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Ich flippe hier gleich noch aus, bitte, bitte bringt mich runter & einmal lesen!

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von glöckchen, 20. April 2011.

  1. glöckchen

    glöckchen Peter Pan´s Fee

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    Sorry Leute, aber ich bin gerade auf 180 wenn nicht noch mehr...Hoffe ich kann eben mal meine Wut in Worte fassen. Es geht um folgendes:

    Vor einigen Wochen lag ich 3 Wochen in einer Rheumaklinik. NACHDEM ich aufgenommen wurde (ca. 3 Tage später), bekam ich starke Schmerzen im linken Ellenbogen (habe auch Schmerzen in anderen Gelenken, u. a. li Knie & li Hüfte). Ich wurde entlassen, auf Ultraschall konnte man/Arzt nichts sehen. Zum Glück wurde ein MRT vom Ellenbogen gemacht. Heute bin ich wieder in die Klinik, um über das Ergebnis zu sprechen. Ich war es gewohnt, dass man nie auf den Bildern etwas sehen konnte, aber diesesmal hatte ich wohl das Glück auf meiner Seite. Man konnte etwas sehen! Nun, wie mir die Ärztin erklärte, habe ich einen beginnenden Tennisellenbogen. Sie fragte mich, ob ich den Arm irgendwie überbelastet habe, was aber nicht der Fall war, denn ich lag ja nur im Krankenhaus und habe dort noch weniger gemacht als zuhause! Laut ihrer Aussage wäre der Tennisellenbogen aber nichts, was auf Rheuma hindeuten kann.

    Naja, so wie ich bin, gebe ich mich damit nicht zufrieden, und habe eben mal gegoogelt nach Symptomen eines Tennisellenbogen. Ich habe ein paar Symptome gefunden, unter anderem...

    - Druckschmerz
    - Schmerzen, wenn Sie bei gestrecktem Ellenbogen gegen Widerstand die Hand im Handgelenk anheben
    - Schmerzen, die bis in die Hand ziehen
    - vollständiges Ausstrecken des Armes verursacht Schmerzen
    - Schmerzen bei Drehung des Unterarmes

    und vieles mehr. Ich habe kein einziges Symptom von den genannten/gefundenen. Ich habe "nur" Schmerzen.

    Auch habe ich gelesen, dass ein Tennisellenbogen Entzündungen der Sehnenansätze, Muskeln o. ä. sind. Und das soll NICHT mit Rheuma/Arthritis zusammen hängen können??? Muss dazu sagen, dass es sicher ist, dass ich Entzündung in meiner Hüfte habe und auf Cortison (lokal ins Gelenk) anspreche.

    sorry wenn es ein wenig lang geworden ist, aber ich hoffe, jemand kann mir das mal erklären und mich runterbringen......

    FROHE OSTERN EUCH ALLEN UND DANKE FÜRS LESEN :)
     
  2. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

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    Hallo Glöckchen,
    ... und was regt dich daran auf?
    Zahlreiche Menschen haben einen "Tennisellenbogen" und kein Rheuma und diesen Ellenbogen in unterschiedlichen Ausprägungen. Sehnen sind meist gereizt durch Überlastung (eben durch ein und die selbe Bewegung, z.B. beim Tennis). Ebenso gibt es Leute, die Achillessehnen-Entzündungen haben und dennoch keine rheumatische Erkrankung haben.
    Vielleicht meinte die Ärztin, dass eben ein Tennisellenbogen an sich nicht auf Rheuma hindeutet, möglicherweise ist er aber bei dir eine Folge des Rheumas.
    Wie geht es denn jetzt weiter in deiner Behandlung? Was sagt dein Rheumatologe?

