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hallo ihr lieben,

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von nadia, 15. Juli 2012.

  1. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    war schon lange nicht mehr da, jetzt wieder probleme mit dem ruecken. koennte mir jemanden sagen was das wieder sein koennte?
    spondylolisthesis of L5 over S1
    chronic lumbar spondylosis with anterior marginal osteophytes
    bilateral sacroitiitis

    ich waere euch echt dacnkbar, falls jemand mir was naeheres sagen koennte.

    gute nacht
     
  2. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

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    Hallo Nadia,

    schau mal hier http://harms-spinesurgery.com/src/plugin.php?m=harms.SPO01D das ist gut beschrieben und bebildert.

    Mein Mann hat das konservativ in den Grifff bekommen, allerdings ist er auch berentet und muss nicht mehr körperlich arbeiten.

    Gute Besserung wünscht Dir Heidesand
     
  3. kroeti

    kroeti Mitglied

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    Hallo,

    schau mal hier rechts unter Rheuma von A-Z : Sakroiliitis, Spondylolisthesis und Spondylose.
    Ich hatte/ habe die beiden ersten auch . Der Gleitwirbel ( bei mir L4/L5) ist relativ friedlich, seit ich regelmäßig zu einem Chiropraktiker gehe, der mich immer schon dehnt und mir ien paar Übungen gezeigt hat. Natürlich verschwindet er nicht, aber die Rückenschmerzen sind nach und nach besser geworden.
    Auch mache ich bei der Krankengymnastik regelmäßig dafür ( dagegen?) bestimmte Übungen.
    Die Sakroiliitis hatte ich vor ca. 12 Jahren mal, ging durch Medikamente und Geduld wieder weg und ist nicht wieder aufgetaucht.
    Viele Grüße
    Kröti
     
  4. anurju

    anurju anurju

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    Hallo Nadja,

    also mir hat bei meinen LWS-Problemen die Spiraldynamik sehr geholfen.
    Das ist eine Physiotherapie-Richtung aus der Schweiz, die mit teilweise sehr kleinen Bewegungen erstaunlich viel bewirkt.
    Es gibt dazu auch Bücher und Videos...
    Schau vielleicht einfach mal hier: http://www.spiraldynamik.com/kreuz.htm

    Wichtig ist eine vorsichtige Stabilisierung des Bereiches - beschwerdefrei bin ich nicht geworden, aber ich kann mir helfen...
    Die Sacroilitis ist ja ein typisches Symptom einiger Rheumaformen.
    Bist du denn gut auf Medikamente eingestellt? - das wäre sicher ein sehr wichtiger Faktor, um die Schmerzen zu reduzieren.

    Alles Gute und baldige Besserung wünscht
    anurju :)
     
    #4 16. Juli 2012
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juli 2012
  5. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    vielen vielen dank fuer die hilfsreiche antworten,

    ich bin zwar etwas beruhigt, dass es auch leidsgenossen gibts, die einem verstehen koennen. endlich nach so hinundher, nach so vielen vielen jahren stehts es endlich fest, dass ich doch eine art von rheuma habe. ich habe so viele probleme mit den aertzen, einige sagen, du hattest nie rheuma und hast keine jetzt und deine schmerzen sind einfache EINBILDUNG! vor einigen jahren wurde ich mit MTX dann arava ciclosporin und und und behandelt, nix hat richtig geholfen weil die aetzte sich nicht so sicher waren, ob ich nun tatsaechlich rheuma und fibro habe oder doch nur fibro. nun gehts mir sehr schlecht, ich bin inzwischen zwar 55 jahre alt geworden, doch nicht ende der welt, aber die schmerzen bringen mich um. ich kann kaum gerade stehen und kaum noch 10 minuten gerade gehen. schade , ich hatte noch vieles im leben vor lololol.
    das schlimme , dass ich es einfach abgelehnt habe vr 3 jahren zum artzt zu gehen, weil er sich immer ueber mich lustig gemacht hatte und ich habe ihn zwar mal gewechselt und habe auch keine richtige diagonse bekommen und auch keine behandlung. sie meinen , dass alle rheumateste, die es gibt , sind bei mir negativ auch die neusten teste und man kann auch nicht von einer erhoehten entzuendungsrate bei 35 sprechen wo bei das normal bis 5 geht. also doch kein rheuma, das war der grund warum ich alles einfach abgeleht hatte . meine mutter starb vor einem jahr jetzt auch an krebs , sie war ein jahr krank und hatte einen schlimmer tod erlitten. das ging auch an mir nicht ohne weiters.
    also wie das aussieht habe ich dich irgend eine art von rheuma, die meine wirlbelsaeule auffrisst, stimmt das!

