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Haarausfall unter MTX - Erfahrungen gesucht.

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Myz, 4. Oktober 2011.

  1. Myz

    Myz Neues Mitglied

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    Hallo
    ich spritze seit gut 4 Monaten Methotrexat (15mg/Wo) und vertrage es eigentlich gut.
    Gleichzeitig hatte ich allerdings starke Monatsblutungen, verlor entsprechend viel Blut und bin nun mit dem Ferritinwert "im Keller". Da sowohl ein massiver Eisenmangel, wie eben auch die Gabe von Zytostatika zu Haarausfall führen kann, habe ich also gerade 2 Gründe, warum ich darunter leide. Seit einer Woche nehme ich nun Eisentabletten. Es ist mir klar, dass ich etwas Geduld brauche. Trotzdem möchte ich natürlich wissen, ob ich auf dem richtigen Weg bin, um meine Haare nicht noch mehr zu verlierern. ( Liegt es "nur" am Eisenmangel oder "nur" am MTX oder an beiden?)

    Deshalb meine Frage: wer hat unter MTX (15mg/Wo) auch unter Haarausfall gelitten und wie habt ihr das therapiert?

    Danke für Eure Infos!
     
  2. coalblack

    coalblack Neues Mitglied

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    Hallo Myz,

    ich spritze MTX 20 mg jetzt auch knapp 4 Monate. Da ich auch vorher schon Haarausfall hatte, habe ich jetzt auch Angst, dass ich mal eine Perücke brauche. Die langen Haare sind jetzt ab auf kinnlang, mal sehen, ob das hilft. Laut meiner Rheumatologin soll der Haarausfall sich nach ein paar Monaten legen, aber bis jetzt merke ich davon noch nichts.

    Bei mir ist der Zyklus völlig durcheinander, nach der ersten Spritze gleich 2 Wochen lang eine starke Blutung, dann fast 10 Wochen gar nichts und dann wieder 1,5 Wochen starke Blutung. Mal sehen, ob sich das einpendelt.

    LG coalblack
     
  3. Myz

    Myz Neues Mitglied

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    Hallo coalblack
    na ja nicht gerade nett von mir, aber trotzdem: schön jemanden hier zu treffen, dem es ebenso geht ;) Manchmal habe ich nämlich schon fast Angst, dass ich ein Hypochonder sei...:(
    Vielleicht hat uns ja jemande einen Rat...
    Liebe Grüsse aus der Schweiz in den hohen Norden
     
  4. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Ich bin seit 25 Jahren ein Haarausfall-Kandidat - reagiere sehr empfindlich damit auf alle möglichen Umstellungen.

    Deshalb war ich um so erstaunter, dass seit meiner MTX-Einnahme (seit 1 Jahr nehme ich 15 mg) eigentlich nix passiert ist.

    Eisenmangel habe ich auch ständig - aber jetzt habe ich eine gute Möglichkeit gefunden, die Werte deutlich zu verbessern (da mir alle 4 Wochen Blut abgenommen wird, habe ich da einen guten Vergleich): Heidelbeeren. Seit ich konsequent jeden 2 Tag oder öfters Heidelbeeren mit Joghurt esse, hat sich mein Eisenwert teilweise mehr als verdoppelt (von 200 auf über 500). Insgesamt geht es mir damit natürlich schon besser, was Müdigkeit usw. betrifft (zumal ich eh ständig müde bin durch Krankheit und MTX).

    Weiß jetzt nicht, ob dich das tröstet!? Vielleicht ist den Haarausfall auch "naturbedingt"? Im Herbst und im Frühjahr haben viele Menschen Fellwechsel, wo vermehrt Haare ausfallen - die meisten merken es nur nicht.
     
  5. Myz

    Myz Neues Mitglied

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    Liebe Gertrud
    Genau um solche Tipps bin ich froh - umso mehr, als ich Heidelbeeren SEHR mag!:D Wenn ich damit meinen Ferritinwert verdoppeln könnte, wär ich ja schon bei 26 (denn leider ist er bei 13 :().
    Mit dem "Fellwechsel" hast du natürlich schon auch Recht, aber ich verliere wirklich auffällig viele Haare. Zum Glück habe ich ziemlich viele - aber trotzdem...

    Also an alle: her mit Euren Tipps, welche "Hausmittel" man da noch anwenden könnte um den Haarausfall zu verringen bez. das Eisen zu heben.

