N
Ninette
Guest
Guten Tag,
ich bin das erste Mal hier und ziemlich verzweifelt. Bis vor einer Woche war ich zwei Wochen in der Neurologie in der MHH in Hannover. Zuvor rannte ich über 2 Monate von Arzt zu Arzt, weil niemand wußte, was ich hatte. Angefangen hatte es am 1. Urlaubstag mit einer Art eingeklemmtem Nerv o.ä., ich hatte mich überhoben. Im Urlaub hatte ich furchtbare Schmerzen und konnte mich kaum bewegen. Drei Tage nach dem Urlaub hatte ich hohes Fieber und kam mit Verdacht auf Meningitis ins Krankenhaus. Gleichzeitig schwollen Hals und Kopf stark an (Vermutung Quick-Ödem), Nesselfieber an den Händen und hinter den Ohren als auch starke Entzündungen auf dem Kopf. Ich wurde eine Woche mit Antibiotika behandelt. 3 Tage nach der Entlassung aus dem Krankenhaus fielen mir förmlich die Haare "ab". Ich wurde von der Hautärztin mit Cortison behandelt, der Verdacht auf lichen ruber planis (Knötchenflechte auf dem Kopf) bestätigte eine Hautklinik nicht, wußte aber auch nicht, welche Krankheit ich habe. Zwei Wochen später wurde mein linker Arm schwer, die Hand wurde kreidebleich und am kommenden Morgen verfärbten sich die Fingerkuppen blau (Gefäßstau) Doch ein Gefäßspezialis konnte beim "Abfahren" der Gefäße nichts finden. Noch zwei Wochen später erlähmte mein rechter Fuß (Fußhebeschwäche). Der Orthopäde stellte eine Spinalkanalspinose fest und meinte, alles in allem mit OP, Reha und Kur würde die Heilung ein Jahr dauern, sprach von einer großen OP und wollte mich zu einem Operateur überweisen.
Mein Hausarzt schickte mich von Azt zu Arzt, weil er auch nicht wußte, welche Krankheit ich hatte und vermutete einen Virus.
Als alle Ärzte ratlos waren, wurde ich in die MHH geschickt. Dort wurde beim Augenarzt meine "trockenen" Augen bestätigt, die ich seit Jahren habe und es gab einen evtl. Hinweis auf eine Autoimmunerkrankung. Die Blutergebnisse liegen noch nicht vor, es besteht ein Verdacht auf das Sjörgen-Syndrom.
Im Krankenhaus wurde es mit meinen Fingern immer schlimmer, aber irgendwie schien es niemanden zu interessieren. Erst am Tag meiner Entlassung wurden bei einem Angiologen nähere Untersuchungen durchgeführt. Aber ich verstehe weder seinen Befund noch habe ich ihn richtig verstanden, was er mir erklärte. Als Kommentar steht in seinem Schreiben: Ursache könnte Vasculitis sein Diagnostik nicht wegweisend. Alternativ sollte an ein emobisches Geschehen gedacht werden. Dazu habe ich leider erst Ende November ambulant einen Termin einer ausführlichen Herzuntersuchung in meinem Heimatort.
Einen Finger kann ich kaum noch bewegen und er schmerzt sehr. Er ist außerdem eiskalt und gefühllos. Unter zwei Fingernägeln haben sich schwarze Rände gebildet und Entzündungen. ASS und Blutdrucksenkende Mittel nehme ich seit vielen Wochen ein, aber es wird eher schlimmer als besser.
Einen Termin in der Immonologie de MHH habe ich noch nicht, weil das Blutergebnis noch nicht da ist. Ich habe ziemliche Angst. Vielleicht weiß jemand von Euch einen Rat oder kennt jemanden mit den selben Symptomen oder dem Sjörgen-Syndrom.
Vielen Dank.
ich bin das erste Mal hier und ziemlich verzweifelt. Bis vor einer Woche war ich zwei Wochen in der Neurologie in der MHH in Hannover. Zuvor rannte ich über 2 Monate von Arzt zu Arzt, weil niemand wußte, was ich hatte. Angefangen hatte es am 1. Urlaubstag mit einer Art eingeklemmtem Nerv o.ä., ich hatte mich überhoben. Im Urlaub hatte ich furchtbare Schmerzen und konnte mich kaum bewegen. Drei Tage nach dem Urlaub hatte ich hohes Fieber und kam mit Verdacht auf Meningitis ins Krankenhaus. Gleichzeitig schwollen Hals und Kopf stark an (Vermutung Quick-Ödem), Nesselfieber an den Händen und hinter den Ohren als auch starke Entzündungen auf dem Kopf. Ich wurde eine Woche mit Antibiotika behandelt. 3 Tage nach der Entlassung aus dem Krankenhaus fielen mir förmlich die Haare "ab". Ich wurde von der Hautärztin mit Cortison behandelt, der Verdacht auf lichen ruber planis (Knötchenflechte auf dem Kopf) bestätigte eine Hautklinik nicht, wußte aber auch nicht, welche Krankheit ich habe. Zwei Wochen später wurde mein linker Arm schwer, die Hand wurde kreidebleich und am kommenden Morgen verfärbten sich die Fingerkuppen blau (Gefäßstau) Doch ein Gefäßspezialis konnte beim "Abfahren" der Gefäße nichts finden. Noch zwei Wochen später erlähmte mein rechter Fuß (Fußhebeschwäche). Der Orthopäde stellte eine Spinalkanalspinose fest und meinte, alles in allem mit OP, Reha und Kur würde die Heilung ein Jahr dauern, sprach von einer großen OP und wollte mich zu einem Operateur überweisen.
Mein Hausarzt schickte mich von Azt zu Arzt, weil er auch nicht wußte, welche Krankheit ich hatte und vermutete einen Virus.
Als alle Ärzte ratlos waren, wurde ich in die MHH geschickt. Dort wurde beim Augenarzt meine "trockenen" Augen bestätigt, die ich seit Jahren habe und es gab einen evtl. Hinweis auf eine Autoimmunerkrankung. Die Blutergebnisse liegen noch nicht vor, es besteht ein Verdacht auf das Sjörgen-Syndrom.
Im Krankenhaus wurde es mit meinen Fingern immer schlimmer, aber irgendwie schien es niemanden zu interessieren. Erst am Tag meiner Entlassung wurden bei einem Angiologen nähere Untersuchungen durchgeführt. Aber ich verstehe weder seinen Befund noch habe ich ihn richtig verstanden, was er mir erklärte. Als Kommentar steht in seinem Schreiben: Ursache könnte Vasculitis sein Diagnostik nicht wegweisend. Alternativ sollte an ein emobisches Geschehen gedacht werden. Dazu habe ich leider erst Ende November ambulant einen Termin einer ausführlichen Herzuntersuchung in meinem Heimatort.
Einen Finger kann ich kaum noch bewegen und er schmerzt sehr. Er ist außerdem eiskalt und gefühllos. Unter zwei Fingernägeln haben sich schwarze Rände gebildet und Entzündungen. ASS und Blutdrucksenkende Mittel nehme ich seit vielen Wochen ein, aber es wird eher schlimmer als besser.
Einen Termin in der Immonologie de MHH habe ich noch nicht, weil das Blutergebnis noch nicht da ist. Ich habe ziemliche Angst. Vielleicht weiß jemand von Euch einen Rat oder kennt jemanden mit den selben Symptomen oder dem Sjörgen-Syndrom.
Vielen Dank.
. Bei mir sind es wohl "nur" irritierte Nerven im Rahmen der ISG-Entzündungen.