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Hielfe habe ich Rheuma ja oder nein

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von mali1968, 27. Juli 2010.

  1. mali1968

    mali1968 Neues Mitglied

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    Hallo ich bin sehr Verunsichert was meine Befunde angeht, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.
    Ich habe seit Anfang Januar ein geschwollenes Knie. Erster Befund MRT war : Eine Entzündung der Synovia mit Ergußbildung. Mein Orth. dacht da müsse am Meniskus etwas nicht stimmen und schlug mir eine Op vor.
    Diese wurde dann auch Mitte Feb. gemacht wobei er einen Riß fand der behoben wurde. Außerdem nahm er noch was von der Entzündeten Gelenkinnenhaut raus damit diese Untersucht werden konnte. Befund: sie sei sehr Entzündlich allerdings nichts auffälliges.
    Nach der OP sollte laut meinem Ortho. die Entzündung mit allen Einschränkungen zurück gehen. Dieses traf nicht ein, also Kortisonspritze ins Knie danach Kortisontabletten, alles half nichts. Der Entzündung samt Begleiterscheinungen (Erguß, Bewegungseinschränkung, Schmerzen) ist geblieben.
    Darauf hin wechselte ich den Arzt und ging zum Kniespezialisten. Dieser warf einen Blick auf das Knie und äußerte seinen Vedacht auf Rheuma. Überweisung zum Rheumatologen Termin im Mai : dieser stellte 1000 Fragen und nahm mir Blut ab und mein Knie wurde Punktiert um die Flüssigkeit zu untersuchen. Befund: nach den Blutwerten ist nicht eindeutig ein Entzündliches Rheuma festzustellen.
    Allerdings spräche die Entzündung dafür ich solle mich in einem vierte Jahr wieder vorstellen und könnte eine Synovektomie mit Chemosynoviorthese machen lassen. Mein Kniespezialist machte den Vorschlag erst eine partielle Synovektomie zu machen und im Anschluß nach ca 8 Wochen ein Radiosynoviorthese da das mehr Aussicht auf Erfolg hat. Also nächste Op ende Juni : er macht die Synovektomie und entnahm wieder eine Probe zur Untersuchung. Dieser Befund von der Probe ergab nun eine Hochgradige Synovalitis. Die nach den gefundenen Kriterien wieder auf eine Rheuma Erkrankung hinweisen soll. Nun bekomme ich ende August wahrscheinlich die RSO da die Schwellneigung nach der OP nicht nachgelassen hat. Außerdem habe ich Mitte August noch mal einen Termin beim Rheumatologen. Meine Fragen wären nun: wie kann ich mich am besten auf den Termin vorbereiten außer das ich meine Befunde mitnehme? Gibt es noch andere Untersuchungen die nachweisen können ob es Rheuma sein kann außer das Blut und die Flüssigkeit im Knie zu Untersuchen? Ich bin seit Mitte Januar Krank geschrieben da ich mein Knie nicht belasten kann, dadurch sind meinen Muskeln und Sehnen nun auch in Mitleidenschaft gezogen worden. Kennt sich jemand mit einer Reha aus die ich vielleicht nach der RSO in Anspruch nehmen könnte damit ich schneller wieder ins Berufsleben einsteigen kann?

    Ich würde mich sehr über nützliche Infos freuen damit es endlich vorwärts gehen würde.
    Grüße Mali
     
  2. Anastacia

    Anastacia Neues Mitglied

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    Hi,
    was ist denn eine RSO ?

