1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Hilfe - Abgrenzung Borreliose

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von waldzwerg, 28. Oktober 2010.

  1. waldzwerg

    waldzwerg Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2006
    Beiträge:
    138
    Zustimmungen:
    0
    Hi

    Leute, ich brauch mal Unterstützung.

    Bin ja neu hier und wurde diagn. mit seronegativer chron. Polyarthritis.

    Nun arbeite ich aber seit 8 Jahren im Wald.

    Klar, Borreliose wurde natürlich untersucht, negativ.

    Nun ist es aber so, dass jeder zu mir täglich sagt, dass ich, wo ich doch im Wald arbeite, bestimmt bestimmt bestimmt eigentlich Borreliose habe und das nur nicht festgestellt wurde und ich soll nochmal in eine Spezialklinik gehen und bestimmt sei das kein Rheuma, sondern.....


    So und jetzt bin ich tatsächlich unsicher geworden.
    Was, wenn es wirklich nicht festgestellt wurde?
    Hatte schon zig Zeckenbisse, is ja klar.

    Da nehm ich dann Cortison und MTX und all den Mist und es ist falsch?

    Weiß da jemand bescheid?

    Natürlich sprech ich meinen Arzt da auch nochmal drauf an.

    Danke schonmal,
    bd
    FB_Addon_TelNo{ height:15px !important; white-space: nowrap !important; background-color: #0ff0ff;}
     
  2. zecke73

    zecke73 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Dezember 2006
    Beiträge:
    224
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    317 Niedersachsen
    Hallo Blechdoeschen,

    das mit der Borrel ist natürlich sehr nahe liegenden.
    Was für ein Test wurde bei dir durchgeführt? und wichtig in welchem Labor?
    Die Labortests sind bei der Borreliose nicht standatisierst so das jedes Labor mit seinem eigenen Test arbeitet. Folge ist: das man in einem Labor positiv getestet wird und im nächsten negativ. Mein Blut wurde in 4 unterschiedlichsten Laboren getestet in 2 war ich hoch positiv in einem grenzwertig und das nächste hat gar nichts gefunden.

    Also würde ich mich auf ein negatives Ergebniss nicht unbedingt verlassen.

    Wie reagierst du auf das Cortison und wie auf Antibiotika wenn du mal welche bekommst?

    Ich an deiner Stelle würde mir einen Arzt suchen der sich auf Borrel. spezialisiert hat.
    Adressen erhälst du bei einer Selbsthilfegruppe in deiner nähe oder
    hier: dr-hopf-seidel.de/pageID_8912042 (einfach www. vorsetzen)

    gruß
    Zecke
     
  3. waldzwerg

    waldzwerg Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2006
    Beiträge:
    138
    Zustimmungen:
    0
    Hi

    Also habe nochmal mit meinem Rheuma-Doc telefoniert und der meinte, dass es DEFINITIV kein Borreliose sei.
    Außerdem ist mir auch eingefallen, dass ja auch bei mir des öfteren Blutwerte genommen wurden, weil ich mit den Gelenkschmerzen ja schon einen Moment rumlaufe, und die AK für Borreliose waren immer negativ.

    Sorry Leute, ich weiß, ich bin da irgendwie zu empfindlich und höre immer auf alles, was Leute so reden.
    Irgendwie brauch ich noch ein dickeres Fell!

    Naja, nun bin ich wieder beruhigt, bzw. kann nun weiter den angefangenen Weg gehen.

    Danke!!

    bd
    FB_Addon_TelNo{ height:15px !important; white-space: nowrap !important; background-color: #0ff0ff;}
     
  4. Tanja1979

    Tanja1979 PsA

    Registriert seit:
    23. Dezember 2008
    Beiträge:
    118
    Zustimmungen:
    1
    Hallo,

    also ich hatte beides:)).

    Borreliose wurde Ende 2008 festgestellt im Blut und lange Zeit mit Antibiotika behandelt. Sämtliche neurologische Beschwerden die ich hatte 8Taubheitsgefühle etc.) sind davon weggegangen, die restlichen beschwerden an den Gelenken, Muskeln und Sehnen blieben. Daraufhin wurde ( da die Beschwerden auf Rheuma schliessen liessen) ein Cortisontest gemacht. Dieser hat gut funktioniert, Beschwerden liessen nach. Ich habe/ hatte also 2 Krankheiten, die sich mit unterschiedlichen Medikamenten behandeln lassen.

    Das sollte man nicht vergessen, dass man 2 krankheiten haben kann!!! Ich für mich bin froh, weiter geforscht zu haben und mich nichtnur auf Borreliose behandeln liess, denn dann ginge es mir heute nicht so gut. Mittlerweile bekomme ich MTX und Cortison, dazu seit dieser Woche Enbrel, damit ich das Cortison reduzieren oder langsam absetzen kann. Mir geht es seit gestern richtig gut ( ob das schon am Embrel liegt??)

    Lg
    Tanja
     
  5. zecke73

    zecke73 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Dezember 2006
    Beiträge:
    224
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    317 Niedersachsen
    Hallo,

    ja sicher das gibt es auch das man beides haben kann. Auch Co-Infektionen sind nicht gerade selten.

    Mich hatte es seiner Zeit auch zu 2 Rheumatologen gezogen. Der eine hat mir nach nichtmal 5 Min. zu verstehen gegeben das alles nur psychisch sei und die andere wusste nun nicht so genau wie sie meine Symptome einzuschätzen hat. Im Bericht war einmal zu lesen das ich eine aktive Borreliose habe, dann das ich ein Postlymesyndorm habe und zur guten letzt hatte ich dann eine abgelaufene Borreliose und meine Symptome nicht zu erklären seien. Bin dann da auch nicht mehr hin.

    Vom Orthopäden wurde dann eine Arthose der Knie, große Exostose am Humeruskopf, Hüftdysplasie und eine skoliose festgestellt.

    Sprich ich habe auch nicht nur Borrel. obwohl die laut spezi chronisch ist.

    Gruß
    Zecke
     
    #5 28. Oktober 2010
    Zuletzt bearbeitet: 28. Oktober 2010