    man bekommt bei uns hier keine behandlung wie bei euch in DL. LEIDER. hoechstens paar uebungen, die man bei einem speziallist bekommt und es wird sehr viel kosten und das waers.
    ich muss zusehen wie das mit mir weiter geht, denn so hoert mein tatsaechliche leben wirklich sehr schnell auf, ich kann fast nix mehr machen, nicht mal SITZEN! das kann doch nicht wahr sein.

    vielen vielen dank fuer eure antworten, es war sehr nett von euch so schnelle antworten zu bekommen. ich werde die links jetzt besuchen , um zu sehen was ich nun machen werde, wie ich mir weiterhelfen koennte.

    habt einen schoenen nachmittag noch
     
  6. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    vergessen

    zu sagen, dass ich vor 8 jahren die erste bandscheibenop. S1 L5 hatte , ein jahr spaeter hatte ich eine zweite op , eine befestigungen mit schrauben an der selben stelle , vor zwei jahren hatte ich wieder eine dritte bandscheibenop zwischen L2 und L3 .

    mein rechts bein ist immer eingeschlafen seit fast 6 monaten.
     
  7. Schlappi

    Schlappi Neues Mitglied

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    Du scheinst eine sehr starke Frau zu sein, bitte gib nicht so schnell auf. Auch hier in Deutschland durchlaufen viele die Hölle, bis endlich eine Diagnose gefunden wird. Bei mir hat es 5 Jahre gedauert und ich wurde auch immer als Simulant hingestellt. Auch meine Laborwerte sind immer tadellos, obwohl im Röntgen Entzüdungen nachgewiesen wurden. Inzwischen erhalte ich eine angemessene Behandlung, nach etlichen Anläufen und Zweifel. Da ich auch noch eine chronische Darmerkrankung habe hat mein Gastroenterologe eine neue Therapie eingeleitet, da mein Rheumadoc mir nichts mehr wegen einer Krebserkrankung geben wollte. Nun geht es mir endlich so gut, dass ich mein Leben wieder bestreiten kann. Leider bin ich berentet, mein Job fehlt mir sehr, aber ich habe es nicht mehr geschafft und bin somit auch wieder dankbar, dass die Berentung ganz ohne Probleme durch ging.

    Lass Dich nicht unterkriegen. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du einen angemessenen Weg für Dich finden wirst!
     
  8. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    liebend dank schlappi fuer deine aufmuenterung,

    ich bin auch seit fast 6 jahren in rente, ich konnte auch nicht mehr , ich war nur noch krank und konnte nichts mehr machen. weisst du, mir ging es eigentlich besser bevor meine mutter an krebs vor 2 jahren erkrankte und vor einem jahr starb. ausserdem starb auch mein schwager vor fast einem jahr auch an krebs, er war 56 und meine mutter war 82 jahre alt. in dieser zeit hatte ich nur noch schmerzen und mir ging es sehr schlecht. seit dem hoffe ich nicht mehr auf besserung. ich habe mit allen medis aufgehoert, wollte nicht mehr zu irgend einem arzt mehr gehen und nun habe ich den salat! ich habeauch meinen sohn vor 16 jahren auch an krebs verloren . ich hasse einfach das wort: KREBSSSSSSSS

    ich hoffe, dass es mir bald besser geht und mir geholfen wird.

    ich habe ausserdem sjoegren syndrom.
     
  9. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    hallo ihr leiben

    @hallo nadja,

    och mensch, dass es dir nicht gut geht, tut mir wirklich leid für dich.

    erfahrungsgemäß sind die stabilisierungs ops, leider eine anfang ohne
    ende, da sich die instabilität nach oben fortsetzt!

    dir würde sicherlich ersteinmal eine vernünftige wirbelsäulengymnastik
    mit stabilisierung der muskulatur gut tun. dazu schwimmen.
    alles was deine muskulatur in der unteren und oberen wirbelsäule stärkt!
    eventuell mit terraband arbeiten. vill.hier in d unter
    "wirbelsäulengymnastik" oder "stärkung Wirbelsäule" göögeln.
    viele übungen werden gezeigt und erklärt.

    jede weitere op-ist ein schritt nach oben an der wirbelsäule
    und ob sie wirklich schmerzen lindert und das problem beseitigt,
    zeigt bei vielen dass es nicht so ist.

    zu deiner diagnose, ich hoffe du kanst damit was anfangen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Spondylolisthesis
    ist eine instabilität der wirbelsäule.