    LG
    Pezzi
     
  3. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Jaja, glöckchen, die Ärzte...
    Mein HA wollte mir ja nun auch weißmachen, ich hätte kein Rheuma (obwohl Rheumatologe meint, ja und an einigen Blutwerten ist ja auch was zu erkennen...) und meine monatelangen Dauerschmerzen in der Hüfte wären auch 'nur' ein chron. Schmerzsyndrom. Lt. diverser Ärzte, die ich in der Vergangenheit kennenlernen durfte:mad:, ist ja auch alles nur psychosomatisch ;).Gestern wurde endlich mal die Hüfte geröntgt und siehe da: die Hüftgelenke sind nicht in Ordnung!
    Ich werd mir demnächst nen anderen Doc suchen...
    Man selbst kennt doch den eigenen Körper am besten! Ich lass mich jetzt nicht mehr mit 'Diagnosen' abspeisen, mit denen ich nicht einverstanden bin. Wäre es nach den Docs gegangen, würde ich den ganzen Tag nur Pillen fressen. Die aber dann auf Verdacht, denn nach der Ursache hat keiner richtig gesucht!
    Und ich gehöre auch zu diesen 'bösen' Patienten, die erstmal googlen, was es denn sein könnte. Hätte ich mich nur auf die Docs verlassen, dann wär ich zwischenzeitlich am Asthma verreckt (ist ja bloß ne Chron. Bronchitis...Sauerstoffgehalt im Blut lag zu der Zeit der Diagnosestellung bei schlappen 56% !)....usw.usw. Ich könnte schimpfen ohne Ende!
    Laß dich nicht abspeisen, informier dich weiterhin selbst und such dir notfalls nen anderen Doc.
    Laß dich drücken :)
    Maggy
     
  4. Birgit R

    Birgit R Neues Mitglied

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    Hallo Glöckchen,

    ich habe seit November 2010 einen Tennisellenbogen rechts und seit Anfang dieses Jahres einen Tennisellenbogen links. Also beide Seiten. Habe jeden Tag Schmerzen wie blöd. Kann z.B. keine volle 1,5 Liter Flasche mehr heben, muss ich mit beiden Händen machen. Ich kann die Hose kaum hochziehen, wenn ich mich anziehe. Ich kann nichts mit den Armen machen, ohne das es schmerzt. Für mich ist das sehr belastend, seit so einer langen Zeit diese Dauerschmerzen. Auf der Arbeit ist das auch immer sehr heftig. Ich bin Verkäuferin für Brot, Brötchen, Kuchen, Käse und Salate. Und auch da bin ich sehr bewegungseingeschränkt.

    Mein Schmerztherapeut hat mir Quark empfohlen. Das ist entzündungshemmend. Das mache ich nun ein paar mal auf die Arme, hilft auch. Aber trotzdem sind Schmerzen da.

    Ich wurde nun von meinem Rheumatologen zum MRT geschickt. Angeblich kommt es nicht von der Arthritis. Ich bin gespannt, was mein Rheumatologe sagt, wenn ich wieder einen Termin habe.

    Mich zieht das schon ziemlich runter, wenn ich darüber nachdenke, das ich das wohl nun auf Dauer habe. Ich hab auch schon ne Kortisonspritze in den rechten Ellenbogen bekommen. Half nicht. Letztens war ich so verzweifelt, das meine Hausärztin mir eine Cortisonstoßtherapie verschrieb. Die erste Tablette genommen, ich fühlte mich wie neugeboren, keine Schmerzen. Arbeit, Haushalt usw. ohne Bewegungseinschränkungen bzw. ohne Hilfe gemacht. Das ganze hielt zwei Tage, danach fing alles wieder an, trotz Cortison.
     
  5. Schlappi

    Schlappi Neues Mitglied

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    Tennisellenbogen

    Hallo,

    ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten. Ich leide seit 1995 an Rheuma und diversen anderen chron. Erkrankungen(s. Krankenvita). Seit 2008 habe ich einen chronischen Tennisellenbogen, das ar so schlimm, dass keinerlei Bewegung mehr ging, das rechte Ellenbogengelenk war fast steif. Bin zum Orthopäden, der hat gleich mit Cortison ins Gelenk begonnen und schrieb auch gleich manuelle Therapie auf. Das ganze belief sich auf ein dreiviertel Jahr, danach stellte sich so ganz langsam die Beweglichkeit wieder ein, Schmerzen habe ich auch heute noch, aber lange nicht so wie 2008. Ob es eine Verbindung zum Rheuma gibt, konnte mir keiner beantworten. Es sind höllische Schmerzen. Durch die Cortisonspritzen, welche ich in dieser Zeit oft erhielt, bildete sich die umgebende Muskulatur zurück und diese wurde mittels langwieriger Physio-/Bewegungstherapie wieder aufgebaut.

