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Ich bitte um Hilfe

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Dade, 30. Januar 2004.

  1. Dade

    Dade Guest

    Guten morgen,

    ich bin 24 Jahre alt,weiblich

    und seit einer Woche nun weiß ich, daß ich an einer rheumatoiden Arthritis leide.
    Seit dem habe ich Schmerzen in den Händen und Füßen.
    Morgens sind meine Hände so angeschwollen und steif, daß ich eine Stunde brauche, bis ich sie halbwegs bewegen kann.

    Die genaue Differentialdiagnose findet noch statt.
    Da ich selbst Medizin studiere, habe ich nun Angst um eine Therapie mit Cortisol und Immunsuppressiva nicht drum rum zu kommen.

    Ich bitte alle, die Erfahrung mit Alternativ-Medizin oder Naturheilkunde haben mir Ihre Tips weiter zu geben.

    Desweiteren wäre ich für Trost von Betroffenen dankbar, denn meine Familie und Freunde haben für meinen Depressiven Zustand nicht so viel Verständnis.

    Danke und einen schönen Tag
    Dade
     
    #1 30. Januar 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. Januar 2004
  2. Fliegermaggy

    Fliegermaggy Wo ich bin, ist vorne !!

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    Zunächst ein herzliches Willkommen bei den RO-lern.
    Ich bin sicher, dass Dir hier irgendjemand helfen kann.
    Ich selber habe Syst. Lupus Eryt. und habe leider keine guten Erfahrungen mit der Naturheilkunde gemacht. Mir haben die Alternativmedis leider überhaupt nicht geholfen, deshalb kann und möchte ich dazu nichts sagen.
    [​IMG]
    Aber laß Dich von uns elektronisch umärmeln und seelisch wieder aufbauen. Völlig klar, dass die Freunde und Familie meistens mit uns Rheumis zunächst nichts anzufangen wissen. Meistens sieht man uns die Krankheit ja so ohne weiteres nicht an. Tröste Dich, wenn Deine Medis anschlagen und es Dir auch körperlich wieder besser geht, kommt auch die gute Laune wieder. Ehrenwort!!! (Ich z.B. bin meine Morgensteifigkeit fast völlig losgeworden. :))
    :D Nochwas: Du studierst Medizin? Klasse - dann hoffe ich doch, dass wir in Dir eine neue Rheumatologin bekommen, oder? Als selber Betroffene kannst Du diese Krankheit wohl mit am besten beurteilen, besser als jeder gesunde Doc, und sei er noch so qualifiziert. Also ran an den Speck - wir Rheumis brauchen kompetente Ärzte, schon ganz einfach, um nicht, wie so oft, als Hypochonder abgefertigt zu werden.
    Kopf hoch, nicht unterkriegen lassen!
    Viele liebe Grüße von der Fliegermaggy[​IMG]
    PS: Warnung - RO macht süchtig !!! :D
     

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  3. Matthias

    Matthias Neues Mitglied

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    Hallo Dade,

    als Medizinstudentin musst du irgendwann entscheiden, ob Du nun EBM betreiben willst oder nicht. Diese Entscheidung solltest Du bald fällen.
    Schau Dir mal hier im RO an, was DocL zum Thema "therapeutisches Fenster" zu sagen hat.

    Aber es ist schon blöd, plötzlich auf der anderen Seite des Tisches zu sitzen.
    Mein alter Hausarzt ist fast an einer Blinddarmentzündung gestorben, die er im Griff zu haben meinte. :D
     
  4. kukana

    kukana Moderatorin

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    guten morgen,

    ich habe auch eine cp und zu anfang hauptsächlich homöopathische mittel genommen, die aber nur kurz halfen solange es nicht akut war mit den entzündungen. danach bin ich zum glück auf mtx eingestellt worden und bin super zufrieden. habe keine nebenwirkungen ausser etwas geringerem haarwuchs als ich auf 20 mg mtx pro woche war, inzwischen nehme ich cortison oder schmerzmittel nur noch bei bedarf und bin sogar ein ganzes jahr mit der minimaldosis von 5 mg mtx ausgekommen. musste aufgrund eines schubs aber wieder höher dosieren. ich bin heilfroh, dass es die immunsuppresiva gibt und dass die forschung immer weiter geht nach neuen , noch besser verträglichen medikamenten.

