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Hallo!

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Tintin, 29. Juni 2007.

  1. Tintin

    Tintin Neues Mitglied

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    nachdem ich mich schon länger immer mal wieder hier im forum herumtreibe, habe ich mich jetzt auch mal registriert und möchte mich euch vorstellen. ich bin 22, studentin kurz vor der mündlichen ba-prüfung und lebe (noch) am bodensee.

    gerade bin ich mal wieder sehr schmerzgeplagt, aber eine diagnose habe ich noch nicht. Vor ungefähr einem jahr hatte ich gelenkschmerzen bekommen (finger, handgelenke, schultern, knie v.a.), die mal mehr, mal weniger schlimm waren. zunächst ging ich davon aus, dass sich das wieder gibt, was es dann aber doch nicht tat, allerdings war ich dann ständig irgendwo anders und kam also nicht dazu zum arzt zu gehen. das habe ich dann erst im september geschafft, als ich wegen eines praktikums in aachen war.

    aufgrund der symptome hat der arzt rheuma in betracht gezogen und eine blutuntersuchung veranlasst, die jedoch negativ ausfiel, bis auf eine erhöhte bsg. da ich aber nach wie vor schmerzen hatte, hat er mir surgam 300 (tiaprofensäure) verschrieben und nach einigen tagen haben die tabletten auch angeschlagen und die schmerzen haben sich langsam gebessert. der arzt hat dann auch einen termin bei einem rheumatologen vorgeschlagen, was jedoch dann nicht ging, weil mein praktikum zu ende war und ich wieder nach konstanz bin.

    da war dann erstmal uni-trubel und anfang dezember kamen dann wieder die schmerzen. ich also hier zum hausarzt, dieser hat nochmal das blut untersuchen lassen, mit dem gleichen ergebnis, außer dass der tsh erhöht war. meinte dann also, der rheuma-verdacht des arztes aus aachen sei völliger quatsch, da das blut ja in ordnung sei... und hat mich dann zum endo geschickt wegen der schilddrüse. ich habe eine unterfunktion, den symptomen nach hashi, das sono könnte diese diagnose unerstützen, antikörper habe ich aber keine. er meinte dann, dass ich wegen der schmerzen mal abwarten solle, denn zumindest muskelschmerzen würden bei einer su manchmal auftreten und die könnten sich womöglich auch in den gelenken bemerkbar machen. nun ja.

    die schmerzen wurden dann tatsächlich auch mal wieder besser, zwischendurch mal wieder schlimmer, seit zwei wochen habe ich wieder mehr damit zu kämpfen. gestern war ich beim hasuarzt um die sd-werte kontrollieren zu lassen und habe das da auch noch mal angesprochen, aber er meinte dann, dass die blutwerte ja gut gewesen wären, man könnte natürlich nochmal kontrollieren, aber er erwarte kein anderes ergebnis und außerdem hätte ich doch gerade sicher viel stress wegen der prüfungen. nein, ich habe eigentlich überhaupt keinen stress, und mal abgesehen von den körperlichen schmerzen geht es mir seit april so gut wie es mir schon lang nicht ging. ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die schmerzen psychisch bedingt sind.

    beim recherchieren zu den schmerzen vielen mir dann auch meine rückenschmerzen wieder ein, die ich seit ungefähr sieben jahren habe und die irgendwie schon so zu mir gehören, dass ich sie gar nicht mit den gelenkschmerzen in verbindung brachte. die diagnose war damals morbus scheuermann. ich habe schmerzen hauptsächlich an der bws, aber auch lws. morgens ist der rücken immer ziemlich steif, so als ob ic htotal schlecht gelegen hätte oder eine absolut miserable matratze hätte, was aer beides eigentlich nicht zutreffen kann. bei bewegung werden die schmerzen dann besser. ich kann auch nicht allzu lang sitzen, sondern muss zwischen durch pause machen und mir bewegung verschaffen. stehen geht auch nicht gut, spätestens nach zehn bis fünfzehn minuten brauche ich was zum anlehnen. die schmerzen sind auch nicht immer gleich, sondern schubweise stärker und schwächer.

