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Instabilität der HWS

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von December1977, 6. August 2010.

  1. December1977

    December1977 Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich bin hier ganz neu und auch selbst nicht betroffen, sondern Angehörige.
    Meine Mutter leidet seit nunmehr 27 Jahren an rheumatoiden Arthritis. Nachdem ich sie gestern zum Rheumainternisten begleitet habe, hat sie die Diagnose einer "atlanto-axialen Instabilität der Halswirbelsäule" erhalten. Sie muss jetzt noch zur MRT, es sieht aber so aus, als komme sie um eine OP nicht herum.
    Für mich hört sich das alles sehr bedrohlich an, auch was man so über die OP etc. liest. Ich wollte einfach mal wissen, ob hier jemand ebensolche Probleme hat bzw. welche Erfahrungen es gibt.
    Vielen Dank schonmal für die Antworten.
     
  2. Holla

    Holla Registrierter Benutzer

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    Instabilität der Halswirbelsäule

    Ich leide auch unter entzündlichem Rheuma .Und das auch schon viele Jahre.Ich musste mich deswegen auch einerOP Instabilität der HWS Atlanto unterziehen und es wurde sehr gut.Ich hatte grosse Angst davor aber ich bin heute froh dass ich mich dazu durchgerungen habe.
    Auf jedenfall sollte Ihre Mutter die Befunde von einmem Neurologen ansehen lassen.
    Vielleicht konnte ich einwenig Licht ins Dunkel bringen.Liebe Grüsse holla
     
  3. Susanne L.

    Susanne L. Neues Mitglied

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    Bitte zum Spezialisten gehen

    Hallo December1977,

    erst einmal herzlich willkommen hier bei Rheuma online.

    Vor mittlerweile fünf Jahren bin ich ebenfalls wegen dieser Problematik operiert worden und war dazu bei einem Spezialisten. Das ist auch absolutes Muss, der Operateur sollte umfangreiche Erfahrungen haben, da dies kein einfacher Eingriff ist. Ich kann Dir aber versichern, dass alles zur absoluten Zufriedenheit verlaufen ist. Wenn Du möchtest, schreibe ich Dir Näheres dazu. Frage ruhig, was Du noch konkret wissen willst. Wir hatten dazu hier in diesem Forum schon einige Beiträge, zum Beispiel kannst Du hier nachlesen.

    http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=28873&highlight=Emmi

    In welchem Bundesland wohnt Ihr denn?

    lg
    Susanne
     
  4. Holla

    Holla Registrierter Benutzer

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    hallo Susanne

    Ich wohne in Baden Württemberg.
    Ich wurde bei einem Spezialisten Opriert ist sehr gut geworden.
    Liebe Grüsse Rita
     
  5. December1977

    December1977 Neues Mitglied

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    Vielen Dank erst einmal für die netten Antworten. Wir wohnen in Sachsen-Anhalt. In Behandlung ist meine Mutter in Sachsen (Uniklinik Leipzig und Örthopädisches Krankenhaus Bad Düben).
    Ich habe gelesen, dass die HWS durch Platten oder sowas stabilisiert wird und außerdem ein Knochen aus dem Beckenkamm entnommen wird. Insbesondere hätte ich gern gewusst, ob man die "Verstärkung" merkt oder ob Einschränkungen entstehen. Und wie wird dieser Knochen entnommen ? Meine Mutter hat (noch) keine der beschriebenen Ausfallerscheinungen an Armen oder Beinen. Ist da eine OP überhaupt schon notwendig ?
    Vielen Dank auf jeden Fall. Es hilft von Menschen zu hören, die das schon erlebt haben.
     
  6. Susanne L.

    Susanne L. Neues Mitglied

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    Kaum Einschränkungen

    Hallo December1977,

    ob eine OP schon notwendig ist oder nicht, muss der Arzt beantworten. Ich kann Dir nur von meinen Erfahrungen berichten. Also, mein Chirurg meinte damals, er macht einen solchen Eingriff lieber, bevor Ausfallerscheinungen da sind. Denn die brauchen dann ihre Zeit, bevor sie sich wieder zurückbilden - und es ist nicht gesagt, ob das ganz gelingt; besonders wenn die Ausfälle schon lange bestanden haben und erst dann die OP erfolgt/e.

    Es ist richtig, ein Knochenspan wird, falls das notwendig ist, aus dem Beckenkamm entnommen und dann oben an der HWS mit eingesetzt. Das wird praktisch alles "zusammen" gemacht, während einer OP. Man hat danach am Beckenkamm eine kleine längliche Narbe, die aber in keiner Weise stört. Irgendwann vergisst man sie schließlich. Die Stabilisierung der Wirbel wurde bei mir mittels zweier Schrauben vorgenommen, die man zwar auf den Röntgenaufnahmen später deutlich sieht, jedoch überhaupt nicht spürt.

    Einschränkungen habe ich an der HWS durch die OP nur insofern, dass ich den Kopf nicht mehr voll nach links drehen kann, sondern, sagen wir mal - so etwa 70 Prozent. Und das ist vollkommen in Ordnung. Beim Autofahren (Schulterblick) drehe ich praktisch den ganzen Oberkörper, statt nur den Kopf zu bewegen. Ansonsten merke ich im täglichen Leben nichts von dieser Einschränkung.

    Ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen. Melde Dich ruhig wieder, falls es weitere Fragen gibt.

    lg
    Susanne
     
    #6 10. August 2010
    Zuletzt bearbeitet: 10. August 2010