prednisolon)nehme.Entzündungen auf den Hüftköpfen und Facettengelenken in der LWS hat man auch gefunden,bei einem MRT.Nach der letzten Röntgenaktion der Hände und Füße stand dann die Diagnose für meinen Rheutologen eindeutig fest.Das ganze hat über 10 jahre gedauert.das soll aber wohl normal sein, wenn sowas von den Blutwerten negativ verläuft.Obwohl die Butsenkung wie ich schon erwähnte nie hoch war,so werden doch die Gelenke langsam aber sicher zerstört.
    Wie das alles mit den sogenannten"Griffelfingern"zusammenpasst weiß ich eben nicht.meinhausarzt kennt sich im Bereich Rheuma gut aus und meinte eben das dies auch ein Hinweis auf Arthritis ist.Vielen Dank nochmal für deine Antwort und ein schönes Wochenende.
    Frank.