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Gibt es den Weihnachtsmann? DIE BEGRÜNDUNG

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von RheumaChris, 22. Dezember 2005.

  1. RheumaChris

    RheumaChris Bechti

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    [font=arial,helvetica]Gibt es den Weihnachtsmann?



    hier die ultimative Beweisführung....





    Keine der bekannten Rentierarten kann fliegen.
    Aber: Es gibt 300.000 lebende Organismen die bisher noch nicht klassifiziert wurden, und obwohl die meisten dieser Organismen entweder Insekten oder Bakterien sind, kann nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden, daß auch fliegende Rentiere darunter sind.

    Es gibt ungefähr 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. Aber da der Weihnachtsmann offenbar die Kinder der Muslims, Hindu, Juden und Buddhisten nicht bedient, reduziert das seine Arbeitslast um 85% auf ca. 385 Millionen Kinder, wenn man den statistischen Ämtern glauben schenken will.

    Mit einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3.5 pro Haushalt ergibt das 91.8 Millionen Haushalte. Wir wollen davon ausgehen, daß in jedem Haushalt zumindest ein Kind das Jahr über brav war.

    Aufgrund der verschiedenen Zeitzonen und der Erdrotation muß der Weihnachtsmann seinen Job innerhalb von 31 Stunden erledigt haben - wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch scheint).

    Damit muß er schlappe 822.6 Besuche pro Sekunde machen, d.h. für jeden christlichen Haushalt, der ein braves Kind sein eigen nennt, hat der Weihnachtsmann 1/1000 Sekunde um zu parken, aus dem Schlitten zu hüpfen, den Kamin runterzurutschen, die Weihnachtsstrümpfe zu füllen, die restlichen Geschenke unter dem Baum zu verteilen, übriggebliebene Kleinigkeiten aufzuessen, den Schornstein wieder raufzuhetzen, auf den Schlitten zu springen und zum nächsten Haus zu jagen.

    Unter der Annahme, daß alle 91.8 Millionen Häuser gleichmäßig auf der Erde verteilt sind (was natürlich Quatsch ist, aber es vereinfacht die Rechnung ungemein), so muß der Weihnachtsmann für jeden Haushalt 1.25 km zurücklegen, insgesamt also ca. 120 Millionen Kilometer, nicht eingerechnet die Stops die jeder von uns auf einem 31-Stunden-Trip normalerweise macht.

    Damit bewegt sich der Schlitten des Weihnachtsmannes mit einer Geschwindigkeit von 1040 Kilometer pro Sekunde, also ca. 3000facher Schallgeschwindigkeit. Nur zum Vergleich: Das schnellste von Menschen gebaute Gefährt, die Ulysses Raumsonde, bewegt sich mit lächerlichen 43.8 Kilometer pro Sekunde. Ein konventionelles Rentier kommt dagegen auf 24 Kilometer pro *Stunde*.

    Die Zuladung des Schlittens ist ein anderer interessanter Aspekt. Unter der Annahme, daß jedes brave Kind nicht mehr also einen mittelgroßen Kasten mit Legosteinen bekommt (Gewicht 1 Kilo), muß der Schlitten eine Last von 321.300 Tonnen tragen, nicht eingerechnet den Weihnachtsmann, der einhellig als stark übergewichtig beschrieben wird.

    An Land können normale Rentiere nicht mehr als 150kg ziehen und selbst unter der Annahme, daß fliegende Rentiere (siehe Punkt 1) im Stande sind, die zehnfache Last zu bewegen, so reichen doch acht oder neun der Tiere keinesfalls aus.

    Nein, man bräuchte 214.200 Rentiere - was natürlich wieder das Gesamtgewicht des Geschenke-Rentier-Weihnachtsmann-Komplexes auf 353.430 Tonnen erhöht - den Schlitten nicht mit eingerechnet. Das ist, nur zum Vergleich, das vierfache des Gewichts der Queen Elizabeth (das Schiff, nicht die Königin).

    353.000 Tonnen die sich mit 1040 Kilometer pro Sekunde bewegen erzeugen einen enorme Luftwiderstand - was zur Erhitzung der Rentiere führt, ähnlich dem Effekt, der beim Wiedereintritt eines Raumschiffs in die Erdatmosphäre auftritt.

    Das führende Rentierpaar wird dabei 14.3 Quintillionen Joule an Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes der beiden bedauernswerten Tiere. Kurz gesagt, die beiden werden praktisch sofort Feuer fangen und verbrennen, was dazu führt, daß die nächsten beiden Rentiere der Hitze aussetzt werden, ganz zu schweigen von den ohren- betäubenden Überschallknalls die dabei erzeugt werden.

    Das gesamte Rentier-Team wäre innerhalb von 4.26 Tausendstel Sekunden in Luft aufgelöst. In der Zwischenzeit ist der Weihnachtsmann Zentrifugalkräften ausgesetzt, die 17.500 mal so stark wie die Schwerkraft sind.

    Ein 125 kg schwerer Weihnachtsmann (was im übrigen lächerlich schlank wäre) würde von einer 4.315.015 Newton starken Kraft an die Rückseite seines Schlitten gepreßt.

    Zusammenfassung: Falls der Weihnachtmann jemals versucht hat, an Heiligabend Geschenke zu verteilen, so ist er jetzt mausetot. Schade eigentlich :)
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    MfG Chris

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  2. Fee

    Fee in memoriam 9.10.2010 †

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    Eben, darum kommt zu uns auch das Christkind ;)
    Frohe Weihnachten
     
  3. Melisandra

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    ...und das kommt jedes Jahr, selbst dann, wenn es schon sehr müde ist.....



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