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Iliosakralgelenkarthritis- akut, chronisch, M. Bechterew...?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Chouchen, 27. Mai 2013.

  1. Chouchen

    Chouchen Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich habe letzte Woche die Diagnose "Iliosakralgelenkarthritis mit peripherer Gelenkbeteiligung" bekommen. Da es ausgesprochen schwer war dem Rheumatologen die Würmer aus der Nase zu ziehen, habe ich gehofft, mein Hausarzt könnte etwas Klarheit hineinbringen. Das Gespräch heute war eigentlich noch zäher...
    Deswegen jetzt hier mein Anliegen: Ich habe zwar obige Diagnose, weiss aber nicht wirklich, ob ich jetzt mit einer rheumatischen Arthritis rechnen muss, ob es eventuell ausheilt oder ob es vllt. M. Bechterew ist.
    Gibt es Wege, die Arthritis-Formen klar gegeneinander abzugrenzen oder zeigt sich erst im weiteren Verlauf in den nächsten Monaten (oder Jahren?), ob ich jetzt mit einer chron. Erkrankung umgehen muss?

    Noch kurz ein paar Fakten: Ich bin w., 39 J.. Das Röntgenbild zeigt die ISL-Arthritis, in Hand-, Finger-, Fuß- und Zehengelenken habe ich z.Z. recht starke Beschwerden, sie sind aber im Röntgenbild unauffällig.
    Dazu kommen schon seit Jahren trockene Augen, Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden, Finger sind oft geschwollen, Schmerzen in Ballen, Ferse, z.T. Sehnenansätzen, manchmal Schwächegefühl Oberarme, Oberschenkel und Wade, Missempfindungen und Nervenschmerzen in Arm und Fingern, manchmal Schmerzen am Rippenbogen und im Brustbeinbereich und so weiter und so fort.
    Die allgemeinen Rückenschmerzen und Ischias habe ich seit ca. 20 Jahren, zunehmend besonders in den letzten 2 Jahren, seit ca. 2 Jahren die Ballen- und Fußgelenkschmerzen (das wurde auf eine Fehlstellung geschoben). Die Beschwerden in Arm und Händen fingen zunächst letzten Herbst mit Nervenmissempfindungen im rechten Arm an, dazu kamen dann ab Winter die anderen Gliedmaßen und wechselnde Gelenke.
    Ich bin HLA-B27 positiv.
    BSG 40/62mmnW, ASL = 307 (Ich hatte aber in den Wochen vor der Blutentnahme eine Lungenentzündung. Vllt. liegen die Werte daran.)
    Rheumafaktor ist unauffällig.
     
  2. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Chouchen,
    herzlich willkommen hier im Forum!
    Die Aussage deines Arztes hört sich nicht nach Morbus Bechterew an, sondern nach sowas, das ich auch habe:
    Seronegative (d. h. kein Rheumafaktor) Spondylarthritis (=Wirbelsäulenrheuma) mit peripherer Gelenkbeteiligung. Das ging bei mir auch los mit Gelenkbeschwerden und leichte Rückenbeschwerden, wobei im MRT eine rheumatische Entzündung des ISG sichtbar ar.
    Diese Rheumaform fängt wie M. Bechterew an der Wirbelsäule an, aber ohne die Verknöcherungen und Versteifungen, und zieht sich über den ganzen Körper hin, kann auch die Weichteile befallen (da bin ich auch betroffen).
    Wie wirst du denn nun behandelt?
     
  3. Chouchen

    Chouchen Neues Mitglied

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    Danke für die Antwort.
    Z.Z. nehme ich 2x 800mg Ibuprofen und 2 x Sulfasalazin (demnächst 4).
     
  4. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Sulfasalazin braucht 3 Monate, bis es seine Wirkung entfaltet hat. Damit wärst du aber schon auf dem richtigen Weg und ich hoffe, du verträgst es gut. Ich hab's nicht vertragen und es hat bei mir auch nicht geholfen.
    Also hab noch ein bisschen Geduld!