Gutachter wg Eu Rente-ohje...

Dieses Thema im Forum "Rente und Rehabilitation" wurde erstellt von Goldbärchen71, 15. Januar 2013.

  1. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Natürlich kostet das viel. So gut steht es mit der Rentenversicherung nicht und Reha usw. gibt es in anderen Ländern so nicht mal. Vielleicht gibt es auch bald gar nicht mehr die Renten, so wie bisher. Denn es wird bald nicht mehr so viele Einzahler geben. Davon müsstest du doch auch schon gehört haben.
     
  2. laface

    laface Registrierter Benutzer

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    hallo Lagune,
    wir schweifen vom thema ab. ich hatte dir ja schon geschrieben, das wir darûber lange diskussionen fûhren können. da wir beide unterschiedliche ansichten haben denke ich wir lassen das ganze hier jetzt so stehen. es bringt keinem von uns etwas. ich werde auf deine aussagen nicht mehr eingehen, da ich meine energie dafür nicht investieren möchte.
    @all
    dennoch viel glúck dem themenersteller und bei fragen gerne per pn weiter.
    schönen abend an alle.
    laface
     
  3. Clara07

    Clara07 Registrierter Benutzer

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    Wenn man nicht mehr kann, nicht weiß, wie man an seinen Lebensunterhalt kommt, ist das ziemlich deprimierend. Das kann einen schon bis zur verzweifelten Untätigkeit blockieren. Das kann auch mal sehr ungerecht sein. Wohl dem, der in solcher Situation eine Familie hat.

    Ich habe so'ne und solche Gutachter erlebt. Einmal hab ich erlebt, dass der Gutachter noch nie etwas von MCTD gehört hatte. Das habe ich auch dem Rententräger mitgeteilt und kurzfristig einen anderen Gutachter erhalten. Eine Pauschalverurteilung aller Gutachter und aller Rententräger kann ich daraus nicht ableiten.

    Der Erfolg eines Antrages hängt überwiegend von vorhergehenden Untersuchungen und Schreiben der behandelnden Ärzte, früheren Krankenhausaufenthalten usw. ab. Wenn sich daraus nichts Gescheites ergibt, kann der Gutachter auch nichts aus dem Hut zaubern. Es sei denn, man hat gerade zu dem Termin etwas ganz Gravierendes, Auffälliges vorzuweisen. Stimmt man mit der Entscheidung des Rententrägers nicht überein, gibt es immer die Möglichkeit von Widerspruch und Klage. Es gibt auch kostenlose Rentenberater, die einem dabei helfen.

    Wozu gibt es eigentlich Sozialwahlen bei der Rentenversicherung? Schon mal überlegt, dass "wir" selber schuld sind, wenn dort nicht die richtigen Leute an entscheidender Stelle sitzen? Wie würde wohl der Gutachter einer privaten Rentenversicherung entscheiden? Würde eine private Rentenversicherung, an der Leute verdienen wollen, Behinderte und chronisch Kranke als Mitglieder aufnehmen?

    Es gibt keinen König DRV, der auf seiner Goldkiste sitzt und nichts rausrücken will. Generationen von behinderten und chronisch kranken Menschen haben für ihr Recht auf Integration gekämpft. Manch einer muss sich auch heute noch jeden Tag an seinem Arbeitsplatz behaupten und will auch arbeiten. Die letzten 20 Jahre hat sich m.M.n. vieles zum Positiven gewendet. Ich finde es sehr gut, dass erst einmal versucht wird, ob es nicht doch eine Möglichkeit zur weiteren Beschäftigung und Arbeitsfähigkeit gibt. Es soll ja auch versucht werden Menschen in einer verzweifelten Situation vor Selbstaufgabe zu bewahren. Beratung, Schulung, Umschulung, Assistenz, Reha bieten die Möglichkeit sich zu informieren und neu zu orientieren. Erst wenn das ausgereizt ist, kann man sich sicher sein, es muss die Rente sein. Da hat man hoffentlich einiges in der Reha gelernt, um auch in der neuen Situation, beigeringem Einkommen und mehr freier Zeit dem Leben etwas Positives abgewinnen zu können.
     
