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Gibt es Pilz-Kenner unter Euch?

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Monsti, 30. September 2003.

  1. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Leute,

    seit einigen Tagen hab ich auf meiner "Alm" drei größere Ansammlungen von Pilzen, von denen ich gerne wüsste, was es für welche sind und ob man sie essen kann.

    Beide Arten wachsen unter einer Fichte zwischen den Wurzeln.

    Neugieriges Grüßle von
    Monsti

    Und das ist Pilz Nr. 1:
     

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  2. Monsti

    Monsti das Monster

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    dito, nur jünger:
     

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  3. Monsti

    Monsti das Monster

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    Und das ist Pilz Nr. 2, dessen Lamellen deutlich zarter sind und auch dichter stehen als bei Pilz Nr. 1:
     

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  4. atti

    atti a boarischer Schwob

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    also....der erste schaut ein bisschen wie ein Parasol aus.....wenn ja, essbar und schmeckt sehr gut.
    Probier mal, ob Hut oder Stengel trocken sind (trockener als sonst bei Pilzen, etwas zäher).

    Der andere schaut eindeutig giftig aus.....kenn ihn aber nicht.

    Grüssle
    ak
     
  5. atti

    atti a boarischer Schwob

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    hm....aber eigentlich haben Parasol "Rupfen" auf dem Deckel.......wie der Fliegenpilz, nur grösser und flächiger.


    Hm.....
     
  6. kukana

    kukana Moderatorin

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    null ahnung von pilzen, deshalb sammel ich auch keine.

    aber guck mal hier, da gibts abbildungen: http://www.pilzfinder.de/

    gruss kuki
     
  7. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Kuki,

    danke für die Adresse, hab gleich hingeschrieben. Hoffe, ich bekomme Antwort (bevor die Teile alt sind ...). Ich sammle eigentlich auch keine Pilze - außer mir stechen bei Wanderungen gerade welche, die ich gut kenne, ins Auge. Die hole ich mir natürlich und integriere sie in unserem Nachtessen :D Wäre doch net schlecht, wenn ich dies auch mir den Pilzen aus meinem eigenen Garten tun könnte, oder?

    Nochmals danke und liebe Grüße!
    Monsti
     
  8. gisipb

    gisipb Neues Mitglied

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    Pilze

    Hallo,
    hier auch was von mir :o))))

    ESSBARE PILZE: APFELTÄUBLING:
    Guter Speisepilz. HUT: Bis 15cm Durchm.; Derbfleischig wie ein rotbackiger Apfel. LAMELLEN: Blassgelb bis buttergelb. STIEL: Bis 12cm lang, oft rötlich überhaucht. FLEISCH: Weiß, jung schärflich, später mild, unter der Oberhaut rötlich. GERUCH: Geruchlos. GESCHMACK: Nur Jungpilze munden etwas scharf! VORKOMMEN: In Nadelwälder zwischen Heidelbeeren, kalkmeidend. ZEIT: Juli - September. VERWENDUNG: Guter Speisepilz, wobei die jungen etwas schärfe in sich haben.

    ESSBARE PILZE: BIRKENRÖHRLING (Birkenpilz):
    Guter Speisepilz; HUT: 4-12cm Durchm.; Grau, graubraun, rotbraun bis schwarzbraun. Oberhaut nicht abziehbar, glatt, trocken, bei feuchtem Wetter schmierig. Halbkugelig bis flach, dickfleischig. RÖHREN: Hellgrau, an Druckstellen bräunlich, Mündungen klein u. rund. Die Röhrenschicht ist nach unten gewölbt, am Stiel durch Rinne abgesetzt, vom Hutfleisch leicht lösbar. STIEL: 8-16cm hoch, 1-3cm dick. Weiß bis hellgrau, mit dunklen Schuppen besetzt, nicht hohl, schlank, meist nach oben schmäler werdend. FLEISCH: Bei Jungpilzen fest, im Alter schwammig, bei feuchtem Wetter wässrig. Weiss, verfäbt sich beim Durchschneiden leict grau. GERUCH: Angenehm. GESCHMACK: Mild, süßlich. VORKOMMEN: Unter od. bei Birken, in lichten Wäldern, Gebüschen, Heiden. ZEIT: Juni - Oktober. VERWENDUNG: Fleisch dunkelt beim Kochen nach. (Ist egal). VERWECHSLUNG MIT: Gelber- u. Schwärzender Birkenröhrling (essbar), Rotkappe (essbar).

