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heilpflanzen verbieten?

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde und Komplementärmedizin / Alternati" wurde erstellt von nathalil, 3. November 2010.

  1. nathalil

    nathalil Neues Mitglied

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    Ihr Lieben,

    Es ist soweit, die EU und die Pharmalobby werden einen grossen Teil der Heilpflanzenpräparate verbieten. Damit wird uns unsere Entscheidungsfreiheit darüber genommen, wie wir behandelt werden wollen, denn es wird über kurz oder lang nur noch Medikamente geben, die von der Pharmaindustrie ratifiziert sind.

    Wollen wir uns das gefallen lassen? Unsere Gesundheit ist in den Händen dieser Machtmaschinerie einen Dreck wert, und es ist fast schon zu spät, damit wir uns dagegen wehren, wurde ja auch lang genug vertuscht: wenn am 11.11.10 nicht 50.000 Unterschriften beim Bundestag eingegangen sind, wird dieses unsägliche menschenrechtswidrige Gesetz im April 11 erlassen werden. Das wäre eine Katastrophe für uns alle!!

    Bitte registriert euch auf der Seite des Bundestags und zeichnet die Petition, deren Text ich euch angehängt habe. Es ist unsere einzige Chance, diese Farce zu verhindern, die uns als freie Menschen fesseln und knebeln soll und unsere Gesundheit aufs Spiel setzt.
    Bitte lasst uns gemeinsam dagegen aufbegehren mit einer grossen Menge von Unterschriften. Lasst uns zeigen, dass wir Unrecht erkennen und uns dagegen wehren.
    Die EU hat niemals das Recht, Ihre Bürger zu entmündigen!!

    Aktiviert so viele von Euren Leuten, wie nur möglich, um diese Petition zu zeichnen, geht über facebook, oder was auch immer. Es sind nur ein paar Klicks, die alles ändern können! Wir haben die Macht, das zu verhindern. Lasst es uns tun!

    https://epetitionen.bundestag.de/
    Petition Nr. 14032


    Laut Europäischer Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD) wird der Verkauf und die Anwendung von Naturprodukten stark eingeschränkt.
    Begründung
    Es handelt sich um eine Richtlinie der EU zur Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden. Damit werden Naturprodukte zu medizinischen Produkten umdeklariert, die zugelassen werden müssen. In allen EU Länder wird es dann verboten sein Heilkräuter oder Pflanzen zu verkaufen, die keine Lizenz haben. 
Naturstoffe , denen man eine Heilwirkung zuschreibt werden nicht mehr als Lebensmittel eingestuft, sondern als Arznei. Nur was man patentieren und mit einer Schutzmarke im Handel monopolisieren kann ist erwünscht. Was einfach in der Natur wächst ist illegal. 
Unsere Gesundheit wird dadurch nicht geschützt, sondern es werden die Umsätze und Profite der Grosskonzerne gesichert. Wir sollten selber entscheiden was gut für uns ist und welche Mittel wir nehmen, ob chemische Bomben oder sanfte Naturheilmittel. 
Dadurch erfahren auch Krankenkassen eine Erleichterung weil immer mehr Leute dazu übergehen, 
Naturprodukte ohne Rezeptschein zu kaufen.

    (wichtige weiter Infos z.B.:
    http://www.alpenparlament.tv/index.php?option=com_content&view=article&id=68:codex-alimentarius-dr-gottfried-lange-im-interview-mit-tomas-eckardt&catid=37:liste-der-videoaufzeichnung&Itemid=57
     
  2. cava

    cava Neues Mitglied

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    #2 3. November 2010
    Zuletzt bearbeitet: 3. November 2010
  3. Rei

    Rei Gesperrter Benutzer

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    Die Pedition 14032 ist auf Seite 6! Einfach registrieren lassen und nach email mit abstimmen!

    VlG Rei
     
  4. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Hallo,

    das ist das erste was ich höre, dass der Verkauf von pflanzlichen Mitteln verboten werden soll. Meines Wissens sollen die Pflanzen-Präparate bei denen kein Wirkungsnachweis erbracht werden konnte, nur nicht mehr verordnet werden dürfen und frei verkäuflich - quasi wie Nahrungsergänzungsmittel - sein, so wie das jetzt ja auch schon ganz überwiegend der Fall ist.
    Ich werde mal ein bisschen recherchieren und später noch mal was schreiben.
    LG Gabi
    bibi, ro-lerin seit 06/2003
     
  5. nathalil

    nathalil Neues Mitglied

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    zusatz

    Was ist die THMPD?
    Die THMPD ist eine EU-Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte (Richtlinie 2004/24/EG). Sie dient der Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden.

