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Geht Es Auch Einmal AufwÄrts??

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von bise, 16. März 2004.

  1. bise

    bise Neues Mitglied

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    geht es auch einmal aufwärts

    hallo engele
    schlimm, was du da durchmachst. kann ich so gut nachfühlen, habe ähnliches
    auch erlebt. daher gestatte mir die frage: kannst du nicht den arzt wechseln?
    jede woche hinlaufen zum arzt und der hört nicht zu und handelt nicht, das
    spricht nicht für ihn. du brauchst unterstützung und hilfe, um die beschwerden
    loszuwerden.
    gruss
    bise
     
  2. Brinki

    Brinki Neues Mitglied

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    Hallo engele,

    Ich stimme da bise vollkommen zu! Vielleicht hilft wirklich nur ein Arztwechsel, der Dir ganz unvoreingenommen zuhören,untersuchen und die richtigen Medis verschreiben kann.
    Ich hoffe sehr für Dich das Dir bald geholfen wird und Du wieder zu Kräften kommst.
    Einen ganz lieben " GESUNDMACHKNUDDEL" gute Besserung und halt die Ohren steif.
    Das wünscht Dir von ganzen Herzen
    Brinki :)
     
  3. susannegru

    susannegru Neues Mitglied

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    Hallo J-A,
    liebe Leidensgenossin, leider gehörst Du wohl auch zu denen, die die Krankheiten anziehen. Es ist sehr sehr schwer, das durchzuhalten, was Du gerade durchmachst. Mir geht es leider seit über 10 Jahren nicht anders und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie Dir zumute ist. Besonders der zweifelnde, ratlose Arztblick kann einem dann noch endgültig den Rest geben. In meiner Not war ich nach der ersten Krankheitswelle beim Psychiater, weil ich auch schon dachte, ich spinne und Depressionen hatte. Habe eine Ärzteodyssee hinter mir. Habe chron. Bronchitis und cP.

    Wer hat denn die Diagnose "Asthma" festgestellt? Der Hausarzt? Der Internist? So etwas kann nur der Lungenfacharzt. Dahin solltest Du Dich unbedingt überweisen lassen. Ist denn auch eine Kultur von Deinem Sputum angefertigt worden? Hast Du auch schon mal "Avalox" gehabt? Das tötet eigentlich alles in den Bronchien. Bei mir hat auch einmal Klacid bestens gewirkt, das ich eigentlich nur für die Nebenhöhlen bekommen hatte. Ich muss immer sehr lange Antibiotika nehmen, weil ich veränderte Bronchien habe, in den sich der Schleim sammelt.
    Wenn es allerdings Asthma Husten ist (der ist meist nachts am schlimmsten), brauchst Du in erster Linie bronchialerweiternde Medikamente. Nimmst Du Cortison? Für Asthmatiker und Bronchitiker gibt es auch Cortison zum inhalieren. Das wirkt auch schon Wunder. Behandelt man die Vaskulitis nicht mit Cortison tabletten? Ich befürchte, dass Du einfach noch andere Ärzte aufsuchen musst.

    Ich wünsche Dir alles alles Gute, lass Dich nicht niedermachen vom Gesichtsausdruck der Ärzte, ich glaube, die leiden manchmal auch mit einem, wenn man schon wieder mit etwas neuem ankommt und wie ein Haufen Elend vor ihnen sitzt. Sie dürfen das ja auch nicht immer so an sich rankommen lassen. Sonst halten sie das auf die Dauer ja auch nicht durch. LG Susanne
     
  4. Lupus-Frau

    Lupus-Frau Neues Mitglied

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    Re: Geht Es Auch Einmal Aufwärts??

    hallo justice-angel,

    das liest sich megaanstrengend, was du da seit monaten durchmachst. ich kann mit dir fühlen, mir geht es seit november auch nicht berauschend. und so langsam geht mir die puste aus, im übertragenen sinne.

