1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Gutachten f. Pflegegeld

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Brösel, 23. März 2006.

  1. Brösel

    Brösel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2004
    Beiträge:
    179
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Wien
    hallo!
    hab mal wieder eine frage.
    am mittwoch kommt eine ärtzin (allg. med.) zu mir nach hause um ein gutachten bezüglich pflegegeldeinstufung bzw. gewährung zu erstellen.
    könnte mir jemand, der das schon hinter sich hat, kurz beschreiben wie das so abläuft.
    bin ein bißchen nervös.
    lg aus wien
    brösel
     
  2. merre

    merre Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    3.890
    Zustimmungen:
    24
    Ort:
    Berlin
    Pflege

    Ja da kannst Du mal schauen bei "http://www.nlbv.niedersachsen.de/master/C7185324_N7140289_L20_D0_I4387607.html"

    Grundsätzlich kommt es auf den Umfang in Bezug auf die tatsächliche Notwendigkeit an.
    Man geht einerseits von einem Verdienstausfall aus, da eine Vollzeittätigkeit wegen dem Aufwand einer Pflege unter Umständen nicht möglich ist, auch gibt es festgelegte Kosten, die sich auf einen bestimmten Leistungsumfang beziehen.
    Man unterscheidet meist eine Grundpflege, Krankenpflege und eine hauswirtschaftliche Versorgung.
    Die ganze Problematik der Einstufung und Kostenerstattung ist allerdings derart umfangreich....
    schreib am besten mal eine PN zu:
    -welche Art der Erkrankung macht eine Pflege nötig
    -gibt es schon Einstufung betreffs der Pflegebedürftigkeit
    -um welche Personen im HH handelt es sich
    -sind auch krankenpflegerische Leistungen nötig ?
    Ich such das dann mal dazu raus
    schö.Gruß "merre"
     
  3. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2003
    Beiträge:
    3.476
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bärlin :-)
    **

    Vor langem habe ich mal einen bericht im Fernseh gesehen.
    Wichtig erscheint mir, das man sich nicht anstrengt und zeigt, was Frau/Mann noch alles alleine kann. In der Sendung zeigten sie, das es nach Minuten abgerechnet wird und wieviel die Menschen noch selber machen können. Fatal war oft, das der Opi oder die Omi, in dem Fall, glaubten sich besonders anstrengen zu müßen.
    Da wurden die Zeit der Pflege usw. genau berechnet. In der Sendung war es fatale, das diese Menschen schon extreme Anstrengungen an den Tag legen mußten um sich selbst zu pflegen.Eine alte Dame, die ihren Mann nach einem Schlagafall pflegte und selber Rückenprobleme bekam, wurde nicht unterstützt, weil sie 8 Minuten Zeit zu schnell war.
    Das war das, was bei mir von der Sendung hängen geblieben ist.
    Grüße
    Gitta
     
    #3 23. März 2006
    Zuletzt bearbeitet: 23. März 2006
  4. Slash

    Slash Slash

    Registriert seit:
    2. Januar 2006
    Beiträge:
    364
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Niedersachsen
    Hallo!
    ich weiß ja nicht, ob die Bedingungen/Voraussetzungen in Österreich genauso wie in Deutschland sind, aber hier meine Meinung zu dem Thema.
    Gebe Gitta da recht. Irgendwie geht das nach Minuten, so und soviel benötigt man zum Duschen, Zähneputzen etc. Dies weiß ich z.B. von jemandem, dessen Schwiegermutter im Pflegeheim lebt, Demenzkrank ist, aber die Pflegestufe wurde abgelehnt...der blanke Hohn, da die alte Dame sich definitiv nicht mehr alleine versorgen könnte und sogar vergißt, daß sie was essen muß....naja, ich schweife mal wieder ab...:D
    Auch wenn man eine ehrliche Haut ist, lieber ein wenig übertreiben, wenn die Dame oder der Herr da ist, man hat ja auch nicht nur gute Tage oder das Befinden ändert sich ja auch manchmal innerhalb eines Tages, also das Ganze lieber noch ein wenig negativer aussehen lassen als es vielleicht ist. Die sind nämlich unter Umständen knallhart, aber ohne Grund beantragt ja schließlich niemand sowas, oder?
    Alles Liebe
    Sandra