    Als mein Rheuma diagnostiziert wurde, hatte ich auch ein dickes Knie mit Flüssigkeit drin. Eigentlich sollte der Rheumatologe es abklären können mit der Untersuchung, es reicht doch wenn Du Deine Befunde mitnimmst. Der Rheumatologe wird Dir sowieso wieder Blut abnehmen wollen, da nützen Deine mitgebrachten Blutwerte nichts, bei mir hat schon jeder Arzt nheu
    blut abgenommen. Ein Zeichen für entz. Gelenkrheuma ist auch, dass es
    bei dem gegenüberliegenden Gelenk auch anfängt. Bei mir ging es mit
    meinem rechten Knie dann plötzlich los. Ich hatte aber schon ca. 1 Jahr oder länger auch entz. Handgelenke und ziemlich Schmerzen an der
    Halswirbelsäule, das ist jetzt alles weg. Die Schmerzen am Halswirbel hätte ich nie dem Rheuma zugeordnet, ich dachte immer es kommt von Verspannungen, da ich viel am PC schreiben muss. Aber lt. Rheumatologe ist es typisch für Rheuma, es befällt auch die Halswirbelsäule.
    Bei mir war es wohl eindeutig, aber sicherlich gibt es auch Fälle wo es nicht so einfach zu diagnosdizieren ist, ich hatte auch starke Entzündungswerte im Blutbild. Was sind das für OPs die Du machen lassen willst, ich würde da noch warten, falls es doch Rheuma ist.

    L.G. A.
     
  3. rulasha

    rulasha Neues Mitglied

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    mali
    Du schreibst so quasi meine Geschichte auf - auch ich hatte bis vor 4 Wochen als einziges Symptom einen dicken, einseitigen Kniegelenkserguss bei ausgeprägter Synovitis.
    Als ich von meiner ersten Fehldiagnose Gicht "befreit" wurde bestand bei mir lange der Verdacht auf eine reaktive Arthritis (mit Wahrscheinlichkeit auf vollständige Heilung). Dies nachdem x andere Diagnosen ausgeschlossen wurden, wie Borreliose usw (hat man bei Dir bestimmt auch alles getestet!?) - nun sind aber 2 weitere Entzündungsherde dazugekommen und es ist klar, dass ich eine chronische Rheumaerkrankung habe, whs Psoriasisarthritis.
    Bei mir wollten sie auch eine RSO machen, aber da ich noch stille kam das erstmal nicht in Frage. Ich bin gespannt ob dies bei Dir gut helfen wird, und hoffe es natürlich für Dich!
    Ich bin nun seit Januar unter einem Rheuma-Basismedikament, welches eine Besserung aber keine vollständige Rückbildung der Entzündung bewirkt...

    Ich wünsche Dir alles Gute, und es würde mich freuen zu hören wie es bei Dir weitergeht!

    lg rula
     
  4. mali1968

    mali1968 Neues Mitglied

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    Hallo
    Anastacia* RSO heißt Radiosynoviorthese , dabei wird die Gelenkinnenhaut mit einer Radioaktiven Substanz zerstört. Und zur Frage welche OP´s , ich hatte bereits 2 einmal wurde im Feb. der Innenmeniskus operiert danach sollten die Ergüsse verschwinden, im Juni wurde nun noch mal was am Meniskus gemacht und zusätzlich eine partielle Synovektomie die sollte nun wieder Besserung versprechen die nicht eintraf.
    Schmerzen habe ich schon seit längerem an der linken Schulter und am Ellenbogen, die Halswirbelsäule schmerzt nur Morgens. Das alles habe ich schon länger als das geschwollene rechte Knie dadurch habe ich das nicht miteinander in Verbindung gebracht.

    Anastacia* komme gerate von meinem Ortho der mir nun noch mal bestätigt hat das kein Mechanischer Schaden mehr im Knie ist der dafür schuld sein könnte das die Schwellung (Ergüsse) nicht zurück gehen. Er sagt nun ich solle den Befund von der Synovia BE mit zur Rheumatologie mitnehmen, da dieser auf Rheuma hindeutet. Im Befund steht außerdem das ich einen Synovialitis-Score nach KRENN von 5 Punkten habe.
    Wie lange hattest du das geschwollene Knie bis zur entgültigen Diagnose und welche Zeit war zwischen dem ersten und zweiten Entzündungsherd? Hattest du auch vorher schon OP´s? Ja, bei mir wurde auch das erste mal wo ich mein Rheumadoc war auf Borreliose und eben Rheuma untersucht. Allerdings kam bei beiden nicht richtiges raus. Wurde denn bei dir Rheuma über das Blut heraus gefunden? Die Rheumatologie hat mich allerdings aufgefordert ich solle in einem viertel Jahr noch mal kommen.
    Mein Ortho schickt mich nun zurück zum Rheumadoc der soll Entscheiden was weiter gemacht werden kann, da die sich mit dieser Art von Entzündungen besser auskennen. Dort sei ich in guten Händen. Ich komme aus Bayern und bin im Krankenhaus Bad Abbach in der Rheumatologischen Abteilung im Behandlung vielleicht kennt das ja jemand.
    Würde mich freuen wieder von euch zu hören.
    Grüße Mali
     
