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Humira Kosten???

Dieses Thema im Forum "Biologische Therapien (Biologika und niedermolekul" wurde erstellt von grang, 22. Januar 2004.

  1. grang

    grang Guest

    Hallo Ihr lieben!
    Vor einiger Zeit habe ich mich schon mal unter dem Titel .. "ich schreibe für meine Mutter" ... vorgestellt. Ich verfolge regelmäßig alle Beiträge und Diskussionen über Humira, da sich meine Mutter (ihr Blutdruck normalisiert sich langsam mit entsprechenden Medikamenten) immer noch Hilfe von Humira verspricht, welches Ihr zwar bereits verschrieben wurde, sie aber auf Grund der Einreden des Kardiologen wegen der Herz/Blutdruckprobleme erst einmal nicht genommen und damit auch nicht gekauft hat.
    Den Preis für Humira kennen wir inzwischen, was uns aber interessiert, ist die Frage:
    Wer bezahlt Humira? Welche Erfahrungen habt Ihr, sowohl als Kassenpatient/in, als auch als zusätzlich Privatversicherung.
    Ich frage deswegen, weil meine Mutter genau so versichert ist. Kassenpatientin mit privater Zusatzversicherung, allerdings (leider) ohne zusätzliche Medikamentenversicherung. Da sie beim Rheumatologen als "Privat" Patientin war (als Kasse + Zusatz) hat der R. nun auch ein Privatrezept ausgestellt. Nun interessiert uns natürlich brennend die Frage: Zahlt Humira die "ganz normale Krankenkasse" ??????
    Es wäre schön, wenn Ihr mal eure Erfahrungen hierzu zu besten geben würdet! Denn Humira mal eben privat bezahlen, ist bei uns wirklich nicht drin!!!!!!!!!
    Viele Grüße
    grang
     
    #1 22. Januar 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22. Januar 2004
  2. hannilein

    hannilein die Espressosüchtige

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    Hallo Grang!

    Warum habt Ihr Euch denn ein Privatrezept ausstellen lassen? Soweit ich informiert bin, erstatten Krankenkassen Privatrezepte nicht. Was ist das denn für eine Zusatzversicherung? Ich habe auch eine, die zahlt immer dann, wenn die gesetzliche KK auch zahlt, also auch Zuzahlungen für Medikamente (aber ebenfalls keine Privatrezepte). Vielleicht solltet Ihr noch mal Kontakt mit dem Rheumatologen aufnehmen und um die Ausstellung eines normalen Rezeptes bitten.
    Mir zeigt es indes mal wieder, dass es nicht immer von Vorteil ist, wenn man als Privatpatient auftritt.
    Ich drücke Deiner Mutter die Daumen, dass der Rheumadoc sich darauf einläßt.
    LG Kathrin
     
  3. Lilly

    Lilly offline

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    humira

    grüss ich,

    kann dir da warscheinlich nicht grossartig weiterhelfen, denn ich komme aus österreich. bei mir übernimmt die kosten die kk, muss aber zuerst vom chefartz bewilligt werden, und eine fehlgeschlagene therapie mit mtx vorliegen.
    wünsche deinen mom das besste!
     
  4. grang

    grang Guest

    Hallo hannilein, lilly und alle anderen,
    danke für eure Antwort.
    Die Krankenkassen sind die BEK + DKV (ohne Medikamentenerstattungen). Als Privatpatientin ist sie zum Rheumatologen gegangen, weil für Kassenpatienten 8-10 Wo. Wartezeit angegeben wurde. Sie ist dort erst seit 1 Jahr, vorher hat sie ein Orthopäde mit Hahnenkammspritzen + Cortison behandelt, ohne die Diagnose CP zu stellen. Zum R. ist sie erst durch Zufall (wg. Urlaubs des O) gekommen. Dieser hat zuerst MTX verordnet u. vor einem 1/4 Jahr Humira, was meine Mutter erst einmal nicht genommen und damit auch nicht gekauft hat, da der Kardiologe abgeraten hat. Nun ist der Blutdruck halbwegs o.k., eine CT wird noch gemacht und dann kommt vielleicht wieder Humira.
    Also sollte sie dringend zum Arzt als kass.Patientin gehen, um ein Kass.Rezept zu bekommen. Wird das denn von den Kraka bezahlt??
    Bis später Grang
     
  5. merre

    merre Aktives Mitglied

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    KK Zahlung von Medikamenten

    Also, wenn die "gängigen" Rheumamittel nicht helfen und MTX ebenfalls keine Verbesserung bringt müssen die Kassen z.B. diese neuen Medikamente zahlen.
    Auch kann man die Krankenkasse um eine Einzelfallregelung bitten, hingehen oder anschreiben. Um schnelle Entscheidung bitten, dann kann der Arzt das verschreiben. Sonst muß er wegen dem hohen Preis das gegenüber der Kasse begründen.
    Bei diesen Medikamenten aber unbedingt abklären ob die Verträglichkeit gegeben ist.
    Es wurde jetzt bei uns darauf hingewiesen, daß es in einigen Fällen zu Herzinsuffizienzen gekommen wäre, was aber nicht sicher als mögliche Nebenwirkung angesehen wird.
    Konkret kenne ich das bei Infliximab. Also mal anfragen.
    Gruß und gute Besserung für Deine Mutter "merre"