    2005 war ich nochmal beim orthopäden, der meinte ich hätte ein lws-syndrom und skoliose und hat mir physio verschrieben, allerdings waren die röntgenbilder damals so schlecht, dass ich mich immer noch frage, wie er darauf überhaupt was erkennen konnte. mittlerweile denke ich, dass die rückenschmerzen und die gelenkschmerzen irgendwie zusammengehören. und nach der checkliste, die ich hier auf der homepage gefunden habe, sind das wohl auch entzündliche rückenschmerzen. seit zwei tagen tut auch meine linke hüfte ziemlich weh, überhaupt strahlen die rückenschmerzen öfters auch mal in die beine, besonders ins linke aus.

    nachdem ich dann mal weiter rekapituliert habe, was ich denn schon so für gelenkprobleme hatte, vielen mir die knieschmerzen ein, die 98 oder 99 begonnen hatten, ich bin nicht mehr ganz sicher. ich hatte immer wieder entzündete, dick geschwollene kniegelenke, besonders rechts. da man sonst nichts finden konnte, waren das wachstumsschmerzen. 2004 hatte ich abermals ein heftig entzündetes, dickes rechtes knie, das einfach nicht besser werden wollte, weder blutwerte noch mrt noch arthroskopie haben irgendein ergebnis geliefert. es wurde dann irgendwann besser und so schlimm war es seither nicht mehr, aber ich habe immer mal wieder knieschmerzen, oft auch so stark, dass ich nicht gut auftreten kann.

    außerdem habe ich sit etlichen jahren immer wieder mit achillissehnenreizungen und -entzündungen zu kämpfen. ich vermute, dass das alles zusammenhängt und hoffe mal auf einen arzt zu treffen, der mir da weiterhelfen kann und die schmerzen ernst nimmt. hier in konstanz gibt es meines wissens keinen internistischen rheumatologen. in vier wochen ziehen wir nach freiburg und da scheint es schon viel besser auszusehen, so dass ich dann nochmal einen neuen anlauf starten werde, aber wohl erst im september, da wir im august viel unterwegs sind. bis dahin werde ich mich bei bedarf mit diclo über wasser halten, bislang versuche ich die schmerzen so auszuhalten.

    wenn ich hier im forum lese, denke ich zwar, dass ich mich eigentlich gar nicht beschweren kann und ganz viele viel schlimmere schmerzen haben, aber ich wüsste dennoch ganz gern mal die ursache, damit ich was dagegen unternehmen kann.

    ich merke einfach wie ich, trotz täglicher gymnastik und sport so gut es eben geht, immer unbeweglicher werde, im rücken sowieso, aber auch in der hüfte und in den schultern. manche gelenke hören sich an wie eine knarrende tür... im moment geht es mir ja noc hziemlich gut und ich bin nicht allzu eingeschränkt, aber ich habe angst, dass es immer schlimmer wird und nie was dagegen unternommen wird. und ich finde es schrecklich, wenn einem ärzte das gefühl geben, dass man "einen an der klatsche hat". ich habe dann schon gar keine lust mehr hinzugehen und ertrage lieber die schmerzen...

    ich bin jedenfalls sehr froh, dass es dieses forum hier gibt, dass mich doch immer wieder bestärkt dranzubleiben, bis hoffentlich irgendwann mal eine diagnose kommt.


    liebe grüße
    Tintin
     
    #1 29. Juni 2007
    Zuletzt bearbeitet: 29. Juni 2007
  2. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Hallo!

    Erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. Also das klingt schon sehr nach etwas Rheumatischem. Die Tatsache, dass im Blut nichts zu finden ist, bedeutet nicht, dass es kein Rheuma sein kann. Viele Hausärzte wissen das aber leider nicht. Bei mir war es auch so, aber ich hatte Glück, dass mich der Hausarzt irgendwann zum Rheumatologen geschickt hat (nachdem ich ihm ein wenig auf die Nerven gegangen bin ;-)). Also dein geplanter Schritt, zu einem internistischen Rheumatologen zu gehen, ist schonmal wichtig. Man kann aber, wenn man Pech hat, mit einer Wartezeit von bis zu 6 Monaten oder länger rechnen, also schieb es nicht zu sehr vor dir her! Es gibt nämlich Studien, die dafür sprechen, dass eine möglichst frühe Behandlung einen besseren Krankheitsverlauf bewirken kann.