  5. Anastacia

    Anastacia Neues Mitglied

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    Hi Mali,
    also bei mir fing es in den Füssen an, das war 2006, da ich Hallux Ballen hatte, sah es so aus, als kamen die Schmerzen von dem Hallux. Ich habe mich dann 2007 an den Füssen operieren lassen. Bis dahin war noch überhaupt keine Rede von Rheuma, damals machte mein Hausarzt einen Rheumatest, der war negativ.
    Heute bin ich mir fast sicher, dass die Schmerzen vom Rheuma kamen, mir sagte mal ein Arzt, Rheuma fängt in den Füssen an. Ich muss aber sagen, seit der OP geht es
    meinen Füssen gut. Weiter hatte ich noch keine OPs.
    Meine Halswirbelschmerzen die kamen als nächstes, besonders schlimm seit 2007.
    Im Herbst 2008 fing es dann so richtig mit den Handgelenken an, erst eines, ich dachte erst an Sehnenscheidenentz., aber es dauerte nicht lange, dann fing das andere genauso an, die Morgensteifheit war besonders schlimm, und Abstützen oder
    abknicken konnte ich ganz und gar vergessen. Es war auch so, daß ich zu der Zeit früh beim Aufstehen ziemlich Morgensteifheit hatte, sozusagen bis ich in die Gänge kam, so im Rückenbereich.
    Mein linkes dickes Knie bekam ich so ca. Anfang 2009 wenn ich mich recht erinnere. Ich konnte nicht mal mehr in die Hocke.
    So ca. im August 2009 schwoll dann das andere Knie an, aber dermassen schnell.
    Da hatte ich dann schon meinen Kliniktermin. Bevor es mit dem Rheuma abgeklärt war, war ich auch in der Röhre wegen dem Knie. Meine Entzündungswerte im Blut
    waren bei mir schon ein Hinweis auf Rheuma, vor allen Dingen für meinen Rheumatologen, mein Hausarzt hat sich hiermit nicht ausgekannt. Dazu kamen meine
    Synthome und die Untersuchung, er hat sich meinen Körper genau angeschaut und
    auch so Stellen gesehen, die auf Rheuma hindeuteten, was ein anderer Arzt nicht könnte. Ich komme auch aus Bayern bzw. Franken. Bad Abbach kenne ich schon, aber nicht das Krankenhaus. Ich war bei mir in Franken in einer Rheumatologie.
    Ich denke, wenn Du beim Rheumatologen warst, dann weißt Du mehr. Ich wünsche
    Dir alles Gute und berichte doch bitte wieder mal. Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig
    helfen.
    Alles Liebe u. Gute A.


    P.S. zu der Zeit, also seit 2006 zeigten meine Blutwerte auch immer schon Entzündungswerte, mal mehr, mal weniger, und mein Arzt wußte keinen so rechten Rat und hat es beobachtet. Die Werte verschlechterten sich dann 2009 dermaßen, dass er mich in die Rheumaklinik schickte.
     