  4. Goldbärchen71

    Goldbärchen71 Registrierter Benutzer

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    Hallo ihr,
    ganz ehrlich, ich finde diese "hinhaltetaktik"der rentenversicherung entsetzlich.
    ich glaube die allerwenigsten beantragen EU rente weil sie nicht mehr arbeiten möchten (ich weiss, ich weiss, jeder kennt aber mindestens einen bei dem es so war das er zu "faul war und nicht mehr mochte....). die mehrzahl kann einfach nicht mehr!Es wird einem aber irgendwie schon sofort am anfang unterstellt man möchte sich sozialleistungen erschleichen! und die ewige dauer der antragsbearbeitung, widerspruch etc. spricht doch eigentlich auch für sich. selbst wenn ich als alleinstehender dann anspruch auf hartz 4 habe in der zwischenzeit bedeutet dies einen, naja, gesellschaftlichen absturz. ich möchte echt nicht wissen wieviel sich deswegen unter schmerzen und unter verlust der restgesundheit wieder in die arbeit schleppen! ein beweis für die rentenversicherung, es geht ja doch noch!
    und wenn ich vom mdk gelesen habe für welche arbeiten ich noch geeignet wäre, ja um gotteswillen wo gibts den so ne arbeit?! im hinterzimmer einer behindertenwerkstätte?! das ist doch vollkommen weltfremd zu glauben jemand könnte nicht ständig sitzend, gehend ohne psychische und physische belastung, ohne kundenkontakt, ohne streß ohne schicht, ohne fahrzeug und werkzeugbedienung, keine computerarbeit(die reihe läßt sich noch fortsetzen) einen arbeitsplatz finden. diese "nichttätigkeit" aber dann über 6 stunden täglich.
    ehrlich, das ist doch hohn.
    man fällt durch das soziale netz, so schnell schaut man gar nicht.
    welcher normale arbeitgeber würde sowas allen ernstes mitmachen
     
  5. Goldbärchen71

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    Hey ihr lieben,
    wollte nochmal rückmeldung geben, nachdem ich gestern noch nen gutachtertermin beim neurologen/psychiater hatte.
    dort lief es wieder erwarten recht gut, soll heißen er war sehr freundlich, hörte zu, man kam sich nicht vor wie"das schaf auf der schlachtbank". dabei hatte ich vor diesem arzt eigentlich mehr angst als vor dem rheumaorthopäden..
    er machte eine familienanamnese,ich habe ihm nen 2-seitigen zettel mit krankenhausaufenthalten, medikamenten und so ne art "lebenslauf" über meine krankheitsgeschichte gegeben. dem zettel gegenüber war er gottseidank nicht negativ gegenübergestanden, im gegenteil, er fand es gut das ich das schön gegliedert aufgeführt hatte. und ich war froh das ich stichpunkte hatte an denen ich mich in der befragung festhalten konnte, ich glaube ich war so aufgeregt, daß ich die ganzen daten nicht mehr zusammengebracht hätte. nach ner guten 3/4 stunde war das ganze beendet, er meinte dann das er für mich 2 jahre beantragen würde...naja jetzt warte ich mal ab, bevor ich das nicht schriftlich habe glaube ich da noch nicht dran...

    liebe grüße
    das bärchen
     
  6. laface

    laface Registrierter Benutzer

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    hi bärchen,

    toll das du jetzt ein gutes gefühl hast.
    bei mir lief es damals ähnlich ab. das 2te gutachten war so positiv für mich.
    ich hatte hinterher auch 2 jahre ew-rente bekommen.

    viel glück und halte uns auf dem laufenden.

    beste grüße
    laface
     
  7. Glühwürmchen

    Glühwürmchen Registrierter Benutzer

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    Liebes Goldbärchen,

    es geht leider vielen so dass sie schon genug an der Krankheit tragen und dann eine beim Gutachter eine "Wunderheilung" erfahren.