    Zubereitungen aus Kräutern, die bisher als Naturheilmittel, Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmittel verfügbar waren, werden nun als medizinische Produkte deklariert, die extra ein Zulassungsverfahren durchlaufen müssen. Diese Naturheilmittel dürfen künftig nur noch auf den Markt gebracht werden, wenn sie die Zulassungsvoraussetzungen der EU-Richtlinie THMPD erfüllen.

    Diese Zulassungsverfahren sind sehr teuer und aufwändig und bieten nur sehr wenig Spielraum für die Einsatzmöglichkeiten dieser Produkte. Allopathische, also chemische Medikamente der Pharmakonzerne müssen solche Zulassungsverfahren zwar auch durchlaufen, aber das dafür benötigte Kapital hat die Pharmaindustrie natürlich locker in der Tasche sitzen. Was machen jedoch die Hersteller solcher Naturpräparate (überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen)?

    Auch werden Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Zubereitung und Anwendung von Kräutern eingeschränkt. Der Einsatz von Kräutern in Kombination mit Vitalstoffen (wie Vitamine, Mineralien, etc.) wird limitiert.

    Bereits am 30. Oktober 2005 mussten Bestimmungen der THMPD von den EU-Mitgliedstaaten umgesetzt werden, weshalb seit dem schon viele preiswerte und wirksame Naturheilmittel vom Markt verschwunden sind, bzw. nicht mehr in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung vertrieben werden dürfen. Ab April 2011 treten diese Bestimmungen dann in vollem Umfang in Kraft. Das bedeutet: Alle Naturheilmittel, bzw. Nahrungsergänzungen die trotz jahrhundertelanger traditioneller Anwendung nicht – im Sinne der EU-Richtlinien - den Anforderungen einer allgemeinen medizinischen Verwendung, einer anerkannten Wirksamkeit und eines annehmbaren Sicherheitsgrads entsprechen, dürfen nicht mehr hergestellt und vertrieben und für Behandlung und Therapie angewendet werden.

    Eine Ausnahme gewähren uns die EU-Bürokraten:

    Die EU hat für bestimmte traditionelle Naturheilmittel ein spezielles vereinfachtes Registrierungsverfahren geschaffen. Demnach ist es erforderlich, dass das entsprechende Naturheilmittel bisher mindestens 30 Jahre medizinisch verwendet wurde, davon mindestens 15 Jahre in der EU-Gemeinschaft.

    Wurde das entsprechende Naturheilmittel jedoch nicht bereits 15 Jahre in der EU-Gemeinschaft verwendet, gibt es noch einen neuen europäischen Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel, welcher sogenannte Pflanzenmonographien erstellt.

    Zusammenfassung der EU-Richtlinie THMPD:
    Quelle: ayurveda-verband.eu
     
  6. Rei

    Rei Gesperrter Benutzer

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    Momentan ist 14032 auf Seite 6 der e-petitionen des BT!

    Wir genesen mit Naturheilung von rA (cP- Rheuma) dauerhaft, aber das was uns krank macht (in mehr als der Hälfte aller Fälle Pharmazie und endogenes), wird legalisiert!

    Soweit ich den Gesetzestext verstehe werden Naturheilmittel Nahrungsergänzungsmitteln gleich gesetzt und verboten. Das preiswerte Angebot in den LM-Ketten wird bereits gemindert. Unser Problem wird dann sein, das Heilmittel sehr viel teurer werden (von Pharmakonzernen vertrieben) und sich offiziell der Alternativler strafbar macht!