    morgensteifigkeit habe ich übrigens gar nicht mehr, entzündungen nur noch lokal begrenzt und nicht ständig. beweglichkeit aller gelenke voll erhalten und keinerlei gelenkzerstörungen.

    gruss und alles gute, kuki
     
  5. Karina 0815

    Karina 0815 Guest

    Hallo Dade,

    ich kann dich sehr gut verstehen, daß du keine Hammertabletten
    schlucken möchtest.
    Vor ca. 1 Jahr war ich in der gleichen Situation (bin 33 jahre weiblich und
    cp-ähnliche Pso-Arthritis).
    Ich ging zuerst auch zum Heilpraktiker (damals nahm ich nur Diclofenac 75 id 2x tägl.).

    Also erstens möchte ich dazu sagen, daß die Heilpraktikermethoden mit
    Sicherheit nicht schlecht sind, aber die Zeit, die man für solche Therapien
    (Milchbäder, Wickel usw. usw.usw.) benötigt, ist kaum aufzubringen und
    artet dann in Stress aus.

    Und zweitens möchte ich dich warnen, zu lange mit der Basistherapie abzuwarten.
    In meinem Fall fings auch mit Finger (Hand)schmerzen, Zehengelenke, Knie
    und ISG an, aber nach ca. 3 monatiger Behandlung mit Diclofenac, machten
    sich bereits erste Gelenksschäden an 2 Fingern und 2 Zehen bemerkbar.
    Mein Rheumatologe hat mir dringend geraten mit der Basistherapie anzu-
    fangen. Hätte ich früher damit begonnen, wären diese Gelenksschäden
    eventuell nicht entstanden. Außerdem wurden die Schmerzen so schlimm,
    daß ich mich ohne Schmerzmittel kaum mehr bewegen konnte. Ich war
    äußerst deppressiv zu dieser Zeit, da alles so schnell ging, was ich nicht
    erwartet hatte.

    In der Zwischenzeit nehme ich 15 mg MTX (seit ca. 6 Monaten) und
    bin bei 2,5 mg Prednisolon angelangt, bei Bedarf Diclo 75 id.
    Ich vertrage diese Medikamente sehr gut, meine anfänglich Panik
    davor war gottseidank umsonst gewesen.

    Ich wünsche Dir viel Glück, und Kopf hoch, es wird ein paar Monate
    dauern, bis Du deine Krankheit akzeptiert hast. Und was deine
    Familie betrifft, da denke ich, daß es vielen Rheumatikern so geht
    (mir auch). Diese Schmerzen die man hat, sind für unsere Umwelt
    eben nicht sichtbar und werden deswegen von 'GESUNDEN' Menschen
    unterschätzt. Ich habe mir angewöhnt, nur noch mit Leuten über die
    Krankheit zu reden, die selber betroffen sind, oder selbst eine unheil-
    bare Krankheit haben. Nur diese können diese Situation verstehen.
     
  6. Trivia

    Trivia Neues Mitglied

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    Hallo Dade,

    gerade habe ich im Froum "Neu hier" Margit geantwortet, die auch eben ihre Diagnose bekommen hat und die gleichen Ängste hat:

    "Ich nehme MTX (20 mg.) seit 1,5 Jahren, spritze selbst und habe kaum Nebenwirkungen. Bei mir hat die Wirkung so nach 8-10 Wochen eingesetzt. Sehe es als Chance, dass es Dir hoffentlich bald besser geht. Ich kam Anfangs auch nicht mit der Diagnose klar und hatte schwere Depris.
    Letztendlich mußt Du für Dich Deinen Weg finden, aber ich habe meine Gefühle nicht versteckt. Dafür ist Familie ja da, dass sie einen unterstützt und hilft in solch schweren Lebenssituationen. Du würdest das bestimmt auch machen für Deine Familie. Versuche sie zu informieren, was Du genau hast und beziehe sie mit ein. Dann werden sie umsomehr Verständnis haben.
    Im Urlaub nehme ich die Spritze entweder mit oder ich steige kurzfristig auf Tabletten um, da die Spritzen kühl gelagert werden müssen."