    das mit deiner erkältung, ich nenne es mal so, denn es war wohl zu beginn mal eine, scheint nicht wirksam behandelt worden zu sein.
    es ist sicher kein gutes gefühl für dich, wenn du als patientin denkst, dein arzt wäre genervt, weil du so oft die sprechstunde besuchst. ich kenne dieses gefühl aber auch. ich habe dann immer gedacht, meine ärztin steht mit dem rücken zur wand, ihr fehlt in diesem moment die richtige eingebung, die zündende idee. zum glück gab es nicht viele dieser momente in all den jahren.

    habe ich im letzten jahr mal einen augenarzt abgrundtief genervt, da ich zwei monate lang ein rotes auge hatte. kein eiter, nix, war nur rot...naja, und funktionierte dadurch nicht mehr so 100%ig. nach drei augenarztterminen, und zwei salben und drei sorten augentropfen später, bin ich da nicht mehr hin, denn mit einem lupus kann man so einiges eben auch aussitzen. bei dir liegt das aber anders.
    doch wenn das verhältnis zum arzt nachhaltig getrübt wird....hmmm....vielleicht kannst du dich mal nach einem anderen umsehen. gibt es für dich diese möglichkeit?

    ah! den gedanken hatte ich auch oft in den letzten wochen. finde ich interessant, daß du auch so in die richtung denkst.
    ich glaube nicht, daß du etwas falsch machst. das problem ist nur, daß es ungeheuer viel kraft kostet, und du dich nie wirklich gut genug über einen längeren zeitraum fühlst, um die batterien wieder aufzutanken. ist es so?
    ich für mich habe das gefühl, seit monaten am limit zu leben, mit leeren batterien noch den alltag bewältigen zu müssen. kind, job, haushalt, hausaufgaben, ach, ja, da war ja noch der lupus, stimmt ja. hatte ich doch glatt vergessen. ;)
    die wochenenden fallen regelmäßig zum luftholen aus, da die schmerzen unberechenbar sind und sich nicht nach dem kalender richten. und es fällt mir immer schwerer, aus den fiesen depressionslöchern heraus zu kommen.

    bist du arg wetterfühlig? im moment tut sich draussen ja einiges.
    andererseit hast du stress. immer neue beschwerden,verschlechterungen, ständige arztbesuche, sich nicht ernst genommen fühlen.
    dazu kommt noch deine sorge um deinen job.

    im letzten jahr sind bei uns viele leute gekündigt worden. die unruhe in der firma war sehr groß und hat sich auch immer noch nicht vollständig gelegt. ich für mich habe gar keine zeit, mir sorgen um meinen job zu machen, obwohl auch ich hier das brötchengeld nach hause bringe. es kommt wie es kommt, und es dankt mir eh keiner, wenn ich mich 'krank' in die firma schleppe. es wird erwartet, daß ich 130% einsatz bringe, mit 50% leistungsfähigkeit bekommt man höchstens noch einen reingewürgt, wenn man pech hat.

    ich muss gestehen, ich gehe auch in die firma, wenn ich eigentlich zu hause bleiben sollte (weil ich noch nicht mal fit genug bin, um den weg zur arbeit zu bestreiten), um auch ablenkung zu erfahren. es ist nicht so, daß ich an diesen tagen dann für alle kaffee koche und die post verteile.*seufz..manchmal hätte ich gerne so einen job*
    an solchen tagen versuche ich, mir meine arbeit anders zu gestalten, mache etwas anderes, etwas, was mir vielleicht leichter fällt. wenn mein kopf mir nicht zur verfügung steht, ich an diesen tagen einen IQ von toastbrot habe, tja, dann muss ich kein neues programm beginnen, keine tiefen baustellen aufreissen. doch vielleicht gibt es noch etwas dokumentation zu pflegen, oder ein konzept, das noch gelesen werden muss, .....

