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Hilft so gar nicht!??!

Dieses Thema im Forum "Cortison / Glukokortikoide" wurde erstellt von Rheumadings, 13. April 2010.

  1. Rheumadings

    Rheumadings Neues Mitglied

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    ich habe bisher nur von leuten gehört, bei denen cortison wie ein wundermittel gewirkt hat.
    gibt es noch mehr wie mich, wo das nicht mal ein bisschen linderung verschafft hat?
     
  2. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Hallo,

    Kortison hilft nur bei entzündlichen Prozessen, bei Verschleiß oder Abnutzung (Arthrose) z. B. gar nicht.
    Welche Erkrankung hast Du denn?
    Ich nehme Kortison nun seit 4 Jahren und 4 Monaten täglich mal höher dosiert mal niedriger, aber nie weniger als 5 mg. Wenn ich versuche weiter runter zu kommen, hilft selbst das höchstdosierte Schmerzmittel nur wenig.
    Liebe Grüße
    Gabi (bibi ro-lerin seit 06/2003)
     
  3. Rheumadings

    Rheumadings Neues Mitglied

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    rheumatoide arthritis und spondartritis wies aussieht..
    150mg intravenös über drei tage und keine besserung... auch die 35mg über wochen..keine wirkung.
     
  4. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Rheumadings,

    was mir eben noch eingefallen ist:

    Es gibt Patienten, die auf Cortison nicht reagieren, d. h. dann cortison-resitent. Schau mal hier

    http://immunendokrinologie.de/html/cortison-resistenz.html


    >>
    [FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Entzündlich-rheumatische Erkrankungen sprechen unterschiedlich gut auf Glukocorticoide an. Bei der Polymyalgia rheumatica ist der Cortisoneffekt so regelhaft und ausgeprägt, dass das gute Ansprechen auf Cortison einem Diagnosekriterium entspricht. Vielen Patienten gelingt es aber erst nach Jahren, das Cortison abzusetzen. Ob dieser prolongierte Cortisonbedarf Folge einer persistierenden Krankheitsaktivität oder einer im Zeitverlauf nachlassenden Cortisonwirkung ist, kann heute noch nicht entschieden werden. [/SIZE][/FONT]
    [FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Die rheumatoide Arthritis reagiert in der Frühphase oft besser auf Cortison als in späteren Krankheitsphasen. In Analogie zum physiologischen Alterungsprozeß des Menschen entwickelt sich im weiteren Krankheitsverlauf oft eine partielle Cortisonresistenz. Die Spondylitis ankylosans ist, was den Befall des Achsenskeletts betrifft, partiell cortisonrefraktär und lässt sich zumindest nicht ausreichend durch eine orale Glukocorticoidtherapie beeinflussen (Hanly et al., 2000; Accoc et al., 2006). Periphere Arthritiden bei der Spondylitis ankylosans, dem Reiter-Syndrom und infektreaktiven Gelenkentzündungen erfordern höhere Cortisonmengen, die beste Wirkung wird noch durch eine intraartikuläre Applikation der Corticosteroide erzielt.[/SIZE][/FONT]
    [FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Resistenz gegenüber Glukocorticoiden im Sinne dieses Übersichtsartikels bezieht sich auf eine abnehmende entzündungshemmende Wirkung des Cortisons im Zeitverlauf einer Erkrankung oder auf eine primär ungenügende antiinflammatorische Wirkung der Corticosteroide. Es entspricht einer leidvollen Erfahrung vieler Patienten, dass die Resistenz gegenüber der erwünschten entzündungshemmenden Wirkung in aller Regel nicht einhergeht mit einer Resistenz gegenüber den unerwünschten Wirkungen der Glukocorticoide. Diese werden durch andere Signalwege vermittelt als die Entzündungshemmung und führen nach längerer Cortisontherapie zu den typischen Nebenwirkungen wie Diabetes mellitus, Osteoporose und Adipositas.<<[/SIZE][/FONT]
    [FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1](Quelle)[/SIZE][/FONT]


    Therapie der Cortisonresistenz


    Info


    [FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Vielleicht hilft Dir das ja weiter
    [/SIZE][/FONT]
     
  5. Rheumadings

    Rheumadings Neues Mitglied

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    dankeschön!
     
  6. kakamu

    kakamu Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    es kommt aber auch darauf an, wie sehr der Körper schon "dicht" ist. Vor gut 18 Jahren, als ich bis oben hin voll mit Basistherapien (noch keine Biologicals damals, sondern Gold & Co) war, musste die Cortison- und auch Schmerzmitteldosis in schwindelerregende Höhen getrieben werden, bis sich noch etwas zeigt. Am Schluss hat mir mein Arzt als letzten Versuch 1.000 mg Predinson, also die Schockpatientendosis ;), i.V. gegeben - keinerlei Wirkung, mir war noch nicht mal schlecht davon.
    Einige Jahre später wurde ich mal komplett "entgiftet", mein Körper wieder auf "Null" gesetzt. Seitdem wirken auch kleine Cortisonmengen wieder, ich spüre deutlich die Unterschiede, ob ich nun täglich 5 mg Predni nehme oder mal auf 10 gehe.

    Grüße,
    kakamu
     
  7. Rheumadings

    Rheumadings Neues Mitglied

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    ja, so ne theorie hatte ich auch schon.
    da ich auch noch andere tabletten schlucken muss wäre das gut möglich.
    nur weiß ich nicht, wie ich "entgiften" soll, weil es lebensnotwendig ist viele von den tabletten regelmäßig zu nehmen. und nur ein paar....das würde es wohl nicht bringen..
     
  8. kakamu

    kakamu Neues Mitglied

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    Hallo Rheumadings,

    ein Spaß war das damals nicht, so ohne Tabletten, war einige Wochen im Krankenhaus und damals war man sich auf einmal nicht mehr sicher, ob es cP oder doch Fibro sei. Also alles an cP-Medis weg und mal schauen ... Mal so eben ohne ärztliche Betreuung alles wegzulassen wäre natürlich fatal.

    Ist jetzt übrigens offiziell beides, cP und Fibro, und natürlich bin ich wieder bei Cortison, zum Glück nun in der 5 bis 15 mg-Größe, je nach Schub.

    Grüße,
    kakamu
     
  9. Rheumadings

    Rheumadings Neues Mitglied

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    ich denke, ich werd mal versuchen meine ärzte zu überzeugen. vielleicht gibts ja irgendnen weg. vielleicht .... mal sehen