    Es ist zwar blöd, wenn man sich beim Arzt nicht ernst genommen fühlt, aber ich würde nicht zu schnell aufgeben.

    Ich wünsche dir viel Erfolg!

    Lg KatzeS

    P.S.: Dein Textblock erschlägt einen ziemlich. :D Vielleicht kannst du mehr Absätze machen? Es gibt hier einige Leute mit Augenproblemen, die müssten sich da ganz schön durchkämpfen. ;)
     
  3. Tintin

    Tintin Neues Mitglied

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    Hallo KatzeS!

    Danke für die Willkommensgrüße! Dass Rheuma nicht unbedingt im Blut nachzuweisen ist, weiß i c h mittlerweile auch (dem Forum und anderen guten Homepages sei dank :D), aber bei manchen Ärzten ist das wohl noch nicht angekommen :mad:. Aber damit haben hier ja viele zu kämpfen, man sollte eigentlich meinen, dass sich das auch unter den Ärzten mal rumsprechen müsste...

    Danke für deinen Hinweis! Mir war gar nicht richtig bewusst, wie lang der Text geworden ist.... ich habe ihn jetzt mal etwas "geblockt" und werde mich bemühen in Zukunft auch immer auf Groß- und Kleinschreibung zu achten, das hilft sicher auch beim lesen. Ich verzichte da inletzter Zeit meist drauf, weil es meine Hände irgendwie mehr anstrengt und ich dann nicht so gut und lang tippen kann. Aber dann werdens auch keine so abschreckenden Romane :D.

    Viele Grüße!
     
  4. Colana

    Colana Musikus

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    Guten Abend Titin,

    herzlich Willkommen hier bei uns auf R-O...

    Deine Entscheidung für einen internist. Rheumatologen ist okay. Vielleicht findest Du ja hier bei uns auf unserer Liste der empfehl. Rheumatologen einen. Schau mal auf der hellblau-unterlegten linken Leiste unter Selbsthilfe und dann empfehlenswerte Rheumatologen...

    Versuche bis dahin sämtliche Berichte, Diagnosen, Labor- u. Röntgenergebnisse als Kopie zu bekommen. U. a. sind sie für Dich, dann kannst Du in Ruhe immer nachlesen u. im Zweifelsfalle Deine Fragen notieren. Außerdem benötigt der Rheumatologe sicherlich das eine oder andere, es sei denn, Du fängst bei = an...

    Liste ihm auch auf, wann welche Schmerzen wo waren... frag bei Deiner Familie nach, ob da die eine o andere rheumat. Erkrankung vorliegt...

    Vielleicht magst Du auch ein Schmerztagebuch anfangen. Da sollte dann drinstehen,
    was tat
    wann (zu welchen Zeitpunkt, was hast Du gerade gemacht)
    wo
    wie (war es ein brennender, stechender, pochender, ziehender o krampfender Schmerz, und welche Stärke hatte er 0= schmerzfrei, 10 = Du hälst es nicht mehr aus)
    weh...
    Welche Medis hast Du genommen u halfen sie, was tat Dir gut (Wärme o Kälte, Bewegung o Ruhe)....

    Ich wünsche Dir gute Besserung
    Viele Grüße
    Colana
     
  5. Tintin

    Tintin Neues Mitglied

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    Hallo Colana!

    Danke für die vielen Tipps! Ein Schmerztagebuch werde ich anfangen, das ist wirklich eine sehr gute Idee! Die Liste habe ich gleich mal angeschaut und es gibt einen in FR. Da werde ich versuchen einen Termin zu bekommen. Alle Berichte und Diagnosen zu bekommen, wird sicher nicht einfach, da es viele verschiedene Ärzte an verschiedenen Orten ware, aber ich werde mal sehen, an was ich herankomme.

    Dir auch gute Besserung und vielen Dank!

