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Ich bin neu

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von ketkrissi, 29. September 2011.

  1. ketkrissi

    ketkrissi Neues Mitglied

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    Hallo ich bin ketkrissi und komme aus Winsen an der Luhe und
    ich bin neu hier, es wurde an meinem 6 Lebensjahr eine juvenile idiopathische oligoartikuläre Arthritis festgestellt.
    Am Pfingsten 2011 hatte ich auf einmal Schmerzen im rechten Knie, habe gedacht das es wieder weg geht, ist leider nicht. Dann war ich beim Orthopäden, Rheumatologen, habe Überweisungen zum MRT und zur Besprechung in der Schön Klinik in Hamburg für eine evt. Arthroskopie. Von dort aus wurde ich zum Nuklearmediziner geschickt, am Ende habe ich mich für eine RSO entschieden. Das ist jetzt schon 3 Wochen her und meine Schmerzen sind fast weg, ich kann mein Knie zwar noch nicht richtig anziehen, aber ab Montag kann ich wieder normal Treppen runter gehen. Ich möchte eigentlich mich mit euch austauschen, wenn jemand auch eine RSO gehabt hat, kann dieser sich ja mal melden. ​
     
  2. Louise1203

    Louise1203 Gesperrter Benutzer

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    Hallo ketkrissi,

    herzlich Willkommen hier bei R-O.

    Eine RSO hab ich noch nicht machen lassen, wurde mir aber auch schon empfohlen........

    Wollte Dich hier wenigstens begrüssen, auch wenn ich noch keine RSO hab machen lassen.......

    Übrigens bin ich in Winsen/Luhe beim Rheumatologen.........:D

    Liebe Grüsse

    Louise
     
  3. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    huhu krissi,

    nun auch nochmal hier von mir ein herzliches "grüzi servus und hallo".

    ich bin die berühmt berüchtigte puffelhexe.

    ich hoffe, du findest hier rat und hilfe und regen austausch.
     
  4. Melli 25

    Melli 25 Neues Mitglied

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    hey krissi,

    hatte mit 12 juvenile rheumatoide arthritis im rechten knie.

    habe seit märz probleme mit meinem linken knie und seit letzter woche die diagnose.
    diesmal akute aggressive rheumatoide arthritis. hab schon eine knie arthroskopie
    mit cortisoninjektion hinter mir.
    jetzt soll die komplette gelenkinnenhaut arthroskopisch entfernt werden um
    folgeschäden im knie zu vermeiden und spätere rso.

    vielleicht kannst du mir bisschen weiterhelfen?

    lg melli
     
  5. ketkrissi

    ketkrissi Neues Mitglied

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    Hi Melly,

    klar kann ich dir helfen...

    also von einer arthroskopischen Gelenkinnenhaut Entfernung kann ich dir aber nicht viel sagen. Aber natürlich über die RSO...

    Ich bin zum Nuklearmediziner überwiesen worden, dort hatte ich dann ein Beratungsgespräch. Dort musste ich eine Einverständniserklärung unterschreibung, dort steht folgendes drin:

    Therapie nur der entzündlichen Komponente (Synovialitis), keine Behandlung von Knorpel-/Knochenverschleiß.

    Wirkeintritt nach 4-8 Wochen, zunächst auch Verschlimmerung der Symptomatik für einige Tage erst nach 3-4 Monaten kann der Therapieerfolg abschließend beurteilt werden.

    Bei massiver Verdickung der Gelenkinnenhaut ggf. zweite Therapie nach 3-4 Monaten nötig.

    Ruhigstellen des Gelenkes für etwa 2 Tage: vorsichtige Belastung: Ja; Bewegen des Gelenkes: Nein; Bei Gelenken der Beine: WC-Gang mit Unterarmgehstützen.

    Risiken: Infektion (sehr selten, da Injektion eines Betastrahlers) und Gewebsuntergang durch Injektion neben das Gelenk (extrem selten), pathologische Verbindung der Gelenkhöhle zu angrenzenden Sehenscheiden (sehr selten), Thrombosen (v.a. bei familiären Gerinnungsstörungen)

    Nebenwirkung: (selten) Erwärmung und "Pochen" des Gelenkes - umgehende Wiedervorstellung

    Nur bei Einnahme von Marcumar: Der INR-Wert sollte am Therapietag weniger als 2,0 betragen.

    Nachsorge nach 3-4 Monaten durch Überweiser ggf. nuklearmedizinische Kontrolle inklusive Skelettszintigraphie.

    Die Substanz hat eine sehr geringe Haltbarkeit und wird daher termingenau für Sie bestellt. Daher bitten wir um rechtzeitige Terminabsage.

