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Hallo :-)

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von benjamin22, 13. Juni 2007.

  1. benjamin22

    benjamin22 Neues Mitglied

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    Hallo,

    Ich bin neu hier und kenn mich deshalb noch nicht so aus. Also bitte nicht böse sein wenn der Beitrag hier falsch ist oder ich sonst irgendwas falsch gemacht habe.

    Ich schreib jetzt einfach mal meine Geschichte. Ich bin 22 Jahre alt und bin
    am Freitag den 20.4.07 krank geworden, d.h. ich war total geschwächt, hatte Fieber und einen Tag später auch Durchfall. Weil dann Wochenende war bin ich erst am Montag zum Arzt. Der hat sich dann meine Beschreibung angehört und gesagt, dass ich nen Virus hab und das Ganze beobachten soll. Tagsüber ging es mir dann auch besser und aber der Durchfall und eine doch deutliche Schwächung blieben. Nachts hab ich immer total geschwitzt (und warscheinlich auch Fieber gehabt) Deshalb bin ich dann am Freitag wieder zum Arzt gegangen wo mir dann ein Röhrchen für eine Stuhlprobe mitgegeben wurde. Diese hab ich dann selber am gleichen Tag noch ins Labor gebracht. (Ergebnisse hab ich da natürlich keine bekommen)

    Am Samstag dann bin ich aufgewacht und ich konnte meinen Kopf nur unter extremen Schmerzen bewegen, es war wie als ob ich einen extremen Zug im Hals hätte. Deshalb hab ich mich dann ins Krankenhaus fahren lassen. Dort wurde erstmal Fieber gemessen (39,8°C) und eine Hirnhautentzündung ausgeschlossen. Mir wurden dann weil Wochenende war einfach Infusionen (ich weiß nicht genau was, glaub aber irgendwas mit Kochsalz) gegeben, die das Fieber zeitweise auf auf 38,x °C gesenkt haben. Am Di oder Mittwoch wurde mir dann gesagt, dass ich den Norovirus habe (der ist eigentlich harmlos, breitet sich aber sehr schnell aus), einen Tag später wurde mir dann mitgeteilt, dass ich auch Salmonellen habe. Deshalb hab ich dann Antibiotika bekommen. Ein paar Tage später konnt ich dann meinen Ellbogen nur noch sehr sehr eingeschränkt bewegen, später kam die linke Hüfte und das linke Knie dazu bis schließlich folgende Gelenke betroffen waren:

    links: Schulter, Ellbogen, Hand, Hüfte, Knie

    rechts: Knöchel, kleiner Zeh

    Kopf: Kopf drehen tut weh (vor allem das nach links drehen)

    (Im Moment sind die Knie das Hauptproblem)

    Mein linkes Knie, das zeitweise extrem geschwollen war wurde zweimal punktiert und einmal wurde auch direkt ins Knie cortison gespritzt. Zusätzlich hab ich 2 Wochen lang 60mg cortison bekommen, dann eine Woche 50mg und nun seit ein paar Tagen 40mg das wird dann immer weiter reduziert. Achso ja die Salmonellen hab ich nun nach insgesamt 3 Antibiotikakuren angeblich nicht mehr, den Virus hab ich schon länger nicht mehr. Die Diagnose der Ärzte ist reaktive Arthritis und deshalb bekomm ich nun Sulfasalazin (bin grade bei einer Tablette morgens und einer abends).

