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Hund hat Rheuma? Viele Fragen...

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von HundeMama, 2. August 2010.

  1. HundeMama

    HundeMama Neues Mitglied

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    Ja icn weiß schon komisch da es hier ja eher um Menschen geht beim Rheuma aber ich habe mir sagen lassen das man da nicht große Unterschiede macht und sogar die Labortest (Blut) so gut die gleichen sind usw.

    Wie es aussieht hat meine Hündin Rheuma aber Rheuma ist ja nicht gleich Rheuma und ich bin ein totaler Neuliegt auf dem Gebiet :confused:

    Ich beschreibe einfach mal wie es bei meiner Hündin ist:
    Vor paar Wochen fing sie plötzlich an zögerlich auf zu stehn und besondes dann ist ihr das ganze sehr schwer gefallen nach dem sie lange gelegen ist.
    Sie ging dann mit den Hinterbeinen auch etwas lahm und das sah man sehr schön wenn sie die Treppen runter ging.
    Wenn sie lag dann zitterten oft ihre Hinterbeine.
    Die Hinterbeine fingen an an zu schwellen und der Doc meinte das seien Wasserablagerugen.
    Sie bekammt verschiedene Medis aber nichts half so richtig.
    Bis sie Cortison gespritz bekam dann gingen die Schwellungen stark zurück, kein lahm gehn und dasa aufstehn ging auch schon besser und das Zittern der Hinterbeine war auch so gut wie weg.

    Im Blut konnte man nichts feststellen...nur das ihre weißen Blutkörper verändert seien also negativ verändert.
    Dann ließ die Wirkung vom Corison nach und die Wassereinlagerungen waren wieder da und dann plötzlich auch an allen vier Beinen.
    Das Zittern kam wieder und dann sogar am ganzen Körper.
    Hatte kein richtigen Hunger mehr und schläft sehr viel.

    Tja und dann bekam sie eben die Diagnose Rheuma mit Fieberschüben und entzündete Gelenke.

    Im Moment bekommt sie wieder Cortison aber soll keine Dauerlösung sein.

    Was für arten von Rheuma kommen euch da in den Sinn wenn ihr das lest?
    Ihr könnt mir natürlich auch Fragen stellen um so evtl. ein klareres Bild zu bekommen.
    Ich weiß ihr seid keine Ärzte und co. aber oft helfen einem Menschen bei sowas besser weiter sie es selbst haben als Menschen die das ganze nur aus Büchern kennen und es dort gelehrt haben ;)
     
    #1 2. August 2010
    Zuletzt bearbeitet: 2. August 2010
  2. Maria56

    Maria56 Neues Mitglied

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    Rheuma bei Hunden

    Hallo

    Ich hatte auch eine Hund mit Rheuma ~ Arthrose

    Leider gibt es aussser Kortison keine Therapie die viel bringt.
    Wird die langzeit Kortison Therapie auch beim Menschen angewendet, dann kann diese sicher auch beim Hund angewendet werden.

    Ich habe meinem Hund über Jahre täglich eine *oder mehrere* Schmerztablette die auch Kortison enthällt gegeben, ansonsten für ihne das Leben nicht mehr Hundegerecht gewesen wäre.

    So könnte meine Lia doch 8 Jahre alt werden und ist schlussendlich an agressivem Knochenkrebs gestorben.

    Ich selber nehme doch auch schon über mehr als 3 Jahre täglich Kortison. Ohne ginge es nicht!

    Darum soll doch Dein Hund solange es geht ein gutes Leben haben. Mit derart schrecklichen Schmerzen zu leben erklärt auch seine passive Haltung!

    Da meine Schmerzen ohne Kortison unaushaltbar wären ~ möchte ich Dir den Rat geben, dem Hund möglichst schnell eine langzeit Kortisontherapie verschreiben zu lassen. Ich möchte ohne Kortison - keine Stunde leben - ich würde diese Schmerzen nicht aushalten!