    #5 28. Juli 2010
    Zuletzt bearbeitet: 28. Juli 2010
  6. mali1968

    mali1968 Neues Mitglied

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    Hallo Anastacia,
    ich habe am 12.8. einen Termin im Rheumazentrum.
    Gestern war ich nach meinen Ortho. Besuch ganz schon fertig, man fühlt sich so hilflos. Er schickt mich weiter da er mir nicht mehr weiter helfen kann, aber das ich nun wieder so weit wie am Anfang bin Juckt ja keinen. Bin ja erst seit Januar Arbeitsunfähig. Ob ich nun noch eine RSO bekomme soll ich dann am Besten mit denen von der Rheumatologie besprechen.
    Habe nur 2 Op´s gehabt die nicht wirklich was brachten, aber den Versuch wars ja wert, na ja.
    Und mein Privatleben steht auch still. Keinen Urlaub, keine Ausflüge, nicht einmal mehr Spatzieren gehen, Einkaufen geht nur mit meinem Mann. Alles was mit laufen zu tun hat geht nicht, da ich am Stück vielleicht eine halbe Stunde zusammen bringe. Danach brauche ich Gehstützen um mich einiger massen (ohne Schmerzen) vom Fleck zu bewegen.
    Ist das noch ein Leben! Es nervt mich so eingesperrt zu sein. Da ich vorher immer Unterwegs war und gerne Sport gemacht habe fällt es mir um so schwerer. Mein Bekannten verstehen das nicht von denen bekomme ich noch zu hören sei froh das du nicht Arbeiten brauchst aber wie es mir dabei geht.....
    Bei mir wurde ende 2007 das Handgelenk operiert da ich auch erhebliche Schmerzen hatte nachdem ich etwas an der Türklinge hängen geblieben bin. Zuerst war die Aussage da ist nichts dann wollte man es auf die Psycho- Schiene schieben am Schluß sah dann einer beim MRT das es vielleicht um den Diskus handeln könnte.
    Der wurde gemacht und nach 4 Monaten gab die Hand dann auch endlich ruhe, habe heute noch manchmal Schmerzen ( Ziehen, Brennen, Ruheschmerz da tut jede Berührung weh) .Ob das was mit Rheuma zu tun hatte, wer weis.
    Meine Blutwerte waren alle in Ordnung nur meine Leukozyten sind zu hoch gewesen nach Aussage der Rheumatologie. Ich bin ja gespannt was sie sagen wenn ich im August wieder bei ihnen Aufschlage. Vielleicht gibt es ja doch noch andere Tests (außer Blut und der Flüssigkeit aus meinem Knie) die gemacht werden können nachdem sie nun noch mal einen Befund von der Synovia haben der wirklich genau beschreibt was gefunden wurde.
    Ich hoffe das mir endlich jemand sagen kann was ich habe und das dann endlich mit einer richtigen Therapie begonnen wird die mein Leben wieder in die alten Bahnen bringt.
    Bin über alle Infos dankbar die mir weiter Helfen könnten.
    Grüße Mali
     
  7. stoppelhopser

    stoppelhopser Neues Mitglied

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    Hallo mali,

    deine Geschichte mit dem Knie kommt auch mir sehr bekannt vor :)