    VlG Rei
     
  7. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Hallo,

    Also, inzwischen habe ich mich mal ein bisschen umgehört und umgeschaut. Weiter oben wurde ja auch schon mal darauf eingegangen.
    Die EU-Richtlinie um die es geht die so genannte "EU-Richtlinie zu traditionellen Pflanzenpräparaten (THMPD 2004/24/EG) gilt seit 2004 mit einer Übergangsfrist bis 2011. Sie wird schon seit vielen Jahren in den allermeisten europäischen Ländern umgesetzt, wird es auch in Deutschland seit einigen Jahren und ist hier auch wirksam. Die Übergangsfrist läuft halt jetzt aus. Seit In-Kraft-Treten dieser EU-Richtlinie gibt es die deutsche und die europäische Registrierung für traditionelle Pflanzenpräparate und laut einer Veröffentlichung der Deutschen Heilpraktiverbände hat sich dieses Verfahren auch bewährt.
    Alle Pflanzenpräparate mit einem Wirksamkeitsnachweis und einem Anspruch auf Indikation (Zitat) müssen zugelassen werden. Das bedeutet, dass alles was als Medikament zugelassen werden möchte nachweisen muss, dass es wirksam und damit verordnungsfähig ist.

    Die Verordnung von einzelnen Pflanzendrogen bleibt unverändert und wird in Deutschland auch nicht eingeschränkt, bei Mischpräparaten - vor allem wenn auch Mineralstoffe und Vitamine beigemischt werden, sieht es wieder anders aus.

    Ganz wichtig aber, alles was eine so genannte jahrhundertealte oder gar jahrtausendealte Tradition hat, braucht sich nur registrieren zu lassen und das geschieht ja bereits auch seit einigen Jahren.

    Ich persönlich finde diese Regelung eigentlich garnicht so schlecht, denn es ändert sich so gut wie nichts am status quo. Was nachgewiesen medizinisch wirksam ist, was aus der so genannten Erfahrungsmedizin (jahrhunderte oder jahrtausende) und was schlicht nur dem Anbieter Geld bringt, kann so besser unterschieden werden und es bleibt nach wie vor jedem überlassen wofür er sein Geld ausgibt und/oder seine Gesundheit aufs Spiel setzt.
    Ist schon komisch, seit mehr als fünf Jahren wird nach dieser EU-Richtlinie gearbeitet und es hat keinen gekümmert und jetzt auf einmal wird der ganze Vorgang mit den abenteuerlichsten Unterstellungen aufgebauscht.
    Liebe Grüße
    Gabi
    bibi, ro-lerin seit 06/2003
     
  8. nathalil

    nathalil Neues Mitglied

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    lieber Rei,

    ich wäre an dieser Stelle vorsichtig polarisierende Äusserungen zu posten. Es geht nicht darum, die eine Medizin zu loben, die andere zu verdammen. Wir würden alle davon profitieren, wenn die Schulmedizin und die Naturheilkunde kooperieren könnten, was leider in diesem System schwer möglich ist.

    Aber hier geht es darum, dass Leute, die sich schulmedizinische behandeln lassen, weiterhin Nahrungergänzungsmittel, hochpotenzierte Vitamine und ander Heilkündliche Präparate nehmen möchten.

    Mit diesem Gesetz werden wir nicht mehr frei sein, normal und legal Heilmittel bestellen zu können (per Internet aus den USA bestellen, ohne Qualitätskontrolle und mit der Gefahr, dass das Mittel vom Zoll beschlagnahmt wird). Es ist eideutig ein schwerer Schlag gegen die Heilkunde. Heilwissen wird verloren gehen, heimische hersteller.innen werden es sehr schwer haben, weiter zu bestehen.

    Es wäre für uns alle ein grosser Verlust, wenn wir nicht mehr auf Alternativprodukte zugreifen könnten und weitgehend nur noch auf von der Pharmaindustrie hergestellte Produkte angewiesen wären.
     
    #8 3. November 2010
    Zuletzt bearbeitet: 3. November 2010
  9. nathalil

    nathalil Neues Mitglied

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    Wirksamkeitsnachweis heisst Geld. Die Studien, die einen Nachweis voraussetzen, kann sich nur die Pharmaindustrie leisten.
    Homöopathie wirkt (das habe ich am egenen Leib erfahren), die Wirkung ist aber im Rahmen des Gesetzes nicht nachweisbar.
    Hochprozentige Vitamine, zum Beispiel Vitamin C, werden nicht mehr ohne Weiteres zu beziehen sein. Um nur diesen Beispiel zu nennen. Das ist eine Katastrophe. Wenn wir das noch verhindern könnten, wäre das für uns alle von Vorteil.