    Wie die anderen auch schon sagten, je frühzeitiger mit einer Basistherapie behandelt wird, desto besser sind Deine Chancen, dass es Dir bald wieder gut geht.

    Ich lasse mich zusätzlich noch antrophosophisch behandeln, als Ergänzung hilft es mir sehr. Aber alternative Therapien alleine, waren leider nicht erfolgreich.

    Hoffentlich geht es Dir bald besser
    Trivia (p.s. 32 Jahre)
     
  7. Doegi

    Doegi Der Alex
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    Hallo Dade!

    Bei einer beginnenden Therapie hast Du nur ganz wenig Zeit, in der sofort mit der Behandlung begonnen werden sollte, das sogenannten "Therapeutische Fenster", wie andere schon geshrieben haben.
    Tust Du das - mit vernünftigen, wissenschaftlich fundierten Mitteln, hast Du gute Chancen, ein beschwerdefreies Leben zu führen.

    Mach nicht den Fehler, jetzt nicht auf die richtigen Mittel zu setzen, sondern Dich an Naturheilkunde und sowas festzukrallen - das solltest Du als Medizinstudentin eigentlich besser wissen. Du wirst es später - wenn Deine Krankheit unkontrolliert fortschritten ist und Du nicht mehr ohen starke Behinderung und Schmerzen leben kannst - nur bereuen.

    Lies Dir am besten mal folgende Seiten komplett durch, und dann hoffe ich, dass Du nicht eine sehr dumme Entscheidung fällen wirst:

    http://rheuma-online.de/krankheitsbilder/cp.php3
    http://www.tiz-info.de/ra/
    http://rheuma-online.de/fua/23.html
    http://rheuma-online.de/fua/45.html
    http://rheuma-online.de/fua/16.html
    http://rheuma-online.de/fua/102.html

    Ciao

    Alex
     
  8. Daina

    Daina Guest

    zu jung...

    Hi Dade!

    Ich bin auch erst 23 Jahre und habe im letzten Jahr einfach mal ein dickes Knie bekommen. Anfangs habe ich mir nichts weiter dabei gedacht. Vieleicht ne Überblastung oder so!

    Mittlerweile bin ich bei einem Rheumatologen gelandet der jetzt eine Pso-Arthritis bei mir diagnostiziert hat. Ich war echt geschockt, und habe bei meinem Arzt angefangen zu heulen. Als würde dir jemand ein Stück von deinem Leben nehmen, so habe ich mich gefühlt.
    Bei mir kommt noch hinzu, dass sich die Krankheit nicht unbedingt mit meinem Beruf verträgt. Und die Vorstellung was anderes dewegen machen zu müssen..., ist fast unerträglich für mich.

    Meinem Knie geht es wieder sehr gut. Es wurde punktiert. Und seitdem ich Diclo genommen habe, ist es auch nicht wieder angeschwollen. Der Schmerz sitzt bei mir jetzt in der rechten Schulter und im linken Fessel.

    Meine Diagnose hab ich seit gestern..., vielleicht hast du meinen Beitrag ja gelesen.

    Ich kann dir leider nicht sehr viele Tipps bezüglich Medis geben, da ich selber absoluter Neuling bin. Hab jetzt Sulfasalazin bekommen und kann mich auf die Wirkung erst in ein zwei Monaten "freuen"!

    Die Morgensteifigkeit in den Fingergelenken kenn ich auch, vorallem jetzt wo es kalt draussen ist.

    Meine Mutter hat mir zur Unterstützung der Schmerztabis "Lachsöl-Kapslen" besorgt. Die helfen natürlich nicht alleine, aber ich nehme seitdem weniger Diclo. Es gibt auch noch andere "Bio-Produkte", aber damit habe ich noch keine Erfahrung.