    Meine Hausärztin hatte mir 2004 zwei verschiedene Medikamente (Richtung Penicillin) verschrieben. Da ich dadurch kaum Besserung bekam, verschrieb sie mir erstmals Cortison. Und nach über 2 Monaten konnte ich erstmals wieder richtig laufen und auch Treppen steigen. Zu diesem Zeitpunkt war nur mein rechtes Knie betroffen. Daraufhin hat sie mich in die Rheumaklinik "gejagt". Beim Erstbesuch war die Flüssigkeit bereits so verfestigt, dass ich direkt im Januar 2005 "ein paar Tage" stationär erscheinen sollte. Aus ein paar Tagen wurde etwas über 3 Wochen. Grund: Wurde mit dem Knie in die Röhre geschickt und vermutlich durch das angestrengte Stillhalten auch im linken Bein bekam ich quasi über Nacht auch ein dickes Knie links. In meinem Blut fand sich auch nie wirklich etwas greifbares - CRP nur leicht erhöht, Leukos habe ich immer leicht zu viel und Blutsenkung auch nur minimal erhöht. Bekam dann ein Basismedi mit der Diagnose seronegative Oligoarthritis. Basismedi wurde im August wegen fehlendem Erfolg abgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nach wie vor "nur" Probleme mit beiden Kniegelenken. Somit haben wir uns entschlossen, beide Knie zu operieren (nacheinander ;) ) Es wurde eine totale dorsale und ventrale Synovektomie durchgeführt und 6 Wochen nach OP dann jeweils eine RSO, um auch die letzten Bestandteile der Gelenkinnenhaut zu zerstören. Nach der zweiten OP im Januar '06 sollte ich dann versuchen Cortison zu reduzieren. Leider ging das nach hinten los und der linke Ringfinger schwoll im Mittelgelenk an. Bei dem anstehenden Termin hatte ich dann noch eine neue Info bzgl. der Anamnese - Schuppenflechte in der Verwandtschaft väterlicherseits. Dieses Wissen führte zu einer geänderten Diagnose. Seitdem läuft sie als seronegative Psoriasisarthritis. Ein neues Basismedi wurde angefangen und muss im Jan '07 wegen Unverträglichkeit abgesetzt werden. Dann wurden alle möglichen Untersuchungen durchgeführt für ein neues Basismedi. Die Werte waren jedoch alle zu schlecht dafür, so dass vorübergehend von einer neuen Basis abgesehen wurde. Zu dem Zeitpunkt nahm ich also noch Cortison, bei Bedarf ein Schmerzmittel und Magenschutz. 2008 bin ich dann umgezogen und mein Leben änderte sich ganz arg für mich ins positive. Eine neue Basis habe ich nie angefangen. Statt dessen nehme ich heute gar keine Medikamente mehr - Cortison konnte erfolgreich ausgeschlichen werden. Für alle Fälle habe ich ein Notfallschmerzmittel zu Hause, was jedoch äußerst selten zum Einsatz kommt.

    Am 16.07.2010 hatte ich seit Herbst 2004 das erste Mal so klasse Gelenke, dass ich mit allen Kindern, die auf unserer Hochzeit waren, Fussball gespielt habe wie früher. Es hat so einen Spass gemacht, nach dem Ball rennen zu können, ohne in sich hineinhören zu müssen. Ich gehe davon aus, dass da auch der Umstand der Hochzeit seinen Teil dazu beigetragen hat.

    Auch wenn mein Text jetzt ziemlich lang geworden ist - länger als ich wollte - ist er auch dazu gedacht, dir Hoffnung und Mut zu geben. Ich habe nach wie vor nur 3 betroffene Gelenke - klar zwickt es manchmal in den Knien, aber gegenüber früher ist es ein Witz. Ich drücke dir die Daumen, dass du an einen kompetenten Facharzt gerätst, der notwendige Schritte einleitet, um dir deine Lebensqualität wiederzugeben.

    Alles Gute
    stoppel
     
  8. mali1968

    mali1968 Neues Mitglied

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    Hey stoppel,
    danke für deine Antwort,
    Ich habe bereits 2 mal Kortison ins Knie gespritzt bekommen allerdings ohne jeglichen erfolg. Danach nahm ich Kortison Tabletten , ich glaube 20er (ist schon eine Weile her) auch ohne erfolg, deshalb auch die 2 Op.
    Bei mir war es wie bei dir, das die Flüssigkeit schon so verdickt beim Punktieren war das der Rheumadock fast nichts mehr absaugen konnte. Ich lese immer wieder von Hautsachen hat den das auch was mit Rheuma zu tun.
    Ich habe seit fast einem Jahr einen Ausschlag den ich bis jetzt mit meinem HA versucht habe in den griff zu bekommen. Schmiere Salben (mit Kortison) dann wird es besser höre ich auf ist er wieder da. Habe nun Mitte August einen Hautarzt Termin.
    Sollte ich das mit dem Ausschlag auch meinem Rheumadock zeigen, hatte bis jetzt geglaubt das wäre eben nur eine Ausschlag.

    Es ist schön für dich das sich alles ohne Medis zum guten gewendet hat.