    So also nach insgesamt 5 Wochen Krankenhaus wurde ich entlassen und hab erst für Anfang Juli einen Termin bei nem Rheumatologen, d.h bis dahin muss der Hausarzt das irgendwie managen. Der Plan sieht so aus, dass ich folgende Medikamente nehm:

    morgens:

    -cortison (im Moment 40mg, dann 30mg, dann 25mg usw. immer eine Woche lang)

    - Magenschutztablette (omneprazol)

    -Sulfasalazin (1 Tablette , das wird aber in den nächsten Wochen auf 2 Tabletten erhöht)


    mittags: eine Tablette calcilac

    abends: Sulfasalazin (1 Tablette, auch hier wird die Dosis auf 2 erhöht werden)

    Bei Bedarf soll ich arcoxia nehmen


    Soweit dazu. Nun zu der momentanen Lage: Es gab schon Tage an denen ich fast normal laufen konnte die letzten 3 Tage ist es aber wieder deutlich schlechter geworden. Ich bin heute um 4 Uhr morgens aufgewacht weil die Knie weh getan haben. Um 6 Uhr hab ich dann die Tabletten genommen und um 11 konnt ich dann unter Schmerzen die 3m zum Waschbecken zurücklegen (total gekrümmt, da ich morgens die Knie kaum bewegen also auch nicht strecken kann) Mittags wird es dann immer etwas besser aber von normalem Gehen bin ich weit entfernt.

    So das wärs mal mit der Lagebeschreibung, wenn noch was wichtig ist dann schreibt mir das bitte. Jetzt wüsste ich gerne was ich tun kann um möglichst gute Heilungschancen zu bekommen. Muss man bei der Ernährung auf etwas achten? Was ist mit Kühlen, was mit Voltaren? Soll man wenn man kann rumlaufen oder eher die Gelenke schonen? Kann man ins Schwimmbad gehen oder schadet das warme Wasser den Gelenken? Gibt es Therapien, die von der AOK nicht gezahlt werden aber trotzdem was nutzen? Habt ihr sonst noch Tipps?


    So das wärs erstmal für erste ich muss nun auch schlafen.


    THX
     
  2. Joh70

    Joh70 Registrierter Benutzer

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    Hallo BEnjamin,

    - zum einem was soll das heißen "reaktive Arthritis" ? Also hattest Du schon mal früher Arthritis, weil sie als "reaktiv" bezeichnet wird? Dann könnte das schon sein, wenn sie seither geschlummert hat.

    - Zum anderen, wie kann eine so heftige Infektion harmlos sein???

    - Desweiteren wieso soll eine Infektion innerhalb von 6 Wochen zur Arthritis führen und was viel schlimmer ist, wieso wird diese angebliche Artrithis nun mit soviel Kortison behandelt, wenn sie doch offensichtlich als Folge einer Infektion aufgetreten ist. Das würde noch vorhandenen Erregern fatalerweise Vorschub leisten, weil Kortison das Immunsystem unterdrückt, also die Abwehr gegen Keime schwächt. Das es Dir subjektiv besser geht und du an manchen Tagen fast normal laufen kannst wäre in diesem Fall zu erklären, weil eben die Schmerzen fast weg sind. Dies aber nur vorübergehend, weil das Immunsystem sofort wieder die Entzündungsherde anheizt, sobald das Kortison etwas nachläßt oder eben nicht ausreichend an die entzündeten Stellen gelangt, wo noch vielleicht Erreger vom Immunsystem bekämpft werden.

    Also Kortison ist nur dann ratsam, wenn es sich nachweislich um eine Autoimmunreaktion handelt und keine Keime mehr als Ursache in Frage kommen. Eine Autoimmunreaktion liegt vor, wenn das Immunsystem irrtümlich und anscheindend völlig unnötig gesundes Körpergewebe zerstört.

    Kortison ist ohnehin nur Symptombehandlung (ein Stresshormon) und heilt keine Krankheit.
     