    Spondylose(spinale Ostheisitis)ist eine degenerative Erkrankung oder
    verlust der wirbelsäulenstruktur und Funktion, die bereits bei dir
    chronisch verläuft.

    anterior marginal osteophytes(knochenanbauten)
    Anteriore Osteophyten entwickeln sich auf der Vorderseite der Wirbelsäule,
    und sind etwas größer als auf der Rückseite.

    Folgende Symptome sind mit anterioren Osteophyten verbunden:
    • Pain, oft intensiv,
    ausstrahlen in Arme und Hals

    • Nerven oder Rückenmark Impingement (enge)
    dadurch kribbeln Arme, Hände

    • Schwierigkeiten beim Schlucken
    • Verminderte Durchblutung in bestimmten Blutgefäßen
    • Schwierigkeiten beim Atmen

    link: http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://www.laserspineinstitute.com/back_problems/spinal_bone_spurs/marginal/&prev=/search%3Fq%3Danterior%2Bmarginal%2Bosteophytes%26hl%3Dde%26rls%3Dcom.microsoft:de:IE-Address%26rlz%3D1I7GGHP_deDE465%26prmd%3Dimvnsb&sa=X&ei=B38EUKeNMYjYsgbc4J3XBg&ved=0CFkQ7gEwAQ

    bilateral sacroitiitis (zweiseitig)

    Schmerz wird angenommen, verursacht werden durch Sakroiliitis , eine Entzündung eines oder
    beider der Iliosakralgelenk (s), die eine häufige Ursache von einseitigen sein können .

    Sakroiliitis, kann Schmerzen im unteren Rücken, Gesäß oder Oberschenkel zeigen ,
    je nach der Menge der Entzündung. Häufige Probleme der Iliosakralgelenk werden oft als
    Iliosakralgelenk Dysfunktion (auch als SI-Dysfunktion; SIJD). bezeichnet.

    Iliosakralgelenk Dysfunktion bezieht sich allgemein auf Schmerzen im Iliosakralgelenk Region,
    die durch anormale Bewegung in das Iliosakralgelenk verursacht, entweder zu viel oder zu wenig
    Bewegung Bewegung. Es führt typischerweise zu einer Entzündung der SI-Gelenk, oder Sakroiliitis.

    viel. hilft dir das etwas weiter!

    liebe grüße saurier
     
    #9 16. Juli 2012
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juli 2012
  10. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    danke dir liebe saurier fuer die ausfuehrliche antwort,

    es tut mir echt leid, dass ich schon so weit bin und ich kann mir hier nicht helfen lassen. ichmuesste vielleicht in dl. zu einem spiezialisten gehen, um mir zu zeigen, welche uebungen ich machen sollte.

    sonst bin ich erst einmal sehr traurig fuer meinen fall.

    vielen dank noch mal fuer deine hilfe und wuensche dir noch einen ruhigen abend
     
  11. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    hallo ihr lieben

    @hallo nadja

    nicht verzweifeln und gib dich nicht auf!
    schmerzen sind was schlimmes und sie machen einen mürbe!
    das kenne ich nur zu gut.

    ich schicke dir eine pn. habe eventuell ein tip für dich.

    lg sauri
     
  12. kroeti

    kroeti Mitglied

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    Hallo Nadia,

    also mir helfen auch am meisten die Übungen und Rückenschwimmen und als es ganz akut war, Medikamente gegen die Entzündung.
    An Rheuma habe ich "nur" Fibromyalgie, obwohl mich jeder neue Arzt ( ich bin einige Male umgezogen) immer wieder auf andere Rheumaarten untersuchten wegen der Rückenschmerzen und Problemen mit der Achillessehne und und und und ....also, man kann den ganzen Kram auch ohne Rheuma haben, denke ich.