    Ich wünsch Dir gute Besserung und weniger Schmerzen.
    Schlappi
     
  6. glöckchen

    glöckchen Peter Pan´s Fee

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    hallo ihr drei

    ich entschuldige mich schon mal im Vorraus, dass ich erst so spät antworte, aber ich bin momentan echt im Stress, wegen Prüfungen usw, und habe deshalb nicht die Zeit gehabt, zu antworten.

    Vielleicht habe ich überreagiert und zu schnell geschrieben. Ich lag vor 2 Monaten für drei Wochen auf Rheumastation, da ich (noch) keine Diagnose habe. Nach dem Klinikaufenthalt bekam ich die "Diagnose", dass ich "nur" Schmerzen habe, ich hätte kein Rheuma. Ich bin 20 und habe seit 6 Jahren Schmerzen in Hüfte und seit knapp einem Jahr auch Schmerzen in anderen Gelenken. Eine Entzündung in der Hüfte wurde bei einer Arthroskopie gefunden. Den "Tennisellbogen" habe ich erst im Krankenhaus bekommen, und ich bin mir ganz sicher, dass ich ihn da erst recht nicht überansprucht habe. Als ich mich informiert hatte, was ein Tennisellbogen genau ist (Entzündung von Sehnen, Muskeln usw), dachte ich, warum kann das nicht mir Rheuma zu tun haben? Wenn man Entzündung im Gelenk hat, kann diese doch auch auf Sehnen überspringen? Mein Problem ist, dass man bei mir die Entzündungen NIE auf Bildern sehen konnte, deshalb war ich überglücklich, als sie den Tennisellenbogen im MRT gesehen haben. Inzwischen sind ca. 2 Monate vergangen, und ich habe immer noch Probleme mit meinem Ellenbogen. Obwohl ich ihn schone und kaum benutze! Ich glaube auch, dass sich meine Sehnen schon verkürzt haben, bzw. ungeübt sind, sodass nach 90 Grad Beugung ein starker Wiederstand da ist, den sogar mein Freund merken kann, als er gestern meinen Arm bewegt hat. Das macht mich einfach nur fertig. Die Ärzte meinen, ich solle einfach Physiotherapie weiter machen (was ich auch mache), aber ich bin überzeugt, dass diese allein nicht meine Schmerzen wegbekommen kann! Gestern habe ich einfach wieder angefangen zu heulen, weil mich das alles einfach so fertig macht, da die Ärzte nichts finden (wollen?). Aber das, was Birgit schreibt, habe ich garnicht. Diese "normalen" Symptome, die man bei einem Tennisellenbogen hätte, habe ich garnicht! Ich habe (glücklicherweise ?) "nur" lokale Schmerzen, die bei (plötzlichen) Bewegungen schlimmer werden, sodass ich die Wände hoch gehe.

    vielen Dank für eure Antworten :rolleyes:
     
  7. isabelsunshine

    isabelsunshine Neues Mitglied

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    rheumaklinik

    Bisschen spät, die Antwort, aber : Ha Ha Ha! RHEUMAKLINIK!! Für ALLE:Es ist zu empfehlen, absolut NICHTS 100%ig zu glauben, was in einer Klinik- wobei es egal ist, welche- so einher- diagnostiziert wird.Immer zweite und dritte Meinung einholen, sonst verfolgt man jahrelang entweder das Falsche oder alles wurde übersehen, übergangen und nicht beachtet. Ich spreche aus Erfahrung, AUCH mit Rheumaklinik. Hoffe alles Rätselhafte hat sich inzwischen gelöst.....
     
  8. Ducky

    Ducky Aktives Mitglied

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    Panama
    es gibt eine "bandage " für den tennisellenbogen..das ist ne spange die umden arm geführt und dann schlussendlich mit klettverschluss festgemacht wird.

    vielleicht hilft dem einen oder anderen diese ja.

    weiß gerade den namen nicht, weil ich nicht zu hause bin