  3. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo benjamin,

    herzlich willkommen erst einmal hier im forum :) .

    erst einmal möchte ich joh korrigieren. eine infektreaktive arthritis kann als folge eines infekts auftreten (häufig z.b. borrelien) http://www.rheuma-online.de/a-z/i/infektreaktive-arthritis.html. also gehe ich mal davon aus, dass du vorher nie rheumatische probleme hattest. alles andere, was joh schreibt, stimmt aber mehr oder weniger. corti und sulfa dürften an sich nicht optimal sein, weil sich der erreger weiter ausbreiten kann. corti ist ein sehr wirksamer entzündungshemmer, der aber nebenbei auch die aktivität des immunsystems herunterschraubt, was bei einer möglichen ausbreitung des erregers nicht unbedingt optimal ist. an sich wird sowas über ca. 3 monate mit einem antibiotikum behandelt. was mich allerdings wundert ist, dass man im kh nicht gleich einen rheumatologen hinzugezogen hat. eine infektreaktive arthritis sollte möglichst schnell behandelt werden, weil sie sonst chronisch wird. ich würde dir empfehlen nicht erst den termin anfang juli abzuwarten, sondern deinen hausarzt zu bitten ob da nicht noch früher was drin ist (ärzte kriegen manchmal schneller termine für ihre patienten als wenn diese das selbst arrangieren).
    erst einmal ist es hilfreich die gelenke nicht allzu stark zu belasten, was sich allerdings je nach gelenk schwierig gestalten kann. dann kannst du wärmen bzw. kühlen, je nachdem, was dir angenehmer ist und das muss auch nicht bei allen bereichen gleich sein. kann sein, dass der nacken eher nach wärme verlangt, wogegen die anderen gelenke eher kälte wollen. das musst du ausprobieren. voltaren als gel bringt an sich nicht viel, weil unsere haut zu dick ist, als dass der wirkstoff an den ort des geschehens gelangen könnte. das einzige wäre womöglich ein kühlender effekt, den kann man aber auch billiger haben ;) . ich denke ernährungstechnisch gibt es eigentlich nichts zu beachten. klar gibt es immer wieder mal hinweise, was nicht gut ist, aber die betreffen eher die rheumis, die an einer autoimmunerkrankung leiden, die bei dir, wenn sich die diagnose bestätigt, nicht vorliegt. und viel verbessern tut das im allgemeinen auch nicht.
    am besten ist an sich, wenn man einfach auf sein gefühl hört. unser körper sagt uns schon ganz gut, was er will. bewegung ist gut, aber eben nicht so, dass dabei die gelenke überlastet werden. schwimmen gehen ist da sicher nicht schlecht. ob du lieber in warmen oder kalten wasser schwimmst musst du auch selbst rauskriegen. denn was dem einem hilft muss für den anderen noch lange nicht gut sein.

    gute besserung und lass mal hören, was draus geworden ist
    lieben gruß
    lexxus
     
  4. Joh70

    Joh70 Registrierter Benutzer

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    danke lexxus für den link. passt genau.

    darin heißt es:

    "Es ist bis heute wissenschaftlich noch umstritten, ob beim Auftreten einer infektreaktiven Arthritis die Keime an einer anderen Stelle im Körper noch lebendig sind, oder aber ob die Erreger beim Auftreten der Arthritis bereits abgetötet sind und die Arthritis eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf die abgelaufene Infektion darstellt."


    Wie man weiterlesen kann, können Erreger sich sehr hartnäckig halten. Das muß nicht im Blut sein. Es gibt zahlreiche Stellen im Körper wo sie sich einnisten können, wenn sie nicht richtig bekämpft werden bzw. das Immunsystem geschwächt ist oder körpereigene oder körperfremde Wirkstoffe fehlen, die antibiotisch wirken.

    (Zähne, Beulen, Abszesse, Knochen, Ohren, HNO-Bereich, Stirnhöhlen, Darm, Blase, Haut, Gelenke, Schilddrüse und vorallem auch Zellinnenräume)

    Natürlich kann es auch zu letzterem kommen, also einer Autoimmunreaktion (Irrtum des Immunsystems). Es verwechselt dann körpereigene Substanz mit Feinden, evt. sogar den Erregern, dessen Zellhülle oder Toxin der Körpersubstanz ähneln.

