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Ich soll mir eines aussuchen......

Dieses Thema im Forum "Biologische Therapien (Biologika und niedermolekul" wurde erstellt von kal-el, 15. März 2012.

  1. kal-el

    kal-el Neues Mitglied

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    hallo,

    ich soll mir ab nächster Woche ein biological nach dem Kriterium der Verabreichung aussuchen, bekam Info-Material mit.
    Enbrel, Humira, Remicade oder Simponi stehen wohl zur Auswahl.... wobei der Arzt Simponi als letztes empfehlen würde......
    nun habe ich hier schon quer gelesen und ...
    naja...
    alles nicht so der Hit.
    Gibt es pro biological typische Nebenwirkungen?
    kal
     
  2. sunshinemomo

    sunshinemomo Mitglied

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    hallo kal-el,

    was ich nicht verstehe,dass dein behandelnder arzt "dich" auswählen lässt.
    das kriterium der verabreichung spielt da sicherlich keine rolle!!!!!!!

    jedes biological für sich hat seine behandlungsweise u. auch nebenwirkungen.auch bei zusatzerkrankungen,die bei uns rheumatikern oft nicht ausbleiben.

    ich bin gelernte arzthelferin,kenne mich inzwischen auch sehr gut mit den medikamenten aus u. diskutiere über die notwendigkeit eines neuen medikamentes.
    doch letztendlich sollte der arzt entscheiden,welches für deine rheumatische erkrankung zuständig ist bzw. die richtige entscheidung dafür.

    hatte nach mtx,arava schon humira u. enbrel.das eine hatte zuviele nebenwirkungen,das andere hat schlichtweg nicht gewirkt.
    momentan starte ich einen versuch-neben cortison-mit orencia-infusionen.
    man wird sehen,wie es wirkt,bzw. wann.

    bitte triff die entscheidung zusammen mit deinem behandelnden rheumatologen,doch sicherlich nicht eine entscheidung zu gunsten oder ungunsten einer art der verabreichung.
    wichtig ist doch die wirksamkeit bzw. das genaue abgestimmtsein auf dein rheuma.

    und....jedes der medikamente hat nebenwirkungen,egal wie mans sieht.wichtig ist,dass es linderung bringt!!

    lg sunshinemomo
     
  3. kal-el

    kal-el Neues Mitglied

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    ...ich habe mich ja auhc gewundert, weil ich eben auch denke, dass es doch wohl Unterschiede geben wird...
    aber er meinte das wirklich so.:eek:
     
  4. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    das verhalten des doc verstehe ich nicht.
    ist es tatsächl. ein intern. rheumatologe?
    behandelt er eigenverantwortlich und selbständig erstmalig einen rheumi?

    den einsatz jedes biologicals sollte man unter vielerlei aspekten sehen: blutbefunde, nebenerkrankungen, allergieneigung, neigung zu thrombosen, die venengefässe, das gewicht etc.
    das handling spielt natürlich auch noch eine rolle, doch das sollte niemals die hauptrolle spielen.

    manchmal kann auch die sicherheit oder laufzeit eines biologicals mitentscheidend sein.
    wie oft könntest du zu seiner und deiner sicherheit bei ihm
    "auf matte" stehen, wenn es dir nicht gut geht?

    gruss
     
  5. kal-el

    kal-el Neues Mitglied

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    ...gestern abend saßen wir in trauter Runde und mein Schwager und mein Cousin sind Internisten.
    Beide meinten tatsächlich, dass sich die Wirkungsweise der biologicals nicht so sehr unterscheiden würden, es wären alles Alpha-Fänger....
    insofern wäre das Auswahlkriterium Verabreichung ein ausreichendes.
    Bekommt man z.B. eine Infusion und verträgt es nicht gut, ist das schwieriger, als wenn man wöchentlich eine Spritze setzt.
    Auch die individuelle lokale Reaktionen bei Spritzengebung sollte berücksichtig werden.
    Mein eigener Rheuma-Dok (ein internistischer Rheumatologe mit 20 Jahren u.a. auch Klinikerfahrung) meinte zusätzlich zum Verabreidungskriterium darüber hinaus, dass er mit Simponi bis jetzt nicht besonders gute Erfahrungen gemacht hätte;
    ich dachte, dass das vielelicht daran liegen würde, dass es neu ist,
    aber meine zwei Ärzte gesten abend auf meinem Sofa meinten, dass man das nicht unberücksichtigt lassen sollte, da der Kollege ja schon viel gesehen hätte.
    Also obwohl mir Simponi von der Broschüre her sehr symphatisch ist, wird es das wohl nicht werden, sondern eher einer der Klassiker, enbrel oder humira.
    aber irgendwie habe ich den Eindruck, jetzt bin ich so schlau wie vorher....
     
