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GdB Widerspruch - jetzt anders überlegt - Rücknahme?

Dieses Thema im Forum "Schwerbehinderung" wurde erstellt von xxxMariaxxx, 13. August 2012.

  1. xxxMariaxxx

    xxxMariaxxx Neues Mitglied

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    Hallo an Alle,

    ich frage in dieser Angelegenheit für eine Freundin nach, die selbst keinen Internetzugang besitzt:

    Sie wollte Widerspruch gegen den GdB von 30 einlegen und hat auf mein Raten hin, ein Schreiben verfasst, in dem Sie der Entscheidung widerspricht, Kopien der zugrundeliegenden Unterlagen anfordert und die spätere Begründung des Widerspruchs in Aussicht stellt.

    Nach Erhalt der Kopien stellte sich jedoch heraus, dass das Hauptargument "nur" die Depressionen seien entscheidungsrelevant gewesen nicht jedoch Fibromylagie als falsch heraus, da , nach Recherche Fibro unter einer kennziffer die psychische Störungen beeinhaltet eingeordnet wird.

    Daraufhin verzichtete sie auf eine Begründung des Widerspruchs, da wahrscheinlich ein Verschlechterungsantrag zu stellen sinnvoller ist.

    Nun kommt die Nachfrage vom Versorgungsamt, warum sie ihren Widerspruch nicht begündet und mit Fristsetzung, da sonst Entscheidung ohne Begründung (dh aus ihrere Sicht gesehen kein Erfolg des Widerspruchs)

    Meine Frage:

    Ist in diesem Zusammenhang wichtig eine Widerspruchsrücknahmeerklärung zu schicken, da ihr sonst z.B. Nachteile aus einer Nicht-Reaktion erwachsen (fehlende Kooaperation)

    Wie würde solch eine Zurücknahme aussehen? Hättet Ihr einen Vorschlag, im Sinne eines Mustertextes, nicht dass wir etwas vergessen oder falsch formulieren?


    Vielen Dank für Eure Bemühungen!


    Maria
     
  2. Heike68

    Heike68 Bekanntes Mitglied

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    Kurzes Schreiben würde ich schicken...sieht netter aus, da man ja auch zuküftig "zusammenarbeiten" muss...

    "Meinen Widerspruch vom ... gegen Ihren Bescheid vom .... Az. ..... ziehe ich hiermit zurück" reicht völlig aus...
    LG
    Heike
     
  3. xxxMariaxxx

    xxxMariaxxx Neues Mitglied

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    Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung!

    Einen möglichst entspannten Abend!


    Maria
     
  4. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Hallo Maria,
    hast ´ne PN von mir!
    LG Juliane.
     
  5. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Also bei mir hat sich der Widerspruch bezahlt gemacht. Nachdem mir erst ein GdB von 20 zugestanden wurde sind jetzt nach Widerspruch 50 draus geworden.
    Und das Depris in der Fibro eh enthalten sind ist auch kompletter Quatsch!
    Bei dem Einen so, beim Anderen so...
    Meinen Ausweis krieg ich jetzt auf Psyche, Wirbelsäule und Fibro, wobei die Hauptgewichtung auf Psyche liegt.

    Also ICH würde die Flinte nicht gleich ins Korn werfen.
     
  6. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ach so, tschuldigung, an der Frage vorbei geantwortet...
    Mein Widerspruch ging über den SovD. Die haben dann die Ärzte angegeben, von denen eine Stellungnahme bzw. Bericht anzufordern ist.
    In meinem Fall wars der Psychotherapeut, was mir zu guter letzt von Vorteil war. Weil, für Fibro allein is schlecht. Zumindest hier in meiner Gegend. Kann woanders vielleicht auch wieder anders sein...

    Hat deine Bekannte denn auch ausführlich geschildert, wie sich die Krankheit auf ihr Leben und den Alltag auswirkt?
    Diagnose alleine hilft nicht viel. Die Sachbearbeiter kennen einen ja nicht persönlich. Also möglichst penibel auflisten, was einen beeinträchtigt . Und wenns auch nur 'Kleinigkeiten ' sind.