    Viele Grüße Kröti
     
  13. anurju

    anurju anurju

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    Hallo Nadia,

    ja - ein Spezialist wäre sicher eine gute Sache.
    Klingt schon danach, dass bei dir zwar viel operiert wurde, wirklich geholfen hat dir damit aber wohl keiner.
    Gerade Rückenprobleme liegen oft nur zum Teil an Veränderungen der Knochen - "auffressen" wie du das schreibst, ist vielleicht ein zu krasser Begriff.
    Viele Menschen haben sehr große Veränderungen an der Wirbelsäule und dabei nicht so viele Schmerzen wie andere, deren Wirbelsäule eigentlich besser aussieht.
    Und das liegt - laut Auskunft von Spezialisten (z.B. Schmerztherapeuten) oft auch daran, dass Bindegewebe und Muskulatur sehr starke Schmerzen bereiten können.

    Genau das wäre evtl. ein Weg, wie man dir helfen könnte - nicht nur durch Übungen (die kommen natürlich dazu - sind aber erst optimal möglich, wenn die Schmerzen weniger werden), sondern auch durch die sanfte Beeinflussung (manuelle Therapie) der Gewebe.
    Vielleicht gibt es ja auch bei euch (ich weiß nicht, wo du wohnst) z.B. Osteopathen oder gute Physiotherapeuten - es muss ja nicht die Spiraldynamik sein - die gibt es wohl eher nur im deutschsprachigen Raum... Aber du wirst vermutlich genau schauen müssen, an wen du gelangst - ausprobieren und schauen, ob es hilft.

    Absolut entscheidend ist für dich eine gute Schmerztherapie - die bekommst du anscheinend noch garnicht.
    Und man kann mit Medikamenten so viel Erleichterung bekommen - ich bin z.B. dauerhaft auf starke Schmerzmittel eingestellt - ich fand das erst schrecklich (weil ich Angst vor Sucht... hatte), aber nun habe ich ein ganz neues Leben bekommen und kann viel mehr als vorher.
    Vielleicht gibt es solche Medikamente auch bei euch - oder? Nur wirst du auch hier den richtigen Fachmann benötigen.
    Oder Hilfsdienste (so was wie Ärzte ohne Grenzen), die auch im Ausland Vertretungen haben - davon habe ich leider keine Ahnung bzw. du müsstest wohl erstmal erzählen, in welcher Region du denn lebst...

    Alles Gute und verzweifel nicht - das Leben mit Schmerzen ist sehr hart - aber es gibt sicher Hoffnung.

    Liebe Grüße von anurju
     
  14. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    hallo ihr lieben

    @hallo nadja

    ja schmerztherapie(@anurju-du nimmst mir die worte:)) das wäre noch eine idee.

    nadja gibt es sowas bei euch? das wäre erst mal für die schmerzen ein
    ansatzpukt, bis du ggf. ärztl.seits das mit dem rücken nochmal abklären kannst.

    schmerztherapie sind nicht nur tabletten, spritzen, sondern auch therapeutische
    maßnahmen in versch.richtungen, jedenfalls bei uns.

    sauri
     
  15. Schlappi

    Schlappi Neues Mitglied

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    Hallo Nadja,

    bitte nicht verzweifeln, ich kann Dich so gut verstehen. Mir ging es vor der feststellung auch so, aber ohne Medikamente kann ich es mir nicht mehr vorstellen. Auch ich bin schmerztherapeutischer Behandlung und seit gut 1 Jahr nehme ich Morphium - das hört sich schlimmer an als es tatsächlich ist. Ich bin jedenfalls froh, das es diese Medies gibt. Die Schmerzen halten sich somit in Grenzen und ich bin wieder gesellschaftstauglicher. Und eine gescheite Basistherapie gehört , neben einer vernünftigen Physiotherapie/Osteotherapie dazu. Alles als Paket ergibt neue Lebensqualität. Und Du solltest auch die psychische Belastung, welcher Du in dem letzten Jahr unterlegen warst nicht außer Acht lassen. Auch dadurch können die Schmerzen vermehrt auftreten, denn das wra ja bei Dir ein Ausnahmezustand. Kein Wunder, dass Du jetzt total am Ende bist.
    Gibt es in Deinem Heimatland denn rheumatologische Praxen? Es wird doch bei Euch auch Rheumakranke geben und die müssen doch auch behandelt werden?!

    Auch solltest Du wieder in Erwägung ziehen einen Arzt aufzusuchen, denn allein wirst Du diese Beschwerden nicht in den Griff bekommen. Sollte eine akute Entzündung vorliegen, so muss diese als erstes behandelt werden, bevor überhaupt mit einer Physiotherapie - egal in welcher Form - begonnen werden kann. Lass Dir mal alles in Ruhe durch den Kopf gehen und treffe dann erst eine Entscheidung.
    Ich denke, auch Dir kann geholfen werden, was ich mir für Dich auch sehr wünsche.