    Erklärung: Ich wurde über den Nutzen und die Risiken der geplanten Maßnahme aufgeklärt und bin mit ihrer Durchführung einverstanden. Ich hatte Gelegenheit, ausführlich Fragen zu stellen, die mir vollständig und verständlich beantwortet wurden. Die umseitige Patienteninformation habe ich erhalten. Die wichtige Nachsorge lasse ich durchführen. Eine Schwangerschaft oder eine Kontrastmittel-Alergie bestehen bei mir nicht.

    Dann habe ich ein Rezept über Triamhexal 40 mg Kortison bekommen. Wenn du keine Unterarmgehstützen hast, solltest du genau beim durchführenden Arzt nachfragen, ob du dir evtl. welche ausleihen kannst. Ich habe eigene, zum Glück, gibt etwas Sicherheit, zu wissen man hat die auf dem Dachboden stehen.

    Vor der Durchführung wird ja das Kontrastmittel ins Knie gespritzt und geguckt über ein Bildschirm, ob sich die Flüssigkeit gut im Knie verteilt. Der Einstich tut nicht wirklich weh, bei mir wurde vorher etwas Eisspräh auf den Stichpunkt gesprüht, dann tat es noch weniger weh, einmal tief durchgeatmet und rein damit. Danach kam das Kortison und dann die Radioaktive Flüssigkeit ins Knie. Danach hat sich mein Knie noch dicker als sowieso schon angefühlt. Wie ein zu straff aufgeblaserner Luftballon. Danach Pflaster drauf, dann hat die Assistentin kurz mein Knie durchbewegt, damit sich die Flüssigkeit besser verteilt. Danach hat sie mir eine Schiene (weich), dann mit einem Verband angelegt. Damit ich das Gelenk nicht bewegen kann. So dann musste ich wieder meine Hose anziehen, gar nicht so einfach. Ich empfehle dir eine weite Hose die dehnbar ist anzuziehen. Danach mit Unterarmgehstützen ins Wartezimmer dort gewartet, bis ich zur Kontrolle, ob sich die Flüssigkeit verteilt, gegangen (MRT). Danach sind meine Mutter und ich wieder nach Hause gefahren. Dort habe ich mich aufs Sofa gelegt, mich erstmal ausgeruht, ist richtig doof wennman nichts selbst machen kann. Ich hatte keine Schmerzen, im Gegenteil ich hatte eher das Gefühl das es dünner wird, ist es auch. Am 3. Tag konnte ich endlich den blöden Verband abnehmen und vorsichtig noch mit Unterarmgehstützen gehen, für mich war es sehr befreiend als ich den Verband abgemacht habe. Am nächsten Tag immer noch an Unterarmgehstützen und endlich duschen. Am darauf folgenden Tag habe ich versucht kurze Wege ohne Unterarmgehstützen zu gehen und dann bin ich nur noch mit einem Stock gegangen. Dann habe ich mich selber für Krankengymnastik entschieden, weil ich mein Knie noch nicht so wie vorher anziehen bzw. beugen kann.


    Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen, ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deinen Eingriffen. Kannst danach ja mal berichten wie es dir ergangen ist, ich interessiere mich auch für einen Arthroskopie, weil es bei mir höchstwahrscheinlich auch irgendwann gemacht werden muss und so viel weiß ich nicht darüber.


    Liebe Grüße von Ketkrissi
     
  6. Melli 25

    Melli 25 Neues Mitglied

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    hi ketkrissi,

    vielen lieben dank für den ausführlichen bericht zur rso :)

    halte dich gerne weiter auf dem laufenden, wie die op verlaufen ist. mitte november
    gehts dann nochmal zum rheumatologen um eine basistherapie zu besprechen.

    zum thema synovektomie kann ich dir gerne im moment schon bisschen mehr
    dazu erzählen. also, dieser eingriff dient dazu, die komplette entzündete gelenk-
    innenhaut zu entfernen. die synovia (gelenkinnenhaut) hat im knie die aufgabe
    den knorpel und knochen zu ernähren und sie ist im entzündeten zustand nicht
    gewährleistet und kann zu schäden an knochen und korpel führen. die soll
    natürlich verhindert werden. das ganze wird arthroskopisch durchgeführt, d.h.
    rechts und links unterhalb der patella (kniescheibe) gibts 2 kleine schnitte
    ca. 1 cm lang und überhalb nochmal 1-2 schnitte. 1 zugang ist für die optik und
    über die anderen zugänge werden mit mikroinstrumente die synovia entfernt.

    melde mich wieder, wenn ich was neues weiss!
    glg melli