    ESSBARE PILZE: BIRNENSTÄUBLING:
    Bedingter Speisepilz, da nur Jungpilze essbar!!! HUT: Hat keinen, sondern Fruchtkörper (der wie Ballon aufgebläht aussieht). Büschelig wachsend von mehr od. weniger birnenförmiger Gestalt, ockerliche bis braune, körnig-kleiig-warzige Außenhaut. FLEISCH: Jung weiss, dann gelbgrün, olivbraun, zuletzt staubartig. GERUCH: Stark jodartig. GESCHMACK: Mild. VORKOMMEN: Auf Baumstümpfen, rasig büschelig wachsend. ZEIT: August - November. VERWENDUNG: Bedingter Speisepilz, denn: Nur Jungpilze sind essbar (so lange das Fleisch noch weiß ist). Ordentlich durchkochen, dann verschwindet auch der jodartige Geruch!!

    ESSBARE PILZE: BRAUNROTER LEDERTÄUBLING:
    Speisepilz. HUT: 6-12cm Durchm.; Lange glänzend, purpur, ockerfleckig. LAMELLEN: Lederockerfarbig. STIEL: Meist reinweiß. FLEISCH: Weiß. GERUCH: Geruchlos. GESCHMACK: Mild. VORKOMMEN: Nadelwälder.

    ESSBARE PILZE: BRÄTLING:
    Guter Speisepilz. HUT: 5-15cm Durchm.; Ortangegelb bis rotbraun. Meist samtig bereift, trocken, oft rissig. LAMELLEN: Weißlich ocker, verletze leicht braun werdend. STIEL: Dem Hut fast gleichfarbig, nach unten zu etwas verjüngt, voll u. fest. FLEISCH: Dick u. fest. Anfangs weiss, später gelblich. Beim zerbrechen reichlich weisse Milch absondernd, welche süsslich u. mild schmeckt. Die Milch ist klebrig u. wird an der Luzft braun! GERUCH: Im Alter heringsartig duftend. GESCHMACK: Angenehm süß. VORKOMMEN: In etwas feuchten Nadel- u. Laubwäldern. ZEIT: Juli - Oktober. VERWENDUNG: Guter Speisepilz, trocken putzen (nicht waschen), in Scheiben schneiden, sofort in heißem Öl od. Butterschmalz braten (jeweils 3 Min.), dann erst salzen!

    ESSBARE PILZE: BUTTERRÖHRLING (Butterpilz, Ringpilz):
    Guter Speisepilz; HUT: 5-12cm Durchm.; Bräunlichgelb bis schokobraun. Oberhaut klebrig, leicht abziehbar, bei Nässe mit schmierigem, dunkelbraunem Schleim überzogen. Bei trockenem Wetter samtig. Anfangs kugelig, später halbkugelförmig. RÖHREN: Sind mit dem stiel verwachsen, lassen sich leicht vom Hutfleisch lösen. STIEL: 5-10cm hoch, 1-2,5cm dick. Weißlich, nicht hohl, beringt. Über dem Ring mit bräunlichen Punkten besetzt, Ring weiß, später braun. FLEISCH: Gelblichweiß, sehr weich, saftig. GERUCH: Angenehm, obstartig. GESCHMACK: Etwas säuerlich. VORKOMMEN: Kiefernwald, besonders Lichtungen, Wege, Waldränder. ZEIT: Juni - Oktober. VERWENDUNG: Vorzüglicher Speisepilz, aber vorher Oberhaut abziehen. Dieser Pilz ist zum Trocknen nicht geeignet!!! VERWECHSLUNG MIT: Goldröhrling (essbar), Körnchenröhrling (essbar), Schmerling (essbar).

    ESSBARE PILZE: DEUTSCHE TRÜFFEL (Weiße Trüffel):
    Weitschichtige Verwandte Art der original ital. od. franz. Trüffel; Zu finden in Österreich, Deutschland, Böhmen. Diese wird vom Menschen alleine gefunden, weil sie ein wenig aus dem Erdboden schaut. Sie ist bei weitem nicht so teuer wie die original Trüffeln, aber auch geschmacklich leider nicht so intensiv. Ihr Genuss ist dennoch ein Vergnügen der besonderen Art. Verwendung wie original Trüffeln.

