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Ich weiß nicht weiter...

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Kleine Maus, 28. November 2009.

  1. Kleine Maus

    Kleine Maus Kleine Maus

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    Hallo,auch ich muß noch mal um Rat bitten...Habe PsA,bei mir sind seit Monaten der rechte Mittelfinger ,mittleres Gelenk und Grundgelenk betroffen.Beide Gelenke wurden schon mit Cortisonspritzen,je 3 mal behandelt,jeweils nur mit kurzzeitigem Erfolg.Im Oktober hatte ich im mittleren Gelenk eine Radiosynoviorthese,mit mäßigem Erfolg,worauf ich das 2.Gelenk auch damit behandeln ließ.Da sehe ich bisher keinen Erfolg und der Finger ist auch wieder dick.Der Handrücken ist such massiv geschwollen,begleitet wird das ganze von einer massiven Sehnenscheidenentzündung.Cortisonstöße waren auch nicht erfolgreich.Als Basis habe ich Mtx 15 mg und Sulfasalazin,sowie Cortison 5mg.Hat jemand ähnliche Erfahrung,wie könnte es weiter gehen?Soll ich mich operieren lassen?(Synovektomie)Brauche meine Hand für meinen Job und meine Kinder,freue mich über jede Antwort,Gruß,Heike
     
  2. mwoebke

    mwoebke Neues Mitglied

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    Hallo Heike,

    eine OP sollte eigentlich immer die letzte Option sein. Habt ihr auch an anderen Medikamenten gedacht die da Helfen könnten wie z.B. Enbrel oder Humira?


    LG

    Michael
     
  3. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Bärlin :-)
    Meine Hände und Finger,die muckern schon seit Jahren.
    So eine Frage,solltest du besser einem Arzt stellen.
    Ich für mich denke,eine OP,wäre immer nur die letzte Option.
    Auch ich habe Kinder wachsen lassen.Eigene und Pflegekinder.
    Nur,ich würde mich nicht trauen,dir hier einen Rat zu geben.
    Ich für mich,freue mich,wenn ich mittlerweile mit meinem kleinen
    jungen Mann,eine süsser Hind,laufen kann und dabei die Leine nicht verliere.
    Alles Gute und einen schönen 1. Advent.
    Gitta
     
    #3 28. November 2009
    Zuletzt bearbeitet: 29. November 2009
  4. Kleine Maus

    Kleine Maus Kleine Maus

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    Erst mal danke für Eure Antworten,vielleicht bin ich doch noch nicht skeptisch genug.Hatte es so verstanden,daß die Op meine letzte Chance ist,meine Schwellungen loszuwerden,wenn die Radiosynoviorthese nichts bringt.Habe über die genannten Medis gelesen und werde dahingehend noch mal nachfragen.Hattet Ihr denn auch über so lange Zeit so massive Schwellungen?Die Schmerzen in allen Fingern kann ich akzeptieren,aber die heftige Schwellung bremst mich aus,lieber Gruß und schönen 1.Advent
     
  5. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

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    Hallo Heike,

    die RSO braucht Zeit um zu wirken. Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben als nach 4 Monaten endlich die Schwellungen und auch die Schmerzen deutlich weniger wurden.

    Der Doc hat auch darauf hingewiesen, dass die Wirkung bis zu 6 Monaten braucht. Deshalb ist es sinnvoll, mit einer OP noch zu warten bis es gar nicht mehr geht. Vielleicht - oder hoffentlich, kann Dir ein anderes Medi Erleichterung verschaffen.

    "alles wird gut"
    Heidesand
     
  6. Kleine Maus

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    Hallo,vielleicht muß ich wirklich noch Geduld haben,das macht mir wieder etwas Mut,werde noch mal nach einer Mediänderung fragen und warten...danke...einen schmerzfreien und streßfreien Tag,Heike
     
  7. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Grunderkrankung?

    Hi, ja wäre meine Frage betreffs der Beschwerden? Denn es sind mehrere Möglichkeiten denkbar.
    Wenn i.b. die kleineren Gelenke betroffen sind könnte auch eine Fingergelenkspolyarthrose denkbar sein, medizinisch : Herbedenarthrose, Bouchardarthrose.
    Weiter könnte man abklären, ob es zu Anbauten an den Außengelenkkanten gekommen ist, z.B. in Vogelschwingenform, was mit Verdickungen außen zu sehen wäre.
    Oft sind die Endgelenke, Mittelgelenke oder Daumengrundgelenke, auch nur an einzelnen Fingern betroffen.
    Mischformen als Arthritis gibt es ebenfalls.
    Wie weit ist denn die Beugefähigkeit eingeschränkt und geht die Geradeführung nach dem Beugen schwer?
    Eine Entzündung kann sehr schmerzhaft sein!
    Operativ scheinen mehrere Möglichkeiten offen, allerdings sollte man berücksichtigen, daß sich die Beschwerden in einem bestimmten Stadium bessern, bzw. daß "man sich dran gewöhnt".
    Ich würde an eine Überweisung an einen Handchirurgen denken, meiner kann bestimmte Fragen durch Testen der Beweglichkeit bzw. Dehnfähigkeit der Sehnen und die Einschränlkungen dazu "merken" - mit seinen Händen ertasten.
    Ich selber habe eine hochaktivierte Fingergelenkspolyarthrose, die Möglichkeit einer Gelenksanierung (künstliche Gelenke) schließe ich für mich aus, eine operative Ringbandspaltung um die Beweglichkeit der Strecksehnen zu verbessern hat sich als gut erwiesen.

    Ich denke eine wesentliche Frage ist die Verbesserung der Beweglichkeit, eine gewisse Akzeptanz bezüglich der Schmerzen und die Problematik einer sich ausbreitenden Erkrankung (weitere Gelenke) in den Griff zu bekommen.

    Handchirurgen gibt es in fast allen Unfallkliniken, als niedergelassene Ärzte und auch in den sogenannten "ästhätischen Klinikbereichen"(Schönheitschirurgen).

    Ja denn gute Besserung "merre"