    Viele von uns haben das Gesetz bereits zu spüren bekommen. Früher konnte ich in meinem Bioladen oder Kräuterladen gehen, um ein Kraut zu kaufen, zum Beispiel Zinnkraut. Ich konnte auf der Packung lesen, wofür das gut ist. Das geht jetzt nicht mehr. Auf der Packung steht nichts mehr. Denn sonst wäre das ein Medikament.
    Manche Homöopathische Mittel kann man bereits nicht mehr, oder sehr schwer bekommen. Das gleiche gilt für Ayurvedische und TCM Mittel.

    Vielleicht ist das bereits zu spät. Aber vielleicht läßt sich noch etwas machen. Es unterschreiben unglaublich viele Leute. Wir haben also eine Chance.
     
  10. cava

    cava Neues Mitglied

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  11. Sassi

    Sassi Neues Mitglied

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    Ich bin mir noch nicht sicher, wie genau sich diese Richtlinie auf die Nahrungsergänzungsmittel auswirkt, die ich z.B. aus Holland beziehe, aber wenn mir die Möglichkeit diese zu kaufen genommen würde, wäre das für meine Gesundheit eine Katastrophe!
    Seit 2 Jahren schaffe ich es immer mehr und mehr, mich von der schulmedizinischen Behandlung zu lösen und ich glaube, dass mein Immunsystem eines Tages gesund sein wird. Aber mindestens bis dahin, bin ich auf Produkte der alternativ Medizin und Nahrungsergänzungsmittel angewiesen.
    Es ist so schlimm, was die Pharmaindustrie für einen Einfluss hat!

    LG
    Sassi
     
  12. Rei

    Rei Gesperrter Benutzer

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    Hallo nathalil,

    realistisch bleiben und die Wahrheit erkennen!

    Schulmedizin die seit den 60-zigern sich wenig bewegt hat einerseits und andererseits Alternativler*, die 2010 Lösungen mit ganzheitlichem wissenschaftlichen Ansatz präsentieren, die zum Erfolg führen. Jene die die Ursachen benennen*, sind plötzlich die Kriminellen, weil sie vielleicht eine Anleitung zur Herstellung von Süssungsersatzstoffen ins Netz stellen (Patente verletzen) und freundlicherweise auch noch Muster kostenfrei versenden (Heilmittel-Handel treiben). Die Pharmakologie aber, die allein mit drei Medikamenten Milliarden macht* ist legal und vor allem unschuldig am Leid der „Jammernden“

    Die 458 Rheumatologen werden sich erst ändern wenn der Druck stärker wird; der Polarisierung ist noch lange nicht genug, denn Rheuma ist noch nie vom Himmel gefallen, sondern hat eindeutig Ursachen

    VG Rei
    „fit ohne me-dis“ *

    *traditionelle Medizinkenntnisse aktualisiert
    *..die Zusätze und Verfahren produzieren „für immer mehr Lebensmittel immer billiger“
    *Arzneimittelreport 2009
    *sechs Rheumatologen haben mir grundsätzlich das Falsche gesagt
     
  13. roco

    roco Guest

    geschafft....:a_smil08:

    51035 unterschriften.... freu...
     
  14. evar

    evar Neues Mitglied

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    Muss man 50.000 Unterschriften sammeln? Was passiert dann weiter?
    Habe natürlich auch sofort unterschrieben, als ich das gelesen habe. Verstehe nicht, warum man irgendwas verbieten will, was keinen stört. Es muss ja auch keiner einnehmen.

    Furchtbar welche Macht die Unternehmen auf uns haben!
     
  15. Nora_Luka

    Nora_Luka Neues Mitglied

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    Stellungnahme Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.

    ZUR MAILAKTION bzgl. PETITION

    PANIKMACHE GILT NICHT

    In Zeiten des Internets als schnelles Medium, welches zu dem keine Kopier-
    und Portokosten verursacht, hat es sich leider eingebürgert, alles mögliche
    an hunderte oder tausende von Menschen weiter zu leiten, oftmals ohne es zu
    prüfen.

    Dies konnten wir als Berufsverband in den letzten Monaten immer wieder
    beobachten und auch leidvoll miterleben: Ob beim Thema
    Lebensmittelgesetzbuch, Traditionelle Heilpflanzen oder eine neu umlaufende
    Petition an den Deutschen Bundestag zur Abwendung eines möglichen
    Verbots von Heilpflanzen. Alles wird reflexartig weiterverbreitet und damit zu
    einem Selbstläufer, der nur aufgrund seiner hohen Verbreitung plötzlich an
    Bedeutung gewinnt.