    LG
    Myz
     
  6. Reh

    Reh Jenny

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    Da wo du nicht wohnst...:)
    Hallo Myz, als es bei mir anfing mir Rheuma habe ich auch mtx bekommen hatte zwar kein Haarausfall (bin aber auch erst 14 Jahre alt) sonden mir war immer schlecht, meine Leber war dadurch kaputt gegangen also die leberwerte waren zu hoch und ich bekam heftige magenschmerzen. wegen den magenschmerzen sind wir zum arzt gegangen und der stellte fest das das magengeschwüre waren. Ab da bekam ich mtx als spritze doch da war mir vor und nach der spritze schlecht und ich habe jedesmal erbrochen. Jetzt bekomme ich Enbrel, da habe ich nur häufiger Kopfschmerzen (aber da hilft meistens Kaffee!) und eine dicke rote heiße stelle an der einstichstelle und auch nesselsucht aber haarausfall hatte ich bis jetzt gott sei dank auch noch nicht!
    Ich wünsche dir gute Besserung
    Mein Tipp wäre: geh mal zum arzt das ist sicherlich ne Nebenwirkung
    Gruß Reh
     
  7. Debby

    Debby Neues Mitglied

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    Also bei mir war es umgekehrt.
    Ich habe Lupus und habe dadurch Haarausfall gehabt, als ich dann mit MTX angefangen habe, ist der Haarausfall so gut wie weggegangen. Aber bei mir war Lupus der Grund fuer den Haarausfall.

    Debby
     
  8. anurju

    anurju anurju

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    Hallo,

    ich hatte auch in den ersten Monaten mit MTX Haarausfall.
    Mir hat eine Erhöhung der Folsäure geholfen (bekam ich eigentlich, weil die Leberwerte nicht so gut waren).
    Zusätzlich hat vielleicht die Empfehlung meiner Frauenärztin geholfen, täglich 2-3 Paranüsse zu essen (weil hier in Europa Selenmangel herrscht) und Vitamin-B-Komplex einzunehmen.
    Die Folsäureerhöhung müsstest du unbedingt mit dem Rheumatologen besprechen, denn Folsäure ist ja der Gegenspieler von MTX und kann somit dessen Wirkung etwas hemmen...
    Ansonsten: wenn du die Suchfunktion betätigst (habe ich damals auch gemacht) kommst du auf viele Tipps.
    Mein Hausarzt meinte, ich könne auch mal Merz-Spezial-Dragees probieren; brauchte ich nicht mehr, weil es besser wurde. Keine Ahnung, ob das helfen könnte. Mein Bauchgefühl sagte: MTX wirkt halt (wenn auch viel geringer dosiert) wie eine Chemotherapie und da lassen sich diese Prozesse vermutlich nicht verhindern, nur etwas erleichtern.

    Ist ein blödes Gefühl, wenn einem z.B. in der Dusche büschelweise die Haare ausgehen - aber besser als die Schmerzen... Bei mir kommen sie nun so langsam nach - sieht lustig aus - lauter kurze Haare zwischen den langen...

    Liebe Grüße und dass die Haare bald da bleiben wo sie hingehören wünscht
    anurju :)
     
  9. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

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    Man bekommt hier echt interessante Sachen zu lesen, ich wusste beispielsweise nicht, dass Haarausfall mit Lupus zu tun haben kann.
    Ich reagiere auch schon seit meiner Jugend mit Haarausfall auf Veränderungen, Medikamente u.s.w.
    Bisher hat das immer nach ein paar Wochen aufgehört, dann wuchsen die Haare sichtbar nach. Manchmal hatte ich richtige kleine Büschel, die von der Kopfhaut abstanden...:o
    Seit Arava im Frühjahr hab ich aber verstärkten Haarausfall, der auch nicht mehr weggeht, obwohl ich Arava wegen anderer Nebenwirkungen längst abgesetzt habe.
    Ich nehme außerdem weiterhin MTX ein, dass hatte bisher aber nie zu Haarausfall geführt.
    Allerdings habe ich meine Folsäureeinnahme im Sommer geändert.
    Statt täglich (mit Ausnahme des MTX Tages) 0,4 mg Folsäure nehme ich jetzt einmal wöchentlich 5 mg (48 Std. nach der MTX-Einnahme).
    Ich hab fast das Gefühl, dass das damit zusammenhängt.
    Ehe ich völlig kahl bin, werde ich wieder auf das alte Einnahmemuster zurückgehen.
    Bin schon auf kinnlang umgeschwenkt, noch kürzer geht ja gar nicht.
    Wenn schon Rheuma, dann wenigstens mit Haaren. :D
    Ebenso interessant finde ich, dass so viele Leute hier immer wieder unter Eisenmangel leiden, ich übrigens auch.
    Kann das denn auch was mit Rheuma zu tun haben?
    Vielleicht wird durch die ständigen Entzündungen mehr Eisen verbraucht?
    Oder wir vermeiden Fleisch, was besonders gut verwertbares Eisen enthält?
    Vielleicht hängt es ja auch irgendwie anders zusammen, grübel, grübel...:confused:
     
  10. anurju

    anurju anurju

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    Liebes Bienchensumm,

    ja - das ist alles interessant und spannend. Bei mir wurde die Folsäure viel höher dosiert als bei dir.
    Teilweise bis 15mg am Tag (da hörte der Haarausfall dann auch auf) - aktuell wieder auf 5mg an 3 Tagen der Woche.
    Aber das ist sicher individuell unterschiedlich.