    Grüße Mali
     
  9. Anastacia

    Anastacia Neues Mitglied

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    hallo Mali,
    gehst du denn stationär in die Klinik oder ambulant.
    Ich war fast 2 Wochen stationär dort, nicht weil es mir so schlecht ging,
    sondern weil ich ambulant erst ein halbes Jahr später einen Termin bekommen hätte. Im Nachhinein muss ich sagen, es war richtig, denn die Untersuchungen waren viel intensiver und ich habe viele Behandlungen bekommen, die gut getan haben. Auch wenn ich einen Teil meines Urlaubs für den Klinikaufenthalt opfern musste, aber was tut man nicht alles für die Gesundheit. Mali...es wird auf alle Fälle wieder besser Dein Leben, wenn es einem so beschissen geht, dann denkt man es wird niemehr anders, aber so
    ist es nicht, es wird wieder anders, Du musst nur Geduld haben.
    Ich drücke Dir die Daumen. Alles Liebe Anastacia
     
  10. stoppelhopser

    stoppelhopser Neues Mitglied

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    Hallo Mali,

    mit dem Cortison ins Gelenk spritzen war auch bei mir nie von dem gewünschten Erfolg gekrönt. Das Punktat wurde dann stationär entnommen mit einer größeren Nadel und dann konnte es endlich auch geprüft werden. Cortison habe ich angefangen mit 100mg, welches dann reduziert wurde auf 75mg - 50mg - und dann weiter in 10er Schritten - bei 20mg musste ich erst mal bleiben, da danach die Schmerzen wieder erheblich schlimmer wurden.

    Den Termin beim Hautarzt finde ich sehr sinnvoll, denn der kann feststellen, ob es Ausschlag ist oder vielleicht doch etwas anderes. Zeige es auf jeden Fall auch dem Rheumatologen. Beides kann, muss aber nicht, zusammen hängen. Insofern ist auch wichtig zu wissen, ob bis zum 2. Verwandschaftsgrad vielleicht eine Schuppenflechte vorliegt. Bei meiner Familie sind davon mein Opa, mein Onkel und meine Cousine betroffen - alle väterlicherseits. Als mein Doc dies erfuhr, ist er verschiedene Tests (Zettel) mit mir durchgegangen und konnte so die Diagnose PSA stellen.

    Den stationären Aufenthalt fand ich für mich auch viel besser, weil wirklich alle notwendigen Untersuchungen veranlasst wurden, ohne die ewigen Wartezeiten bei den ganzen Spezialisten, die einen sonst echt den letzten Nerv rauben können. Da ich in einer Rheumaklinik mit Rehazentrum war, hatte ich auch tagsüber, wenn nicht gerade eine Untersuchung anstand, alle möglichen Anwendungen - Gymnastik, Gerätetraining, Wassersport, Fango, Ergo, usw. - also alles rundrum und mittwochs gabs außerdem immer noch einen Entspannungskurs, den ich geliebt habe.

    Geduld alleine hilft nicht, du musst für dich und deinen Körper kämpfen. Wer kämpft kann gewinnen, wer nicht kämpft, hat schon verloren. Wenn dir also bei deinem Termin ein stationärer Aufenthalt nahe gelegt wird, nehme den Vorschlag an.

    Alles Gute
    stoppel
     
  11. Anastacia

    Anastacia Neues Mitglied

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    Hallo Stoppelhopser und Mali,
    mich hat auch ein Arzt gefragt, ob es in meiner Familie Schuppenflechte
    gäbe, denn Schuppenflechte u. Gelenkkrankheiten sind sozusagen Verwandte..und tatsächlich meine Mutter hat auch schon immer eine
    schlimme Schuppenflechte am Hinterkopf.
    Mali, wenn es Dir so schlecht geht, daß Du nicht mal mehr arbeiten kannst, dann würde ich mich an deiner Stelle unbedingt in stationäre
    Behandlung begeben, bist doch sowieso krank geschrieben.
    Der Arzt kann Dich aufgrund Deiner Beschwerden sofort in eine
    Rheumaklinik überweisen, bei mir hat das der Hausarzt gemacht. Gut
    ich habe auch erst einen Termin innerhalb von 4 Wochen bekommen,
    aber ich wollte nicht früher hin. Aber bei Dir sieht es ja anders aus,
    wenn es bei Dir so akut ist, dann ist sicher auch eine sofortige Überweisung möglich, sprich Deinen Arzt darauf.
    Alles Liebe u. Gute Anastacia
     