    Zu dieser Petition und einem Verbot von Heilpflanzen möchten wir nochmals
    klar stellen: Die EU- Richtlinie zu traditionellen Arzneimitteln ist viele Jahre alt
    (2004) und sie ist in Deutschland bereits seit Jahren im Arzneimittelgesetz
    umgesetzt. Ihre europaweite Ratifizierung 2011 wird also bei uns nichts
    ändern. Damit ist eine Petition an den Bundestag, er möge hier zugunsten der
    traditionellen Heilpflanzen tätig werden, haltlos.

    Auch die Möglichkeit der Registrierung von traditionellen europäischen
    Heilpflanzen, die Zulassung der pflanzlichen Arzneimittel und die individuelle
    Einzelverschreibung der Heilpflanzen sind im Arzneimittelgesetz geregelt. Es
    werden aktuell keine Heilpflanzen in Deutschland verboten und jeder
    Heilpraktiker kann die Pflanzen, die es nicht als Fertigarzneimittel gibt, in
    einer Rezeptur weiterhin verordnen.

    Der Bundesvorstand des Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V. bittet
    deshalb, solche Panikmails nicht einfach ungeprüft weiter zu multiplizieren,
    sondern bei den verantwortlichen und sachkompetenten Mitgliedern des
    Bundesvorstandes oder Ihres Landesverbandes erst einmal nach zu fragen.
    Diese können nachprüfen, ob es einen entsprechenden Handlungsbedarf gibt
    und Sie umgehend darüber informieren.


    Im Bundesvorstand stehen neben dem Präsidenten des Fachverbandes,
    Christian Wilms auch die anderen Vorstandsmitglieder zur Verfügung.
    Ursula Hilpert-Mühlig zu Fragen des Gesundheits- und Berufsrechts, Arne
    Krüger zur Thematik Arzneimittel- und Medizinprodukterecht und Franz-
    Dieter Schmidt zu Wettbewerbs- und Abrechnungsfragen.

    Der Bundesvorstand des
    Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.


    **********************************************

    Hab ich auf der entsprechenden Internetseite (heilpraktiker.org) gefunden.

    Viel Spaß beim eigene Meinung bilden :rolleyes:
     
  16. kelvin

    kelvin Neues Mitglied

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    Fakt ist die Petition wurde inzwischen über 80000 mal gezeichnet.

    Der Heilpraktiker darf weiter verordnen auch was es nicht als Fertigarznei gibt - aber was bringt das wenn es genau das nicht mehr zu kaufen gibt????? Nicht jeder kann in Wald und Wiesen die Sachen selbst zusammen sammeln. Für wie kurzsichtig und kurzgeschaltet im Hirn hält der Heilpraktikerverband die Leute eigentlich?
     
  17. Nora_Luka

    Nora_Luka Neues Mitglied

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    "Die EU- Richtlinie zu traditionellen Arzneimitteln ist viele Jahre alt
    (2004) und sie ist in Deutschland bereits seit Jahren im Arzneimittelgesetz
    umgesetzt."

    Vielleicht hilft ja ein kürzerer Text ;)

    Du kannst doch Kamille & Co legal kaufen, obwohl die Richtlinie schon lange umgesetzt ist... Mal von Hanf und Weihrauch abgesehen :)
     
  18. luke

    luke HYLO-VFKQHJJHULVFK

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    evil-hausen
    hallo,

    schon lustig wie die panik durchs internet geht !

    gruß

    luke
     
  19. MichaelaK.

    MichaelaK. Neues Mitglied

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    Ort:
    Grossraum Braunschweig-Wolfsburg-Gifhorn
    Achtung!
    diese erwähnte Petition steht auf der HOAX - Liste
    guckt ihr hier : hoax-info.tubit.tu-berlin
     
  20. tina71

    tina71 Neues Mitglied

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    Hamburg
    lachen oder weinen ist hier die Frage.....
    wie schnell man so per "Klick" eine Panik auslösen kann...
    erstmal gründlich informieren !!!! Nicht alle Behauptungen blind glauben !!!
    Kopfschüttel :(
    und moin moin