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Hallo...ich bin Klee

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Klee, 25. Oktober 2011.

  1. Klee

    Klee Neues Mitglied

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    24. Oktober 2011
    Beiträge:
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    Ein herzliches Hallo an Euch alle.


    ich habe noch nicht wirklich eine Diagnose.

    Nur soviel, im linken Becken habe ich Arthrose und ein versteiftes ISG.
    Beides macht oft Schmerzen und es wird dann von einer Sakroilitis gesprochen.
    Auch andere Gelenke schmerzen immer mal sporadisch. Hier fand aber nie
    eine nähere Abklärung dieser Gelenke statt.


    Vor kurzem war ich bei meinem Orthopäden wegen doch massiver Schmerzen im linken Beckenbereich.
    Er setzte in Höhe des ISG eine Injektion.


    Eine Woche später hatte ich eine Einweisung für die Uniklinik.
    Es hatte sich ein Spritzenabszess gebildet.
    Dieser wurde operativ entfernt.

    Während meines Krankenhausaufenthaltes suchte mich eine Rheumatologin auf und sagte mir:
    " Ich habe ihre Röntgenbilder, MRT und CT Bilder gesehen und möchte das sie in die Rheumatologische
    Tagesklinik kommen und zwar zum schnellstmöglichen Termin. Wir schieben sie mit ein."

    Nun bin ich verunsichert.
    Mein Orthopäde der mich bisher behandelte schloss Rheuma aus.
    Allerdings wenn ich meine Arztbesuche bei ihm Revue passieren lasse, war er oft sehr nachlässig in der
    Diagnose. Möchte darüber nicht weiter darauf eingehen.

    Es gibt soviele verschiedene Rheumaerkrankungen. Wie ist es überhaupt möglich da die richtige
    Rheumadiagnose zu finden?

    Die letzten 8 Monate hatte ich soviel gesundheitliche Probleme und den damit verbundenen Schmerzen,
    dass ich mit den Nerven ziemlich runter bin.

    Ich hoffe, ich konnte mich irgendwie verständlich ausdrücken.


    Einen schönen Tag,
    Klee
     
  2. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Klee!
    Herzlich Willkommen im Forum!
    Ich würde dem Rat der Rheumatologin folgen, da hast Du "Glück im Unglück gehabt", daß die Geschichte mit dem Spritzenabszeß passiert ist und man die Rheumatologin konsultiert hat.

    Wenn sie aufgrund der Blutbefunde und des MRT's von einer rheum Erkrankung ausgeht, dann bist Du schon ein gutes Stück weiter.
    Aufgrund der Bilder und Blutbefunde und des Befallmusters der Gelenkentzündungen wird sicher bald klar sein, unter welcher Rheumaform Du leidest.
    Vermutlich wird die Verdachtsdiagnose erstmal Spondylarthritis heißen, aufgrund der Entzündungen im ISG und wenn noch weitere Gelenke in den Extremitäten dazukommen, dann heißt es meist
    Spondylarthritis mit peripherer Gelenkbeteiligung, diese Diagnose habe ich auch und bei mir wird von einer Psoriasis Arthritis ausgegangen.

    Wie die genaue Diagnose letztendlich lauftet, ist eigentlich nebensächlich, weil die Therapie meist die gleiche ist.
    Orthopäden und orthop. Rheumatologen tun sich mit der Diagnose Rheuma sehr schwer und mit der notwendigen Therapie erst recht.
    Da kannst Du froh sein, daß Du in der Rheumaklinik eingeschoben wirst. Leider sind die Wartezeiten bei den internistischen Rheumatologen sehr lang für einen Ersttermin, 6 Monate sind keine Seltenheit, deshalb sei froh, daß Du dieses Angebot erhalten hast.
     
  3. Klee

    Klee Neues Mitglied

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    @ Josie

    Hallo Josie,

    vielen Dank für deine schnelle Anwort und Deinen Willkomensgruss.

    Du hast sicherlich recht damit, das ich froh sein kann, einen schnellen Termin
    in der Tagesklinik der Rheumatologie bekommen zu haben.

    Ich setze meine Hoffnungen in die Tagesklinik, um wenigstens wieder halbwegs
    schmerzfrei zu werden.

    Da ich alleine lebe sind oft die einfachsten Dinge nur schwer zu bewältigen.
    Ich denke das diese Hilflosigkeit und hin und wieder auf fremde Hilfe angewiesen zu
    sein, mir sehr zusetzt.
    Bin eher der unabhängige Mensch der sein Leben alleine wuppt.
    Das alles macht mir halt Angst vor der Zukunft.

    Doch werde ich versuchen, die Ruhe zu bewahren und erst einmal abzuwarten was
    alles diagnostiziert wird.

    Lieben Gruss,
    Klee
     
  4. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Klee!
    Um deine Unabhängigkeit wieder zu erlangen bzw auch langfristig zu erhalten ist es notwendig, eine medikamentöse Basistherapie zu beginnen.
    Leider können dadurch die schon vorhanden Schäden nicht mehr rückgängig gemacht werden, aber es kann verhindert werden, daß immer neue Gelenke dazukommen und die schon entstandenen Schäden sich noch weiter verschlechtern.

    Das ist das beste was Du tun kannst. Wichtig ist auch, daß Du dich selber intensiv mit der Thematik auseinandersetzt.
    Ich gebe dir auch den guten Rat, ab jetzt alle Befunde (Blutwerte, MRT, Röntgen etc) dir ausdrucken läßt und in einem Ordner sammelst.

    Du wirst uns sicher weiter berichten, wie es bei dir weitergeht.
    Bis dann!
     
  5. Klee

    Klee Neues Mitglied

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    @ Josie

    Hallo Josie,

    es tut unendlich gut Deine Worte zu lesen.
    Das eine Basistherapie die Lebensqualität verbessern kann
    und bzw. man wieder "Unabhängig! werden kann.


    Ich habe bereits angefangen zu sammeln und mir einen Ordner angelegt.
    Allerdings gab es schon sehr viele Widersprüche zwischen meinem früheren behandelnden Orthopäden und
    den Aufenthalten in den Krankenhäusern.
    Was mich natürlich wiederum auch sehr verunsichert hat.

    Jetzt in der Uniklinik habe ich mich das erste Mal wirklich gut aufgehoben
    gefühlt in der Orthopädischen Abteilung. Allerdings war hier der Fokus auf den
    Spritzenabszess gelegt. Und ich hoffe die Rheumatische
    Tagesklinik wird ebenso gut sein.

    Ferner habe ich am Donnerstag einen Termin bei einem andere Orthopäden.
    Zu meinem alten Orthopäden möchte ich nicht mehr, da ich dort eigentlich
    nie zufrieden war und das Gefühl hatte, nicht ernst genommen worden zu sein.

    Ich hoffe aus der Tagesklinik nur gutes zu berichten können und werde dies
    gerne tun.

    Man bin ich aufgeregt. Fast zu aufgeregt um zu schreiben. ;-)

    Danke für alles Josie
    und Dir alles Gute.

    Lieben Gruss,
    Klee