    Tintin
     
  6. Tintin

    Tintin Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich muss noch was ergänzen, vor allem eine Frage an Colana (vielleicht schaust du ja nochmal), aber natürlich auch an alle anderen:

    ich habe mir gerade nochmal meine Laborergebnisse von Dezember angeschaut und bin über das einzig positive AK-Ergebnis gestolpert: Chlamydia pneunomiae IgG 1:32. Colana, ich habe bei dir gelesen, das du da auch hast. welche Werte waren den bei dir erhöht? Bei mir ist es nur dieser, IgM und IgA sind beide negativ. Ich habe mal recherchiert und demnach heißt das, dass keine akute Infektion da ist, sondern ich irgendwann mal eine gehabt habe. Ich habe auch Belastungsasthma und allergisches Asthma, sowie überhaupt eine extrem empfindliche Lunge was Rauch, Abgase etc. angeht. Angefangen hat das so mit neun oder zehn Jahren. Weißt du, ob das damit zusammenhängen könnte? Und wäre es möglich, dass die Rücken- und Gelenkschmerzen auch noch darauf zurückzuführen sind? Also reaktive Arthritis?

    Mein Hausarzt meinte bei der Besprechung damals, dass ich halt mal eine Bronchitis gehabt hätte. Ich kann mich zumindest nicht Erinnern, dass die Chlamydien irgendwann vorher schon mal festgestellt wurden, aber soweit ich jetzt im Internet gelesen habe, kann sich das ja auch als langwierige Erkältung äußern, es ist also gut möglich, dass da noch nie drauf getestet wurde.

    Vielleicht ist das ja ein Hinweis auf die Ursache meiner Beschwerden.


    Viele Grüße,
    Tintin
     
  7. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Tintin,

    meine Titer von IgG-AK lagen bei 1.6 (0.9 - 1.1 ist normal) und der IgA-AK lag bei 1.2 (0.9 - 1.1)

    Die Werte müssen regelmäßig kontrolliert werden, geht der Wert hoch - ist das Käse, dann muss behandelt werden...

    Übrigens die Familienmitglieder müssen dann auch behandelt werden, da Du das ganze per Tröpfen weitergeben kannst...

    Auch ich bin recht empfindlich mit den Bronchien:
    wenn ich huste, dann wochen- bzw. schon monatelang, muss auch ab und zu ein Corti-Spray einsetzen
    verrauchte Zimmer kann ich überhaupt nicht ab
    gegen Zigarren- und Zigarillorauch komme ich gar nicht an, bekomme keine Luft mehr... desgleichen gilt auch für extrem schweres Parfum...

    Viele Grüße
    Colana
     
  8. Tintin

    Tintin Neues Mitglied

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    Hallo Colana,

    danke! Stimmt, ich bin zwar nicht so oft erkältet, aber wenn, dann habe ich immer ewig noch so einen ganz seltsamen Huste... und Parfüm ist auch ganz schlimm, Droerien und Kaufhäuser bei denen man zuerst durch die Parfümerieabteilung muss, nehmen mir immer völlig den Atem, bzw. ich versuche da so schnell wie möglich durchzukommen, ohne viel Luft zu hohlen.

    Dann werde ich wohl mal bei der nächsten Erkältung/Atemwegserkrankung darauf bestehen, dass der Wert kontrolliert wird. Kann man die 1:irgendwas-Werte eigentlich irgendwie in die "normale" Zahlen umrechnen? Ich habe da bislang nichts zu gefunden.

    Wurdest du schon mal mit Antibiotikum dagegen behandelt?


    Viele Grüße und einen schönen Sonntag noch,
    Tintin
     
  9. Colana

    Colana Musikus

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    Die Werte werden nicht bei der nächsten Erkältung genommen, sondern je nachdem zwischen 14 Tg und 3 Monaten, je nachdem wie der Arzt entscheidet... Frag ihn einfach mal, wann er diese Werte wieder kontrollieren will...

    Viele Grüße
    Colana
     
  10. Tintin

    Tintin Neues Mitglied

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    so, kleines update, ich gehe morgen doch nochmal zu meinem hausarzt hier. ich halt das so nicht durch und dann steht ja auch noch ein umzug an und urlaub wollen wir auch machen... ich werde früh morgens wach, weil ich schmerzen in der wirbelsäule habe. die werden dann durch "wohnungswandern" besser. beim frühstücken brauche ich hilfe, weil ich es meistens nicht schaffe, die milchflasche zu öffnen und mir brot abzuschneiden. zum halten meines kaffebechers brauche ich beide hände... ich wohne im vierten stock und überlege derzeit sehr genau wegen was ich raus muss, denn die treppen sind ziemlich qualvoll, runter vor allem in den knien, hoch in der hüfte... mein linkes handgelenk tut ziemlich weh und die fingergelenke sind schwer beweglich und teils auch rot und geschwollen. wenn der arzt mir morgen erzählt, dass ich kerngesund bin, kann ich für nichts garantieren :mad:.

    so, aber nun genug gejammert, vielleicht gibt's ja bald auch mal positives zu vermelden.
     
