1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Hallo! Bin neu hier, mein Kind hat rheumat. Fieber

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Jasmin F., 11. April 2007.

  1. Jasmin F.

    Jasmin F. Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. November 2006
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Hallo alle!
    Seit einiger Zeit lese ich ab und zu Beiträge im Rheuma Forum. Leider finde ich keine Beiträge zum rheumatischen Fieber, also stelle ich mal ein paar Fragen.
    Bei meinem Sohn (jetzt 8 Jahre) wurde rheumatisches Fieber im Juni 2006 diagnostiziert:( .
    Hier der Verlauf: 2 Tage vor den richtig schlimmen Schmerzen hatte René eine Bindehautentzündung. Am nächsten Tag hatte er leichte Schmerzen in den Knien, die am dritten Tag so schlimm wurden dass er nicht mehr lief. Als innerhalb von einer Stunde 40,5°C Fieber dazu kam fuhr ich ins Krankenhaus. Nach einigen Tagen und vielen Untersuchungen (Röntgen, Ultraschall, Blutwerte etc.) kam die Diagnose rheumatisches Fieber.
    Eine vorgehende Erkältung oder Halsschmerzen hatte er nicht gehabt. Allerdings hatte ich ungefähr 3-4 Wochen vorher einige Tage lang Halzschmerzen. Auch andere Kinder in der Schule fehlten wegen Halzschmerzen. René hatte wie gesagt nichts.
    Im Krankenhaus wurde er intravenös mit Penicillin behandelt. Leider hat er nach jeder Umstellung auf orale Medikation mit einem Rückschlag reagiert, so dass er drei Wochen stationär behandelt werden mußte.
    Nach der Entlassung wurde er drei Monate mit Penicillinsaft und Naproxen behandelt. Danach wurde das Naproxen weggelassen und wir stiegen auf eine monatliche Penicillin Spritze um.
    Obwohl wir eine gute Betreuung erhalten haben (wir wohnen in Berlin), habe ich doch manchmal Zweifel. Als Mutter ist es kaum zu ertragen wenn mein Sohn wieder einmal mit der Spritze "gequält" wird.
    Kann es sein dass er eine Post-Streptokokken-Reaktive Arthritis (PSRA) gehabt hat? Obwohl wir eine ganz nette Betreuung hier in Berlin hatten, bleiben doch noch einige Fragen.
    So wüste ich zum Beispiel gerne ob diese monatliche Spritzen wirklich notwendig sind? Laut Rheumatologen schon.
    Hier die Symptome in Kurzfassung: Fieber mehrere Tage über 40°C, starke wandernde Schmerzen (beide Knie, Köchel, Daumen, Leiste), Konjunktivitis,
    Laborwerte: Antistreptolysin O:2090 U/ml, CRP: 12,6 mg/dl, Erythozyten 3,9 /pl, BSG 88/100, Thrombozyten 732/nl, IgG 2100mg/ml, IgA 352 mg/ml, IgE 906ng/ml, Eosinophile Gran./Diff.man. 15, Basophile Gran./Diff.ma.3, Monocyten/Diff.man.
    Es wurden auch andere Werte gemessen, aber die waren alle normal. Die gebe auch gerne weiter, falls nötig.
    Vielleicht kann mir jemand zu unserer Geschichte was sagen. Oder vielleicht gibt es ja noch andere Betroffene Kinder?
    mit lieben Grüßen Jasmin
     
  2. HilleL

    HilleL Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2007
    Beiträge:
    65
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Münster
    Hallo Jasmin

    Herzlich Willkommen im Forum.
    Leider kann ich dir nicht wirklich weiter helfen, aber du wirst sicher kompetente Antworten bekommen.
    Meine Tochter ist 5 u. hat seit 2 jahren Oligoarthritis. Sie bekam Naproxen und MTX -Spritzen wöchentlich. Inzwischen hat sie keinerlei schmerzen mehr und wir konnten letztes jahr naproxen absetzen. Sie bekommt nur noch ihre wöchentl. spritze.

    ich wünsche deinem jungen auf jeden fall, dass es bald besser wird.
    LG, Hille
     
  3. Colana

    Colana Musikus

    Registriert seit:
    18. Januar 2004
    Beiträge:
    6.173
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Hallo Jasmin,

    erst ein Mal ein herzliches Willkommen hier bei uns... Leider kann ich Dir zur Zeit nichts darüber schreiben. Wir haben hier jedoch auch ein Forum mit Kindern, die an Rheuma erkrankt sind. Soweit ich weiss, wird das Forum von Nixe betreut...

    Ich wünsche Deinem Sohn eine schnelle Genesung und gute Besserung.
    Viele Grüße
    Colana
     
  4. anbar

    anbar Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.509
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    Hallo Jasmin,
    auch von mir ein herzliches Willkommen bei Ro.Wirst sehen, es ist sehr informativ hier.

    Diesen Werdegang wie bei Deinem Sohn hatte ich im Okt. 04.Hohes Fieber 41 Gr. schlagartig.Leukos hoch und CRP ebenfalls extrem. Alle Gelenke geschwollen und ich konnte mich kaum noch auf den Beinen halten. Im Jan.05 hatte ich dann ganz gravierende Probl.mit den Nieren.Bei mir war rheumat. Fieber nicht angesagt,weil ich schon 53 Jahre alt war.Da hat man bei mir auch die Streptok. Infekt. festgestellt.Der ASL Titer war auch sehr sehr hoch. (ist heute noch bei ca.500)Habe dann verschiedene Antibiotik. bekommen,und das 3. war Doxi und das mußte ich 3 Monate nehmen.Also von Jan.-Juli Antibiot.,dann ab Aug. Tardocillin (Penic.) alle 14 Tage eine Injekt.,das tat weh,auch wenn die Ärztin ganz langsam gespritzt hat und ich die Ampulle mind. 3 Min. vorher geschüttelt habe.Die richtigen Schmerzen kamen so nach 1,5 Std. ,dann gings mir richtig mies.
    Ab Dez. wurde nur noch 1x im Mon. gespritzt bis Feb.06.
    Was wichtig ist: Herzuntersuchung,Nieren und Lunge.Streptos halten sich richtig feste.

    Ach ja,klicke mal bei Rheuma von A-Z, dann auf den Buchstaben R da findest du auch Infos.

    Ich wünsche Deinem Sohn alles alles gute und das alles ganz schnell vorüber geht.
    Viele Grüße Anbar
     
  5. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

    Registriert seit:
    17. April 2006
    Beiträge:
    3.398
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    München
    rheumatisches Fieber

    Hallo Jasmin,

    ich habe in den ersten Jahren meiner Geschichte immer wieder lange Phasen mit hohem Fieber ( 40° und mehr) gehabt.
    Ausschlaggebend, dass man dann später erkannte es ist Rheuma war das meine Oma rheumatisches Fieber hatt und mein Opa auch Bechterewler war.

    Damals wurde ich mit Eusaprimsaft, hochdosierter Aspirinkur und auch immer wieder mit Antibiotika behandelt.
    Natürlich werden sich die Behandlungsmethoden in den letzen Jahren gewandelt haben.

    Viele Grüße
    Kira