    Zu so einer Verwechslung könnte es zum Beispiel kommen, wenn dem Körper wichtige Vitalstoffe fehlen. Z.B. braucht das Immunsystem Zink für eine präzise Antikörperausbildung (T-Zelldifferenzierung). Auch Selen, Fettsäuren Omega-3 (Distelöl, Rapsöl, Leinöl) und andere Stoffe sind unentbehrlich für ein gut funktionierendes Immunsystem.

    Da Du an Noroviren und auch Salmonellen erkrankt bist, ist ein Hinweis, daß Du eh schon immungeschwächt warst. In diesem Zustand kann im Prinzip auch eine Autoimmunreaktion ausbrechen.

    Kortison ist hier nur mäßig hilfreich (über längeren Zeitraum). Es blockiert auch das Immunsystem insgesamt und verhindert auch, daß es umlernt. Es wurde Dir gegeben, weil man hofft, daß es das schlimmste verhindert und eine Vermehrung der Antikörper vorbeugt. Jedoch ist eine Dauereinnahme gerade von so hohen Dosierungen zweifelhaft.

    Du kannst auch Schwedenbitter-Wickel auf die Gelenke machen, daß desinfiziert pflanzlich. Außerdem hilft Meerettich, Knoblauch von innen zu desinfizieren. Ein pflanzliches Antibiotikum, was gegen Bakterien und Viren hilft, heißt Angocin (Apotheke). Nelkenöl in Öl desinfiziert auch. Evt. etwas Flour, Jod einnehmen, sowie Silber (nur reines).
     
  5. benjamin22

    benjamin22 Neues Mitglied

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    Erst mal Danke für die schnellen Antworten. Ich merke gerade ich hab mich nicht klar ausgedrückt. Also die Diagnose des Arztes war, dass ich wegen der Salmonellen, die angeblich ähnlich aufgebaut sind wie bestimmte Moleküle in den Gelenken die Arthritis bekommen habe und nicht wegen des Virus. (wie er darauf gekommen ist weiß ich aber nicht) (Autoimmunreaktion, wie sehen da nun die Ernährungstipps aus?) Die Flüssigkeit in meinem linken Knie wurde am Anfang mal untersucht und darin wurden keine Bakterien gefunden, erst nach der Untersuchung hab ich Kortison bekommen. Im Krankenhaus war ich zuerst in der Station für Neurologie, dann in einer für Innere Medizin und am Ende in einer für Innere Medizin+Ahnung von Gelenken.

    Also ich hab grade mal den Brief an den Rheumatologen angeschaut und schrieb das jetzt einfach mal ab:

    Nach fieberhafter Gastroenteritis Ausbildung einer Oligoarthritis (Schwerpunkt Knie links), im Gelenkpunktat kein Bakteriennachweis, im Stuhl weiter Salmonellen daher Antibiose mit Tavanic über 10 Tage. Kontrollstuhluntersuchungen erfolgt, Ergebnis ausstehend.
    Unter Kortisonmonotherapie keine zufriedenstellende Besserung, daher lokale Kortikoidinstallation Knie links sowie zusätzlich Beginn einer Azulfidinetherapie in aufsteigender Dosis. Rheumatologische Kontrollen sind indiziert, ein Kontrolltermin in der Praxis Dr. Engel wurde vereinbart. Unter Sulfasalazin bitte regelmäßige Laborkontrollen (siehe Merkblatt)





    So ich hab mal Gastroenteritis nachgeschlagen und weiß nicht ob das so stimmt, (ich musste nicht einmal spucken und mir war nie übel)

    zu Oligoarthritis: Im Krankenhaus wurde ich zum Augenarzt geschickt, der hat aber gemeint, dass alles in Ordnung wäre laut dem Artikel
    http://www.rheuma-online.de/a-z/j/juvenile-chronische-arthritis.html
    hätte dazu aber eine Augenspiegelung gemacht werden müssen, ob das geschen ist weiß ich nicht. Naja der Augenarzt hat auch gemeint, dass ich nach der Kortisontherapie nochmal zu nem Augenarzt gehen soll. Reicht das oder kann das dann schon zu spät sein?