    1000 liebe Grüße von anurju :)
     
  11. Clödi

    Clödi Bekanntes Mitglied

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    Hallo zusammen!

    @anurju: Wann hast du den Haarausfall durch das MTX bemerkt? Bei mir fliegen die Haare schon nach 3 Wochen. Kann das sein? Ist jetzt mein 2.Versuch mit MTX und es war beide Male so trotz Folsäure.

    @BienchenSumm: Verstehe ich dich richtig? Die tägliche kleine Folsäure-Dosis war für dich besser als einmal 5mg wöchentlich? Das könnte man ja mal ausprobieren bevor einem alle Haare ausgehen.

    Ich bekomme im Moment mal wieder Panikattacken beim Haare waschen. Man könnte heulen, aber das nützt ja auch nichts. Ich reagiere auf Alles und Nichts mit Haarausfall (Kortison, div.Tabletten, Vollnarkose, leichter Eisenmangel, Herbst.....). Das Suchen der Ursache ist dann die berühmte Stecknadel im Heuhaufen. Und auf Suchen haben die Ärzte keinen Bock .
    Angefangen hat bei mir der Spuk aber erst mit dem Rheuma vor 6 Jahren. Vorher durfte ich mich echt nicht beschweren. Vielleicht fällt es mir deshalb so schwer sie immer wieder gehen zu lassen.

    Lg Claudia.
     
  12. inselfan

    inselfan Neues Mitglied

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    ich nehme jetzt seit 2 Monaten MTX und haber sehr lange Haare, da gehen sowieso meist mehr aus als bei kurzen Haaren, doch seit ein paar Wochen habe ich das Gefühl, das der Haarausfall doch mehr geworden ist, gut ich hab so viele und dicke Haare, das man es nicht merkt, ich werde das mal weiter beobachten
     
  13. anurju

    anurju anurju

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    Hey Clödi,

    bei mir ging das auch so nach der 3. oder 4. Spritze los. War wirklich unerfreulich - ich brauchte mir nur in die Haare zu fassen und dann hatte ich ganz viele Haare in den Händen...
    Aufgehört hat es so langsam nach der 12. Spritze - woran das Aufhören lag, weiß ich nicht - aber z.B. mal die Paranüsse und den Vitamin-B-Komplex probieren könnte ja nicht schaden - sind wohl einfach auch für den Zellstoffwechsel wichtige Stoffe...
    Hast du dem Rheumadoc davon berichtet - was sagt der denn dazu?

    Liebe Grüße und ich verstehe deinen Frust ... anurju :)
     
  14. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

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    @ Claudia
    Ja, ich versuche es jetzt wieder mit einer täglichen kleinen Dosis Folsäure und warte ab.
    Ich denke, jeder muss selbst versuchen herauszufinden, was ihm hilft, bzw. schadet.
    Ist wahrscheinlich auch bei jedem anders, es gibt Leute, die sogar bei einer richtigen Chemo kaum Haare verlieren, andere sind nach kurzer Zeit kahl...
    Das macht es den Ärzten auch so schwierig, da Empfehlungen zu geben.
    Ich nehme seit einiger Zeit ein spezielles Shampoo mit Koffein, ist eigentlich für Männer, aber ich find es gut.
    Der Haarausfall geht davon zwar nicht weg, aber ich bilde mir ein, die Haare sind irgendwie besser in Form, kein Spliss und so.
    Und sie wachsen gut nach.
    Jaaa, ich hatte früher so dichte Haare, dass meine Friseurin beim Strähnchenfärben immer jammerte, es nahm und nahm kein Ende...
    Jetzt sind es ... Flusen...:(
     
  15. anurju

    anurju anurju

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    Huhu zusammen - bzw. von Haar zu Haar,

    das ist ein guter Tipp liebes Bienchensumm - werde ich mir auch mal anschauen...
    Nicht nur, dass ich seit der schlimmsten Rheumaphase total viel graue Haare bekommen habe, irgendwie ist die Fülle einfach auch dezimiert (mag sich durch die Stoppeln ja wieder ändern - aber das wird dauern...).
    Nun denn - tut immerhin gut, dass es hier Vielen so geht.
    Ist schon gemein - ohne Medis geht es nicht, mit hat man aber auch so seine Problemchen.

