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Gibt es ein Entzündungsgedächtnis?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Bohne_62, 27. Dezember 2010.

  1. Bohne_62

    Bohne_62 die Geduldige :)

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    In den Jahren 2001 und 2002 hatte ich mehrere Bandscheibenvorwölbungen und -vorfälle. Zurückgeblieben davon sind Rückenschmerzen der fiesen Art und ein sogenanntes Schmerzgedächtnis und auch ein chronisches Schmerzsyndrom.

    Nun kam mir vorhin in den Sinn, ob es, so wie es ein Schmerzgedächtnis gibt, auch so etwas wie ein Entzündungsgedächtnis gibt.

    Denn nachdem ich nun schon seit Juni 2009 Rheuma und ununterbrochen erhöhte Entzündungswerte habe, frage ich mich, ob mein CRP (der immer so um die 17-18 liegt -auch schon mal bei 25 -) und die BSG (Durchschnittswerte liegen bei ca. 30/60) irgendwann mal wieder normalere Werte erreicht oder ob sich da sowas wie ein Entzündungsgedächtnis gebildet hat.

    Ja, ich bekomme eine Basis ... auch wenn die richtge Kombi noch nicht gefunden ist. Hab aber auch schon so einige Sachen probiert (Corti, MTX, Arcoxia, Simponi, Arava, IBU, Novaminsulfon).

    Was meint Ihr? Gibt es ein Entzündungsgedächtnis?
     
  2. m0wlwUrf

    m0wlwUrf Neues Mitglied

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    Hallo,

    naja, ein "Entzündungsgedächtnis" ist doch nur einfach ein Wort. Ein Wort für einen Vorgang, der eine chronische Entzündung unterhält. Was ist "Rheuma"? Eine chronische Entzündung.

    Wie entsteht Rheuma? Weiß keiner ... aber die Entzündung bleibt erhalten, an der gleichen Stelle, also könnte man sagen es gibt ein Entzündungsgedächtnis. Wenn man will :p.

    Wenn du es so nennen möchtest gibt es also ein Entzündungsgedächtnis. Trotzdem kann die Entzündung jederzeit auch weniger werden... und wieder mehr werden... schon ein Gedächtnis :).

    Alles wohl nur Definitionssache.

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend!:top:
     
  3. Ducky

    Ducky Guest

    es gibt auch nicht entzündliches rheuma ;)

    weichteilrheuma wird in entzündlich und nicht entzündlich unterschieden
     
  4. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

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    Hallo Bohne,
    ein "Schmerzgedächtnis" hängt ja auch mit biochemischen Reaktionen auf ein erlebtes Trauma, auf erlebte starke Schmerzen zusammen. Erst wird ein relativ sanfter Impuls nach einem intensiven Schmerzerlebnis als schmerzhaft empfunden, später braucht es den Impuls nicht mehr und der Schmerz verselbständigt sich.

    Wenn dein Entzündungswert erhöht ist, wird irgendwo im Körper eine Entzündung ablaufen: In größeren oder kleineren Gelenken, in Organen... Da gibt es unendlich viele Möglichkeiten.

    Vielleicht hilft dir, dass du täglich notierst, wo dir was weh tut. Und dann schaue, ob das mit den CRP-Werten korrespondiert.
    ... Wobei, da gibt es auch verrückte Dinge: Ich hatte mal unglaublich starke Schmerzen in der BWS, wenige Tage später, wo der CRP-Wert noch hätte erhöht sein müssen, einen super-CRP (gut, ich habe auch TNF-alpha-Blocker).... Monate später spürte ich eher weniger und hatte einen, von mir als leicht empfundenen, Schnupfen und trotz TNF-alpha-Blocker einen CRP von 12,8 (max. Grenze bei 0,5). Wow - mir tat aber sonst nicht unbedingt so intensiv etwas weh... Muskelziehen, das ich eher der Erkältung zuschrieb...
    ... auf die CRP-Werte ist kein Verlaß :D, Schub: nichts angezeigt, Erkältung: Explosion des Wertes.
    Vielleicht hast du ja irgendwo einen Fiesling sitzen.... Ob dein Arzt den suchen mag?

    LG
    Pezzi
     
  5. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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