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hilfe Knochenmarkpiobsie

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Ulli, 18. Januar 2008.

  1. Ulli

    Ulli Neues Mitglied

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    Hallo Leute,

    wie schon mal erzählt habe ich die hämolytische anämie . Im krankenhaus bekam ich Blutkonserven und nun musste ich Kortison nehmen. Die Ärztin meinte ich muss das Kortison ausschleichen. Meine Werte haben sich wesentlich gebessert. Wie ich aber vorgestern in der Rheuma Klinik vorsprach, orderte eine andere Ärztin an,(die mich noch nie gesehen hat) das Kortison darf nicht ausgeschlichen werden, sondern ich muss die 12,5 mlg die ich zum jetzigem Zeitpunkt nehme beibehalten. Ich soll mich einer Knochenmarkpiobsie unterziehen. Es ist mir jedoch schleierhaft , warum ich mich einer solchen Untersuchung unterziehen soll, wenn es gar nicht bekannt ist wie sich meine Werte machen ohne Kortison. Mein CRP ist 0,9
    Durch diese Untersuchung soll herausgefunden werden , woher die hämo kommt.
    Ist das wirklich notwendig:confused: ??????????????????????????????????

    glg
    ULLI
     
  2. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Ulli,

    soll ich ehrlich sein? Ich weiß es nicht - wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich mir alle Fragen notieren und sie nacheinander stellen...

    Im Internet unter Google fand ich nur, wann die Biopsie angebracht wäre, aber wg Deiner Sache speziell...fand ich bis jetzt nichts... Vielleicht erhoffen sie sich tatsächlich, dort die Ursache zu finden, aber wie gesagt, ich würde das Warum vorher abklären und nicht einfach so über meinen Kopf bestimmen lassen...

    Viele Grüße
    Colana
     
  3. Ulli

    Ulli Neues Mitglied

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    danke für deine schnelle antwort
    ich kenn mich überhaupt nicht mehr aus welchem arzt ich vertrauen kann und wem nicht jeder sagt was anderes.
    und es muss schon glück sein wenn ich mal 2 mal den gleichen arzt bekomme.
    die logik sagt mir das man zuerst das kortison ausschleichen lässt und sich dann die werte mal ansieht.
    was würdest du machen denn ich weis das diese untersuchung sehr schmerzhaft ist

    Lg Ulli
     
  4. Colana

    Colana Musikus

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    :rolleyes: ;) Da fragste die Richtige - und das bei meiner Spritzen-Panik... :D

    Die würde ich löchern bis zum Umfallen... - mir das Warum genau erklären lassen und ggf auch die anderen Ärzte löchern...

    Ich denke, dass da noch mehr antworten werden...

    Viele Grüße
    Colana

     
  5. hanne77

    hanne77 Neues Mitglied

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    @ Ulli,

    Also, das Blut wird ja im Knochenmark gebildet. eine Biopsie gibt wesentlich mehr Aufschluß darüber was der Ursprung für die Blutbildungsstörung ist. Außerdem hat man das bei mir z.b. als Ausschlußeingriff gemacht, da ich eine Anämie hatte und ziemlich leukemische Werte, was die weißen Blutkörperchen angeht. Blutbildungsstörung können sowohl ihren Ursprung im Knochenmark selbst haben oder medikamentös verursacht oder eben eine Folge der Erkrankung sein. Eben halt auch eine Erkrakung des Knochenmarks halt. Manchmal MUSS man sowetwas machen lassen, um wirklich hundert prozent sicher zu gehen!!
    Der Eingriff selbst ist, wenn ich ehrlich bin, ziemlich unschön, deshalb empfehle ich jedem so einen Eingriff immer unter Vollnarkose machen zu lassen. D.h. nur die örtliche Betäubung und einnahme von Dormikum zB. reicht einfach nicht, die Schmerzen sind hier einfach zu groß - ohne dir jetzt Angst machen zu wollen. Jeder Arzt macht es wiederrum unterschiedlich und ich hatte bei dem Arzt das Gefühl, er war etwas "ruppig". Nun denn, bei mir war dadurch nun geklärt, dass mein Blut in Ordnung war!

    Also, ich wünsche dir viel Glück dabei und Frage natürlich trotzdem nochmal nach, ob der Eingriff in deinem Falle nun Unbedingt sein muss!!

    LG Hanne77
     
  6. ClaudiaC

    ClaudiaC Neues Mitglied

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    Hallo Ulli,

    bei mir wurde 2005 eine Knochenmarks- und eine Knochenbiopsie durchgeführt.
    Das war zum Ausschluß einer Krebserkrankung. Ob das auch noch in anderen Fällen gemacht wird, kann ich Dir allerdings auch nicht sagen.

    Die beiden Biopsien wurden an der Hüfte vorgenommen. Schmerzhaft war das nicht, nur unangenehm.
    Allerdings schmerzte die Einstichstelle danach noch wochenlang.

    Ich würde mich vorher auch noch einmal genau erkundigen, ob das wirklich notwendig ist. In meinem Fall wurde wochenlang erst das Blut untersucht, und da die Ergebnisse unklar waren, wurden dann die Biopsien angeordnet.

    Krebs hatten sie dann keinen gefunden, dafür war ich um eine Erfahrung reicher.....

    Lg Claudia