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junger Arzt oder "Oldie"?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Erato, 6. März 2008.

  1. Erato

    Erato Guest

    Huhu,

    habe gerade interessanten Artikel über eine amerik. Studie gelesen, wer denn wohl "besser" sei, junge/r oder alte/r Arzt/Ärztin.

    Quelle: http://www.morgenpost.de/content/2008/03/06/wissenschaft/950510.html


    Gruß
    Erato
     
  2. Kasandra

    Kasandra Guest

    Hallo Erato

    das ist mal interessant, ich habe da auch so eine Erfahrung gemacht mit meinem damaligen Hausarzt auch eher ein "Oldie" und sehr bestimmend was seine Ansichten anging :rolleyes:
    Zu beginn meiner Lupusdiagnose wurde von mir mal vorsichtig geäußert die Muskelschmerzen die ich habe könnten ja auch von einer Fibro stammen......
    Da hätte der mich fast aufgefressen ;) und sagte Fibro gibt es nicht das ist alles eine Psychosomatische Gesichte und ich solle mir einen Termin in der Psychosomatik machen :eek:
    Und die Jüngeren Ärzte in der Klinik kamen von sich aus schon darauf mal die Tenderpoints zu checken.

    Aber ich denke es macht nicht allzuviel das Alter aus sondern wohl eher die Bereitschaft der "älteren" Ärzte sich weiter zu bilden auch mal neue Ansichten und Behandlungsmöglichkeiten aus zu probieren .

    In diesem Sinne
    Liebe Grüße
     
  3. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. September 2003
    Beiträge:
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    hallo erato,

    vielen dank für den wirklich interessanten artikel. zukünftig werde ich alle ärzte fragen wie lange sie schon praktizieren ;):D. nee, mal im ernst, so interessant die studie ist, so ist sie gleichermaßen einseitig, weil sie offenbar auf der basis einer notfallsituation gemacht wurde. nicht jeder arzt ist aber notfallmediziner sondern kann am ende auch nur im rahmen seiner fachrichtung agieren. gute ärzte sind am ende immer die, die sich nicht auf dem ausruhen was sie haben, sondern stetig ihr wissen erweitern. dabei spielt das alter keine rolle, denke ich. meine alte hausärztin (leider in rente) hat so manche behandlungsidee gehabt, die vor 30 jahren aktuell war, aber unbegründeterweise in vergessenheit geraten ist. ich glaube einen "dr. brinkmann", der immer zügig das richtige tut und dabei menschliche anteilnahme zeigt, so was gibt es sehr selten ....
    und wenn, dann bekommt man keinen termin, weil die praxis aufnahmestop hat :o.

    liebe grüsse
    lexxus
     
  4. Erato

    Erato Guest

    ...außerdem war's ne amerikanische Studie :D
    in Deutschland ist das sicher alles gaaaaaaanz anders ...

    Ja klar, war ein bisschen einseitig oder man müsste mehr über die Studie wissen. Mir hat das nur gesagt: Nicht immer trifft das zu, was man vermutet. Denn ich muss ehrlich gestehen, mehr so auf die "alten Hasen" vertraut zu haben, bin wohl doch zu sehr "Brinkmann-geprägt" *lach*

    Oder ich brauche den "Papi- oder Mutti-Typ", der nicht noch mehr zu meiner eigenen Unruhe beiträgt.

    Ach sei's drum, wie wahrscheinlich alle hier, hat man gute und schlechte Erfahrungen mit diesen und jenen.

    Viele Grüße
    Erato
     
  5. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    ah, also nicht dr. brinkmann, sondern eher dr. ross (emergency room) :D
     
  6. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    solange es nicht Dr. House ist ...:)
     
  7. Erato

    Erato Guest

    Hej, nichts gegen House - man hätte am Ende < das kann man bei ihm ja fast wörtlich nehmen zumindest eine Diagnose, zwar aus dem Drehbuch, aber immerhin :D

    Grüße
     
  8. ClaudiaC

    ClaudiaC Neues Mitglied

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    Einen Dr. House hätte ich ja schon gerne, vielleicht käme ich dann zu einer ordentlichen Diagnose mit entsprechender Behandlung.

    Zu meinem ersten HA bin ich als dieser frisch seine Praxis aufmachte. Wir sind zusammen alt geworden ;-) Er ist ein guter Diagnostiker und war auch immer so ahrtnäckig bis eine Diagnose feststand, auch wenn das Jahre dauerte und andere Fachärzte einschloß.

