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Gelenkschmerzen - wirklich harmlos?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von gelenkaua, 26. März 2012.

  1. gelenkaua

    gelenkaua Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    Ich habe seit 3,5 Wochen Gelenkschmerzen und möchte die Erfahrenen hier im Forum fragen, ob die Beschwerden harmlos sind und was zu tun ist:

    Meine Beschwerden:

    Plötzlicher Beginn eines morgens ohne Vorwarnung, alle Gelenke von oben bis unten schmerzten leicht, dazu ein angeschwollener, recht unbeweglicher Finger. Nach ca. 3 Wochen ging die Schwellung am Finger langsam zurück, Schmerzen besserten sich, sind aber immer noch vorhanden. Häufig ein wandernder Schmerz (ca. eine halbe Stunde das eine Gelenk, dann ein anderes, mal auch ne Weile gar nichts). Solange ich nicht etwas Schweres tragen muss, ist es ganz gut auszuhalten, auch ohne Schmerzmittel. Ansonsten habe ich keine gesundheitlichen Probleme (außer einer problemlosen Hashimoto-Unterfunktion).

    Das sagt der Arzt (Internist):

    Er hat sich viel Zeit genommen, meine Gelenke untersucht und meine Beschwerden angehört, Blut abgenommen: Es sei kein Rheuma, die einzelnen der folgenden Fakten würden zwar kein Rheuma ausschließen, aber alles zusammen mache es sehr unwahrscheinlich. Es sei eher eine virale Arthritis, auch wenn ich keinen Infekt gespürt habe:

    - Rheumafaktor unauffällig
    - CCP-AK negativ
    - Keine Entzündungswerte (Blutsenkung, CRP, Leukos alles gut)
    - Borrelliose AK negativ
    - Keine typische Morgensteife (Beschwerden sind morgens eher besser und bei Belastung stärker)
    - Kein Krankheitsgefühl / Schwäche / Müdigkeit
    - Und tendenziell beginne Rheuma eher schleichend und betreffe eher nicht alle Gelenke auf einmal (auch wenn es das natürlich auch gibt, laut Arzt).
    - z.T. auch Schmerzen an den Fingerendgelenken- untypisch für Rheuma, sagt der Arzt.

    So, aber doch habe ich Gelenkschmerzen und schlimmer als die Schmerzen sind die Sorgen, es könnte doch Rheuma sein.:vb_confused::(:(:vb_confused: Sollte ich dem Arzt vertrauen und einfach mal abwarten, wenn ja, wie lange? Wie lange kann eine virale Arthritis dauern? Hört sich die ganze Geschichte eurer Meinung nach auch eher harmlos an? Was würdet ihr an meiner Stelle machen?

    1000 Dank im voraus für eure Hilfe und viele Grüße!!
     
  2. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    ach ja? also ich habe psoriasis-arthritis (psa) und bei meiner erkrankung gehören geschwollene fingerendgelenke sozusagen zum guten ton :D und morgensteifigkeit ist bei mir auch schwächer als z.b. bei ra. auf mich würden jedenfalls alle deine punkte zutreffen... :rolleyes:
    es gibt noch andere infektreaktive ursachen als borreliose. sind die auch getestet worden?
     
  3. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

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    hallo und willkommen hier bei RO :)

    Schmerzen in den Fingerendgelenken sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.....die sind sogar sehr typisch für beginnende RA. So hat meine Rheumakarriere vor 20 Jahren angefangen.

    Meine HÄ hat mich direkt zum Rheumatologen gejagt, zur Rheuma-Früherkennung.
    Nach gefühlten 50 Untersuchungen stand fest, es war RA. Der sofortige Beginn mit Basismedis hat die Gelenkzerstörung bis heute weitgehend verhindert.

    Du kannst natürlich abwarten, ob es von selbst besser wird. Ansonsten suche Dir einen internistischen Rheumatologen und mache einen Termin. Das kann unter Umständen recht lange dauern, es gibt einfach zu wenige. So kannst Du sicher stellen, ob Rheuma oder nicht.

    "alles wird gut"
    Heidesand
     
  4. gelenkaua

    gelenkaua Neues Mitglied

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    So, ich habe auf euren Rat hin einen Termin bei einem internistischen Rheumatologen gemacht, muss allerdings noch einen Monat warten, da dort sehr viel los ist. Auch muss ich 40km fahren, der Rheumatologe vor Ort hatte erst wieder im August (!!) Termine. Jetzt hoffe ich natürlich, dass der Arzt gut ist, man kann ja kaum wählerisch sein, so schwer, wie man dort Termine bekommt. Was ich euch jetzt fragen möchte ist:

    1. Welche Untersuchungen werden gemacht / sind nötig, um eine rheumatische Erkrankung sicher auszuschließen? (meine Hoffnung...)
    2. Welche Untersuchungen sind eventuell überflüssig (ich will nicht, dass man mir -sicher ist sicher- 20 Röntgenaufnahmen und noch ne Szintigraphie macht--> Strahlenbelastung) Als Privatpatient habe ich viele Vorteile, aber bei Ärzten werden mir oft Untersuchungen aufgedrängt, die hinterher unnötig waren, wie sich herausstellte. Und mit Rheuma kenne ich mich noch gar nicht aus.
    3. Was wird der Rheumatologe fragen / wissen wollen? Ich will mir vorher alles aufschreiben, damit ich nichts vergesse... :)

    Vielen, vielen Dank für eure Hilfe und viele Grüße!
     
  5. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Heidesand

    Wo hast du das denn her?
    Die Fingerendgelenke sind typischerweise bei der rheumatoiden Arthritis NICHT betroffen - ein klassisches Unterscheidungsmerkmal zur Polyarthrose und Psoriasisarthritis.

    @gelenkaua

    Ich wünsche dir viel Glück bei dem internistischen Rheumatologen; warte doch mal ab, was er dir vorschlägt. Theoretisch lässt sich dazu bestenfalls spekulieren.
    Was du aber selbst tun kannst: deine Beschwerden zeitlich und gedanklich gut sortieren, vorliegende Vorbefunde chronologisch geordnet mitnehmen (Impfbuch empfiehlt sich ebenfalls mitzunehmen!) und eventuelle Fragen parat zu haben, z. B. in Form von Notizen.

    Wenn du Glück hast, hat sie/er Zeit dafür - das erleichtert auch dort das gezielte und damit "schonende" Vorgehen ;)

    Grüße, Frau Meier
     
  6. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

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    @ Frau Meier - wie schon geschrieben, eigene Erfahrungen !



    Hallo gelenkaua,

    ich kann Dir nur sagen, wie mein Rheumatologe das handhabt.
    Erst führt er ein Gespräch, um zu hören, was für Beschwerden vorhanden sind.
    Dann folgt ein grosses Labor Blut u. Urin.
    Von den betroffenen Gelenken werden Röntgenaufnahmen, ggf. auch Ultraschall gemacht.
    Nach etwa 10 Tagen sind die Labore ausgewertet und der Arzt kann dann eine mögliche Therapie besprechen.
    Sind die Laborwerte nicht aussagekräftig genug, könnten weitere folgen.
    Ich wurde noch zum Endokrinologen geschickt, um div. andere Möglichkeiten auszuschliessen.

    Ich hoffe, das hilft dir etwas weiter.

    "alles wird gut"
    Heidesand
     
  7. gelenkaua

    gelenkaua Neues Mitglied

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    Mein erster Termin beim Rheumatologen

    Hallo zusammen!

    Heute war ich endlich -nach 6 Wochen Wartezeit- beim Rheumatologen (den ich gegoogled habe ;-). Der Arzt war sehr freundlich, gründlich, kompetent und nahm sich 40 Minuten für mich Zeit- perfekt! Folgendes wurde gemacht:

    - Gründliche Anamnese
    - Ultraschall Bauchraum
    - Körperliche Untersuchung: Haut, Gelenke, Beweglichkeit, Lymphknoten
    - Unmengen Blut wurden abgenommen, u.a. wird HLA-B27 getestet, da ich zeitweise auch Schmerzen im Kreuz habe.
    - Ein MRT der Hand wurde angefertigt, da dort meine ärgsten Beschwerden waren.

    Natürlich kam es zum Vorzeigeeffekt: Heute hatte ich kaum Schmerzen, so dass der Arzt bei der Untersuchung nichts feststellen konnte: Nichts tat weh, wenn er drückte, auch die Beweglichkeit war voll da. Er meinte allerdings: Manche Symptome gefallen ihm nicht, zur Sicherheit wird alles kontrolliert. Jetzt heißt es: 2 Wochen warten, dann habe ich wieder einen Termin zur Besprechung. Sollte der Genmarker positiv sein, wird er mich noch zum ISG-MRT schicken.

    Noch eine Frage an euch: Wenn HLA-B27 negativ ist, ist dann jede Form von Wirbelsäulenrheuma ausgeschlossen? (Bechterew, Psoriasis-Arthritis u.s.w.)

    Wie aussagekräftig ist ein MRT? Wenn ein Gelenk entzündet ist, ist es dann automatisch Rheuma?Wenn nichts zu sehen ist, kann man dann definitv Entwarnung geben? Das wird mir der Arzt sicher alles erklären können, aber ich bin natürlich ungeduldig...

    Viele Grüße und einen ähnlich tollen Rheumadoc wünsche ich euch!!
     
