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Gammopathie

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Eichhörnchen, 26. April 2013.

  1. Eichhörnchen

    Eichhörnchen Neues Mitglied

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    Hallo, da bin ich mal wieder- die Eichhörnchen schlafen eben im Winter auch mal gerne aus :p.
    Munter bin ich geworden, weil meine Schmerzen mal wieder gar nicht nachlassen.
    Mein Rheumadoc will mich im Juli auf Ebrel (oder s.ä.?) umstellen.
    Jetzt ist aber bei meiner Blutuntersuchung folgendes festgestellt worden:
    monokl.Igm = positiv; KAPG= positiv; Kreatinin=92; Albumine=51,3; YGL=25,9; Basophile Gr.=1,1; Immunglobulin M=1121; CD3/25=0,45Gpt/l,20%;natürl.Killerzellen=0,04,2%;T-Lymphozyten=1,94.
    Bin zum MRT und zum Hämatologen überwiesen worden, da mein Rheumadoc vermutet, das meine Rückenschmerzen von dieser Gammopathie kommen können. Der Hämatologe sagte aber, die Werte sind nicht sehr hoch und es ist nichts weiter. Ja, was denn nun? Weiß gar nichts mehr?!
    Hat jemand von euch schon solche Erfahrungen gemacht? Bitte antwortet mir, bin total unsicher. Denn als ich in der Praxis von der Häma saß, lagen nur Prospekte von Krebssachen rum- da ist mir auch nicht wohler geworden.
    Liebe Grüße und einen schönen Frühlingsbeginn wünscht euch allen das Eichhörnchen
    Ach ja- und ich habe Morbus Bechterew und spritze zur Zeit Humira, nehme Tilidin und Celebrex.
     
    #1 26. April 2013
    Zuletzt bearbeitet: 26. April 2013
  2. Luna-Mona

    Luna-Mona Aktives Mitglied

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    Hallo Eichhörnchen,
    bei mir wurde im Blutbild ebenfalls monoclonale Gammopathie Typ G kappa festgestellt. Auch ich war beim Hämatologen (die onkologische Fachrichtung) und habe mich total erschreckt über den Anblick in seiner Praxis. Aber der Hämatologe hat Entwarnung gegeben, diese Werte seien auch erhöht, wenn man Rheuma-Mittel nimmt und das mache ich ja, ich spritze Metex.
    Das MRT macht ebenfalls Sinn, dort können eventuelle Veränderungen an den Knochen ausgeschlossen werden. Bei mir war das MRT ohne jede Veränderung.

    Mein Rheumatologe hat gesagt, man müsse bei jeder Blutuntersuchung diese Gammopathie vergleichen, wenn die Werte stark ansteigen, sollte man das Rheuma-Mittel für 4 Wochen streichen und nach 4 Wochen, wenn kein Wirkstoff mehr im Körper ist, nochmal eine Blutuntersuchung machen, um festzustellen, ob der erhöhte Wert tatsächlich vom Rheuma-Mittel kommt oder eine (weitere) Erkrankung vorliegt.
    Die Augenklinik wollte sofort das Rheuma-Mittel streichen und mich in die onkologische Abt. überweisen, aber da ich Metex wegen Uveitis spritze und meine Sehkraft ziemlich schlecht wurde nach 3 x Uveitis, war ich damit nicht einverstanden, Metex wegzulassen, nur um eine weitere Untersuchung durchzuführen. Nachher wäre auch in der Onkologie kein krankhafter Befund festgestellt worden, aber ich wäre in der Zwischenzeit erblindet (na toll).
    Meine Hausärztin ist mit dem Rheumatologen einer Meinung, nämlich die Gammopathie zu überwachen und abzuwarten.

    Natürlich kann ich Dir hier keine Ferndiagnose geben, ich drücke aber alle Daumen, dass es bei Dir ebenso ist.

    Luna-Mona
     
  3. Eichhörnchen

    Eichhörnchen Neues Mitglied

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    Liebe Luna Mona,
    vielen, vielen Dank für deine schnelle Antwort. Da bin ich jetzt wirklich mal eher beruhigt. Die Hämatologin hat mir so viel erzählt- man versteht als Laie ja nur ein zehntel.
    Muss jetzt auch noch ein 24-Stunden Urintest machen und Blut hatte sie auch nochmal gezapft. Mitte Mai soll ich nochmal kommen.
    Aber was du geschrieben hast ist mir sehr einleuchtend, warum kann man mit mir nicht gleich so sprechen. Wußte nicht, dass die Mittelchen mein Blutbild in diese Richtung so verändern.
    Danke jedenfalls fürs Daumen drücken!!
    Gleich ist Feierabend und dann Wochenende--> ich freu mich drauf!!