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HWS-Probleme

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Monsti, 21. Juli 2004.

  1. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi alle,

    vor 3 Wochen hab ich es endlich geschafft, das Cortison vollkommen los zu werden. Nun kommen die Gelenkbeschwerden leider wieder, allerdings ohne akute Entzündungen (Schub). Die Gelenke tun halt einfach nur etwas weh (vor allem Grund- und Mittelgelenke der Finger, Handgelenke und die WS).

    Den einzigen wirklichen Kummer (rheumamäßig) bereitet mir seit einigen Monaten meine HWS. Obwohl ich schon seit Januar/Februar keinen Schub mehr hatte, versteift sich mein Nacken immer mehr. Inzwischen ist beim Autofahren der bekannte Schulterblick nicht mehr möglich, nicht wegen Schmerzen. Es ist einfach eine Sperre da. Aber auch alle anderen Kopfbewegungen, also nach vorne und nach hinten, sind inzwischen stark eingeschränkt.

    Kennt Ihr sowas auch? Und was macht Ihr dagegen (außer Mobilitätstraining bzw. Gymnastik)? Da ich in Kürze wieder eine große Bauch-OP haben werde, möchte ich nicht mehr auf Cortison zurückgreifen *gebranntes Kind bin*.

    Bitte gebt mir einen Tipp!

    Schon mal Dankeschön sagend und ein liebes Grüßle schickende
    Monsti
     
  2. cpeter

    cpeter Guest

    Hallo Monsti,

    schön, dass Du wieder da bist.

    Leider habe ich keinen guten Tipp für Dich.

    Gute Besserung

    Peter
     
  3. cher

    cher "Hessisches Mädel"

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    Hallo Monsti,
    ich freue mich, dass du erst mal zu Hause sein darfst. Denk doch Mal bei diesen Nackenbeschwerden daran, dass du vielleicht Blockaden der HWS hast. Nach meinem Auffahrunfall war mein Nacken auch so eingeschränkt, dass ich über eine Woche kein Auto mehr fahren konnte. Such dir einen Arzt, der Blockaden findet und lösen kann. Das funktioniert dann nur mit "Einrenken".
    Dir wünsche ich eine schöne Zeit zu Hause und schnellstens gute Besserung.

    Winke

    cher/ Conny
     
  4. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hallo monsti,

    ja, das kenne ich. als die cp bei mir mit aller macht wütete
    (noch ohne basismedis), war auch die hws entzündet.
    mein orthopäde liess sofort eine kernspinn (ich glaube jedenfalls
    das es das war) machen, und man konnte die entzündung
    erkennen. der doc erklärte mir die gefahr die entstehen
    kann duch cp, bezüglich des DENS, das ist sozusagen das
    endstück der hws (hoffentlich erklär ich das richtig).
    dieser dens kann durch die cp bedingte entzündung wackelig
    werden, bzw knacksen, und das wär gar nicht gut, weil
    du dann dein letztes schnauferchen gemacht hast.
    also, solange du dafür keine gesicherte diagnose hast,
    solltest du vom einrenken die finger lassen. an meiner hws
    wird nix mehr rumgerenkt, finger weg davon.

    seit der cp sind meine kopfbewegungen auch sehr eingeschränkt,
    in den nacken kann ich den kopf gar nicht mehr legen.

    ich denke, du solltest zu einem guten orthopäden gehen, der sich
    nach möglichkeit auch mit rheuma auskennt und nicht experimentieren.
    das ist zumindest mein rat.

    lieben gruss
    marie (die etwas unbeholfen mit anderthalb händen schreibt) :)
     
  5. Lilly

    Lilly offline

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    hi monsti,

    schön, dass du wieder da bist. habe leider das selbe problem wie du. 2 wochen nach absetzten vom cortison habe ich massive probleme mit der hws bekommen, die anderen gelenke mucken auch wieder, aber die hws ist am schlimmsten. doc meint, dass ich wieder mit corti anfangen muss, auch mtx muss wieder raufdosiert werden, humira weiter wie bisher. ich persön. habe mir ein limit gesetzt, wenn sich bis mitte august nichts bessert, werde ich wohl wieder mit dem zeug anfangen müssen, ich hasse es mittlerweile. war so froh, endlich damit aufhören zu dürfen. bei mir würde ein röntgen mit densaufnahmen gemacht, der altlas und axis sind entzündet.
    alles gute und baldige besserung
     
  6. Monsti

    Monsti das Monster

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    Servus liebe Lilly,

    das mit dem Cortison kommt für mich derzeit sicher nicht in Frage, da mir ja in Kürze wieder eine große Bauch-OP bevorsteht. Die Erfahrungen der letzten beiden OPs erspar ich mir lieber. Der Primar der Chirurgie St. Johann nannte mich schon "Bauchkrüppel", war aber lieb gemeint. Die bemühen sich dort unendlich um eine handfeste Lösung für mich. Demnächst werde ich wohl für einige Wochen im AHK Wien (Prof. Dr. F. Herbst, Chirurgie) sein :( ... sooooo weit weg von daheim *heul*.

