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grüner Tee

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von Petunias, 29. Juni 2010.

  1. Petunias

    Petunias Neues Mitglied

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    Hallo, ich bin neu hier, ich wollte meinen Fall erzählen, vielleicht hilft es jemandem. Ich habe bis vor kurzem jahrelang Schmerzen in den Fingergelenken gehabt, vor allem in der Früh, am Anfang hatte ich sie sporadisch, dann täglich. Müde war ich auch chronisch. Ich ging zu allen möglichen Ärtzen, Blutproben deuteten auf eine leichte Entzündung hin, Tests um festzustellen ob ich Rheuma oder Arthiritis hatte waren immer negativ. Ich probierte es dann mit Homöopathie, TCM, Substitutionsdiäten, erfolgslos. Eines Tages ließ ich einen Test in der Apotheke machen, um den sog. oxidativen Stress zu messen. Die Apothekerin meinte ich sollte dringend zum Arzt gehen da mein Wert zu hoch sei, der meines Mannes war in Ordnung. Die Ärzte reagierten nicht darauf (ich gehe zu verschiedenen Experten, keiner kann mir helfen).
    Ich las in einem Geo über die Rettung eines deutschen Arztes dank dem grünen Tee ("Werner Hunstein" googeln, der Spiegel berichtete auch ), ich recherchierte weiter, fing an, täglich eine Tasse Tee profilaktisch zu trinken (seit 6 Monaten). Vor einer Woche trank ich zusätzlich am Abend eine Tasse und am nächsten Tag waren meine Schmerzen wie weggezaubert!!! Ich trank den Tee noch einmal am Abend und wieder hatte ich keine Schmerzen in der Früh. Wenn ich den Tee am Abend nicht trinke, habe ich wieder die Schmerzen in der Früh! Klingt es komisch ist es aber nicht, wenn man recherchiert, findert man interessante Hypothesen über die Entstehung von entzündlichen Krankheiten, vor allem die die mit der falschen Entfaltung von Eiweißen zu tun haben. Etwas was die Verklumpung der Eiweiße verhindert ist die im grünen Tee enthaltene Substanz EGCG (Epigallocatechingallat). Man vermutet, dass eine Allianz aus Viren, Bakterien und Pilze im Körper das Immunsystem verwirren da sie ausgerechnet auf den Makrophagen sitzen, und dieses attackiert uns selber (In dem Kontext sind Vit. D und Calcitriol wichtig). Eine ganze Reihe an Störungen entstehen (Schilddrüse-Probleme, Darmentzündungen, degenerative Erkrankungen wie Rheuma oder Alzheimer u.v.a. Wichtig soll es deswegen die ständige Anwesenheit des EGCG im Blut sein, denn diese ist nicht die Heilung der fehlerhaften Entfaltung der Eiweiße (Umweltfaktoren, "moderne" Ernährung werden vermutet), sie verhindert nur, dass der Fehler passiert.
    Wer weiter recherchieren möchte, es gibt etliche wissenschaftliche Studien im Internet, Stichwörter: EGCG Calcitriol. Wer gleich die grünen Tee-Therapie ausprobieren möchte: 2 Löffelchen in nicht kochendes Wasser geben (75 Grad ist ideal, Tee in Bio-Qualität, da ohne Pestizide oder mineralische Dünger) Das Wasser sollte wenig Calcium beinhalten, da Calcium die Wirkung der EGCG blockiert (auch keine Milchprodukte 2 Stunden vorher und nachher konsumieren, da diese bestimmte Eiweiße haben, die auch die Wirkung der EGCG blockieren) Ich kaufe eine unbekkante Baby-Marke, die auf Schadstoffe geprüft wurde (ja, sogar Baby-Wasser auf dem Markt hat viel zu viel Uran z.B.!) und wenig Calcium hat. Ohne Zucker 3 Mal am Tag trinken. Die Sonne meiden. Es wäre nett, wenn Ihr auch über Eure Erfolge oder Nicht-Erfolge berichten würdet.
     