    Eben weil es vielen Menschen so geht, gibt es ein sehr informatives Portal das ich dir/ euch sehr empfehlen kann:

    http://www.krank-ohne-rente

    Alles Gute, Glühwürmchen
     
  8. wotti

    wotti Registrierter Benutzer

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    Hallo Glühwürmchen !

    hab mich mal da angemeldet Bei Krank ohne Rente !! muss wohl alles durchziehen wie es mein Arzt in der Rehe gesagt hat .KK bis zur Aussteuerung ,dann AA und dann wohl Rente EWR beantragen , Lach mich weg kommt nichts bei raus .AA sagt was wollen Sie denn hier ? mit 56 beantragen Sie direkt die Rente .ha ha und die sagen LVA erstmal schön das Arbeitslosengeld nehmen.....dann ,kann ich versuchen die Rente zu bekommen die abgeehnt wurde dank des Arztes in der Reha der mich noch für leichte Arbeit denkt mich einsetzen zu können . Es sind nur Versicherungen KK .LVA keiner will zahlen jeder versucht uns abzuschieben ....dann bleibt, über kurz oder lang Hartz 4. Und das hätte ich leichter haben können.Indem ich mich nie um eine A rbeit gekümmert hätte .Selbst ohne das AA von dehnen kommt sowieso nichts gescheitest......jedem der neie gearbeitet hat geht es besser ..Alte und Kranke gehen den Weg der in die Armut führt.

    lg.wotti
     
  9. wotti

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    Irgendwas stimmt nicht ...

    dem kann ich nichts Hinzufügen .Stimmt so Dittmarsche.Irgend wie wird es weitergehen...aber wie ?

    als ich noch Gesund war konnte ich noch jeden Job machen .Und jetzt ! geht fast nichtsmehr.:mad:

    lg wotti
     
  10. nomen.nominandum

    nomen.nominandum Registrierter Benutzer

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    Ich war ja Ende Januar beim Gutachter. Der Termin verlief alles in Allem gut.
    Musste zuerst Urin abgeben, dann Blutentnahme, Lungenfunktion, Ruhe- und Belastungs EKG.
    Letzteres mussten wir bei 75W abbrechen aufgrung starker Schmerzzunahme, Atemnot und Engegefühl im Brustkorb. Die Lungenfunktion war auch nicht o.k.- aber seit der Lungenbeteiligng ist das für mich schon Alltag geworden...
    Die Untersuchung war ganz ok. Er hat versucht mir nicht noch zusätzliche Schmerzen zu bereiten. Danach kam noch ne Oberbauchsonographie. Dann hat er sich mit mir länger über die Erkrankung unterhalten und sich den Verlauf schildern lassen.
    Heute kam der Bescheid.

    Volle Erwerbsminderung für die nächsten 2 Jahre!

    Ich bin so happy. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, da man so viele negative Beiträge liest. Aber es geht anscheinend auch anders...

    Ich wünsche Euch, dass es bei Euch so gut läuft im ersten Anlauf!

    Liebe Grüsse NN

     
  11. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Na da, herzlichen Glückwunsch zum Rentenbescheid!
    Ab und zu klappt es auch mal ohne Probleme. Jedoch darfst du dich zu einem elitärem Kreis rechnen. Ich hatte erst letzte Woche ein Gespräch mit dem Leiter der Sozialrechtsschutz GmbH, der erneut mir bestätigt hat, dass es wie ein 6er im Lotto ist wenn man eine Rente bekommt(betrifft alle die Geb.jahr >1963 sind!).
    Bei dem Antrag auf die EM-Rente spielen viele Faktoren hinein. Die Sache mit der sozialmed. Begutachtung durch die DRV ist das Eine, die Aussagen der behandelnden Ärzte sind das Andere. So sagte eine Ärztin mal zu einem Patienten der eine Rente beantragt hatte:"Ach da kommt aber wieder so viel Papierkram auf mich zu!". Wenn der Arzt die Unterlagen dann genau mit derselben Energie ausfüllt, kann man fast schon im Vorhinein sagen was da steht.
    Auch ist jeder Fall anders gelagert, denn wir wissen ja alle, dass der Erkrankungsverlauf bei jedem anders ausfällt. Und dazu kommt noch die persönliche Einstellung des begutachtenden Arztes zum Patienten. Und so habe ich eine "ältere" Dame(damals war sie 56 oder 57 Jahre) zu einer Begutachtung begleitet. Einen Antrag auf Rente hatte sie nicht gestellt, sondern es sollte eine Leistungsfeststellung für die Krankenkasse ausgeführt werden. Die Dame hatte Probleme mit den Bandscheiben in der LWS und der HWS und wollte im Grunde auch keine vorzeitige Berentung. Grund war halt das sie schon längere Zeit AU war und KG bezogen hatte. Und wie es so ist möchte ja niemand was an Leistungen zahlen. Als die Dame den Untersuchungsraum betreten hatte, rief der Orthopäde ihr schon aus der Ferne zu: "Mit einer Rente wird das hier nichts!" . Dieses Beispiel zeigt im Grunde, wie voreingenommen manche Ärzte(nicht alle!) oft sind.