    Es ist schade, dass deine Freunde kein Verständnis für dich haben. Die Krankheit kann ja jeden treffen. Bei mir in der Familie z.B. gibt es keine Vorbestimmung für die Krankheit. Andererseits kann ich die "Gesunden" auch teilweise verstehen...! Es ist auch für sie warscheinlich Neuland.
    Ich habe mich mit meinem Freund, als der erste Verdacht da war, hingesetzt und mit ihm drüber gesprochen. Er war auch schockiert, aber hat auch sehr viel Verständnis gezeigt. Ich glaube, du mußt deine Freunde damit knallhart konfrontieren und ihnen klar machen, dass du kein Mitleid willst, sondern einfach nur Unterstüzung.

    Ich hoffe, dass das klappt und wünsche dir ganz viele Morgende, wo du aufwachst und keine Schmerzen hast.

    Laß dich drücken...

    Gruß Daina
     
  9. KU

    KU Guest

    Gemach

    hi Dade,

    lass Dich von den Profis hier nicht verrückt machen. Sie sind mit "Therapiefenstern" und Immunsuppressiva schnell bei der Hand und - bezeichnend - appellieren mit Bezug auf Dein Medizinstudium an Deinen Verstand. Als ob das ein Garant für Intelligenz wäre ... (Scherz). Und als wenn jeder Nichtmediziner ein Dummkopf wäre.

    Das Therapiefenster ist auf jeden Fall breit genug, um die Diagnose doppelt und dreifach absichern zu lassen. Auch Ärzte können irren. Was aber schlimmer ist: Wenn sie irren, sagen sie es Dir nicht.

    Vergiß nicht die Umstellung der Ernährung. Informiere Dich über vernünftige Ernährung (hierüber hörst Du - wiederum bezeichnend - von den Weißkitteln nichts), z.B. hier.

    Wenn ich immer auf die studierten "Fachleute" gehört hätte, wären mein Immunsystem (und vermutlich einige innere Organe) heute hinüber. Nach Morbus Reiter, Psoriasis-Arthritis, rheumatoide Arthritis ist jetzt die Polyarthrose dran. Sie wissen nichts. Doch das mit viel Autorität.

    Alles Gute.
    :cool:
     
  10. :)
    Hallo dade,

    erstmal ein herzliches Willkommen hier im ro.
    Leider muss ich aus eigener Erfahrung berichten dass Naturheilkundliche oder hömoöpathische Behandlungen nicht ausreichen um eine CP in den Griff zu bekommen.
    Je eher eine entsprechende Basismedikation einsetzt umso größer ist die Chance die gefürchteten Deformierungen zu vermeiden, von den Schmerzen und Einschränkungen mal ganz abgesehen. Sicher erschreckt dich vieles was mit den den Medikamenten zusammenhängt. Denke positiv , auch wenn dies gerade am Anfang deiner Erkrankung fast unmöglich erscheint. Es gibt vieles was du aktiv der Krankheit gegenüber einsetzen kannst wie z.B. Entspannung um mitden Schmerzen besser umgehen zu können, Krankengymnastik die die Gelenk wieder beweglicher machen und immer wieder selber Übungen machen.
    Es hilft dabei nicht so hilflos zu sein. Das du dich traurig fühlst ist vollkommen in Ordnung.
    Das geht ,glaube ich ,uns allen zwischendurch so. Man lernt damit umzugehen, das braucht aber seine Zeit und geht nicht von heute auf morgen.
    Melde dich hier, stelle deine Fragen , im ro ist immer einer der auf deine Fragen antwortet.