    #5 18. März 2012
    Zuletzt bearbeitet: 18. März 2012
  6. murlikat

    murlikat Mitglied

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    Manchmal hilft nur probieren:).

    Bei mir (Bechterew) hat Humira als Alleinmittel überhaupt nicht geholfen. Da ich vorher bei MTX aber nur massive Nebenwirkungen hatte, können wir das nicht zusammen mit einem tnf-a-Blocker geben.

    Jetzt spritze ich einmal wöchentlich Enbrel. Habe den Eindruck, es hilft, aber nicht 7 Tage gleichmässig. Hab immer noch Schmerzen, die allerdings auch von meiner Hüftarthrose kommen können.

    Bei Simponi hat meine Rheumaärztin abgewunken mit der Begründung, wäre für mich zu schwach und hilft oft gar nicht die vollen 4 Wochen. Bei anderen Patienten mag es anders aussehen, es reagiert jeder Körper anders.

    Viel Erfolg und Gruß
    Murli
     
  7. etu

    etu Mitglied

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    Also ich hab schon einige durch da sie bei mir nicht diesen erfolg hatten.
    mit enbrel habe ich angefangen.biszu 75mg habe ich gespritz.
    humira auch wöchentlich und das war noch zu schwach.
    bei roactembra merkte ich schnell linderung ,aber
    da habe ich eine knochenmarksdepression entwickelt.ich war traurig.da ich rheumatechnich erstmal fühlte das es besser
    würde.
    mit simponi muß ich sagen,das es für mich der hit ist.es baut sich wie alle alle langsam auf.
    trotzdem habe ich bei der ersten spritze nach drei wochen schon eine besserung gespürt.
    jetzt nehme ich es ein jahr und fühle mich gut.es passiert sogar das ich es vergesse und eine woche verspätet spritze.
    ich nehme aber noch mtx, qyensyl und corti mit 8,5mg.es ist bei mir schon eine schwere psa.
    ich bin glücklich das ich eine auf mich zugerichtete medikation habe,sodas es bei mir in den gelenken noch
    nichtszusehen ist.
    sechs jahre hat es gedauert,man muß geduld haben und einen langen atem.
     
  8. Nina

    Nina early bird

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    Hallo,

    ich habe schon viele Biologika durch, Remicade, Enbrel, Humira, Orencia und seit 2 1/2 Jahren Simponi.
    Hatte bei keinem Biologikum viele Nebenwirkungen, nur haben sie nicht lange gewirkt.
    Deshalb bin ich superglücklich, dass Simponi immer noch und auch noch so gut wirkt. Bei allen anderen Biologika war meine Haut nicht erscheinungsfrei, erst unter Simponi ist alles abgeheilt.
    Man muss halt ausprobieren, welches der einzelnen Medikamente gut wirkt und das eines besser oder schlechter als das andere ist kann man nicht sagen.

    LG
    Nina
     
  9. Luxus68

    Luxus68 Neues Mitglied

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    Hm, schwierige Entscheidung :o

    Ich hatte ja einige Zeit Remicade-Infusionen und nehme nun Humira. Gewirkt hat beides gleich gut (finde ich zumindest ;)) und von den Nebenwirkungen war bei mir beides ähnlich (Müdigkeit am "Tag danach").