    ESSBARE PILZE: ECHTER REIZKER (Edel-Reizker):
    Guter Speisepilz. HUT: Orangerot, im Alter grünlich, kreisförmig gezont. Später trichterförmig vertieftt. Hutrand in der Jugend stark eingerollt, später verflacht, kahl. Oberhaut nicht abziehbar, bei Nässe schmierig. BLÄTTER: Etwas am Stiel herablaufend, orangerot, starr, zerbrechliche. Bei Druck od. Verletzung grünfleckige Blätter. STIEL: Farbe wie Hut. Anfangs voll, später hohl. FLEISCH: Weiss, brüchig. Beim Anschneiden tritt reichlich karottenroter Milchsaft aus! GESCHMACK: Mild. GERUCH: Mild. VORKOMMEN: In lehmigen Nadelwäldern, in jungen Beständen, in feuchtem Gras, oft Herdenweise. ZEIT: Juli bis Frostbeginn. VERWENDUNG: Hervorragender peisepilz. Eignet sich besonders zum Braten od. kurz gekocht zu Salat. VERWECHSLUNG MIT: Blutreizker !

    ESSBARE PILZE: ECHTER RITTERLING (Grünling):
    Guter Speisepilz. HUT: Olivgelb bis olivgrün mit braunfuchsigem Scheitel. LAMELLEN: Schwefelgelb, selten gedrängt, ausgebuchtet. STIEL: Bis 6cm hoch. Farblich wie Hut, meist schlank. FLEISCH: Weiß bis gelblich, unter der Huthaut gelb. GERUCH: Schwach mehlartig. GESCHMACK: Mild. VORKOMMEN: Nadelwald (Föhren), Sandböden. ZEIT: Herbst. VERWENDUNG: Schmackhafter Speisepilz. VERWECHSLUNG MIT: Schwefelritterling (giftig)!

    ESSBARE PILZE: EIERBOVIST (Schwärzender Bovist):
    Bedingter Speisepilz, da nur Jungpilze essbar!!! HUT: Hat keinen, sondern Fruchtkörper (der wie Ballon aufgebläht aussieht). Walnuss- bis Hühnereigroß, weiße Hüllenhaut löst sich bei der reife in Fetzen ab. Die papierdünne Innenhülle glänzend bis schwarzbraun, öffnet sich im Scheitel mit einem ziemlich großen u. regelmäßig gezahnten Loch. FLEISCH: Bei Jungpilzen schneeweiß. GERUCH: Schwach jodartig. GESCHMACK: Mild. VORKOMMEN: Weiden u. Wiesen. ZEIT: Juni - Oktober. VERWENDUNG: Bedingter Speisepilz, denn: Nur Jungpilze essbar u. wohlschmeckend (solange das Fleisch weiss ist). VERWECHSLUNG MIT: Zwergbovist (essbar).

    ESSBARE PILZE: EIERSCHWAMMERL (Nagerl, Echter Pfifferling, Rehling):
    Hervorragend guter Speisepilz. HUT: Bis 10cm. Dickfleischig, dottergelb od. hellgelb, Hut anfangs gewölbt, mit eingerolltem Rand. Später ausgebreitet u. in der Mitte vertieft, wellig u. lappig. LEISTEN: Dottergelb, wiederholt gabelig geteilt, mit Quadern verbunden u. am Stiel weit herablaufend. STIEL: Dick, glatt u. voll, allmählich in den Hut übergehend, festfleischig, unten verjüngt. FLEISCH: Fest, weißlich, gegen den Rand gelblich. Nur selten madig! GERUCH: Aprikosenduft. GESCHMACK: Anfangs mild, dann schwach pfefferartig. VORKOMMEN: Laub- u. Nadelwälder, Lichtungen, Häufig herdenweise wachsend. ZEIT: Juni - Oktober. VERWENDUNG: Hervorragender Speisepilz, aber schwer verdaulich. Daher nicht zu lange kochen, ordentlich zerkleinern. Zum Trocknen eher ungeeignet. VERWECHSLUNG MIT: Falscher Pfifferling (ungiftig, aber schwerst verdaulich)!
    Eierschwammerl verwenden für: Saucen, paniert und gebacken, blanchiert, gedünstet, als Ragout, als Salat, für gute Suppen, als Gemüsebeilage, für Füllungen (Knödel, Rouladen, Tomaten..); INHALTSSTOFFE: Vit. A, D, E, K, C, sowie fast alle B-Vit.; Sowie Kalium, Calcium, Phospor, Magnesium, Eisen, Jod, Flour, Zink, Kupfer, Mahngan.