  12. mali1968

    mali1968 Neues Mitglied

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    Hallo stoppel, Hallo Anastacia,

    ich habe erst mal einen am Termin Ambulant.
    Nun weis ich nicht soll ich bis zum 12 .8 warten und dort direkt Fragen was die von Stationär halten ,da sie ja auch eine Klinik haben.
    Oder doch lieber beim HA nachfragen? Die Untersuchungen sind in der Klinik vielleicht doch mehr und vor allem müßte ich nicht immer so lange auf die Befund warten bis jemand sagt wie´s weiter geht.
    Krankenhaus ist für mich ein kraus aber wenn sein muß würde ich das auch machen, Hauptsache es wird wieder. Kann ich den Eingewissen werden wenn noch gar nicht feststeht ob es Rheuma ist?

    Das mit der Schuppenflechte von den Verwanden kann ich leider nicht sagen da wir keine Kontakt haben, bei meinen Eltern und Geschwister weis ich dazu auch nicht´s.
    Allerdings habe ich schon seit Jahren Probleme mit der Haut (schuppige Elenbogen, bei Kälte Pustelbildung). Habe außerdem allergisches Asthma auf Tierhaare, Hausstaub, Schimmelsporen usw.
    Hat die Schilddrüse auch was mit Rheuma zu tun? Bei mir wurde vor einem Jahr ein kalter Knoten festgestellt, dafür nehme ich jetzt Tabletten damit er nicht weiterwächst sonst müßte er raus.
    Sorry das ich jetzt alles mit Rheuma in Verbindung bringe. Aber die ganzen Sache Schilddrüse, Hautausschlag oder Piltz, und nun das mit dem Knie passierte alles seit einem Jahr. Kann es im Zusammenhang stehen?

    Grüße Mali
     
  13. Anastacia

    Anastacia Neues Mitglied

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    Hallo Mali,
    natürlich kannst Du in der Klinik eingewiesen werden. Ich wurde auch mit
    Verdacht auf Rheuma eingewiesen so wie viele patienten, die mit mir in der Klinik waren, nur das war der Grund und mir ging es bei weitem da noch nicht so schlecht wie Dir. Sprich Deinen Hausarzt an oder Deinen Rheumatologen, was einfacher ist, ich kann mir nicht vorstellen, daß die Ärzte nicht damit
    einverstanden sein sollen. Ich bin auch total ungern in die Klinik aber nun
    im Nachhinein bin ich echt froh weil eben auf Vieles untersucht wurde,
    dazu brauchst Du bei ambulanten Termin wahrscheinlich noch etliche Termine
    und es zieht sich doch zeitlich alles viel länger hin.
    Alles Gute von A.
     
  14. stoppelhopser

    stoppelhopser Neues Mitglied

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    Hallo Mali,

    informiere den Rheumatologen auf jeden Fall über die Schilddrüse, da diese auch mitverantwortlich sein kann für deine Gelenkprobleme - vor allem, weil du schreibst, dass es alles so ziemlich zeitgleich anfing (gelenke, haut, schilddrüse) - Genauso muss er es auch erfahren, dass es eben diese Zeitgleichheit bei den "Erlebnissen" gibt. Und der Doc wird dann entsprechend auch nachhaken.