    Also: fühlt euch mal sanft übers Haar gestreichelt ;) und lasst euch nicht unterkriegen - herzliche Grüße von anurju :)
     
  16. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

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    @anurju
    ich tätschel dich jetzt einfach mal zurück :pftroest:
    Es wird bestimmt wieder besser!
    Und bin dahin föhnen und toupieren wir das verbliebene Haar über die dünnen Stellen, hihi :D
     
  17. anurju

    anurju anurju

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    Huhu Bienchensumm,

    schmunzel - ja das machen wir dann - so wie einige Herren, die sich die Haare über den Kopf "kleben"...
    Meine Friseurin meinte spaßeshalber, ich könne ja auch mal über diese künstlich eingeklebten Haare nachdenken - danke - das war ein netter Hinweis (aber wirklich mit Schalk im Nacken vorgetragen...).
    Ist praktisch, dass ich von Natur aus auch eher immer viele Haare hatte - kann mir vorstellen, wie das für Leute mit etwas weniger Haarpracht ist - da leidet man noch viel mehr.

    Dass die Haar möglichst dranbleiben wünscht euch allen anurju :top:
     
  18. Julia123

    Julia123 rheumatic pixie

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    Hallo!
    ich habe auch sehr dünnes Haar, habe das aber nie mit dem MTX in Verbindung gebracht, sondern eher als familiär bedingt gesehen ..... wir habe alle nicht besonders viele feste Wallehaare.
    Meine Lösung war bisher, das Haar möglichst kurz zu schneiden - und immer wieder mal die Farbe zu wechseln. durch das Färben bekommen die Haare wenigstens etwas mehr Stand, aber zur Zeit hab ich wegen der vielen Wasseranwendungen auch natur straßenköterbrünett......

    Liebe Grüße
    Julia123
     
  19. Myz

    Myz Neues Mitglied

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    Ihr Lieben "da draussen"
    Ja das tut wirklich gut zu wissen, dass man nicht alleine ist! Den Haarausfall nimmt mein Doc (er hat selber nicht mehr viel Haare :p) nämlich nicht wirklich ernst. Bei ihm hätte noch nie jemand unter MTX 15mg/Wo eine Glatze bekommen...
    Er hat mir erklärt, dass der Haarzyklus kürzer werde. D.h. dass einem anfangs der Therapie mehr Haare ausfallen (also, diejenigen, die auch normalerweise ausgefallen wären z.B. im Oktober. Aber eben auch diejenigen, welche eigentlich erst im November hätten ausfallen müssen.) Das normalisiere sich aber nach ein paar Monaten. Die Haare würden dann weniger lange auf dem Kopf bleiben, bez. schneller nachwachsen. Ich hoffe, dass er Recht hat!!!:confused:

    Ich habe vor zwei Wochen versucht, das MTX wegzulassen (wegen den Haaren. Echt!) - und habe es bitter bereut. Die Schmerzen kamen wuchtig zurück. Und ich musste akzeptieren, dass dies eine chronische Krankheit ist, die ich nicht einfach wieder loswerde, wie eine Grippe.

    Zum Glück hatte ich viel und dichtes Haar. Der Frisör hat mir immer rausgeschnitten, leider auch noch im Mai, kurz vor Therapiebeginn.:( Wenn es so weitergeht, muss ich über eine Kurzhaarfrisur nachdenken (meine Haare sind knapp schulterlang).

    Das mit den Paranüssen werde ich mal versuchen. Auch die heidelbeeren (Eisen) ess ich nun fleissig und bin gespannt, ob sich meine Eisenwert zusammen mit Duofer Tbl. verbessert.

    Denn das Gefühl jeden Tag beim Kämmen... das kann nur nachfühlen, wer das auch erlebt!:(

    Ich bin froh, mich hier austauschen zu können. In meinem Umfeld ist nicht eben viel Verständnis für meine Situation vorhanden.

    Liebe Grüsse
    Myz
     
  20. orti69

    orti69 Neues Mitglied

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    Heidelbeeren frisch?

    Hallo,

    ich hab' da mal ne blöde Frage: Eßt ihr frische Heidelbeeren?

    Wenn ja, wo bekommt man die um diese Jahreszeit her? Jetzt mag es vielleicht noch ein paar geben, aber im Winter gibt es sicherlich keine mehr.

    Ich habe nämlich - familiär bedingt - immer schon sehr knappes Eisen und ein Grauen vor der Einnahme von diversen Eisenpräparaten. Mir schmecken Heidelbeeren zwar nicht so gut, aber ich würde sie essen, wenns hilft (jaja, was tut man nicht alles).

    Liebe Grüße
    Bärbel