  2. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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    Hallo Petunias,

    du scheibst, dass Rheumatests bei dir immer negativ waren - warum dann dieser Beitrag in einem Rheumaforum?

    Versteh mich nicht falsch, ich bin die Letzte, die etwas gegen alternative Wege hat, die Krankheit zu lindern oder zum Stillstand zu bringen (das Thema "Heilung" hatten wir ja schon so oft, dazu schreibe ich hier nichts), aber der Tipp ist nicht so viel wert, wenn er die Besserung nicht bei einer rheumatischen Krankheit erzeugt wurde.

    Wie war denn die eigentliche Diagnose?

    Grüße,
    Natascha
     
  3. rheumine

    rheumine Neues Mitglied

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    Also ich trinke schon jahrelang grünen Tee, mein entzündliches Rheuma (Autoimmunerkrankung) hat sich dadurch nicht verbessert.
     
  4. water

    water "Wasserratte"

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    Also ich trinke schon jahrelang grünen Tee, mein entzündliches Rheuma (Autoimmunerkrankung) hat sich dadurch nicht verbessert. Dito. Habe eine HLA-B27-assoziierte Spondylarthropathie. Trinke Grüntee schon seit mehr als 13 Jahren und das hatte nie einen Einfluss (obwohl, vielleicht wäre es sonst schlimmer :confused:;)). Nun ja.
     
  5. kakamu

    kakamu Neues Mitglied

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    Hi!

    Kann mich Wasserratte nur anschließen - trinke auch viel grünen Tee zur Zeit, da müsste ich ja glatt fit und gesund durch die Gegend hüpfen. Und wenn ich mal ein paar Wochen nur Schwarz- und Früchtetee oder Kräutertee trinke, schwerkrank das Bett hüten.
    Man muss wohl nur stark genug dran glauben ... :uhoh:
    Ich stelle dann mal die These auf, dass Schokolade gut ist gegen Gürtelrose - denn ich mag Schoki und hatte noch nie ne Gürtelrose. :rolleyes:

    Grüße,
    Dr. h.c. kakamu
     
  6. water

    water "Wasserratte"

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    Ich stelle dann mal die These auf, dass Schokolade gut ist gegen Gürtelrose - denn ich mag Schoki und hatte noch nie ne Gürtelrose.lol und dito, ich könnte jetzt spontan noch auf Herpes und Schokolade erweitern, hatte ich nämlich auch noch nie. :a_smil08: Wie war das nochmal mit den Störchen und der Geburtenrate? ;)
     
  7. rephi38

    rephi38 Neues Mitglied

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    Weißer Tee

    Wie sieht es mit weißem Tee aus, habe welchen zu Hause, komme aber nicht ran, weil da so viel gemunckelt wird, bezgl. der Wirkung. Wie lange Ziehzeit, wann darf man den trinken.
     
  8. Tortola

    Tortola Aktives Mitglied

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    Tortola an Pertunias

    Na das ist ja toll, daß dieser grüne Tee Dir hilft. Mir leider nicht,
    obwohl ich den schon seit Jahren trinke.
    Alles Gute weiterhin mit Deinem Tee wünscht Tortola.
     
  9. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Bärlin :-)
    Hi,
    ich schliesse mich mal an.
    grüner tee ist der tee,den ich neben zitronenmelissetee trinke.
    regelmässig,da ich obstsäfte glatt vergesen kann.
    kmille macht bei mir sodbrennen.
    nun,nach dem was ich so trinke,müsste auch ich
    bumber gesund sein.
    biba
    gitta
     
  10. Petunias

    Petunias Neues Mitglied

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    Ein positiver Rheumafaktor macht eine rheumatische Erkrankung wahrscheinlicher, beweist sie jedoch nicht. Ebenso macht ein negativer Rheumafaktor Rheuma zwar unwahrscheinlicher, schließt es aber nicht aus. Man spricht von einer „seronegativen rheumatoiden Arthritis“, wenn zwar die Krankheit "Rheuma" (rheumatoide Arthritis) vorliegt, der Rheumafaktor jedoch nicht nachweisbar ist (Quelle: WIkipedia).

