1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

HWS - diskoligamentäre Instabilität C4.

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von NoraLisa, 23. April 2012.

  1. NoraLisa

    NoraLisa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. April 2012
    Beiträge:
    40
    Zustimmungen:
    0
    habt ihr ne Ahnung ob das gefährlich ist, ob ich etwas unternehmen kann oder muss?
    Kein Arzt geht darauf so wirklich ein... es wird immer überlesen...

    hm..
     
  2. took1211

    took1211 Guest

    Hallo NoraLisa,
    ich denke,dass deine Fragen durchaus berechtigt sind.Ich bin kein Arzt und kann dir deshalb auch keine fachspezifischen Antworten geben.
    Die HWS ist ein sehr sensibler Bereich,in dem es auch zu Bandscheibenproblemen kommen kann.Auftretende Schmerzen strahlen über die Arme bis in die Fingerspitzen.
    Gribbeln und Taubheitsgefühle sind dann spürbar usw..
    Die Bezeichnung Instabilität deutet meiner Meinung nach darauf hin,dass etwas
    nicht in Ordnung sein kann.

    Ich hatte 2009 eine OP an der HWS.Die Wirbel C1 und C2 wurden miteinander
    verschraubt und mit einer Schlinge umlegt.Mit einem Knochenspan aus dem Beckenkamm wurde die Stabilisierung unterstützt.Ich hatte mich an einen Spezialisten
    für Wirbelsäule gewandt.Untersuchungen wie Röntgen der HWS,MRT und CT wurden
    angesetzt bis eine endgültige Diagnose vorlag.Nach der OP verblieb ich in der regelmäßigen Kontrolle des Spezialisten.
    Vielleicht gibt dir mein Beitrag die eine oder andere Antwort auf deine Fragen.
    lgtook
     
  3. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2003
    Beiträge:
    3.476
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bärlin :-)
    **

    Hi,
    ich würde dir raten den Ärzten feste auf die Füße zu treten.
    Es gibt Möglichkeiten,die Muskeln zu stabilisieren.
    Ich selbst lebe seit 18 Jahren mit einen Bandscheibenvorfall.
    Einer OP konnte ich entgehen,weil ich KG bekommen habe
    und viele Übungen verinnerlicht habe.
    Es ist nicht immer einfach.
    Manchmal reicht ein kleiner Ruck ud extreme Schmerzen sind kurzzeitig da.
    Lass dich bitte nicht abwimmeln.
    Biba
    Gitta
     
  4. anurju

    anurju anurju

    Registriert seit:
    13. März 2011
    Beiträge:
    3.368
    Zustimmungen:
    71
    Ort:
    Im schönen Rheinland
    Hey,

    schau doch mal hier: http://www.schmerz-therapie-deutschland.de/pages/zeitschrift/z2_01/art_209.html
    Unter Funktionsstörung wird das ganz gut erklärt - habe das auch (aber an C6/C7) - kommt natürlich auf die Intensität an, ob man da therapeutisch eingreift...
    Ich werde (auch aus anderen Gründen) vom Schmerztherapeuten betreut und diese Baustelle wird ab und zu mit tiefen Spritzen (Nervenblockaden) ruhig gestellt - aber immer erst dann, wenn ich Gefühlsstörungen im Arm habe (Kraftverlust - mir fallen dann Sachen hin....).
    Bei mir gibt es da blöderweise zusätzlich eine Stenose, die immer mal wieder zum Aufflackern der Probleme führt (eine falsche Bewegung reicht) - diese würde man in bildgebenden Verfahren aber erkennen...

    Leichtgradige Veränderungen wird man sicher anders behandeln (z.B. Tens-Gerät oder manuelle Therapie...).
    Wie mir mal mein Orthopäde sagt, geht man nicht auf alle Befunde (die man evtl. im MRT feststellt) ein - da kommt es schon auf den Schweregrad und die Auswirkungen (Schmerzen, Bewegungseinschränkungen) an - also: wenn dich das plagen sollte, sprich die Ärzte darauf an - die können den Schweregrad durch manuelle Untersuchungen sehr gut beurteilen.

    Liebe Grüße und Gute Besserung von
    anurju :)
     
    #4 25. April 2012
    Zuletzt bearbeitet: 25. April 2012
  5. took1211

    took1211 Guest

    NoraLisa,
    ich wollte dich mit meiner OP keineswegs erschrecken.Das tut mir leid.
    Entschuldige bitte.Ich hatte die Instabilität von C1/C2 aus einer
    anderen Ursache heraus.
    Am Ende meines Beitrages hatte ich deutlich gemacht,wie ich vorgegangen bin
    (Wirbelsäulenspezialist - Untersuchungen - Diagnose - Therapie).
    Ich denke,man muss über seinen Körper Bescheid wissen.Das beruhigt etwas
    und nimmt einem das Angstgefühl und die Ungewissheit.
    Der Prof.erzählte mir auch,dass viele Menschen gar nicht wissen,dass
    Bandscheibenprobleme auch im HWS-Bereich auftreten können.Sie glauben,das
    würde nur für den Brustwirbel-und Lendenwirbelbereich zutreffen.

    @ Gitta,du hast natürlich Recht.Wenn es konventionelle Mittel und Wege gibt,
    eine OP zu vermeiden,dann ist das sicherlich die beste Lösung.
    Dir drücke ich die Daumen,dass das weiterhin für dich so erfolgreich bleibt.

    lgtook
    lgtook