    wie lange bist du denn schon krank geschrieben?
    ich habe mich einmal nach dem Hamburger Modell wieder eingliedern lassen. d.h., ich bin zwei wochen zunächst halbtags in die firma gefahren. ich habe es zu hause einfach nicht mehr ausgehalten.
    kann so etwas für dich in frage kommen und dir den einstieg etwas erleichtern? das ist für den arbeitgeber vielleicht auch ein finanzieller anreiz und du kannst etwas entspannte an die sache heran gehen und es liegt nicht mehr wie ein riesiger berg vor dir.
    wie stehen denn deine kollegen zu dir?

    aber....so wie du deinen zustand beschrieben hast...da würde selbst ich zu hause bleiben.

    ich wünsche dir ganz viel kraft und einen langen atem!


    gute besserung wünscht dir

    Lupus-Frau (Betty)
     

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  5. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Engelchen,

    zu allererst fühle Dich mal tröstend geknuddelt. Solche Zeiten kenne ich leider auch. Mir hatte es immer geholfen, mich möglichst viel draußen an der frischen Luft aufzuhalten. Jetzt macht sich langsam der Frühling breit: Geh raus, mach lange, ganz gemütliche Spaziergänge (das geht auch im Schub) und genieße die Geräusche, Gerüche, die auflebende Natur. Ich weiß, das klingt banal, aber es hilft wirklich!

    Von Herzen gute Besserung und liebe Grüße!
    Monsti
     
  6. towanda

    towanda Neues Mitglied

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    liebe Justice-Angel,
    ...und da dachte ich schon, mir geht es schlecht die letzten wochen!
    das tut mir alles sehr leid für dich, ich drücke dir die daumen, dass es bald wieder aufwärts geht.
    ganz lieben gruß von Towanda
     
  7. Iti

    Iti Mitglied

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    Hallo Justy

    Das was Du berichtest hört sich nicht gut an.
    Wann warst Du denn das letzte mal beim Rheumatologen?
    Du schreibst, das Du eine systemische Vaskulitis hast. Daraus interpretiere ich dass Du noch keine ganz konkrete Diagnose hast.
    Vaskulitiden können ja sehr vielfältige Symptome haben z. Teil auch schwere Ekältungszeichen die nicht in den Griff zu bekommen sind.
    Hast Du möglicherweise einen Vaskulitisschub frag ich mich. Denn dann wirken Antibiotika nicht.
    Mein Rat gehe unbedingt zu einem Rheumatologen oder zu einem Internisten und lass Dich ordentlich durchschecken.
    Wünsch Dir erst einemal alles Gute
    iti
     
  8. gisela

    gisela kleine Käsemaus

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    Hallo justice-angel,
    lass Dich erstmal lieb umärmeln.

    Ich kann Dich ganz gut verstehen. Hatte vor 3 Jahren ähnliche Probleme. Ich bin 1 1/2 Jahre zum Urologen gerannt, ohne das er bei meinen ständigen Harnwegsinfekten helfen konnte. Das leidende Gesicht meines Doc konnte ich auch schon nicht mehr sehen.... Ich bin dann irgendwann bei meinem Rheumadoc zusammengebrochen und habe Ihm die ganze Story erzählt. Ich konnte einfach nicht mehr. Damals hat dann eigentlich mein Rheumadoc gehandelt und mir Zinktabletten verschrieben. Seitdem brauch ich keinen Urologen mehr.......

    Ich wollte jetzt nicht damit sagen, das Deine Probs mit Zinktabletten beseitigt sind, aber vielleicht hat Dein Rheumadoc eine Idee. Meiner sagt immer, er sieht mich eigentlich ganzheitlich und nicht nur meine Gelenke.

    Ich wünsche Dir, das es Dir möglichst schnell wieder besser geht und Dein Rheumadoc Dir helfen kann.

    Liebe Grüße und gute Besserung
    gisela