    ESSBARE PILZE: ELFENBEINSCHNECKLING:
    Guter Speisepilz. HUT: 3-7cm Durchm.; Reinweiß bis elfenbeingelblich. Anfangs halbkugelig, später ausgebreitet mit stumpfen Buckel, feucht schleimig, trocken glänzend. LAMELLEN: Weiß bis schwach gelblich, entfernt stehend am Stiel herablaufend. STIEL: Bis 10 cm hoch. Oft gebogen, anfangs voll, im Alter hohl, schleimig klebrig. An der Spitze mit weißen Schüppchen besetzt. FLEISCH: Weiß. GERUCH: Angenehm. GESCHMACK: Angenehm. VORKOMMEN: Laub-, Nadelwälder, Waldwiesen. Wächst gesellig. ZEIT: August - Oktober. VERWENDUNG: Guter Speisepilz. VERWECHSLUNG MIT: Schneckling (nicht schmackhaft)!

    ESSBARE PILZE: FALSCHER EIERSCHWAMM (Falscher Pfifferling):
    Minderwertiger Speisepilz, da dieser sehr schwer verdaulich ist! HUT: Dünnfleischig, weich u. biegsam, orangerot. Hutrand anfangs eingerollt, später wellig verbogen. BLÄTTER: Wiederholt gabelig geteilt, ohne Queradern u. am Stiel herablaufend. Lebhaft orangerot! STIEL: Dünn u. biegsam, anfangs voll, später hohl. Oft etwas exzentrisch u. gekrümt. Nach unten hin oft dunkler. FLEISCH: Dünn, hellgelb, weich u. schwammig. GERUCH: Geruchlos. GESCHMACK: Mild, etwas süßlich. VORKOMMEN: Nadelwälder. ZEIT: August - September. VERWENDUNG: Nicht giftig, aber sehr schwer verdaulich. Geeignet z.B. für Pilzknödeln. VERWECHSLUNG MIT: Echten Eierschwammerl (echten Pfifferling).

    ESSBARE PILZE: FELDCHAMPIGNON (Feldegerling, Wiesenchmpignon):
    Guter Speisepilz; HUT: Bis 15cm Durchm.; Weiß, alte Hüte mit gelblicher bis bräunlicher Mitte, weißseidig glänzend, Oberhaut dick u. abziehbar. Hut kugelig bis flach, dickfleischig. BLÄTER: Rosarot bis schokoladenbraun. STIEL: Bis 8cm hoch. Weiss, blass getönt, mit verjüngter Basis, nicht hohl, Ring weiß, abstehend, nach oben abziehbar. FLEISCH: Weiß bis rötlich, läuft zartrosa an. GERUCH: Wie frisch gesägtes Holz. GESCHMACK: Angenehm würzig. VORKOMMEN: Auf gedüngten Wiesen, Pferdewiesen, Kuhweiden. ZEIT: Mai - Oktober. VERWENDUNG: Essbar, besonders gut in Suppen. VERWECHSLUNG MIT: Giftchampignon (giftig), Knollenblätterpilze (tötlich giftig!!), Riesenrötling (giftig), Ziegelroter Faserkopf (giftig)!

    ESSBARE PILZE: FLASCHENSTÄUBLING:
    Bedingter Speisepilz, da nur Jungpilze essbar!!! HUT: Hat keinen, sondern Fruchtkörper (der wie Ballon aufgebläht aussieht). Gesamtform wie verkehrte bauchige Flasche. Oberer Teil kugelig, unterer walzlich, mit zerbrechlichen, abwischbaren Stacheln besetzt. Anfangs weißlich, dann gelblich, bei der Reife graubräunlich. FLEISCH: Jung weiß, dann gelbgrünlich bis olivbraun, zuletzt staubartig. Auf Druck staubt es rauchartig aus der Scheitelöffnung. GERUCH: Streng jodartig. GESCHMACK: Mild. VORKOMMEN: In Wälder, Heiden. ZEIT: Juli - November. VERWENDUNG: Bedingter Speisepilz da: Jungpilze essbar solange das Fleisch weiss ist! Du musst ihn aber gut durchkochen, denn nur dann verschwindet der Jodgeruch!

    ESSBARE PILZE: FLEISCHBRAUNEN RITTERLING:
    Speisepilz. HUT: Selbe Farbe wie der Stiel. Dieser Pilz wächst büschelig. VERWENDUNG: Speisepilz.

