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häufiges Schwitzen

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von bise, 3. August 2011.

  1. bise

    bise Neues Mitglied

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    ich weiss, war hier schon einige male thema.

    doch bei mir läuft es leider etwas anders.

    seit schluss der letzten antibiotika behandlung (leider zu hoch dosiert gewesen mit erhebl. unangenehmen begleiterscheinungen) schwitze ich. ich kannte schwitzen kaum noch. denn auch meine schweissdrüsen auf der haut sind vom sjögren betroffen. doch jetzt muss ich des nachts mindest 2 x das oberteil wechseln, alles klitschnass. haare ebenfalls feucht, wie gerade gewaschen und nur halbwegs trocken. die kopfkissen lüften auf dem balkon oder befinden sich in der waschmaschine. oberbett nass.
    das geht so schon die 3. woche.
    blutbild gemacht, nicht gut; das ergebnis der kontrolle weiss ich noch nicht.
    natürlich sind die docs heuer bereits im urlaub. nur einer liess mich wissen, wenn das so weiterginge, müsse nach seinem urlaub etwas unternommen werden, dann müsse ich gründlichst durchgecheckt werden, könne ja sein, dass....
    jetzt ist die angst auch noch mein begleiter.

    hat das jem schon mal erlebt?

    gruss
     
  2. bise

    bise Neues Mitglied

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    hallo,
    heute nacht wachte ich auf. oberteil des schlafanzuges pitsche nass, es klebte an der haut, ich fröstelte und konnte es nicht ausziehen. ich musste es aufschneiden.
    neuestes blutbild:
    BSG knapp 100; doch CRP wieder im normbereich.
    die anderen werte kann ich nicht deuten, viele von ihnen deutlich oder knapp ausserhalb des normbereiches.

    wenn ich nur wüsste, was zu tun ist.
    der "hausarzt" ist im august in urlaub.

    bis in den september zu warten?
    ich habe kollagenose,
    hat jem. von euch ne idee?
    gruss
     
  3. fahrradsusi

    fahrradsusi Neues Mitglied

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    Nachtschweiss - klitschnass vom Kopf bis zu den Füßen

    Hallo Bise,

    mich hat auch der Nachtschweiss geplagt: ich bin klitschnass vom Kopf bis zu den Füßen aufgewacht und alle, denen ich davon erzählte, behaupteten einstimmig, ich sei im Klimakterium. Hmm...

    Dann war ich wieder einmal zur Kontrolle bei meinem Gynäkologen. Ich wollte eigentlich ein Rezept für die Pille mitnehmen. Ich erzählte ihm vom Schwitzen und fragte ihn nach Hormonen.

    Und siehe da, ich bekam Östrogene und Gestagene verschrieben. Das ist jetzt erst ein paar Wochen her, aber es hilft tatsächlich.

    Ich kann theoretisch noch gar nicht im Klimakterium sein. Die Einnahme von Methotrexat ist in meinem Fall für das nächtliche Schwitzen ursächlich.

    Lieber Gruß
    von fahrradsusi.
     
  4. Katjes

    Katjes Bekanntes Mitglied

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    bise,
    keine ahnung,das wirst du mit deinem doc abklären müßen.
    du kannst es ja mal mit salbei-tee probieren.
    der hat mir mal die schwitzerei erträglicher gemacht..................aber letztendlich, lag es bei mir, am nicht vertragen meines fentanyl-pflasters.
    liebe grüße
    katjes
     
