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Goldkur

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde und Komplementärmedizin / Alternati" wurde erstellt von zimtfee, 18. Februar 2013.

  1. zimtfee

    zimtfee Neues Mitglied

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    Suche Gleichgesinnte, die die Goldkur der Hildegard von Bingen schon mal gemahct haben? Wer hat Erfahrungen, Tipps und kann mir mit links weiterhelfen.

    Ganz lieben Gruß

    Maria (zimtfee)
     
  2. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

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    Hallo Zimtfee,
    ich wollte die Goldkur nach Hildegard von Bingen vor 2 Jahren machen. Bei einer Ärztin, die "Hildegard-Medizin" "betreibt", erfuhr ich, dass dieser Kur erst einmal eine Fastenperiode vorangehen sollte, u.a. mit Bärwurz-Birnen-Mus und Mhyrrhe-Kapseln. Dann würde erst die Goldkur kommen (das eingebacken würde in eine Art Keks).

    Mir ging es aber nach der 6-wöchigen Fastenzeit mit Bärwurz und Mhyrrhe so gut, dass ich die Sache mit dem Gold sein ließ. Soll auch nicht so viel bringen, sagte mir dann eine weitere Naturheilkunde-Ärztin.

    Ich hoffe, die Info hilft dir,
    LG
    Pezzi
     
  3. tiger1809

    tiger1809 Gesperrter Benutzer

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    Auch wenn ich bisher noch keine Goldkur gemacht habe, bin ich mir doch sicher, das ein richtig aufgebrühter Goldtee zumindest erste Erfolge zeitigen kann.

    Wir haben auch 585er Gold mit Lapislazuli kombiniert. Leider konnte bisher niemand von positiven gesundheitlichen Ergebnissen berichten.

    Sollten alle Versuche der Goldkur zu keinem gesundheitsverbesserndem Ergebnis führen, bleibt immer noch der von Hildegard von Bingen empfohlene Goldwein, um vielleicht doch noch einen besseren Blick in die Zukunft zu generieren.

    (Für Goldwein einfach mal nach "Goldwein Hildegard von Bingen" goo... äääh suchen)
     
    #3 18. Februar 2013
    Zuletzt bearbeitet: 18. Februar 2013
  4. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Goldtherapien waren früher mal Standard. Ich kenne eine alte Dame, die es auch mal gespritzt bekam und nicht nur oral eingenommen hat. Ist aber schon lange nicht mehr "in". Ihr selber haben die neuen Medikamente besser geholfen. Hier unter Rheuma von A-Z findet ihr auch Infos über die "Goldtherapie" wobei das wohl nichts mit der Hildegard von Bingen zu tun hat.

    Hier auch eine Info dazu.
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    [TR]
    [TD="align: left"]Goldtherapie mit Tradition

    Gold wird seit langem in der Medizin eingesetzt. Robert Koch zeigte 1890, dass Kaliumdicyanoaurat Tuberkelbazillen vernichtete. In den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts behandelte der französische Arzt Jacques Forestier Rheumapatienten mit einer Goldverbindung. Seine Therapie basierte auf der weit verbreiteten, jedoch falschen Annahme, rheumatoide Arthritis sei eine atypische Form von Tuberkulose. In den folgenden Jahrzehnten wurden Aurumpräparate bei rheumatischen Erkrankungen, aber auch entzündlichen Autoimmunkrankheiten, wie Lupus erythematodes, breit eingesetzt. Sie begründeten die erste Generation von Basismedikamenten gegen Rheuma, später als Disease-modifying antirheumatic drugs (DMARD) bezeichnet.

    Da Goldverbindungen jedoch erst nach einem halben Jahr wirken und häufig Haut und Blutbildung beeinträchtigen, werden heute moderne DMARDs wie Methotrexat oder Biologicals wie Etanercept und Infliximab vorgezogen. Doch in ihrer Wirksamkeit können Goldverbindungen mit den neueren Medikamenten durchaus mithalten.

    So lag es nahe, die Goldtherapie bei rheumatoider Arthritis weiter zu entwickeln. Bisher scheiterte das jedoch daran, dass der Wirkmechanismus unklar war. Vielleicht lassen sich jetzt auf Basis dieser Untersuchung weniger toxische Substanzen entwickeln, die sich an die neue entdeckte Metallbindungsstelle anheften und so die weit verbreitete Autoimmunreaktion unterbinden.


    [​IMG]

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    [TD="width: 24"]
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    [TD="width: 148, align: right"][/TD]
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    #4 18. Februar 2013
    Zuletzt bearbeitet: 18. Februar 2013
  5. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Witty

    Wohl wahr!
    Dazu ist aber zu sagen, dass Gold ein wenig aus der Mode gekommen ist - u.a. wegen der potenziellen Nebenwirkungen. Es wird nur noch eher selten eingesetzt. Ein Fan und erfahrener Anwender der Goldtherapie bis Anfang dieses Jahrhunderts war Prof. Rolf Rau in Ratingen.
    Ich glaube gehört zu haben, dass sein Nachfolger, Prof. Wassenberg, diese Therapieform ebenfalls noch einsetzt, würde das aber nicht beschwören können.

    Was ich aber schon behaupten möchte: es handelt sich dabei weder um Tees aus Gold noch Tees von Goldkanne :D
     
  6. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Ich kenne mich nicht damit aus, aber ich weiss dass es nur noch selten verwendet wird. Man hatte früher nichts besseres. War scheinbar die erste Basistherapie. Die Dame, die ich kenne. ist schon um die 80. Ihre Rheumakarriere begann als Azubi. Ein Arzt hat ihr gesagt, dass das Gold sich wohl nie ganz abbaut und für immer Reste davon im Körper bleiben. Keine Ahnung ob das so ist, aber das war wohl auch ein Argument dagegen.
     
  7. took1211

    took1211 Guest

    Goldtherapie

    Hallo witty,
    Anfang der 90er Jahre bekam ich Gold gespritzt.Die Wirkung zeigte sich nicht langanhaltend.

    LG took
     
  8. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Das war wohl dem Arzt einen Versuch wert. Ist aber auch schon lange her. In vorsichtig gesagt "rückständigen" Ländern soll es aber heute noch gängige Praxis sein.
     
  9. zimtfee

    zimtfee Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich danke euch für die Tipps. Ich war die Tage in der Buchhandlung und fand ein Buch zur Goldkur "Gold als Medizin" im September erschienen. ich habe es "verschlungen". Vor allem leuchtet mir der von euch beschriebene Unterschied von Goldeinnahme (Schulmedizin) und der alternative Weg (siehe Buch die Goldsole und die Goldkur der Hildegard) ein.

    Wer kennt die Goldsole? Ich grüße euch Maria (zimtfee)
     
  10. hescho

    hescho Registrierter Benutzer

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    Rieden am Forggensee
    Ich würde kolloidales Gold einsetzen, welches ich selbst herstellen kann und daher genau weiß, was drin ist.
    Liebe Grüße
    hescho