  8. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    ich habe psa und bin seronegativ, habe also keinerlei marker, die auf irgendetwas hinweisen würden, nicht einmal erhöhte bsg oder so. im mrt sieht man höchstens einmal einen ganz kleinen gelenkerguss, aber ich habe schmerzen, dass ich die wände hochgehen könnte. das meiste, was ich habe, sieht man in keinem bildgebenden verfahren, ob ultraschall, mrt, szintigraphie ist egal. etliche rheuamtatische sachen sieht man erst ziemlich spät in mrt oder ct, röntgen, wie auch immer...
    also warte es erst einmal ab.
    viel glück und gute besserung!
     
  9. gelenkaua

    gelenkaua Neues Mitglied

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    Das macht die Diagnose natürlich extrem schwer. Ich dachte, wenn ich endlich beim Fachmann bin, kann man nach diversen Untersuchungen entgültig sagen, was Sache ist. Wenn man bei dir aber nie irgendwas sieht, dann heißt das aber doch zumindest, dass du an keiner gelenkzerstörenden Rheumasorte leidest und das ist doch schon mal gut, trotz aller Schmerzen. Ich habe gelesen, dass es bei 50% der PsA-Patienten nie zu einer Gelenkzerstörung kommt und man in diesem Fall auch keine Basismedikamente braucht. Ich frage mich nur, wie man dann im Vorhinein eine Therapie festlegen will... Dann bekommt man evtl. keine entsprechenden Medikamente und nach einem Jahr sieht man dann doch Schäden. Naja, ich muss mich dann noch ein bisschen gedulden. Psoriasis hat der Doc bei mir keine entdeckt.
     
  10. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    tja, schön wär´s :cool: bei der psa kommt es aber wie bei vielen anderen entzündlichen erkrankungen zu gelenkzerstörungen. und diese sieht man eben erst dann im röntgen etc., wenn es schon zu spät ist.
    der behandlungsstandard sieht so aus, dass man sofort, wenn eine psa feststeht, mit basismedikamenten anfängt. die psa verläuft relativ aggressiv und destruktiv, daher wird eben auch gar nicht erst zugewartet. durch die basismedikamente (z.b. mtx) kann der krankheitsverlauf beeinflusst werden, so dass es im idealfall tatsächlich nicht zu gelenkschäden kommt bzw. deutlich später als ohne medis.
     
  11. gelenkaua

    gelenkaua Neues Mitglied

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    Ich habe folgenden Artikel gelesen, der darauf hinweist, dass Gelenkschmerzen bei Psoriasis nicht mehr mit der vollen Medikamentendröhnung bekämpft werden muss, da sie eben nicht immer gelenkzerstörend ist:

    http://www.psoaktuell.com/archiv/heft04-2/arthritis-psoriatica-gelenkbeschwerden.htm

    Auf der einen Seite ist es ja sicher so, dass es vernünftig ist, früh zu therapieren, um Gelenkschäden zu vermeiden, auf der anderen Seite will man sich die heftigen Medikamente natürlich nicht unnötig antun. Alles in allem wohl eine schwere Entscheidung, es sei denn, man sieht gleich zu Beginn entsprechende Veränderungen an den Gelenken, dann ist die Sache natürlich klar.
     
  12. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    @mr.bombastic

    die rede war von fingerendgelenken!
    meines wissens ist der befall der fingerendgelenke tatsächlich ein unterscheidungsmerkmal,
    aber jede regel hat ihre ausnahme, vereinzelt kommt es vor. wie bei mir.

    gelenkbefallsmuster

    arbeite mal etwas an deinem ton!
     
  13. took1211

    took1211 Guest

    Hallo,
    ich berichte hier aus meiner eigenen Erfahrung.Seit ca. 26 Jahren leide ich an einer aggressiven rheumatoiden Arthritis.
    Zuerst waren meine Handgelenke,gefolgt von den Fingergrund-und
    Fingermittelgelenken,befallen.Die Fingerendgelenke zeigten
    in den ersten 15 Jahre keine Symptome.
    In den letzten 10 Jahren verdickten sich die Fingerendgelenke an den kleinen
    Fingern und an den Zeigefingern der li und re Hand.
    Desweiteren entwickelte sich der Ringfinger der re Hand zum Schwanenhalsfinger,
    wobei das Fingerendgelenk nach unten abknickt.
    Ich stimme Marie zu,dass jede Regel Ausnahmen hat und ,dass es von Mensch
    zu Mensch unterschiedlich ist.Die Feststellung kann also vom Fingergelenkmuster
    abweichen.
    lgtook
     
  14. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    das mag ja sein, aber woher weiß ich vorher, ob die entzündung gelenkzerstörend sein wird oder nicht? wer möchte es schon darauf ankommen lassen? der arzt, der evtl. von basismedis abrät, muss ja später nicht mit im schlimmsten fall künstlichen gelenken herumlaufen.
    man sollte außerdem bedenken, dass es bei psa, aber auch bei anderen rheumaformen, mehrere symptomarten gibt. so habe ich auch immer mal wieder eine daktylitis oder entzündungen der fingerendgelenke, außerdem eine entzündung der sehnenansätze in der linken ferse und auch noch andere sehnenentzündungen. so etwas kann man mit basismedis meines wissens auch in schach halten.
     