    Krankengymnastik wurde mir bisher nicht verordnet soll ich mir das vom Allgemeinarzt verschreiben lassen? Muss ich dann einen Krankengymnast mit spezieller Qualifikation aufsuchen oder wissen die alle was sie mit Menschen mit Gelenksentzündungen machen müssen?

    edit: meine Blutsenkungswerte sind zu hoch die lagen im Krankenhaus am Anfang bei 220 und als ich entlassen wurde um die 100, normal ist unter 10. (die Maßeinheit oder was das genau bedeutet weiß ich nicht)
     
  6. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Guten Morgen

    Hei,

    also ich denke mal, man kann das einfach erklären:

    jede Art von virueller oder bakterieller Infektion kann eine auch oft massive Entzündungslage im Körper hervorrufen und die Folgen sind - wie man bei dir sieht - unterschiedlich.

    Wenn in einem Körper eine Autoimmunerkrankung lebt, die nie wirklich durchbrach, dann kann das genau an dem Punkt geschehen, wie er bei dir offenbar ist. Rheumatische Erkrankungen brauchen Auslöser - jeder hat seinen eigenen. Rheuma ist eine individuelle Erkrankung und nicht 2 haben die selbe, aber doch die gleich :D

    Cortison ist ein körpereigenes Hormon, daß bei Stresslagen durch Verletzungen und Erkrankungen erhöht wird und uns daher vor Schocklagen schützt. Bei entzündlichen Vorgängen der Knochenstrukturen, bei Asthmaerkrankungen und auch Hautproblemen wird Cortison gerne eingesetzt und auch meistens mit viel Erfolg. Nebenwirkungen von Corti sind unterschiedlich und können nicht für jeden gleich sein. Cortison kann auf Jahre genommen werden - wenn es erforderlich ist und man muss eben nur darauf achten, ausreichend Calcium und Vitamin D, E + A zuzführen.

    Entzündungsvorgänge im Körper erhöhen den sog. Grundumsatz, CRP ist der Wert der Entzündungsmessung. Dieser CRP Wert zeigt generell nur an, daß im Körper gekämpft wird - Feinheiten müssen anders gefunden werden.

    Salmonellen sind keine Kleinigkeit und sicherlich der Auslöser deiner Gelenkschmerzen. Bei einer sog. reaktivierten Arthritis kann man vorsichtig davon ausgehen, daß du das nicht mehr wirklich los wirst. Ein guter internistischer Rheumatologe, den ich dir in dem Fall dringend empfehle, sollte in der Lage sein, die Gefahr einzukreisen, anzugehen und möglicherweise zu stabilisieren.

    Eine einmal ausgebrochene rheumatische Erkrankung kann nicht geheilt werden. Hier können mit modernsten Mitteln nur die Symptome und Schmerzen bekämpft werden.

    Viel frische Luft, viel gesundes Gemüse und Obst, keinen Alkohol, keine Schweinefleischprodukte, sonst alles Essbare - dann geht das schon. Keine körperlichen Belastungen vorerst und Sport nur in Absprache mit dem Doc - man kann mit gutem Willen viel mehr kaputt machen, als wiederherstellen.