    Ich nehme Dich einfach mal in den Arm...
     
  16. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Liebe Nadia,
    wie freue ich mich, von Dir zu lesen!

    Der Grund ist ein ganz schlimmer, keine Frage.
    Es tut mir von Herzen leid, das es Dir so schlecht geht.

    Viell. helfen Dir die Links, diese schmerzhafte Zeit ein bisschen besser zu überstehen.
    Hast Du noch Verbindung nach D/ München?
    Wäre es für Dich möglich, raus zu kommen?
    Würde es Dir helfen, wenn Medik. oder dergleichen Dir zugeschickt werden würden?

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles alles Gute.
    Viell. reißt unsere Verbindung ja nicht ganz ab......

    Wenn ich die Tagesschau sehe denke ich oft an Dich.....
    Gute Besserung und eine schmerzärmere Zeit wünscht Dir Juliane.
     
  17. Louise1203

    Louise1203 Gesperrter Benutzer

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    Hallo Nadia,

    Dein problem kenne ich leider zur Genüge. Nach jahrelange Suche und Behandlungen stand dann endlch die Diagnose Spondylolisthisis L5/S1 und Osteochondrose........

    Zuerst wurde konservativ behandelt aber irgendwann war das Wirbelgleiten zu stark und ich kippte immer weg mit den Beinen. Hab dann noch ein Jahr im Rollstuhl verbracht.........Hab zusätzlich noch ein Korsett getragen und ein Osteopath hat die Zeit bis zur OP überbrückt mit Übungen.

    Somit wurde ich 2005 operiert und meine LWS wurde versteift. Die OP ist riskant und es hiess damals eine fifty/fifty Chance. Nach der ersten OP hab ich erstmal meine Zehen bewegt und war heilfroh dass es ging. 7 Tage danach erfolgte die zweite OP. Nun habe ich 2 Platten und 4 Schrauben im Kreuz.........

    3 Monate lang durfte ich nicht sitzen, nur Stehen, liegen oder laufen.........War schon anstrengend.

    Ich hab insgesamt ein Jahr gebraucht bis ich wieder "gesund" war. Was kein Arzt festgestellt hat, war dass alles vom Rheuma kam...........

    Bevor Du Dich operieren lässt, würde ich es auf jeden Fall konservativ probieren. Denn diese OP ist kein Spaziergang!!!

    Ich drücke Dir die Daumen, dass es bald Linderung für Dich gibt.

    Liebe Grüsse

    Louise
     
  18. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    danke euch sehr fuer eure mehrere antworten.,

    ich werde mir einen neuen arzt suchen , ausserdem habe ich heute MRI gemacht und werde sie morgen abend gegen 11uhr bekommen mit dem bericht. ich hoffe , dass sie mir genaues berichtet.

    schmerztherapie gibts hier nicht, ich wohne in kairo, aegypten, es gibt bei uns nur medikamente , schmerztabletten und basistherapie un dkortison. leider so eine therapie haben wir nicht.
    ich werde mich morgen abends wieder melden.

    liebe gruesse
    gte nacht
     
  19. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    hoffnung

    danke euch sehr fue eure antworten. ich habe durch euch und auch durch pn hilfe bekommen. adressen von tollen arzeten, die in kairo arbeiten . mir wurde auch ganz einfach uebungen gezeigt, die mir den schmerz etwas lindern koennten. zu rheumatologe war ich nocht nicht aber dem naechst jetzt. ich danke euch sehr und werde euch berichten , wie es mir und meine aeltern tochter , die auch sehr viele schmerzen hat , geht . ihr wurde auch gesagt, sie haette rheuma, mal sehen, ob das auch stimmt, aber schmerzen und schwellungen an den haenden hat sie schon . ich hoffe nicht, dass sie auch so krank ist.
    schoenen tag noch
     
  20. Schlappi

    Schlappi Neues Mitglied

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    Das freut mich sehr für Dich und ich hoffe sehr, Dir wird eine adäquate Behandlung zuteil. Ich drücke Dir und Deiner älteren Tochter ganz fest die Daumen und wünsche Euch ganz schnelle und kompetente Hilfe, so dass es Euch bald etwas besser geht!
    Fühlt Euch einfach mal in den Arm genommen...:)