    Ein Beitritt zu einem Sozialverband ist grundsätzlich nicht verkehrt, da wie geschrieben hier Anwälte tätig sind und man auch eine entsprechende Beratung bekommt.
    Richtigstellen muss ich jedoch, dass man mit den 60€/Jahr keinen Widerspruch oder Klage erhält. Hier kommen noch Kosten hinzu, die abhängig sind von der Dauer der Mitgliedschaft. Jedoch sind diese Kosten nicht erheblich und im Rahmen. Eine Beratung und/oder Vertretung vor Gericht durch einen Anwalt sind da deutlich teurer.
    In anderen Patientenvertretungen hat man sogar eine Wartezeit von 1 Jahr ehe man eine Rechtsberatung und Vertretung in Anspruch nehmen kann. Dazu sollte man aber auch den Hintergrund kennen - Viele sind in diese Patientenvertretungen eingetreten nur um ein Klageverfahren günstig zu bekommen. Als das Verfahren vorbei war sind sie wieder ausgetreten. Und auf dieser Basis kann man leider nicht arbeiten und es ist auch nicht korrekt wie man dann in diesen Fällen mit den Beiträgen der anderen, meist langjährigen Mitgliedern umgeht.

    LG
    Waldi
     
  12. Mona-Lisa

    Mona-Lisa habe RA seit 2011

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    ... am Bodden
    Da muss ich auch mal ne Episode beisteuern.......
    Eine Freundin von mir (damals 49) hatte einen Termin bei einem Gutachter, der verlief anfangs auch so. Sie wurde sehr unfreundlich empfangen mit den Worten: "Was wollen Sie denn hier, Sie können doch noch 6 Stunden arbeiten..." Und das vor einem "Guten Tag" oder so... Und vor allem noch bevor er sie überhaupt untersucht hatte!!
    Die Untersuchung verlief sehr lustlos, mürrisch. Zum Ende des Termins sagte meine Freundin zu ihm: "Schönen Gruss von Dr. A... soll ich Ihnen ausrichten, er ist ein Studienkollege von Ihnen." (ist ihr Orthopäde)
    Was soll ich euch sagen... ihr Rentenbescheid kam anstandslos... unbefristet bis zur Altersrente! :top: Sie hätte nie im Leben damit gerechnet...
    LG Mona
     
