Hallo!
Nachdem ich hier schon ein paar Wochen "querlese" und mich nicht wirklich auskenne, eröffne ich jetzt mal ein Thema!
Ich wurde von der Orthopädin zum Rheumatologen überwiesen, weil bei einer Szinti herausgefunden wurde, dass ich in Handgelenken, Schulter, Hüfte, Zehen usw. Entzündungsherde habe. Bemerkt habe ich nur, dass mir seit ca. 1 - 2 Jahren eine Zehe und ein Finger immer mal weh tun. Zur Orthopädin wurde ich überwiesen, weil ich starke Nackenverspannungen hatte.
Der Rheumatologe hat Blut genommen und nur gefragt, ob in der Familie jemand Rheuma hat. Beim zweiten Termin hat er gesagt, die Rheumawerte sind alle negativ, Rheuma habe ich deshalb nicht. Aber dafür habe ich einen stark erhöhten Harnsäurewert und deshalb Gicht. Ich hatte noch nie einen typischen Gichtanfall, aber der Arzt sagt, das macht nichts, es kann auch schleichend kommen. Ich soll mal mit dem Essen aufpassen, dann wird das wieder.
Seit über 4 Wochen esse ich jetzt kein Fleisch und keine tierischen Fette mehr. Alkohol trinke ich schon seit Jahren keinen mehr. Ich nehme zusätzlich noch Basispulver zur Entsäuerung und Omega-3-Säure. Aber es wird irgendwie nicht besser. Inzwischen tun mir manchmal schon in beiden Händen die Finger weh und ich habe öfter ein Ziehen im Oberschenkel oder den Oberarmen. Müßte das bei Gicht nicht schon besser sein/werden?
Meine Harnsäurewerte sind schon seit Jahren so hoch und der Hausarzt hat mal gemeint, das habe ich geerbt und das ist dann bei mir "normal" so. Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass es doch was anderes rheumatisches ist.
Nachdem ich ein bisschen überlegt habe, ist mir eingefallen, dass ich eigentlich schon länger Probleme habe. Ich hatte oft ein "Ziehen" irgendwo oder mal Gelenkschmerzen. Da es immer schnell wieder vorbei war, habe ich das ignoriert. Außerdem habe ich viel weniger Kraft als noch vor ein paar Jahren. Vor 3 Jahren hatte ich ziemliche Depressionen, bin viel gelegen und war total k.o. Ich dachte immer, die Kraftlosigkeit usw. kommt davon und es dauert eben, bis alles wieder "wie vorher" ist.
Vor ca. 1/2 Jahr war ich wegen starken Ellenbogenschmerzen in Behandlung. Außerdem habe ich ein Karpaltunnelsyndrom an beiden Händen und die Schienen helfen nur machmal.
Und jetzt hat mir meine Mutter noch erzählt, dass mein Bruder Morbus Bechterew hat/hatte. Er war vor vielen Jahren deshalb mal in der Klinik, hat aber seitdem keine Beschweren mehr. Ich wußte nicht, was er damals hatte, weil es schon so lange her ist.
Allerdings habe ich im Moment keine Morgensteifigkeit. Das hatte ich mal vor ein paar Monaten, da bin ich wie eine Parkinsonkranke in Trippelschritten aus dem Bett, hatte aber keine Schmerzen. Symetrisch sind die Beschwerden bei mir auch nicht und es ist auch nichts geschwollen, das hatte der Rheumatologe als Ausschlußkriterium in den Arztbrief an meine Orthopädin geschrieben.
Ich habe den Termin bei dem Rheumatologen abgesagt, den ich letzte Woche gehabt hätte. Der ist nämlich hauptsächlich ein Orthopäde, der "nebenbei" als Rheumatologe arbeitet.
Nächste Woche habe ich jetzt bei einem Rheumatologen, der bisher in einer Rheumaabteilung einer Klinik war und sich seit 1.1. selbständig gemacht hat, einen Termin. Ich bin mal gespannt, was der macht/sagt.
Vielleicht habt ihr vorher schon ein paar Tipps für mich, was für Untersuchungen sinnvoll sind und auf was ich achten soll?