    Ist wirklich großer Mist, mehrere schwere Erkrankungen gleichzeitig zu haben, deren Behandlung sich auch noch gegenseitig stört. Machst Du denn regelmäßig Bewegungsübungen? Unter Anleitung? Ich mach sie bisher ohne jegliche Anleitung, das mehrmals täglich und vorsichtig, merke aber leider keine Besserung - eher umgekehrt, die HWS wird wöchentlich steifer. Ach Mist!

    Liebe Knuddelgrüße und auch Dir Gute-Besserungswünsche von
    Monsti
     
  7. Sita

    Sita Mitglied

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    Liebe Monsti,
    ich würde dir auch zur Abklärung einer möglichen Instabilität der HWS raten. Und wenn du grünes Licht bekommst, suche dir einen KG mit Osteopathieerfahrung.
    Ich habe inzwischen auch HSW-Probleme, mein RHeuma-Orthopäde schließt die Notwendigkeit einer Versteifung der beiden Gelenke nicht aus (ich derzeit schon!)
    Jedenfalls gute Besserung und nicht nimm nicht alles an möglichen Kompikationen mit,
    Sita
     
  8. katzenmaus

    katzenmaus tierliebe

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    hallo monsti
    ich habe leider keinen rat für dich, aber will dich trösten
    du bist ja echt geplagt, ich hoffe das es dir bald besser
    geht und du eine linderung erfährst.
    herzlichst katzenmaus
     
  9. Dinkel

    Dinkel Guest

    Hallo Monsti ,

    zunächst einen lieben Gruß. Ich hoffe Du stehst noch senkrecht. Aber weswegen ich schreibe. Vor vielen Jahren hatte ich einmal eine gleich problematische Halswirbelverkrampfung. Auch ich konnte meinen Kopf nur mit der Schulter und dem Oberkörper drehen. Eine Einschränkung die nicht Rheumabedingt war. Auf Empfehlung habe ich dann einen Chiropraktiker aufgesucht, der durch mehrmaliges einränken des Halswirbels das Problem gelöst hat.

    Ich weiß nicht, ob Du bei Dir auf dem Lande einen geeigneten Therapeuten hast. Aber wenn Du nach Wien gehst, so läßt sich sicher etwas organisieren.
    Bevor Du jedoch zu taten schreitest, würde ich erst einmal eine qualifizierte Diagnose einholen.

    Ich wünsche Dir gute Besserung und hoffe daß Du Dein Corti nicht mehr brauchst.

    herzlichst Dein Dinkel
     
  10. ElkeSt

    ElkeSt die Sonnensüchtige

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    Hallo Monsti,

    kenne das HWS-Problem auch. Aber bei mir sind 2 Wirbel ganz komisch aufeinander gewachsen.

    Der Tipp, den dir Conny mit dem Einrenken gab, ist mit Vorsicht zu genießen. Vor ca. 10 Jahren war ich bei einem alten Internisten in Behandlung, der das bei mir ungefragt gemacht hatte. Zum Glück wußte er was er tat. Heute bin ich "aufgeklärt", durch mein Hausarzt und durch 's Internet weiß ich, daß das ganz böse ausgehen kann.

    Durch mein Knieproblem und zeitweise auch Rückenproblemen, bin ich im folgenden Forum: http://www.softrock.de/forum/thw/ Dort sind Leute, die sich sehr intensiv damit beschäftigen. Wenn du willst, schau doch mal dort unter "Bandscheiben- und andere Rückenprobleme" nach. Ich wurde da auf meinen Schlaf aufmerksam gemacht. Und mir ist u.a. empfohlen wurden, auf einem HWS-Kissen zu schlafen.