    Liebe Grüsse Schneeleopard
     
  3. Siggy

    Siggy Siggy

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    Hallo,

    leider kann ich Dir auch nicht weiterhelfen, nur soviel:

    Unser Dobermannrüde leidet seit Monaten auch immer wieder an folgenden Symptomen: Steifigkeit beim Aufstehen, er lahmt auf den Hinterpfoten,
    offensichtliche Schmerzen...
    Ein Röngten beim Tierarzt brachte die Diagnose : Spondylitis - also auch was rheumatisches, er hat schon starke Veränderungen am Kreuzbein.
    Der Kerle wird die Tage 7 Jahre alt und mir tut das so leid.
    Und ich kann ihm die Schmerzen so nachfühlen, mein ISG ist ja auch immer am jammern.

    Charly (43kg) bekommt nun Rimadyl - Anfangs in hoher Dosierung (150 mg tägl.), bis er schmerzfrei war, inzwischen sind wir auf 50mg/tägl. runter, damit kommt er im Moment ganz gut klar.
    Falls die Rimadyl nicht mehr helfen sollten, gibts Corti.
    Allerdings, so meine Tierärztin, sollte man damit warten, so lange es geht.
    Anscheinend ist eine Dauerbehandlung mit Corti beim Hund auch sehr problematisch (wie bei uns Menschen halt auch).

    Wir hoffen nun, dass er noch lange gut klar kommt und er noch einige Jahre bei uns bleiben kann. Heilung gibts ja nicht, nur Linderung.

    Wie alt ist Deine Hündn?
    Hat Dein Tierarzt bei der Blutuntersuchung auch auf Borreliose getestet?
    Die Hündin meiner Schwester hatte auch ähnliche Symptome - da hat sich dann rausgestellt, dass Borreliose das verursacht hat.
    War zwar eine langwierige Behandlung - aber den Hund gehts heute wieder prima.

    Ich hoffe, Deiner Hündin gehts bald wieder besser. Ich drücke ganz feste die Daumen!

    lg Sieglinde
     
  4. Maria56

    Maria56 Neues Mitglied

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    Hallo


    Borreliose ist bei Hunden sehr, sehr selten!

    Meine Hündin hätte verformte und vergrösserte Pfoten: Das Schmerzmittel Rimadil hat sie nicht vertragen, sie bekam Ausschlag!

    Beim Mensch sagt man, eine niedrige Erhaltensdosis soll nicht schädlich sein, darum denke ich ist es für den Hund besser mit Kortison schmerzfrei zu leben als ohne Kortison mit starken Schmerzen da zu sein!

    Das ist genau so ~ Rheuma / Arthrose ist nicht heilbar ~ darum sollte dem Hund diese Zeit die ihm verbleibt ein schmerzfreies Hundegerechtes Leben gewährt werden!

    Ich persönlich würde auch lieber 5 Jahre gut als 10 Jahre schlecht leben wollen! So tragisch dies tönen mag ~ das ist meine ehrliche Meinung!
     
  5. Siggy

    Siggy Siggy

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    Hallo,

    @ Schneeleopard:

    Ich stimme voll mit Dir überein, wenns bei Charly aus irgendwelchen
    Gründen nicht mehr mit Rimadyl geht, bekommt er selbstverständlich
    auch Corti, gar keine Frage!
    Auch ich bin der Meinung, er soll lieber die Zeit, die er noch da ist,
    schmerzfrei und lebenswert verbringen!

    Meine TÄ ist halt der Meinung, man sollte mit dem Corti erst anfangen,
    wenn Schmerz- u. Entzündungshemmer nicht mehr helfen.

    Ich habe nichts gegen Cortibehandlungen - unsere Katze musste über 5 J. Corti nehmen - und ist damit noch stolze 19 J. alt geworden,ohne irgendwelche offensichtliche Schäden durchs Corti!

    lg Sieglinde
     
  6. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Soo irre ist Deine Frage nicht:

    bei unserem vorherigen Hund hatten wir auch das Thema.
    Wenngleich sein Krankheits/Leidensweg eigentlich nur wenige Monate dauerte.
    Wir haben da auch alle Register gezogen:
    Rimadyl, Corti. usw.