  5. bise

    bise Neues Mitglied

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    ich hatte nie schwierigkeiten mit der wärmeregulation.
    dann musste ich vor 1 monat das antibiotika nehmen, ich konnte es vertragen, doch es war zu hoch dosiert angesetzt im verhältnis zu meinem gewicht. dann kamen nach 6 tagen die nebenwirkungen, der nachts herbeigerufene notarzt empfahl sofortiges reduzieren, ich nahm es weiter in kinderdosierung. während der zeit waren alle rheuma medis abgesetzt.
    als ich es absetzte und wieder mit den medis anfing. fing die nächtl. schwitzerei an, keine temperatur; die docs und ich schoben es anfangs auf meine miserable kostitution, ich schaffte kaum noch 10 m zu laufen, dann brach ich vor erschöpfung und kraftlosigkeit zusammen.
    ich verlor noch mehr gewicht. natürlich versuche ich jetzt, gewicht zu machen, bewege mich immer wieder, ruhe und laufe, trinke viel und lasse mich nicht stressen.
    und nun diese entwicklung: miserable blutwerte, schlappheit und permanentes schwitzen im ruhezustand.
    gruss
     
  6. anurju

    anurju anurju

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    Hallo Bise,

    ich habe auch früher noch nie Schwitzattacken gehabt - allenfalls mal bei hochfierbernden Infekten.
    Auch in der ersten Zeit mit Cortison war das o.k. -
    aber nun habe ich (auch nach einem Infekt) fast jede Nacht Freude mit schweißdurchnässter Kleidung, Bettwäsche...
    Ganz schlimm war das einige Wochen in der ersten Nacht nach der MTX-Spritze.
    So langsam wird es besser - aber ich kann mir grob vorstellen, wie schlimm das für dich sein muss - du bist ja insgesamt einfach auch sehr geplagt (Wirbelbruch...).
    Ich glaube, dass der Körper manchmal einfach in Ausnahmezustände gerät (z.B. nach so einem langwierigen Infekt), die sich nicht unbedingt ärztlich analysieren lassen. Deine BSG spricht natürlich schon dafür, dass da noch "Alarm im Körper" ist.
    Hat man mal geschaut, ob du vielleicht Vitamin B-Mangel hast?
    Ich meine, dass die Verbesserung meiner Symptome mit der Zufuhr von Vitamin B zusammenhing (Medivitan-Spritzen).
    Zusätzlich hat mir meine Gynäkologin (der mein Zustand nicht gefiel) Selen empfohlen (2 Paranüsse pro Tag) - das wäre unheimlich wichtig, wenn der Körper in solchen Krisensituationen wäre... Falls du Nüsse verträgst - die wären ja auch gute Energielieferanten.
    Keine Ahnung, ob das für dich was bringen könnte.

    Es ist schlimm, was du alles mitmachst (habe den Thread zum Thema Pflege gelesen und da ich selber als Studentin in der Altenpflege gearbeitet habe, war ich absolut entsetzt von der "lieblosen" Behandlung).
    Wenn es einem sowieso schon schlecht geht, ist das Gefühl der Abhängigkeit von Ärzten, Pflegepersonal.... umso furchtbarer. :(

    Ich wünsche dir gaaaannnzzz viel Kraft und schicke liebe Grüße :)
    anurju
     
  7. Fair

    Fair Neues Mitglied

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    Hallo Bise,

    auch ich habe jahrelang unter heftigstem Schwitzen gelitten, der Schweiß rann mir gar bächeweise im Gesicht runter. Die Ärzte haben mir immer etwas von Klimakterium erzählt, und ich habe das zunächst auch geglaubt. Bis...

    Bis ich nach Jahren herausgefunden habe, dass dieses übermäßige Schwitzen, nachts wie von dir beschrieben, bei mir durch Duftstoff-haltige Produkte wie z.B. Waschmittel, Deos, Parfum, Desinfektionsmittel in Arztpraxen und viele andere ausgelöst wurde.

    Seitdem ich sämtliche Duftstoff-Produkte aus meinem Haushalt entfernt habe, habe ich solche Symptome nur noch, wenn ich draußen mit den "atemberaubenden Duftwolken" meiner Mitmenschen konfrontiert werde.

    Und ich bin nicht die Einzige, der es mit "Duftstoffen" so geht.

    Vielleicht können vielen dies als Anregung zum Drübernachdenken betrachten und duftstoff-freie Produkte kaufen, die es z.B. auch bei dm gibt.

    LG Fair