    Grundsätzlich fand ich aber Remicade angenehmer: Die Infusionen und die anschließende "Beobachtungsstunde" waren für mich immer wie ein Kurzurlaub. Gutes Buch mitnehmen, MP3-Player einstöpseln und einfach nur daliegen und NICHTS tun und vor allem auch KEIN schlechtes Gewissen, weil ich ja eigentlich das Kind bespaßen müsste, den Haushalt schmeißen könnte, was für die Uni oder die Arbeit tun müsste usw.
    Humira finde ich nun auch nicht soooo schlimm, das Brennen nervt mich aber etwas und auch der Kurzurlaub fällt nun weg :( :rolleyes:

    Ach und in den ersten Wochen/Monaten Humira (oder war es schon bei Remicade?! Müsste ich vielleicht nochmal nachsehen) war ich suuuuuper-vergesslich - ich konnte mir nichts merken....weder Termine, noch Uni-Stoff, noch wo mein Auto steht :o Ich habe oftmals ernsthafte Probleme gehabt, mein Parkdeck wieder zu finden :rolleyes: :p
     
  10. kal-el

    kal-el Neues Mitglied

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    .... das mit der Vergesslichkeit ist mir in letzter Zeit auch aufgefallen.....
    mir ging das mit Avara so....
    das soll ich ja nun weg lassen, ihc hoffe, das gibt sich dann wieder bis zum Semesterstart, wäre peinlich, denn ich bin der Lehrer :rolleyes:
     
  11. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Ganz so kann man das nicht sehen. Kommt es bei einer Infusion kann man schnell eingreifen wenn es Probleme gibt. Ist die Spritze "gelandet" dann wirkt die dort als Depot. Wichtig ist nur noch die biologische Halbwertszeit hineinzubeziehen. Denn die ist entscheident bei NWs. Gerade wenn ich an Ambene(Phenylbutazon) denke, dass eine HWZ von 72h besitzt und es vergleiche mit Diclo mit einer HWZ von 2h dann kann man sich vorstellen wo man länger mit NWs kämpfen muss.

    Persönlich finde ich Spritzen im Alltag praktischer. Als Diabetiker spritze ich mich mind. 4mal täglich und da kommt es auf eine mehr oder weniger nicht an. Denke ich an Remicade ist der Zeitaufwand schon recht groß. Letztlich muss es einem aber helfen, und das ist doch das Wichtigste.

    LG
    Waldi
     
  12. kal-el

    kal-el Neues Mitglied

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    hallo,
    ich hatte mich nun für Remicade entschieden.
    - die Schmerzen beim Einstich bei Humira und Enebrel haben mir Angst gemacht (ich weiß, das ist eigentlich baby, aber mir reicht es allmählich mit Schmerzen)
    - habe viel gelesen, dass bei den beiden die Wirkung nachläßt, bis man das nächste Mal wieder spritzen darf
    - finde ich einmal alle 8 Wochen eine Infusion symphatischer als ständig zu spritzen
    - Simponi wurde vom Rheumadoc auf den hintersten Platz geschickt


    Gestern bekam ich nun meine erste Infusion und schon beim Rausgehen war der Schmerz in den Gelenken weg, gegen Abend kam er wieder etwas.
    Die Schwellung ist noch da, aber der Schmerz hält sich so in Grenzen, dass ich das erste Mals seit zwei Wochen auf eine Schmerztablette verzichten konnte.
    Nebenwirkungen hatte ich echt gar nichts.. Nun hoffe ich, dass ich keine Antikörper gegen das musculus-Eiweiß bilde, der Anfang war nun sehr vielversprechend.

    greez,
    kal
     
  13. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Hallo kal-el,
    mir ging es fast wie dir. nach der ersten infusion hatte ich drei Tage keine Probleme gehabt. Dann gings wieder los. Dennoch bin ich optimistisch das man mit dieser Therapie was bewegen könnte.

    Angst vor Spritzen habe ich als Diabetiker nicht. Gut am anfang hat es auch Überwindung gekostet. Doch so stark sind die Schmerzen nun auch nicht. Die im Rücken usw. sind da schlimmer!

    Ob es zu einem Wirkverlust bei den anderen kommt, kann man so nicht sagen. Es gibt einige Patienten die lange mit diesen Medis zurechtkommen. Und ob Simponi schlechter sein soll ... ich denke das wird niemand sicher sagen können. man findet auch Patienten die schwören auf Simponi. Aber wir sind halt alle nur Menschen!

    Das mit dem Mausanteil in Remicade ist schon komisch ... aber wenn es sich nicht vermeiden lässt. Man kann nur hoffen das man nicht zur Maus wird und eine katze trifft. gegen den langen Schwa...z hätte ich eventuell gar nichts:vb_cool:.

    LG
    Waldi
    PS: den letzen Absatz bitte nicht zu ernst nehmen.
     
  14. oleco90

    oleco90 Mitglied

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    Kracher -.- :D:D:D