    "Bei einigen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen geht die lokale Entzündungsaktivität nicht mit der systemischen Entzündungsaktivität parallel, d.h. man kann starke Entzündungen in den Gelenken vor Ort haben (lokale Krankheitsaktivität), ohne daß die Entzündungswerte im Blut erhöht sind (systemische Entzündungsaktivität). Typisch ist dies beispielsweise bei der Psoriasis-Arthritis oder bei anderen Erkrankungen aus der Gruppe der sogenannten seronegativen Spondarthritiden (entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen), z.B. dem M. Bechterew." Quelle: rheuma-online, Priv. Doz. Dr. Med H.E.Langer 2004

    Meine Diagnosen waren immer mündlich: wahrscheinlich ein Infekt, vielleicht Arthrose, chronische Gelenksentzündung. Cortison wollte ich auf keinen Fall nehmen, Voltaren auch nicht, da die Schmerzen erträglich sind und ich die Nebenwirkungen nicht haben möchte. Leider wirkt die EGCG des grünen Tees nicht, wenn man Milchprodukte konsumiert (heutzutage fast überall, sogar in der Bratwurst!) oder das Wasser zu viel Ca. beinhaltet, oder das Wasser zu heiß ist oder dieTeepflanze mit Pestiziden behandelt wurde.
    Faktum ist, dass ich jahrelang Schmerzen und Steifigkeit in den Fingergelenken nach dem Aufwachen hatte und wenn das offiziell keinen Namen bekommen hat, heißt es nicht, dass ich mich damit abfinden muss oder mir einreden sollte, dass alles ok ist. Daher recherchiere ich selber und probiere Sachen aus, vor allem bei denen, die ich zu mir nehme. Ich habe bald einen Termin bei einem Internisten, der sich für meinen Fall interessiert, denn ich gehöre zur seltenen Gruppe, die keine Medikamente nimmt und fast immer normale Blutwerte hat (Hormonstatus auch ok), normales Gewicht hat, nicht raucht und keinen Alkohol trinkt und viel Bewegung macht. Ich bin gespannt was er sagt.
    Leider kann der grüne Tee nicht allen helfen, meine chinesische TCM Ärztin meint, der Körper sollte zuerst entgiftet werden (vor allem Medikamente weg) und man sollte Gifte in den Lebensmitteln konsequent meiden, was nicht für jeden einfach ist.
     
  11. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

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    Petunias,
    die Frage war ja, welche rheumatische Erkrankung du hast, welche Diagnose da gestellt wurde. Soweit ich den von dir zitierten Beitrag verstanden habe, hieß es da ja nicht, dass das o.k. sei, wie du dich fühlst.

    Steifigkeit in Fingern, Muskeln, Gelenkschmerzen können auch von etwas anderem, als von Rheuma kommen. Ich hatte z.B. mal eine Parvo-B 19-Virus-Infektion. Die kann mehr oder weniger lange bei Erwachsenen im Körper Probleme machen. Sie führt zur Steifigkeit in Gelenken, Muskeln und zu unsagbaren Schmerzen. Schaut aus wie Rheuma, ist kein Rheuma.

    Bei diversen alternativen Wegen ist eine Darmsanierung notwendig und gefordert. Wenn du Alternativen suchst, vielleicht läßt sich deine grüne-Tee-Kur für dich noch unterstützen mit der Gold-Therapie von Hildegard v. Bingen (sog. Hildegardmedizin). Da geht auch eine Darmsanierung voraus, hat bei manchen auch eine positive Wirkung.

    Viel Erfolg weiterhin damit, was auch immer du für eine Erkrankung haben magst
    LG
    Pezzi