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Gute Tage innerhalb eines Schubs ? Oder vorbei ?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von tigge1979, 2. Februar 2005.

  1. tigge1979

    tigge1979 Guest

    Hallo ihr Lieben,

    sagt mal, habt ihr "gute" Tage während eines Schubes oder ist das ein Anzeichen dafür, dass er sich langsam verabschiedet ?

    Ich hatte das nun schon ein paar Mal in den letzten vier Wochen, dass ich einen richtig guten Tag hatte, kaum Schmerzen, kaum Morgensteifigkeit.... und dann ging es am nächsten Tag so richtig rund.

    Jedesmal habe ich die Hoffnung, dass der Schub nun vorbeigeht.

    Ihr habt ja (leider *seufz*) jede Menge Erfahrung mit jeder Menge Schüben.

    Mögt ihr mir erzählen ?


    Ich drück euch ganz, ganz lieb und wünsche euch einen möglichst beweglichen, schmerzfreien Tag mit wunderbaren Wetter.


    Liebe Grüße
    Manuela
     
  2. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Manuela,

    ja, diese guten Tage gibt es - da macht sich dann immer gleich wieder die Hoffnung breit, dass der Spuk vorüber ist. Leider bin ich zu oft eines Besseren belehrt worden :(, vor allem dann, wenn ich die "guten Tage" dafür genutzt hatte, mich voller Elan in den Haushalt zu stürzen und natürlich mächtig zu übertreiben. Guter Rat: Lass das lieber ;).

    Liebe Grüße von
    Monsti

    P.S. zum Wetter: Es schneit seit 4 Tagen durch, im EG wird's langsam duster
     
  3. poldi

    poldi Aktives Mitglied

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    Genau Monsti wir neigen dazu, zu übertreiben, wenn es uns mal gut geht.
    Die Fenster müssen geputzt werden, das Badezimmer brauch eine Generalreinigung. Dann wird als krönender Abschluß noch ein lecker Essen gekocht, damit Göga auch etwas von dem schönen Tag hat. Nur uns schmeckt dann nichts mehr. Weil wir uns völlig ubernommen haben. Das ist unser Fehler. Ich hoffe wir lernen es noch unsere Kräfte richtig einzuteilen.
    Gruß Poldi
     
  4. tigge1979

    tigge1979 Guest

    Liebe Monsti, liebe Poldi,


    vielen Dank für eure Antworten.

    Ich musste wirklich lachen, als ich las, "Fensterputzen". Rate mal, Poldi, was ich gestern gemacht habe ... *lächel*

    Eigentlich wollte / müsste ich heut bügeln, aber ich lass es lieber.

    Mir ist auch noch eine Frage eingefallen:

    Man spricht ja immer von "Gelenkschwellung". Bei mir wird nicht das Gelenk, sondern der Bereich rundherum dick.

    Als Beispiel:
    Fingergrundgelenke:

    Man hat ja auf der Hand diese Stränge (sind das Sehnen ?), die von den einzelnen Fingern Richtung Handgelenk verlaufen. Dazwischen wird es dick, wenn ich heisse Hände bekomme.

    Ach, und Monsti:
    Ich schreibe mir nun jeden Tag auf, wie ich mich gefühlt habe. Die Idee mit dem Beschwerdetagebuch war wirklich klasse. Ich danke Dir dafür !

    So, nun lege ich mal los. Meine Tochter ist wach und möchte gern frühstücken....*schmunzel*

    Liebe Grüße an euch alle



    Manuela
     
  5. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Manuela,

    bei mir sind die Schwellungen oft ebenfalls nicht am Gelenk selbst. Teilweise waren die Schwellungen aber auch so mächtig, dass nicht wirklich zu erkennen war, ob's nun das Gelenk selbst oder dessen Umgebung oder beides war. Ich denke mal, letzteres ist der Fall.

    Einmal, als die Fingergrund- und Mittelgelenke beider Hände sowie beide Handgelenke geschwollen waren, wurde in der Klinik eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Da hieß es dann im Bericht:

    "Synovialverdickungen/Mehrvascularisation an sämtlichen Fingergrund- und Mittelgelenken sowie hochgradig ausgeprägte Tenosynovitis, links vor allem an den Strecksehnen über dem Handgelenk, re. Handgelenk an den Strecksehnen."

    Das bedeutet doch, dass zu jenem Zeitpunkt beide, also die Gelenke selbst wie auch die anschließenden Bänder betroffen waren.

    Liebe Grüße von
    Monsti