  11. wanda

    wanda Neues Mitglied

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    Hallo Tintin!

    Auch von mir "Herzlich Willkommen" hier!!:D:)

    Das kommt mir teilweise sehr bekannt vor, was Du da
    beschreibst.. Ich hab eine Psoriasis-Arthritis. Zwar keine
    Rückenprobleme, aber jahrelang Gelenkschmerzen und
    -schwellungen, ohne sichtbare Zeichen im Blut außer einem
    hohen BSG. Es hat ne Weile gedauert, bis ich bei einem
    internistischen Rheuma-Doc gelandet bin. Ab da war dann sehr
    schnell eine Diagnose auf dem Tisch..
    Und, jaaa, die Wartezeiten sind lang, besser so früh wie´s geht
    einen Termin geben lassen!

    Wünsch Dir gute Besserung, viele Grüße
    Antje
     
  12. Tintin

    Tintin Neues Mitglied

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    der einzige erfolg war, dass ich wieder surgam verschrieben bekommen habe, vielleicht hilft es ja wenigstens wieder so gut gegen die schmerzen wie beim letzten mal. ansonsten hatte der arzt einfach keinen bock und meinte, das könne ich ja dann nach dem umzug in angriff nehmen... es hat ihn noch nicht mal interessiert was mir derzeit weh tut und in wiefern mich das einschränkt. die serologie hätte ja gezeigt dass da kein rheuma dahinter stecke (ich habe dann versucht ihm zu erklären, dass fehlende blutwerte noch gar nichts heißen, aber da war er in keinster weise einsichtig). immerhin hat er mir zugestanden, dass es mein gutes recht sei herauszufinden zu wollen, was da dahinter steckt, allerdings ist er der meinung, dass man da nie was finden wird. wenn doch solle ich ihm dann mal eine e-mil schreiben. ich hoffe, sehr, dass ich das irgendwann mal tun kann.

    ich hoffe jetzt vorerst mit den tabletten über die runden zu kommen und werde dann nach dem umzug einen neuen versuch starten. kennt den jemand einen guten hausarzt in freiburg?

    viele grüße,
    tintin
     
  13. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Tintin,

    versuche in Freiburg Dich bitte in eine Rheuma-Klinik oder rheumatische Ambulanz einweisen zu lassen....

    Ansonsten drücke ich Dir ganz dolle die Daumen, dass a) das Medikament hilft und b) der Umzug reibungslos läuft...

    Ürigens: das mit der Hilfe beim Flaschen und Gläser öffnen kenne ich auch. Schon seit langem liegt bei mir ein Flaschenöffner... Milchtüten schneide ich auf - und einen Griff-Verdickerer benutze ich auch häufiger, weil ich nicht richtig zugreifen kann...

    Liebe Grüße
    Colana
     
  14. Tintin

    Tintin Neues Mitglied

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    Hallo Colana,

    ich will versuchen eine überweisung für die rheuma-ambulanz der uni-klinik oder für den rheumatologen aus der liste hier zu bekommen. aber ich habe jetzt eine überweisung für einen hausarzt (allgemeinmedizin oder internist) bekommen, was anderes wollte der arzt hier mir nicht geben. und das brauche ich ja auch eh einen. ich hoffe nur, ich finde gleich einen guten, kompetenten, verständnisvollen, tollen... :D. und danke für die wünsche zum umzug, das wird schon klappen. ich hoffe ich kann auch was helfen... sonst gebe ich kommandos ;).

    viele grüße,
    tintin
     
  15. Colana

    Colana Musikus

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    :D :D :D .... das habe ich auch so gemacht, weil ich vor lauter Schmerzen gar nichts machen konnte...