    Durch Umzug (500km) mußte ich wechseln und habe nun eine HA, etwa in meinem Alter. Zermübt vom Praxisalltag und nicht sehr erpicht darauf eine Diagnose zu stellen oder die Ursache einer Erkrankung zu finden.

    Am liebsten hätte ich einen jungen Arzt, interessiert, erpicht auf diagnostische Herausforderungen und informiert.

    Aber wo findet man so einen.......

    Die Vorgaben, die die Ärzte heute haben zermürben vermutlich auf Dauer jeden interessierten Arzt und welcher nimmt sich dann noch die Zeit und bespricht komische Krankheitsbilder in aller Ausfühlichkeit.

    Also ich träume weiter, aber von einem jungen, netten Dr. House.

    Gruß Claudia
     
  9. Kasandra

    Kasandra Guest


    :D Wer nicht :D

    Grüße
     
  10. Erato

    Erato Guest

    Umfrage?

    Hm,

    lese ich da doch so das Bedürfnis nach dem kleinen Gott in weiß aus unseren Beiträgen heraus?:rolleyes:

    Gab es eigentlich schonmal eine Umfrage, wie wir uns denn den ultimativen Doc (m/w) vorstellen ? Ich meine, mal so ganz "menschliche" Fragen, dass er fachlich kompetent sein sollte, da gehe ich mal von aus, dass das alle gern hätten. Aber sonst? Mögliche Fragen wären: Soll er lustig sein? Soll er verbindlich sein, Typ Kumpel? Oder lieber sachlich, distanziert? Lieber gesetzteren Alters oder lieber was "knackig" junges :D ?

    So könnte man sich den Ideal-Doc basteln.... Germany's next Superdoc :cool: ("Soll er aussehen wie Bruce?")

    Also bitte: Das ist nicht ernst gemeint, gell!

    Guten Abend, muss jetzt viele Fragebögen ausfüllen ...
    Erato
     
  11. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Gute Frage

    Erato,

    ich ziehe oft junge Ärzte vor, weil die oft mit den neuesten Erkenntnissen in der Medizin kommen, aber................ oft ist eben langjährige Erfahrung eines "alten" Docs unersetzlich.

    Ich denke, da sollte man für sich entscheiden, um was für einen Belang es geht. Meine Ärzte, die ich so durchschnittlich konsultiere, sind alle zwischen Mitte 40 und Ende 50. Da sind neue Wege und alte Wege, neues Wissen und Erfahrung gut gepaart.

    Pumpkin
     
  12. Kasandra

    Kasandra Guest

    [​IMG] [​IMG]

    Na das wär doch mal was
     
  13. katzenmaus

    katzenmaus tierliebe

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    Hallo Erato,
    eine Frau in meiner Fam hat folgende Erfahrung gemacht: sie ist schon ewig lange krank u mußte schon einige Zeit bestimmte Medis nehmen. Ihr war schon lange Zeit schlecht u sie war sehr müde.Als sie dann mal wíeder zu ihrem
    "alten" Hausarzt ging um das abklären zu lassen meinte der nur, man müsse mal das Blut untersuchen lassen, das meinte er schon lange, hat es aber nie gemacht.. Sie frug dann ob er eventuell was verschreiben würde was sie wieder "aufbauen" würde, kriegte der einen "Anfall" solche Patienten würden ihn ruinieren usw.Sie meinte dann, er solle doch seinen Kassenpatienten die besondere Spritze geben u dann hätte
    er sein Budget in Ordnung.
    Sie ging dann zu einem anderen Doc, der hatte grad erst die Praxis übernommen u war sehr angagiert.Er untersuchte sie sehr gründlich und als er die Blutwerte sah, schickte er 2 Blutproben zu unterschiedlichen Instituten, er hatte da schon einen Verdacht.
    Fakt ist , ohne den jungen Arzt würde sie heute nicht mehr leben. Das war vor 17 J. Sie hatte eine Prognose von 15J. Sie hatte Krebs in der Milz, im Knochenmark, vor 3 Jahren war der Magen dran u so kommt eins zum anderen.Sie läßt sich aber nicht unterkriegen.
    Für sie war der junge Arzt ein Segen....
    Gr Katzenmaus
     
  14. katzenmaus

    katzenmaus tierliebe

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    Man kann natürlich nicht die " Alten " sowie die "Jungen "
    über einen Kamm scheren.
    Angagierte Dokters gibts ja auch, egal wie alt....Gottseidank
    Katzenmaus