Nachdem ich hier schon ein paar Wochen "querlese" und mich nicht wirklich auskenne, eröffne ich jetzt mal ein Thema!
Ich wurde von der Orthopädin zum Rheumatologen überwiesen, weil bei einer Szinti herausgefunden wurde, dass ich in Handgelenken, Schulter, Hüfte, Zehen usw. Entzündungsherde habe. Bemerkt habe ich nur, dass mir seit ca. 1 - 2 Jahren eine Zehe und ein Finger immer mal weh tun. Zur Orthopädin wurde ich überwiesen, weil ich starke Nackenverspannungen hatte.
Der Rheumatologe hat Blut genommen und nur gefragt, ob in der Familie jemand Rheuma hat. Beim zweiten Termin hat er gesagt, die Rheumawerte sind alle negativ, Rheuma habe ich deshalb nicht. Aber dafür habe ich einen stark erhöhten Harnsäurewert und deshalb Gicht. Ich hatte noch nie einen typischen Gichtanfall, aber der Arzt sagt, das macht nichts, es kann auch schleichend kommen. Ich soll mal mit dem Essen aufpassen, dann wird das wieder.
Seit über 4 Wochen esse ich jetzt kein Fleisch und keine tierischen Fette mehr. Alkohol trinke ich schon seit Jahren keinen mehr. Ich nehme zusätzlich noch Basispulver zur Entsäuerung und Omega-3-Säure. Aber es wird irgendwie nicht besser. Inzwischen tun mir manchmal schon in beiden Händen die Finger weh und ich habe öfter ein Ziehen im Oberschenkel oder den Oberarmen. Müßte das bei Gicht nicht schon besser sein/werden?
Meine Harnsäurewerte sind schon seit Jahren so hoch und der Hausarzt hat mal gemeint, das habe ich geerbt und das ist dann bei mir "normal" so. Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass es doch was anderes rheumatisches ist.
Nachdem ich ein bisschen überlegt habe, ist mir eingefallen, dass ich eigentlich schon länger Probleme habe. Ich hatte oft ein "Ziehen" irgendwo oder mal Gelenkschmerzen. Da es immer schnell wieder vorbei war, habe ich das ignoriert. Außerdem habe ich viel weniger Kraft als noch vor ein paar Jahren. Vor 3 Jahren hatte ich ziemliche Depressionen, bin viel gelegen und war total k.o. Ich dachte immer, die Kraftlosigkeit usw. kommt davon und es dauert eben, bis alles wieder "wie vorher" ist.
Vor ca. 1/2 Jahr war ich wegen starken Ellenbogenschmerzen in Behandlung. Außerdem habe ich ein Karpaltunnelsyndrom an beiden Händen und die Schienen helfen nur machmal.
Und jetzt hat mir meine Mutter noch erzählt, dass mein Bruder Morbus Bechterew hat/hatte. Er war vor vielen Jahren deshalb mal in der Klinik, hat aber seitdem keine Beschweren mehr. Ich wußte nicht, was er damals hatte, weil es schon so lange her ist.
Allerdings habe ich im Moment keine Morgensteifigkeit. Das hatte ich mal vor ein paar Monaten, da bin ich wie eine Parkinsonkranke in Trippelschritten aus dem Bett, hatte aber keine Schmerzen. Symetrisch sind die Beschwerden bei mir auch nicht und es ist auch nichts geschwollen, das hatte der Rheumatologe als Ausschlußkriterium in den Arztbrief an meine Orthopädin geschrieben.
Ich habe den Termin bei dem Rheumatologen abgesagt, den ich letzte Woche gehabt hätte. Der ist nämlich hauptsächlich ein Orthopäde, der "nebenbei" als Rheumatologe arbeitet.
Nächste Woche habe ich jetzt bei einem Rheumatologen, der bisher in einer Rheumaabteilung einer Klinik war und sich seit 1.1. selbständig gemacht hat, einen Termin. Ich bin mal gespannt, was der macht/sagt.
Vielleicht habt ihr vorher schon ein paar Tipps für mich, was für Untersuchungen sinnvoll sind und auf was ich achten soll?