    Liebe Grüße und gute Besserung
    ElkeSt
     
  11. Ruth

    Ruth Bekanntes Mitglied

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    württemberg
    hallo,monsti!

    das mit der HWS ist ja ein echter mist,"nötig wie ein kropf"wie man so passend sagt.ich hab mir alle postings durchgelesen und kann dir selber leider keinen rat geben.nur eins ist mir aufgefallen,nämlich mit den bewegungsübungen.wenn du sie,wie du schreibst,sehr vorsichtig machst,kann es eigentlich nichts schaden,aber vielleicht wäre eine anleitung noch besser?ich hab selber seit jetzt 2 jahren KG wegen meiner mononeurithis durch das churg-strauss-syndrom.zum glück hab ich eine sehr kompetente KG gefunden,die zeigt mir auch mal andre übungen z.b.für rücken oder bauch(wenn ich sie frage)und durch die KG sind meine beschwerden wirklich gut zurückgegangen.aber wichtig ist zuerst ja eine diagnose.und ich kann mir vorstellen,daß du grad keine große lust hast,noch zu einem andern arzt zu gehen.oder vielleicht würde dir auch dein eigner arzt wg der HWS eine diagnose stellen können? gute besserung und "guten mut" wünscht dir deine ruth(reimt sich ja sogar...)
     
  12. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Ihr Lieben,

    habt herzlichen Dank (@Dinkelchen, schön von Dir zu lesen!!!). Nachdem ich wegen sich ausbreitender Rückenschmerzen die letzten beiden Nächte kaum schlafen konnte, hab ich heut wieder 4 mg Urbason eingepfiffen. Dass die Schmerzen heute abend schon deutlich nachgelassen haben, spricht eigentlich für einen entzündlichen Prozess. Beweglicher bin ich leider trotzdem nicht geworden *bäh*.

    Grüßle von Monsti
     
  13. towanda

    towanda Neues Mitglied

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    hüftkreisen...

    hallo Monsti,

    meiner erfahrung nach ist es ratsam - neben der genauen abklärung der ursachen - bei akuten beschwerden der hws keine übungen direkt mit kopf und nacken und schultern zu machen. zur "lockerung" könnten dir da eher übungen helfen, wie z.B. das hüftkreisen: du setzt dich auf einen hocker, eher an den hockerrand, so dass du die beiden sitzbeinhöcker spürst, auf denen du sitzt, beine hüftbreit oder etwas breiter auseinander, füße auf dem boden aufgestellt, zehenspitzen zeigen leicht nach außen, rechter winkel zwischen oberschenkel und unterschenkel, wirbelsäule aufrecht, kinn leicht richtung brust, so dass die ws gerade ist, so, und dann beginnst du im uhrzeigersinn mit dem becken vorsichtig zu kreisen, du verlagerst zuerst das gewicht auf den li sitzbeinhöcker, dann nach vorne ins leichte hohlkreuz, dann der re sitzbeinhöcker, dann nach hinten mit leichtem rundrücken, langsame kreisende, kleine bewegungen, auch in die andere richtung.
    bei problemen beim autofahren gibt es spezielle spiegel, die viele bechtis benutzen, die dir den blick über die schulter nach hinten ersparen. aber vielleicht ist es ja nur eine vorübergehende sache bei dir. dafür drücke ich dir die daumen.
    lg
    Towanda
     
  14. VerenaHH

    VerenaHH KrankeSchwester

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    Hallo Monsti,

    leider kenne ich diese Probleme nur zu gut.
    Manchmal muss ich zum Orthopäden / Chiropraktiker was einrenken, aber leider ist das nur selten die Ursache.

    Ich habe inzwischen jede Menge Kopfkissen ausprobiert, aber nun wohl endlich eines gefunden auf dem ich ohne Nackenprobleme schlafen kann.
    Ich habe so ein orthopädisches Kissen (etwa Wellenform) und darunter dann noch eine Auflage, damit hab ich kaum mehr Gewicht auf der Schulter und ein grosser Teil meiner Nackenprobleme sind damit auch endlich verschwunden.

    Vielleicht musst Du auch mal ein paar Kissen testen. :) Das nicht optimale Liegen scheint sehr häufig die Ursache für solche Probleme zu sein.

    Wünsche Dir viel Erfolg

    Gruss aus dem heute endlich mal sommerlichen Hamburg, wobei ich doofe Kuh natürlich das ganze Wochenende arbeiten darf.


    Viel Glück
     
  15. cabalango

    cabalango Guest

    Physiorückenguide

    Hallo Monsti,

    die Beweglichkeit und Stabilität der Wirbelsäule kann verbessert und erhalten werden, wenn man kontinuierlich einige Dehnungs- und Kräftugungsübungen durchführt. Medizinisches OK sollte vorher eingeholt werden.

    Die Anleitungen findet man hier:

    http://145.253.118.163/module/gesundleben/physiorueckenguide/06/6_3_1.htm

    Gute Besserung,
    Cabalango

    PS.: Ich führe mit Erfolg jeden Morgen und Abend manche dieser Übungen durch.