    In diesem Sinne,

    alles Gute, viel Glück und "kein Rheuma":)

    Pumpkin
     
  7. benjamin22

    benjamin22 Neues Mitglied

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    Was heißt das "kann nicht geheilt werden"? Kann ich jetzt nie wieder Sport machen? (für den Anfang würde ich gerne ohne Schmerzen und vor 2 Uhr nachmittags laufen können)

    Was haltet ihr von einem Besuch bei einem Immunsystemspezialisten? (ich habauf die Schnelle im i-net leider keinen gefunden)
     
  8. Neli

    Neli Optimistin

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    Hallo Benjamin,

    uns wurde 2005 beim workshop in Düsseldorf gesagt,
    dass nach neuesten Erkenntnissen eine rheumatische Erkrankung
    doch geheilt werden kann, wenn sie in den ersten drei bis vier Monaten
    erkannt und behandelt wird. Deshalb könntest Du wirklich
    Glück haben.
    Daher ist es auch so wichtig, so frühzeitig behandelt zu werden.

    Schau nach vorne, vielleicht hast Du ja bald alles hinter Dir.

    Über das sogenannte therapeutische Fenster kannst du u.a.
    auch hier nachlesen:

    http://www.rheuma-online.de/news/specials/versorgungsmanagement-ra/integrierte-versorgung-arthrit.html

    Vielleicht gibst Du oben links auf der Startseite bei "Suche"
    "Therapeutisches Fenster" ein, da findest Du noch mehr.

    Also bleib am Ball und lass Dich unbedingt weiter behandeln.

    Viele liebe Grüße
    Neli
     

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  9. Joh70

    Joh70 Registrierter Benutzer

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    dir kann man weder eine PM noch eine E-Mail schreiben.

    also ein immunspezialist könnte helfen, wenn er auch wirklich ahnung hat und was noch wichtiger ist, bereits positive erfahrung in der behandlung von AI-Krankheiten.

    gute mediziner sind wahrscheinlich selten und die wenigen sind überlaufen, glaube ich (lange wartezeiten). aber versuch es. besser als nichts tun oder falsch behandeln.

    ansonsten kannst du auch selbst was machen. dazu sind sicher nahrungsergänzungen und alternativ-medikamente denkbar.
     
  10. benjamin22

    benjamin22 Neues Mitglied

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    Hallo,

    was muss ich den einstellen damit man mir Nachrichten schicken kann?

    Gestern war ich wieder beim Allgmeinarzt und er hat mir die Ergebnisse der Blutuntersuchung mitgeteilt. Der Entzündungswert ist immernoch zu hoch (er leigt bei 103 normal ist unter 10) Was mich gewundert hat ist, dass ich bei Rheumafaktor ein "negativ" stehen hab. Was bedeutet das denn nun?
     
  11. wanda

    wanda Neues Mitglied

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    Hallo Benjamin!:)

    Kuck mal unter "Kontrollzentrum", "Einstellungen", da kannst Du
    ein Kästchen aktivieren, damit Dir PNs geschickt werden können!

    Außerdem noch: Herzlich willkommen hier - wünsche Dir, dass es
    Dir bald wieder besser geht!!

    Liebe Grüße
    Antje
     
  12. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Benjamin,

    um eine rheumat. Erkrankung zu haben, benötigst Du nicht unbedingt einen Rheuma-Faktor, das heißt dann seronegativ....

    Hab ein wenig Geduld mit Dir und Deinem Arzt... ich bin schon seit 2 Jahren auf Diagnosensuche und einige andere noch länger....

    Informier Dich, werd Dein eigener Experte, lerne Dich und Deinen Körper kennen, was hat er gerne, Entspannung oder Bewegung, in Maßen bitte..., Wärme oder Kälte, was hilft Dir - schreibe es für Dich auf, führe ein Schmerztagebuch (was tat Dir wann (Zeitpunkt, was hast Du während dieser Zeit gemacht) wo wie (brennend, stechend, ziehend, pochend usw.) weh). Das kann Deinem Arzt u. U. auch weiterhelfen....

    Und lass Dir immer alle Diagnosen, Berichte, Untersuchungsergebnisse usw. als Kopie geben, es könnten hierbei Kopiekosten anfallen... Dann hast Du immer alles zusammen, kannst in Ruhe alles durchlesen und Deine Fragen notieren....

    Gute Besserung und viele Grüße
    Colana