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Juvenile Arthritis

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von SirHenry, 7. Juni 2012.

  1. SirHenry

    SirHenry Neues Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben!

    Ich leide an chronischer Polyarthritis und bin Gott sei Dank gut eingestellt. Leider habe ich dennoch ein Problem. Meine Tochter 13 Jahre alt hatte im letzten Herbst oft Gelenkschmerzen und Schwellungen. Sie wurde daraufhin untersucht, aber im Blut gab es keinerlei Anzeichen für juvenile Arthritis.

    Eine Behandlung mit Naproxen schlug gut an, aber weil die Blutwerte okay waren und bei der Untersuchung natürlich die Gelenke nicht geschwollen waren, sollten wir Naproxen wieder absetzen und abwarten.

    Nun hatte meine Tochter letzte Woche einen dick geschwollenen und warmen Vorderfuß. Es wurde Blut genommen und ich sollte wieder Naproxen geben. Half aber nichts. Samstag hatte sie solche Schmerzen im Fuß das wir ins KH sind und der Bereitschaftsarzt ihr 30 mg Kortison verordnete. Das schlug super an. Leider waren im Blut wieder keine Entzündungszeichen.

    Kann das nun trotzdem juvenile Arthritis sein? Sie hatten auch schon Verdacht auf Morbus Crohn, weil in ihrem Darm Werte auffällig waren, sie ständig Bauchweh hat, Blähungen und einfach nicht zunimmt. (1.58 m und 38 kg). Eine Darmspiegelung war aber ohne Ergebnis.

    Ich bin mit meinem Latein am Ende. Nicht das ich will das sie etwas hat. Aber es geht ihr nicht gut. Sie baut immer wieder stark ab und keiner findet was. Mich macht das kirre.

    Über Tipps und Ideen wäre ich echt dankbar. Und entschuldigt den langen Text.

    Liebe Grüße Nicole
     
  2. Tinchen90

    Tinchen90 Mitglied

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    Hallo, Nicole.

    Es müssen nicht zwangsläufig die Rheumawerte im Blut erhöht sein. Ich habe seit Ende 2009 wieder Probleme und meine Werte waren immer tip top. Bei mir hat das damals mit einem geschwollenen Knie angefangen und sich dann immer weiter ausgebreitet. Zu der Zeit waren die Werte aber erhöht. Ich würde einfach mal zum Rheumatologen oder in eine Klinik gehen und sie auf "Herz und Nieren" überprüfen lassen.
    Cortison schlägt meistens gut an, wirkt aber nur solange man es nimmt& danach ist es oft wie vorher.:mad:
    Wie das mit den Bauchschmerzen aussieht, weiß ich leider nicht, vielleicht kann dir da jemand anderes weiter helfen. :)

    Ich drücke euch die Daumen, dass das alles nichts mit Rheuma zutun hat und es ihr bald wieder gut geht. :top:

    Liebe Grüße, Tinchen
     
  3. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Nicole!
    Ich hatte jahrelang keine erhöhten Entzündungswerte und auch keine rheumatypisch, auffälligen Werte, Die habe ich heute noch nicht, ich bin also seronegativ.

    Inzwischen habe ich dann aber erhöhte Entzündungszeichen gehabt und in meinen Gelenken hat die PSA doch einiges an Schäden hinterlassen, obwohl ich keine auffälligen Blutwerte hatte.:mad:

    Ihr solltet auf alle Fälle dran bleiben, deine Tochter zeigt ja lokale Entzündungszeichen und spricht sehr gut auf Cortison an, das sind doch eindeutige Symptome die gut auf die Therapie ansprechen.

    Leider kann es nicht immer so sein, daß man jedesmal eine Cortisonstoßtherapie macht, es muß verhindert werden, daß sie ständige Rheumaschübe hat und dazu muß sie medikamentös mit einem Basismittel eingestellt werden.

    Gute Besserung!
     
  4. Electricblue

    Electricblue Neues Mitglied

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    Ich war im Alter deiner Tochter als bei mir die RA ausbrach. Damals hatte ich einen hohen Rheumafaktor und sprach ausgezeichnet auf Prednisolon (Cortison) an. Seit dem nehme ich es ohne Unterbrechung (heute bin ich 22), inzwischen mit 2,5 mg täglich sehr niedrig dosiert. Es kommt auch bei mir vor, dass meine Entzündungswerte ok sind, während ich mich mitten in einem Schub befinde ... dieses Kriterium würde ich an deiner Stelle ausschließen.

    Alles Gute euch.