    Ausschlaggebend waren nicht Spätfolgen der Medikamente
    sondern ein schmerzarmes, lebenswertes Leben.

    Und so schlimm es sich auch anhört:
    wir haben die Verantwortung im Leben für unsere Tiere übernommen,
    also haben wir sie auch im Sterben.

    Und ich werde nie nie wieder so lange warten, bis die Menschen
    dafür bereit sind.................

    LG von Juliane.
     
  7. HundeMama

    HundeMama Neues Mitglied

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    Vielen lieben Dank für eure Beiträge :top:
     
  8. HundeMama

    HundeMama Neues Mitglied

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    Meine Hündin ist jetzt 7j. alt und war bis jetzt immer gesund und hatte auch keine OP's.

    Ja Borreliose u.ä. wurde getestet und alles negativ gewesen.

    Unser Problem ist auch das die blöde Wohung extrem Schimmelt und wir unter andrem wegen Hund keine passende Wohung finden die kein Schimmel hat :( . Ich habe Angst vor dem Winter weil da ist es bei uns zusätzlich auch extrem kalt also sprich zwischen 6-17°C (ausser im Wohnzimmer ist warm wenn der Holzofen an ist also sprich in der Nacht ist da auch kalt).


    Mit dem Cortison ist es gerade super anstrengend :uhoh: weil es hat die Nebenwirkung das die Süße über das doppelte der normalen menge trinkt und ich so alle 4std. raus muss und das auch in der Nacht also sprich ich kann im Moment nicht nie aus- bzw. durchschlafen.
     
  9. Siggy

    Siggy Siggy

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    Hallo Hundemama,

    wenns mit der Trinkerei bei Deinem Hund weiter so ist, lass
    bitte seinen Blutzucker testen.
    Corti hat nähmlich die Nebenwirkung, Diabetes aufzulösen!
    Ich hab das am eigenen Leib erfahren müssen,war nach 4 Wo.
    Cortitherapie Diabetikerin.

    Ich kenne auch 2 Hunde,die Diabetes haben, also das gibts.

    Das Zucker messen geht beim Hund wie beim Menschen, da reicht
    auch ein kleines Tröpfchen Blut, ist also nicht schlimm. (wird am
    Ohr abgenommen)

    Ich musste auch so viel trinken mit dem Corti, im Nachhinhein hat sich
    dann der Diabetes rausgestellt, der verursacht auch diese Durstgefühl.

    lg Sieglinde
     
  10. Maria56

    Maria56 Neues Mitglied

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    Hallo Hunde Mama

    Wann verabreichst Du Deiner Hündin das Kortison?

    Da sie viel mehr trinkt und demzufolge auch viel mehr nach draussen muss würde ich das Kortison unbedingt am Morgen verabreichen.

    Den Blutzucker kannst mal testen, jedoch ist beim Hund das viel Wasser trinken unter Kortisonbehandlung eine sehr häufige Nebenwirkung. Muss nich zwingend eine Diabetis sein.

    Bei mir selber hat das Kortison auch eine Diabetes ausgelöst und je nach Kortison Dosis muss ich mehr oder weniger Insulin spritzen.

    Das ein Hund am Tag alle 4 Stunden raus muss ist völlig normal. Doch eventuell kannst Du die Nacht irgendwie verbesser!
     
  11. Caya

    Caya Neues Mitglied

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    Goldstifte

    Huhu Hundemama, also bei unserer Hündin haben Goldstifte (der Tierarzt hat die unter Narkose direkt in die Gelenke eingesetzt) sowas von geholfen, dass sie 2 Tage Post-OP schon geschafft hat, sich nen Kreuzbandriss einzufangen, weil sie so getobt hat in ihrer Begeisterung, dass die Schmerzen weniger werden. Frag mich bitte nicht, wie und warum, aber gewirkt haben sie.

    Damals war Diva 5, und sie ist 13 Jahre alt geworden (Gott vermisse ich sie) ohne je wieder Symptome zu zeigen. Mein Mann, so sehr er sein Humira zu schätzen weiß, hat sie mehr als einmal um diese Behandlung beneidet ;).