Vampi
Kieler Sprotte
Hallo!
Hatte heute meine ambulante OP in Lübeck wo sie mir das verwachsene Paukenröhrchen entfernen sollten.
Ich hatte schon beim einsetzen starke Schmerzen und habe gleich gesagt, dass ich große Angst habe und durch 5 Wochen Schlafentzug zusätzlich auf dem Zahnfleisch gehe und gerne was zum ausknocken möchte. Der Arzt hat mir versprochen er gibt mir was damit ich schlafe und absolut nichts mitbekomme. Ich habe mehrmals betont, ob meine Medikamente evtl Nebenwirkungen mit der "narkose" haben könnten und das ich eine echte Phobie vor sowas habe und einfach was brauche, damit ich nicht den Kopf bewege, während er mir im Ohr rumdoktort.
Ich hatte schon gleich ein schlechtes Gefühl , denn der Pfleger der mich in den OP gefahren hat...war ziemlich unsensiebel und meinte "für so ne schnelle Sachen, so nen großen Aufwand...bla bla bla" Ich hab ihm dann versucht zu erklären, dass Schmerzempfinden subjektiv ist und ich schon soviel schlechte Erfahrungen mit Ärzten und Eingriffen gemacht habe. Das hat ihn wenig interessiert. Als der Arzt mir dann grad was spritzen wollte, kam eine Narkoseärztin und hat wohl überraschenderweise übernommen und mir irgendwas gespritzt....ich denke Kochsalz, denn es war bestimmt kein Narkosemittel. Ich war hellwach und er hat sofort losgelegt. Sie mussten meinen Kopf mit 2 Mann festhalten und ich hatte tierische Schmerzen. Hinterher wollten sie mir dann noch Schmerzmittel andrehen, aber hinterher hat mir das auch nichts mehr gebracht. Ich habe nicht mal Anzeichen irgendeines Hypnotica oder sedative gespürt und sollte trotzdem noch 2 Std angeschnallt liegen. Ich bin dann auf eigenen Wunsch gegeangen. So ein Witz. Am Liebsten hätt ich noch ne Blutuntersuchung machen gelassen um zu beweisen, dass sie mir was falsches oder wesentlich zu wenig gespritzt hat.
Ich war natürlich fertig mit den Nerven.
Viel weniger wegen den Schmerzen, sondern eher weil das alte Sachen wieder hochgeholt hat.
Es ist schrecklich wenn man mit seiner (Schmerz-)wahrnehmung nicht ernst genommen wird!
Hab mich dann auch beim Personal und vorallem beim Arzt beschwert. Er hat sich dann auch entschuldigt. Er war noch sehr jung und meinte er wollte ja eigentlich selber spritzen, aber die Narkoseärztin war wohl ne oberärztin und da konnte er angeblich nicht "wiedersprechen" und hat es so durchgezogen.
Die Narkoseärztin hat sich übrigens nicht dazu geäußert, sie hat alles auf den Arzt abgeschoben
Tschuldigung, aber ich mußte das nochmal loswerden. Hatte trotz so vieler Tränen noch ne ganze Menge Wut im Bauch.
Hoffe jetzt einfach, das es wenigstens was gebracht hat. 1,5 Wochen soll ich dem ganzen Zeit geben...
Lg und euch allen ein schmerfreies Wochenende
Julia
Hatte heute meine ambulante OP in Lübeck wo sie mir das verwachsene Paukenröhrchen entfernen sollten.
Ich hatte schon beim einsetzen starke Schmerzen und habe gleich gesagt, dass ich große Angst habe und durch 5 Wochen Schlafentzug zusätzlich auf dem Zahnfleisch gehe und gerne was zum ausknocken möchte. Der Arzt hat mir versprochen er gibt mir was damit ich schlafe und absolut nichts mitbekomme. Ich habe mehrmals betont, ob meine Medikamente evtl Nebenwirkungen mit der "narkose" haben könnten und das ich eine echte Phobie vor sowas habe und einfach was brauche, damit ich nicht den Kopf bewege, während er mir im Ohr rumdoktort.
Ich hatte schon gleich ein schlechtes Gefühl , denn der Pfleger der mich in den OP gefahren hat...war ziemlich unsensiebel und meinte "für so ne schnelle Sachen, so nen großen Aufwand...bla bla bla" Ich hab ihm dann versucht zu erklären, dass Schmerzempfinden subjektiv ist und ich schon soviel schlechte Erfahrungen mit Ärzten und Eingriffen gemacht habe. Das hat ihn wenig interessiert. Als der Arzt mir dann grad was spritzen wollte, kam eine Narkoseärztin und hat wohl überraschenderweise übernommen und mir irgendwas gespritzt....ich denke Kochsalz, denn es war bestimmt kein Narkosemittel. Ich war hellwach und er hat sofort losgelegt. Sie mussten meinen Kopf mit 2 Mann festhalten und ich hatte tierische Schmerzen. Hinterher wollten sie mir dann noch Schmerzmittel andrehen, aber hinterher hat mir das auch nichts mehr gebracht. Ich habe nicht mal Anzeichen irgendeines Hypnotica oder sedative gespürt und sollte trotzdem noch 2 Std angeschnallt liegen. Ich bin dann auf eigenen Wunsch gegeangen. So ein Witz. Am Liebsten hätt ich noch ne Blutuntersuchung machen gelassen um zu beweisen, dass sie mir was falsches oder wesentlich zu wenig gespritzt hat.
Ich war natürlich fertig mit den Nerven.
Es ist schrecklich wenn man mit seiner (Schmerz-)wahrnehmung nicht ernst genommen wird!
Hab mich dann auch beim Personal und vorallem beim Arzt beschwert. Er hat sich dann auch entschuldigt. Er war noch sehr jung und meinte er wollte ja eigentlich selber spritzen, aber die Narkoseärztin war wohl ne oberärztin und da konnte er angeblich nicht "wiedersprechen" und hat es so durchgezogen.
Die Narkoseärztin hat sich übrigens nicht dazu geäußert, sie hat alles auf den Arzt abgeschoben
Tschuldigung, aber ich mußte das nochmal loswerden. Hatte trotz so vieler Tränen noch ne ganze Menge Wut im Bauch.
Hoffe jetzt einfach, das es wenigstens was gebracht hat. 1,5 Wochen soll ich dem ganzen Zeit geben...
Lg und euch allen ein schmerfreies Wochenende
Julia