    ESSBARE PILZE: FLOCKENSTIELIGER HEXENRÖHRLING (Samtkappe):
    Guter Speisepilz; HUT: 4-20cm Durchm.; Mittel-, bis dunkelbraun, filzig bis samtig, später kahl, dickfleischig. RÖHREN: Röhrenmündungen an Druckstellen purpurrot. Die Röhren sin gelbgrün, aber schnell grünblau anlaufend. STIEL: 5-15cm hoch. In der Jugend bauchig, dann länger u. nach unten keulenförmig, in der Mitte auf gelben Grund rotfilzig punktiert, nie genetzt, bei Druck blau werdend. FLEISCH: Goldgelb, läuft beim Anschnitt sofort blau an, später verblassend! GERUCH: Nicht ausgeprägt. GESCHMACK: Unauffällig. VORKIMMEN: Fichtenwald, Buchen- u. Eichenwälder, Sandböden u. auf kalkarmen Böden. ZEIT: Mai - November. VERWENDUNG: Im Geschmack u. in der Verwendung dem Steinpilz ebenwürdig.

    http://www.x4u.net/kochen/kulinarisches/pilze.htm

    Gruß und alles liebe Gisipb

    Und kennt jemand Mistel-rezepte? D a n k e
    Siehe Anhang! Möchte die Früchte verwerten.
     

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  9. merre

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    Hi Monsti...der erste sieht aus wie ein Täubling..,.aber es gibt da verschiedene Erkennungsarten, um es genauer zusagen. Könnte ein fleischroter Speisetäubling sein, da kann man die Huthaut nur bis zur Hälfte abziehen....können aber auch andere Arten sein. Hätte einen Nußartigen Geschmeck. Eßbar. Giftig ist eigentlich bei diesen nur der Speitäublig...bääähhh-probieren und denn spuckt man gleich.
    Der andere sieht dem Veilchenritterling sehr ähnlich. Würde leicht nach Köllnisch Wasser riechen. Lamellen stehen sehr gedrängt und der Hut ist buckelig, wie auf dem Bild. Eßbar aber soll bei manchem nicht so gut vertragen werden.
    Ja denn schau mal, ich war früher viel inne Pilze, heute mehr sporadisch. Essen kann man ja alle manche halt nur einmal....."merre"
    Heute mag ich meist diese Pilze:
     

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  10. Monsti

    Monsti das Monster

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    Für merre

    Da hätte ich doch auch was für Dich ...

    Grüßle von Monsti
     

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  11. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Merre,

    beim Pilz Nr. 2 hast Du wohl Recht mit Veilchenritterling. Beim Pilz Nr. 1 schwanke ich zwischen Tigerritterling (giftig) und Grauem Ritterling (essbar). Von www.pilzfinder.de bekam ich bei Pilz Nr. 1 die Antwort "Ziegelroter Risspilz". Das ist er allerdings ganz sicher nicht, zumal dieser fast nur im Frühsommer zu finden ist.

    Danke für's Überlegen und überhaupt Euch allen vielen Dank für Eure Infos!

    Liebe Grüße von
    Monsti

    P.S. für Merre:
     

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  12. merre

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    Pilze

    also zieglroter Rißpilz? wäre an seinem Gruch schwach obstartig oder wenn älter wie Tabak zu erkennen. Mehr Giftstoffe als ein Fliegenpilz, reichen schon kleinere Mengen fürn "Notarzt" Einen lang durchschneiden geht er in Richtung Stiel langsam ins rosafarbene über. Beim Ersten würd ich noch auf einen Trichterling denken oder den Zigeunerreifpilz, der hätte aber son leicht ockerbraunes Fleisch, aber einen solchen gefranzten Rand. Na ja probierst ihn halt mal und meldest Dich. Kennst denn die Tiroler Pilzknödel?

    nochn Spruch: Sie gingen beid in die Pilze-keine gefunden-doch jetzt stillt se !

    "merre"

    Tigerritterling Bild:
     

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  13. merre

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    Monster äh Monstis Pilz

    der graue Ritterling:
     

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  14. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi merre,

    hab eben den Pilz längs durchgeschnitten und fotografiert. Das Fleisch bleibt weiß. Wonach der Pilz riecht, kann ich Dir nicht sagen, aber er ist nicht geruchlos. Der Stiel ist bei den älteren Exemplaren unten hohl. Ein Tigerritterling ist es sicher nicht, dann müsste der Stiel insgesamt dicker und unten bauchiger sein.

    Also, ich hab ihn jetzt mal gekostet, schmeckt mild mit ganz leicht scharfem Nachgeschmack. Falls ich morgen nicht im Chat sein sollte, weißt Du ja warum :D :D :D

    Übrigens haben wir jetzt auch noch eine dritte Art im Garten: Lamellen knallig orange, hellbrauner Hut ... Schau ich mir morgen mal genauer an.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     

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  15. Monsti

    Monsti das Monster

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    @merre

    Hi merre,

    hab das Teil gestern intensiv gekostet und lebe noch! :D (Geschmeckt hat es auch!)

    Knuddelgrüße von
    Stoppelmonsti