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Geht Ihr bei einem Schub jedesmal zum Arzt?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von arielle, 12. September 2010.

  1. arielle

    arielle Neues Mitglied

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    Wie im Titel schon geschrieben steht, nimmt es mich einmal wunder,
    wann ihr jeweils zum Arzt geht. Geht ihr jedesmal gleich wenn sich
    ein Schub ankündigt? Wenn er sehr stark wird oder gar nicht jedesmal zum Arzt?
    Nehmt ihr Kortison oder was nehmt ihr gegen die Schmerzen bei einem Schub?
    Ich habe PSA und seit ein paar Tagen scheussliche Schmerzen. Nehmt ihr
    auch jedesmal Kortison? Oder eher andere Schmerzmittel?
    Hatte gestern auch eine Weile einen Eisbeutel in Nacken und auf der Schulter. Wenigstens tut die Schulter jetzt nicht mehr weh.
    Morgen habe ich Physiotherapie und mir graut jetzt schon vor der Massage weil alles so schmerzt. Obwohl die Therapeutin echt gut ist....
    Weiss jetz nich ob ich zum HA soll oder mich beim Rheumatologen melden soll?
    Der Rheumatologe wollte ja schon im Frühling bei einem Schub das Humira wechseln und es mit Remicade versuchen.
    Aber ich bin davon gar nicht begeistert weil ich dazu jedesmal zu dem in
    die Praxis muss und das ist jedesmal eine halbe Tagesreise.
    Und ausserdem habe ich Angst vor Nebenwirkungen.
    Auf jeden Fall...wie macht Ihr das?
    Lieber Gruss
    Arielle
     
  2. luke

    luke HYLO-VFKQHJJHULVFK

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    hallo arielle,

    also ich rufe immer bei meinem rheumi an, der hat eh zweimal die woche telefonsprechstunde und bespreche eventuelle änderungen zum beispiel kortisonstoß oder neues schmerzmittel.
    ansonsten manage ich einen schub selber und hole mir die medis über den hausarzt.

    zur zeit nehme ich enbrel und es hilft mir gut. ich brauche keine anderen medis (ich klopfe auf holz damit das so bleibt).

    desweiteren lasse ich bei der HÄ alle 4 wochen eine blukontrolle durchführen. beim Rheumi bin ich wenn alles normal läuft einmal im quartal.

    gruß

    luke
     
  3. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    Hallo,

    da ich seit 9 Jahren praktisch im Dauerschub bin, geht alles weiter wie gehabt. Geh meistens zum Hausarzt und im Moment bin ich eh in einer Studie, wo ich wöchentlich in die Klinik muss (ambulant). Ansonsten manged das der HA, da eh alles ausgeschöpft ist. Ändert also niemand was dran.

    LG

    Melly

    PS: Remicade hat die gleichen Nebenwirkungen wie Humira auch. Da ist kein großer Unterschied. Ich wüßte nichtmal einen.
     
  4. done36

    done36 Registrierter Benutzer

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    re

    hi ich habe auch seid dem we höllische schmerzen nehme meine medikamente und wenn es extrem wird noch schmerzmittel nebenbei rufe aber immer meine rheuma dok an und spreche es mit ihm ab .wünsche dir viel glück und das es bald besser wird
     
  5. Paulaklee

    Paulaklee Neues Mitglied

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    Liebe Arielle,
    wenn die Schmerzen zu stark werden erhöhe ich die Schmerzmittel, derzeit nehme ich Novalgin, das gut verträglich ist. Es sind Tropfen von denen ich 3 - 4 mal am Tag ca. 30 bis 40 nehme.
    Dass Du nicht jedes Mal zum Arzt willst, dürfte normal sein, der ist doch meist ausgebucht.
    Hoffentlich findest Du bald eine Lösung und es bessert sich.
    Gruß, Paulaklee
     
  6. arielle

    arielle Neues Mitglied

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    Danke Euch für Eure Antworten.
    Ich werde nachher mit der Physiotherapeutin darüber
    reden was sie meint. Ich fühle mich heute so seltsam und frage mich, ob ich zuviel von einem Medi abbekommen habe übers WE.
    Lieber Gruss
    Arielle
     
  7. Boo

    Boo Neues Mitglied

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    Hallo arielle,

    ich spritze auch seit ca. 2 Jahren Enbrel mit MTX in Kombination . In letzter Zeit habe ich auch das " Gefühl " das die Wirkung von Enbrel etwas nachgelassen hat. Es gibt kleinere Schübe, denen ich dann mit Schmerzmittel begegne.