  15. Frau Meier

    Frau Meier Guest


    Mr. bombastic (ist der Name vielleicht Programm?),

    ich würde an deiner Stelle vielleicht mal nachlesen, worauf sich meine Bemerkung bezog.
    Ansonsten bin ich nicht gewohnt, dass jemand so mit mir spricht ;)
    Ich bleibe dabei - es gibt Arthritis an Fingerendgelenken (die Ursache zuzuordnen ist alles Andere als trivial), aber sie ist dennoch nicht typisch für eine frühe rheumatoide Arthritis.

    Nein. Du??
     
  16. gelenkaua

    gelenkaua Neues Mitglied

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    Die Untersuchungsergebnisse sind da! Erstmal aufatmen, es sieht nicht nach Rheuma aus

    Hallo zusammen,

    Heute war ich wieder beim Rheuma-Doc zur Besprechung. MRT und Blutbefund. Er findet keinerlei Hinweise auf eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, sagt er. Er hat die Gelenke eingehend untersucht, alles was typisch rheumatisch ist, tut da nicht weh bei mir. Keinerlei erhöhte Antikörper, es wurden sehr viele getestet. HLA-B27 negativ und auf dem MRT-Bild ist keinerlei Entzündung zu sehen. Da man aber Rheuma nie einfach so ausschließen könne, heißt es jetzt: abwarten. Er denkt, dass meine Schilddrüse die Symtome verursacht, ich habe auch schon einen Zusammenhang zwischen der Thyroxinerhöhung und den Beschwerden bemerkt. Der TSH ist immer noch sehr hoch. Wenn es mir nicht schlechter geht (ich brauche ja keinerlei Schmerzmittel), möchte er abwarten, bis der TSH normal ist und erst, wenn ich dann weiterhin Gelenkschmerzen habe, wird er weiterschauen, es sei denn, es verschlimmert sich zwischendurch... In 6 Wochen habe ich wieder einen Kontrollternin wegen der Schilddrüse und dann schaut er sich die Gelenke auch nochmal an. Wirklich ein super Arzt, unheimlich nett, gründlich und gut. So etwas habe ich selten erlebt!
     
  17. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    erstmal herzlichen glückwunsch, dass du jetzt die diagnostik geschafft hast!
    mir stellen sich da trotzdem ein paar fragen: ich habe selbst auch eine schilddrüsenunterfunktion und bin echt belesen in sachen schilddrüse, aber ich habe noch nie gehört oder gelesen, dass man von einer schledchtg eingestelten sd wochenlang geschwollene finger hat. okay, ödeme können mal sein, aber nur an einzelnen fingergelenken? das hört sich nicht logisch an.
    hat dein arzt mal einen versuch mit einem nsar gemacht? wenn du darauf schnell ansprichst, kann man von einem entzündlichen prozess ausgehen.
     
  18. gelenkaua

    gelenkaua Neues Mitglied

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    Naja, dass man von Hashi Gelenkprobleme bekommen kann, ist lt. Rheumatologe bekannt. Ich habe auch hier http://www.rheuma-online.de/a-z/h/hashimoto-thyreoiditis.html die entsprechenden Infos gefunden. NSAR wollte er vermutlich nicht einsetzen, da er derzeit einen entzündlichen Prozess ausgeschlossen hat. Er kennt z.B. entsprechende Stellen/Bewegungen, wo man an einzelnen Gelenken Schmerzen hat, wenn diese entzündet sind, da war bei mir nix. Zudem keinerlei Entzündungszeichen im Blut (ich weiß, das allein schließt keine PsA aus, aber so einiges anderes) und im MRT keine Schwellung der Gelenkinnenhaut zu sehen. Deshalb sind das nun Arthralgien- Gelenkschmerzen, aber KEINE Arthritis. Ich vertraue diesem Doc, er hat sehr viel Erfahrung und ist sehr gründlich. Wenn er sagt, dass da jetzt nichts ist, dann glaube ich das auch. Er ist ja auch so gründlich, sich alles nochmals anzuschauen, dann -so meinte er- könne man, wenn die Schmerzen noch nicht ganz weg sind, weiterschauen. Meine Beschwerden werden ja auch schrittweise weniger, sind nur noch gaaanz leicht. Alles Beste und viele Grüße!