  13. Kajaki

    Kajaki Registrierter Benutzer

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    hallo Ihr Lieben,
    und Auweia. Nicht nur Eure Berichte, auch die Aussage von inzwischen 3 Ärzten, ich bekäme eine Ablehnung, machen mich mutlos. Erwerbsminderungsrente ist beantragt, ein Jahr davor wurde ich toll beraten und informiert von der DRV, ich solle erst mal das Krankengeld ausschöpfen, ca. 4 Monate bevor es endet den Antrag einreichen. So geschehen, im November letzten Jahres dann Antrag abgegeben. Im Dezember wurde ich von einem Orthopäden untersucht (halbes Stündchen), das war ganz locker. Auch im Dezember noch von einer Rheumatologin, das dauerte 2 Stunden, ich fand es grotesk denn sie sprach ungefähr 1/3 der Zeit von meiner verstorbenen Mutter (Weichteilrheuma), gab sogar noch eine Diagnose für eine Verstorbene (sie hätte Lupus) - mein Mann konnte das Ganze mithören - wir sprachlos aus der Praxis raus - erst sehr viel später konnten wir unseren Unmut äussern, bei mir tränenreich.
    Nach dem Aussteuern ging ich im Januar zum Arbeitsamt, ein zweites Mal mit Termin und ausgefüllten Anträgen, es fehlt nur noch der meines Arbeitgebers (da ungekündigt). Dort wurde ich weitergereicht zum Ärztlichen Dienst, bin auch gleich anschliessend hin (anderer Bezirk). Der Arzt dort fragte viel, sagte mir aber wegen der beantragten Rente hätte ich keine Chancen - vielleicht hätte er mal einen Blick in die vorgelegten Diagnosen und Berichte tun sollen. Bekam einen Termin für die Ermittlung meiner Arbeitsfähigkeit bei einer Orthopädin, das war diese Woche. Ihr voriger Arbeitgeber war die DRV, von denen muss ich mit einer Ablehnung rechnen. Obwohl sie feststellte, dass ich nicht vermittelbar wäre für egal was für Arbeiten (ähnlich wie von Euch geschildert), es gibt auch keinen Arbeitgeber der mich nehmen würde mit den ganzen Bedingungen, wäre aber 15 Stunden wöchentlich in der Lage dazu - häää?

    Und nun fand ich Eure Beiträge...

    Bin neugierig auf das was folgt.

    LG, Kajaki
     
  14. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Wie schon einmal geschrieben, werden sich der Amtsarzt der Agentur und die DRV nicht gegeneinander die Augen auskratzen. Nun kommt es darauf an welcher Jahrgang du bist, denn daran wird sich das weitere Vorgehen anschließen. Bist du später wie Jg.63 geboren hast du keine Berufsschutz und man wird dir sagen, dass du als Pförtner etc. tätig sein kannst. Und hier ist es dabei unerheblich ob es diesen Arbeitsplatz gibt oder nicht. Bei den davor geborenen Jahrgängen sieht es da besser aus, da hier der Berufsschutz greift.
    Persönlich kann ich dir nur dazu raten, sich an eine Beratungsstelle zu wenden um hier nicht ungewollt Fehltritte zu tun. Ob du nun zu einem Rechtsanwalt, Rentenberater oder einen passenden Verband gehst bleibt dir überlassen, wichtig ist nur das man sich dort im Sozialrecht auskennt. Auch warte nicht zu lange hier etwas bewegen zu wollen, denn ein Jahr ist kurz und die Mühlen mahlen langsam.

    LG
    Waldi
     
  15. Goldbärchen71

    Goldbärchen71 Registrierter Benutzer

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    hallo ihr lieben,
    habe bis jetzt noch keinen bescheid, doch letzte woche kam ein brief von der rentenversicherung, ich solle angeben was ich im mai 2013 verdienen werde, ob ich meinen minijob noch habe (habe ich nicht mehr seid oktober 12)zur berechnung der zuverdienstgrenze. ausserdem wollten sie ne kopie des personalausweises...
    ist das jetzt wieder beschäftigungstherapie der bfa oder was? weiß einer von euch was das bedeutet?
    liebe grüße
    goldbärchen
     
  16. Kajaki

    Kajaki Registrierter Benutzer

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    hallo Ihr Lieben,

    werde nächste Woche mal bei der Dt. Rheuma-Liga nach Hilfe fragen. Und wenn nötig auch meinen Noch-Arbeitgeber, irgendwo habe ich mal aufgegriffen, dass es dort irgendwelche Hilfestellung für Rente gibt - aber ein kleines ungutes Gefühl wäre schon mit dabei - kündigen werden sie mir nicht weil dann eine Abfindung fällig wäre.

    @Waldmensch - Danke für den "Schubs", und ich hätte dann wohl Berufsschutz.

    @NN - herzlichen Glückwunsch, schön dass es auch mal positiv ausgeht.

