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Gibt es bei Rheuma Antikörpern (ANA, ENA, RF) auch Normwerte?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von melaniew, 3. März 2012.

  1. melaniew

    melaniew Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    bei mir würde schon zweimal anhand der Blutwerte Rheuma ausgeschlossen. Es sind keine Entzündugszeichen im Blut. Verschiedene Antikörper sind im Blut, aber alle nicht erhöht.

    ANA 1:80
    ds-DNS < 13
    ss-DNS < 13
    ENA negativ
    AMA 1:10
    RF <20
    CCP < 5

    Habe gelesen ANA und Rheumafaktor gibt es auch bei Gesunden. Aber diese CCP-Antikörper sind die nicht nur bei rheumatoider Arthritis nachweisbar? Oder müssen diese dann auch bestimmte Werte erreichen?

    Würde mich sehr freuen, wenn mir jemand dazu was sagen kann.

    Viele Grüße Melanie
     
  2. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Hallo Melaniew

    ja es gibt Normwerte, der kann aber von Labor zu Labor unterschiedlich sein, du musst dich nach den Normwerten richten, die dein Labor angibt. Stehen keine Normwerte auf deinem Laborbogen ?

    Aber zum CCP Ak, kannst du auch mal hier gucken:
    Normalbereich (Blut)
    laborabhängig, z.B. negativ oder < 5 U/ml

    http://www.apotheken.de/gesundheit-heute-news/article/ccp-antikoerper-zyklische-zitrullinierte-antikoerper-cyclische-citrullinierte-antikoerper-ccp-ak/


    Wie du siehst ist es laborabhängig
     
  3. Meerli13

    Meerli13 Meerschweinchen-Guru

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    Hi!

    Es gibt auch Rheumaform/Formen, wobei keine Antikörper erhöht sein müssen: z.B. die aus der Gruppe der seronegativen Spondarthriden.
    Die Antikörper bestimmung ist meistens ein zusätzlicher Hinweis wie aggressiv evtl eine Rheumatoide Arthritis ist oder wird zur Vaskulitis oder Kollagenoseverdacht mit herangezogen.

    Gruss Meerli
     
  4. melaniew

    melaniew Registrierter Benutzer

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    Danke, für eure Antworten.

    Also sind meine Blutwerte wirklich unauffällig.

    Ich habe schon seit mehren Jahren immer wieder mehr oder weniger starke Schmerzen. An verschiedenen Gelenken und auch daneben (Sehenen?) hauptstächlich im Schulterbereich. Blutbild immer unauffällig. Fingergelenke sind nur ganz dezent geschwollen.
    Der Rheumatologe meinte es wäre psychisch. Der Schmerztherapeut vermutet Fibromyalgie.

    Und da es letzten Winter so schlimm war, wollte ich diesen Winter nicht wieder so leiden. Also habe ich beim Schmerztherapeut stärkere Schmerzmittel verlangt. Da ich mit 1600mg-2400mg Ibuprofen meinen Körper noch mehr ruiniere und es nicht mal viel bringt gegen die Schmerzen.

    Ich habe dann Anfang Dezember die Ibus weggelassen und Tramal bekommen. Für manche Schmerzen ist es auch ganz wirksam, aber leider nicht für das Gefühl das meine Gelenke steif werden.
    Nach ca 5 Tagen ohne Ibu fing es dann in einer Kniekehle an mit einer Bakerzyste . Nach ein paar Tagen mit hölischen Schmerzen die eher schlimmer würden habe ich gemerkt das das ganze Knie geschwollen war.

    War beim Orthopäden, Verdacht auf Meniskusschaden, MRT: mehrere Flüssigkeitsansammlungen, große sepierte? Bakerzyste, keine sicherere Rissbildung.
    In der zwischen Zeit ist das andere Knie genauso angeschwollen. Der Orthopäde meine auf dem MRT Bild doch einen Riss zu sehen und hat eine Arthroskopie gemacht. Das das andere Knie auch geschwollen ist, war ihm erstmal egal. Und ich wollte wissen was los ist im inneren meiner Gelenke, deshalb habe ich die Arthroskopie machen lassen.

    Ergebins: Gelenkinnenhaut stark entzündet und verwuchert, es wurde Gelenkinnenhaut entfernt und eine entzündete Schleimhautfalte. Der Riss am Meniskus war nur minimal, es wurde aber trotzdem ein Stück entfernt. Das war am 30 Januar.

    Und jetzt Anfang März sind immer noch beide Knie geschwollen, die Bakerzysten drücken oft stark auf die Waden.

    Meiner Meinung nach könnte es doch was Rheumatisches sein. Oder????


    Viele Grüße Melanie
     
  5. Meerli13

    Meerli13 Meerschweinchen-Guru

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    Hallo!

    Ja, es könnte trotzdem was rheumatisches sein, da es mehrere Gelenke betrifft. So fing das bei mir auch an, Hüften waren beide entzündet, hiess aber: ist nur Fibro, da ja keine auffälligen Blutwerte da waren, grrr.
     
  6. Iti

    Iti Mitglied

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    Hallo Melaniew

    Was sagen Deine Ärzte zum AMA 1:10?
    AMA sollte negativ sein. Wie sehen Deine Leberwerte aus? Cholesterin?
    AMA´s kommen häufig bei autoimungen Lebererkrankungen vor und die sind nicht selten mit rheumatischen Erscheinungen vergesellschaftet.

    Das soll jetzt nichts sein was Dir Angst macht, aber man sollte auch an solche Dinge denken und viele Lebererkrankungen sind mitlerweile sehr gut behandelbar. Zuständig wäre dann ein guter Internist noch besser ein Gasterenterologe bzw. ein Hepatologe.

    Alles Gute und viele Grüße
    iti
     
  7. melaniew

    melaniew Registrierter Benutzer

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    Hallo Meerli13,
    bei dir am Knie war es ähnlich wie bei mir. An diesem Hoffa Fettkörper wurde auch was gemacht und eine Synovektomie.
    Verstehe nicht das die Ärzte bei dir, trotz den Entzündungen im Knie und Hüfte, sagten es sei nur Fibromyalgie.

    Hallo Iti,
    mit Cholesterin und Leber hatte ich zum Glück noch nie Probleme. Bei diesem Blutergebnis stand AMA Normbereich 1:<10 und mein Ergebnis 1:<10. Ähnlich wie bei den anderen Werten.


    Ich will nochmal zu einem Rheumatologen, habe jetzt Mitte Mai einen Termin in der Uniklinik Heidelberg. Und nächste Woche wird eine Knochenszintigraphie gemacht. Ich hoffe da sieht man mehr wie im Blut.
     
  8. Meerli13

    Meerli13 Meerschweinchen-Guru

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    Ja das ist ja das was mich auch aufgeregt hatte, keiner hatte meine Schmerzen wirklich ernst genommen, oder dann nach entzündlichen Rheuma gesucht/behandelt.
    Ausser mein Hausarzt, der mich dann immer wieder mit cortisonstössen behandelt hatte, bis er 2008 auch nicht weiterkam, da ich immer mehr brauchte und immer kürzere Abstände.
    Dann war ich endlich mal bei einem Rheumatologen, der anhand der ganzen Krankengeschichte gesagt hatte, das ist auf jeden fall entzündliches Rheuma, seitdem bekomme ich endlich Basistherapie und habe meine diagnose.