    Bis bald
    Birgit
     
  11. towanda

    towanda Neues Mitglied

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    5. November 2003
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    Hessen
    für Dade

    hallo Dade,
    nun von mir auch noch 3 tipps: ernährungsumstellung ist sicher von vorteil, bei entzündlichen erkrankungen spielen hier die omega3-fettsäuren (?) eine wichtige rolle, daher auch der tipp mit den lachsölkapseln, 1-2x pro woche seefisch essen täte es da auch. teufelskralle ist auch zu nennen, entweder auch als kapseln oder als tee, vitamin e in hoher dosierung, d.h. bei cp glaube ich 800mg, ist ebenfalls entzündungshemmend, ein freie-radikalen-fänger, gibt es auch in kapseln, könntest du dir vielleicht auch verschreiben lassen. weihrauch gilt in der ayurvedischen medizin als entzündungshemmendes, schmerzlinderndes naturheilmittel.
    vielleicht konnte ich dir ein bisschen weiterhelfen, alles gute für dich wünscht
    Towanda
     
  12. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Hi, Dade -

    ich bin als alter Hase mit 53 Jahren und cP der Meinung, konfrontier dich erst mal mit der Krankheit, dann mit dir selber und wenn du klar akzeptieren kannst, was es bedeutet, Rheumatiker zu sein, dann such dir eine sinnvolle Medikation, die dir auf lange Sicht ein möglichst beschwerdefreies Leben bietet.

    Es ist letztendlich doch egal, welche Form von Krankheit man hat, wenn sie chronisch und unheilbar ist - was zählt, ist die Form der Lebensqualität, die man als sinnvoll anstrebt und da bin ich der Mensch der sagt: ich lebe heute, jetzt und hier.

    Du wirst tausenden von Ratschlägen, Vorschlägen, Ideen, Erfahrungen, Berichten und Analysen begegnen; man wird dir endlose Therapien vorschlagen - am Ende musst du alles alleine entscheiden, ertragen und erleiden. Wirklich helfen kann dir nur eine Person: DU - und nur wenn du dich akzeptierst, kannst du auch Hilfe annehmen.

    Deine Depressionen sind der Anfang, der Beginn, der Weg, den wir alle gegangen sind und den man gehen muss. Ohne diesen Weg findest du keinen Frieden und kannst keine Akzeptanz aufbauen. Du wirst suchen, rätseln und zaudern, du wirst böse sein, wütend und hilflos, du wirst ängstlich sein und positiv, glücklich und zufrieden.

    Es ist mit eine der schweren Entscheidungen unseres Lebens: was brauche ich, was will ich, wohin gehe ich und was tut mir gut. Alles andere bleibt aussen vor !!

    Ich wünsche dir all die Kraft und Stärke, diesen langen Weg zu gehen ! Geh in geradeaus und höre dir die Worte der grossen Mediziner an. Es gibt keine Heilung - es gibt nur Linderung, Stillstand oder Besserung.

    In diesem Sinne,

    willkommen an Bord.

    Pumpkin
     
  13. claudia-dd

    claudia-dd Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
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    hallo,

    ich heiße claudia und habe meine diagnose mit 21 jahren bekommen.

    damals (bin jetzt 32 jahre alt) sah ich mich schon im rollstuhl, das habe ich noch nicht geschafft ;) , aber meine verhaltene behandlung - durch mich , kam es zu massiven gelenkschädigungen.

    wenn du dich mit alternativer medizin beschäftigst, ist es dein weg und den mußt du alleine gehen.

    ich wollte auf alle fälle keine basis haben, solange ich kein kind bekommen habe..........

    ich habe eine diat gemacht, werte wurden besser, leider hat es nur kurz angedauert und schon war alles wie vorher und zur krönung des ganzen wurde ich auch noch mitten in einem super starker schub schwanger!!!!!!!!!!!

    der schub hat von 1996 bis 2001 angedauert- schöne gelenke habe ich jetzt, dazu noch fibro:mad:

    ich würde heute alles anders machen.

    erst mit kanonen schießen, damit mein körper nicht noch mehr verrückt spielt. er soll sich beruhigen und dann kann man auch wieder ruhiger fahren und die alternativen methoden mit heranziehen.

    ich hoffe dir ein wenig geholfen zu haben

    claudia


    übrigens ist es am schlimmsten wenn man noch recht "frisch" die diagnose hat:(