    Meine Rheumatologin würde mich auch gern auf Remicade umstellen, da auch in den 1/4 jährlichen Blutuntersuchungen noch eine höhe endzündliche Aktivität vorhanden ist. Ebenso habe ich seit 1 1/2 Jahren eine Anosmie ( Verlust des Geruchssinns ) den sie mit Enbrel in Verbindung bringt ?!

    Tja, auch ich möchte das nicht so gern... diese Umstellung :rolleyes:

    Aber wie Melanie berichtet sollte " frau " wohl keine Angst davor haben.

    Alles Gute für dich.

    LG
    Boo:D
     
  8. Dorolein85

    Dorolein85 Neues Mitglied

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    hallo arielle,

    also bei mir ist es so, dass ich mittlerweile nur noch in akuten fällen zum arzt gehe. heißt also wenn ich vor beschwerden fast wahnsinnig werde. ansonsten nicht mehr. als das damals vor 6 jahren mit der krankheit anfing..oder besser gesagt mit den beschwerden (man wusste ja nicht was dahinter steckt), bin ich ständig beim arzt gewesen, 2-3 die woche weil ich ja nicht aus dem bett kam und nicht wusste woher es kommt. als ich aber wegen meines jungen alters nicht ernst genommen wurde, wurden auch die arztbesuche immer weniger. irgendwie hab ich mich dran gewöhnt und zwischendurch war man ja auch mal schmerzfrei. bis dann irgendwann der "dauerschub" einsetzte, also eigentlich gar nicht mehr schmerzfrei aber phasenweise auch mal mit minimalen bis mittleren schmerz, der mich nicht sooo sehr einschränkt, zumindest nicht so, dass ich nicht mehr zur arbeit kann. gewisse bewegungen kann ich auch in meiner minmalen schmerzphase nicht mehr durchführen. wenn sich dann die skala langsam in richtung 8 erhöht, dann suche ich den arzt auf. mit 10 wird das nämlich schon wieder schwierig, weil ich dann keinen schritt mehr tun kann =/
     
  9. <<<<<<<<luka

    <<<<<<<<luka Neues Mitglied

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    Bei mir läuft es auch ähnlich. Nachdem man jetzt jahrelang mit der Krankheit lebt kann man ganz gut unterscheiden ob man es mit zusätzlichen Medis hinbekommt oder zum Arzt muß. Wenn ich über eine bestimmte Schmerzgrenze komme oder Schmerzen habe die neu sind geht es meistens ab ins Krankenhaus, da ich SLE habe. Dann gibt es einen Tropf und der hat bisher gut geholfen. Also ich denke man muß herausfinden was für einen selbst noch zu ertragen ist oder nicht. Aber ich denke gerade am Anfang lieber einmal öfter zum Arzt. Einen schönen Tag wünscht Euch Petra.

    # Jeder Tag ist ein neuer Tag #
     
  10. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich gehe alle 3 Monate zu meinem Rheumatologen, denn er muss mir ja das Simponi verschreiben, was der Hausarzt nicht kann. Egal ob ich einen Schub habe oder nicht. Wenn es richtig grauselig wird und ich mit dem Notfallplan nicht mehr klar komme, rufe ich an und wir besprechen ob er mich zusätzlich sehen will bzw. was ich zusätzlich tun kann. Dazwischen bin ich alle 4 Wochen bei meiner Hausärztin zur Blutkontrolle und wegen anderer Wehwehchen wie der COPD usw.
    Der Notfallplan sieht vor, dass ich bis 50 mg Kortison hochgehen kann (natürlich nur sehr kurzzeitig) und in welchen Dosierschritten ich dann wieder abbaue, welche Schmerzmittel ich in welchen Mengen und welcher Zusammenstellung nehmen kann usw.
    Ich bin ja nun auch schon einige Jahre mit meinem ständigen Begleiter der "Osteitis und Arthritis Psoriatica im Rahmen einer chronisch rekurrierenden multifokalen Osteomyelitis" verbandelt und so traut mir mein Internist (Rheuma-Doc) inzwischen zu, dass ich ganz gut einschätzen kann was notwendig ist. Ich neige nur leider immer dazu zu wenig zu nehmen, weil ich Sorge habe, dass ich sonst immer mehr nehmen muss um eine Wirkung zu erzielen oder irgendwann garnichts mehr wirkt.
    LG Gabi
    bibi, ro-lerin seit 06/2003
     
  11. Irmi

    Irmi Mitglied

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    NOOOO!

    Ich geh nicht zum Doc.! (Nicht jedes Mal) -
    Nichtstun ist besser, als mit viel Mühe nichts schaffen.:top:
    Da das sowieso so ist ... entscheide ich mich meist für das erste.

    Lg 1986:D