    Liebe Grüße
    Colana
     
  16. Mummi

    Mummi Neues Mitglied

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    Hallo Tindin,

    Kann mich denen, die dir einen Rheumadoc empfehlen nur anschließen,
    hoffentlich landest du auch gleich bei einem anständigen, was in einer Rheuma-Ambulanz ja wohl gegeben sein dürfte.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und vor allem gute Besserung.

    Liebe Grüße Mummi
     
  17. Tintin

    Tintin Neues Mitglied

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    Hallo ihr lieben,

    endlich habe ich mal kleine erfolge zu vermelden. noch in konstanz habe ich im juli nach einem neuen hausarzt in freiburg gesucht und beschlossen, dass eine ärztin, die mal eine gemeinschaftspraxis mit einem rheumatologen hatte, wohl keine so schlechte wahl sein könnte. dort habe ich gleich für den tag nach dem umzug einen termin bekommen. und die wahl war tatsächlich sehr gut, die ärztin war sehr nett, wusste, dass es seronegative rheumatische erkrankungen gibt und ich hatte nicht einen moment das gefühl mit meinen schmerzen nicht ernstgenommen zu werden. ich bekam wieder surgam verschrieben und einen termin beim rheumatologen, wo ich dann heute war. und auch dort habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt. praktisch keine wartezeit und ein sehr netter rheumatologe, der sich zeit genommen hat, die ganze geschichte zu hören, immer wieder nachgefragt hat und mich ausführlich begutachtet hat. vorläufiges ergebnis sind starke berührungsempfindlichkeit an den sehnenansätzen diverser gelenke, wahrscheinlich entzündet und der starke verdacht, dass die isg entzündet sind. das soll sich im kernspin nächsten dienstag zeigen und blut wurde mir auch noch abgenommen, um noch alle möglichen werte, die sonst noch irgendwie interessant sein könnten zu kontrollieren. beim rheumatologen habe ich dann am 25.09. wieder einen termin zur besprechung. nun heißt es also nochmal warten, aber derzeit bin ich einfach schonmal froh, ernstgenommen zu werden!

    liebe grüße, tintin
     
  18. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Hallo Tintin,

    ich finde, das klingt doch wirklich gut! Ich freue mich für dich, dass du so positive Erfahrungen gemacht hast. Und der nächste Termin ist ja auch schon in absehbarer Zeit. Ich drück dir die Daumen, dass es weiterhin so gut läuft für dich!

    Lg KatzeS
     
  19. Colana

    Colana Musikus

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    Heeeh, super Tintin...

    Also hat sich das alles für Dich gelohnt und hört sich sehr erfolgsversprechend an. Ich drück Dir die Daumen, dass Du eine schnelle Diagnose sowie eine gute Therapie erhälst. Und der 25. ist ja auch schon bald...

    Hat der Umzug gut geklappt? Hoffentlich hast Du nicht zu viel mit angepackt...

    Viele Grüße
    Colana
     
  20. Tintin

    Tintin Neues Mitglied

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    Danke für eure lieben antworten!

    @Colana: der umzug hat ganz gut geklappt. ich habe viel kisten gepackt, das konnte ich mir ja gut einteilen und einzeln kann ich bücher und geschirr ja zum glück noch tragen ;). mein freund musste sie dann, wenn sie woll waren wegräumen und am umzugstag hatten wir noch vier starke männer zusätzlich, so dass ich mich da sehr zurückgehalten habe, nur ein paar leichte regalteile und bilder habe ich getragen, wobei da das schlimmste nicht das gewicht sondern vielmehr die treppe vom vierten stock runter und dann wieder rauf war. mein part war dann das durchwischen in der wohnung. in freiburg habe ich mich um die verköstigung der helfer bemüht und ein wenig kistendirigent gespielt und ich bin richtig froh jetzt im ersten stock zu wohnen! das ist eine enorme erleichterung, den die eine treppe schaffe ich immer und die stufen sind gleichmäßig und recht flach - das hatten wir im 500 jahre alten haus davor nun nicht gerade. nur in der uni ist auch wieder viel mit treppen, es gibt zwar natürlich auch aufzüge, aber gegen die habe ich eigentlich eine ziemlich ausgeprägte abneigung. womöglich werde ich die wohl überwinden müssen.

    liebe grüße, tintin