    @Goldbärchen71 - hattest Du keine volle Erwerbsminderungsrente beantragt? Wegen Zuverdienst....?
    Und überhaupt - was für eine besch... Frage nach dem Verdienst im Mai 2013.

    Als ich letzten November meinen Antrag abgab, fragte mich die Mitarbeiterin der DRV ob ich mir schon Gedanken gemacht habe welche Art von Arbeit noch möglich wäre - meine Antwort: Ja. Sie fragte dann noch nach, wieviele Stunden täglich möglich wären - meine Antwort: Haben Sie neueste Kenntnisse von einer bahnbrechenden Heilungsmöglichkeit? (mir schwant Unheil).

    Gut`s Nächtle, Kajaki
     
    #36 2. März 2013
    Zuletzt bearbeitet: 2. März 2013
  17. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi,
    Genau so ein Spruch ist aber nicht wirklich angebracht. Hättest du wahrheitsgemäß geantwortet, dass du gerne noch arbeiten möchtest aber nicht mehr als 3 Std. schaffst, dann wäre es eine neutrale Antwort gewesen. So aber hört es sich für die Mitarbeiterin an, als ob du gar nicht arbeiten möchtest. Heilung bei Rheuma ist auch immer noch nicht möglich (nehmen wir mal die infektreaktiven raus), nehmen wir ferner an es war eine Mitarbeiterin die alles aufnahm und keinerlei medizin. Background hat, dann war es auch nicht angebracht.

    Möglichweise fliesst das in die Beurteilung mit ein. In meinem Gutachten z.B. steht alles drin was ich gesagt hatte, es scheint der Arzt konnte Steno...

    Gruß Kuki
     
  18. Goldbärchen71

    Goldbärchen71 Registrierter Benutzer

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    natürlich habe ich eine volle erwerbsminderung beantragt. würde ich mich noch dazu in der lage fühlen ein paar stunden arbeiten zu können hätte ich mir diesen stress nicht angetan. das mit dem verdienst mai 13 ist mir auch ein rätsel, deswegen auch meine frage bei euch...das rheuma ist bis jetzt nicht zum stillstand gekommen, neue rheumamedikamente verstärken jedesmal die symptome der chron. depression...es ist ein teufelkreislauf.ich bin froh meinen partner zu haben, der mich bei allem unterstützt,ansonsten wäre das nicht zu schaffen...
    liebe grüße
     
  19. wotti

    wotti Registrierter Benutzer

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    Gutachter....

    Auch ich muss übernächste Woche zum Gutachter. Hatte meine zweite Reha beantragt.Wegen Aufforderung der Krankenkasse. Die erste Reha wurde bewilligt,brachte aber garnichts.Bad Ems war Hauptsächlich nur Orthopädie.

    Bin seit 2012 im Feburar Krankgeschrieben. Und seit kurzem in Behandlung wegen Depresionen.Ich müßte noch schnell einen Bericht anfordern der Psychologin ! ob ich das noch schaffe,weiß ich nicht.

    Alles in allem bin ich auch schon wieder durch den Wind und mach mir Sorgen und Ängste.Was passiert wenn der Gutachten einen sofort Gesundschreibt ?? bin in der VDK und hoffe das Sie einen dann weiter Helfen können.Werde dann wohl Widerspruch einlegen oder???

    wäre Dankbar für eure Antworten.

    wotti
     
  20. Mausel

    Mausel Registrierter Benutzer

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    Gutachter wegen Versicherung

    Ich hatte letzte Woche einen Termin bei einem Gutachter wegen einer Zusatzversicherung....naja der hat mich als Simulantin hingestellt, obwohl ich ihm einen ganzen Ordner von Diagnosen vorgelegt habe......ich war am Abend nur noc am heulen... mir ging es sooo schlecht damit weil er es wirklich in einer 2 stündigen Untersuchung geschafft hatt mich fix und fertig zu machen..
    Solche Ärzte sollte man nicht auf die kranken Menschen loslassen, da wird man noch bestraft das man krank ist....
    Ich war schon sehr lange nicht mehr hier im Forum aber nach dieser Sache war mir danach mal wieder meinen Frust loszuwerden...
     
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