    Man kann auch ohne Diagnose stationär aufgenommen werden - Einweisung durch Hausarzt - Voraussetzung ist natürlich auch, dass die dann für dich auch gerade ein Bett frei haben ;)

    Viel Erfolg
    stoppel
     
  15. mali1968

    mali1968 Neues Mitglied

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    Hallo Anastacia,
    ich werde nächste Woche gleich mal mit meinem HA darüber Sprechen.
    Ein Krankenhausaufenthalt wäre vielleicht doch die schnellere Lösung um ans Ziel zu kommen. Wenn ihr mich nicht auf die Idee gebracht hättet wäre ich nicht darauf gekommen ich dachte man müsse dafür schon einen Befund haben. Mann würde dann in der Klinik auf Medikamente eingestellt
    Ich würde einen Ambulanten Termin nach dem anderen Wahrnehmen, außer die in der Rheumatologie hätten es von selbst angesprochen.
    Bin ja mal gespannt was mein HA dazu sagt, da er ja am Anfang mit der Diagnose vom Orthof. auf Rheuma sagte das könne er sich nicht vorstellen.
    Da ja nur ein Gelenk mit einer Sichtpaaren Entzündung betroffen sei und das wäre ungewöhnlich. Meine andern Gelenkschmerzen in der Schulter und Ellenbogen seien ja nicht Entzündet (ohne Sichtpaaren Erguß) müssen somit woanders herkommen.
    Ich werde ihm den Befund von der Synovia BE noch mal zeigen, da dieser ja auch wieder auf eine Rheumatischen Verdach hinweist.
    Grüße Mali
     
  16. mali1968

    mali1968 Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich komme gerade von meinem HA ,habe ihm das mit der Diagnose vom Ortho. gesagt und ihn auf die Einweisung in das Rheumatologie KH angesprochen .
    Er hat mir noch mal Erklärt das es nach seiner Ansicht unwahrscheindlich ist das ich Rheuma habe da nur ein Gelenk massiv betroffen ist. Allerdings sagte er auch das dieses gründlich abgeklärt gehört um dann weitere Schritte einzuleiten.
    Er versucht nun einen schnellen Termin für mich zu bekommen da anscheinend das auch nicht so einfach ist.
    Ich soll mich heute um 19 Uhr melden da hofft er mir schon näheres sagen zu können. Hoffendlich hat er Glück damit ich nicht auch noch für eine Stationäre Einweisung ewig lange warten muß.

    Würde nach Bad Abbach (in Bayern) gehen. Kennt jemand diese Klinik?

    Grüße Mali
     
  17. mali1968

    mali1968 Neues Mitglied

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    Hallo ich noch mal,

    wollte Bericht erstanden was mein Ha gesagt hat!
    Also ich habe nächsten Mittwoch den 11.08 einen Termin zur Stationären Aufnahme in der Klinik Bad Abbach.

    Ich hoffe das die dann endlich raus finden was mir fehlt und die richtige Therapie vorschlagen. Damit ich endlich wieder mein Leben aufnehmen kann!!!!

    Grüße Mali
     
  18. stoppelhopser

    stoppelhopser Neues Mitglied

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    Hallo mali,

    schön, dass es jetzt mit einer stationären Aufnahme geklappt hat. Ich hatte damals Mitte Dezember erst meinen ambulanten Termin in der Klinik und musste aber direkt Anfang Januar stationär rein. Da hatte ich dann nur den Vorteil, dass die tatsächlich "stundenlange" Anamnese bereits beim ambulanten Termin durchgeführt worden war. Das fand ich damals bei meiner Klinik echt super. Die waren richtig gründlich. Da das Ganze auch wirklich früh erkannt wurde, konnte entsprechend zeitnah auch therapiert werden, was zu meinem aktuellen "Erfolg" geführt hat. Heute nehme ich nur noch im äußersten Notfall Schmerzmittel - sonst nix mehr, weder Corti noch Basis.

    Drück dir auf jeden Fall alle Daumen für den Aufenthalt.

    stoppel
     
  19. mali1968

    mali1968 Neues Mitglied

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    13. April 2010
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    Hallo stopple,
    ja ich finde es auch super das es so schnell geht, denke mein HA hat denen Gut erklärt das ich schon seit 7 Monaten damit zu kämpfen habe.
    Meine ganze Hoffnung ist nun das die was raus bekommen und mir genau sagen können was da los ist.
    Und was noch wichtiger ist das sie mir helfen können.
    Ich Gehe aber trotz aller Freude das der Termin so schnell geht mit gemischten Gefühlen da hin.

    Was wird auf mich zukommen?:confused:

    Grüße Mali