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Frühere Arztbesuche verschweigen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von TriaGirl, 3. März 2009.

  1. TriaGirl

    TriaGirl Chrissi

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    Hallo zusammen,

    habe weegen meiner Beschwerden schon eine Arztodyssee hinter mir und wegen meiner zahlreichen Befunde habe ich den Eindruck, dass ein neuer Arzt sich nicht mehr seine eigene Meinung bildet.

    Da mich das nervt, und ich einfach mal möchte, dass sich ein Arzt von Grund auf neu Gedanken macht, habe ich mir jetzt einen neuen Rheumatologen rausgesucht, den ich nicht kenne und wollte ihm einfach ohne Vorbefunde meine Geschichte erzählen (bis auf die letzten auffälligen Laborwerte, die wollte ich mitnehmen).

    Aber da gibt es ja immer die Fragebogen mit der Frage: Sind Sie wegen Ihrer Beschwerden schon einmal von einem Rheumatologen untersucht worden?

    Was passiert, wenn ich einfach "nein" sage? Und es kommt hinterher raus, dass das nicht stimmt? Immerhin könnte ich sagen, dass ich mich diesmal nicht wegen meiner Muskelschmerzen und -schwäche, sondern wegen der zunehmenden Sicca-Symptomatik und dem Raynaud vorstelle...

    Was meint Ihr?

    Gruß

    TriaGirl
     
  2. Tierfreundin

    Tierfreundin Dosine

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    Hallo,
    ich kann deine Frage gut nachvollziehen.

    Sehr oft stelle ich sie mir auch. Ehrlich gesagt, traue ich mich dann doch nicht
    zu "lügen". Jedoch zeige ich nicht jeden Befund.

    Ich bin gespannt, was andere User zu dem Thema sagen.
     
  3. Heike1961

    Heike1961 Neues Mitglied

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    Hallo triagirl,

    Ich kann da nur aus eigener Erfahrung sprechen. Habe ebenfalls eine Arztodysse hinter mir bzw. bin noch mittendrin. Nun hat sich der Kreis geschlossen, war heute beim Rheumatologen zur Befundauswertung. Alle Blutwerte super, bin aber hypermobil an den Gelenken, daher Überdehnungen und Dauerschmerzen. Soll nun wieder zum Orthopäden. Aufgrund der mitgebrachten Unterlagen konnte der Rheumatologe die Gelenkschmerzen nachvollziehen (der Orthopäde unterstellte mir psychsomatische Störungen!). Jedenfalls ist nun die Ursache meiner Schmerzen geklärt. Der Rheumatologe schreibt jetzt noch einen ausführlichen Brief für den Orthopäden (damit er mir endlich die Schmerzen glaubt und mich von der Psychoschiene holt).
    In meinem Fall war es gut, andere Befunde vorzuzeigen!

    Ich wünsche Dir alles Gute!

    LG, Heike
     
  4. bise

    bise Neues Mitglied

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    wenn der neue doc nicht "dumm" ist oder sich so stellt, du ihm erzählst, dass du die beschwerden schon längere zeit hast, weiss er, dass er nicht der erste ist, den du konsultierst. sage nix, sonst fragt er dich bei wem, dann könnte es probleme geben. könnte ein bekannter oder freund sein.
    ansonsten geh einfach hin, schildere die beschwerden, zeige ihm die blutwerte (die du ja auch irgend woher haben musst) und gut ist es.
    ich kannte und kenne 3 rheuma docs, alle kennen sich untereinander, je nach beschwerden wird der eine oder andere konsultiert. seine meinung teile ich den anderen mit. null problem. der eine hat mehr erfahrung mit dem, der andere mit dem. ich bin dabei immer gut gefahren. zu anfang hat der "hauptsächliche" rheuma doc gemeckert, entweder er oder die anderen. ich habe ihm dann meine ganz persönliche sicht erzählt; er hat mich verstanden und ist heute froh drum, dass ich mich doch noch anderweitig erkundige. nicht jede/r kann alles wissen, was für mich wichtig ist. die behandlung setzt sich wie ein mosaik zusammen, von allem nur das beste.
    im täglichen leben sucht man sich sonst auch das passende in verschiedenen läden heraus. in der kleiderboutique kaufe ich keine schuhe; im schuhgeschäft habe ich mehr auswahl.
    gruss
     
  5. TriaGirl

    TriaGirl Chrissi

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    Hallo,

    wollte nur mal kurz berichten, wie es gelaufen ist.
    Ich habe nicht alle Befunde mitgenommen, aber beispielsweise die Muskelbiopsie konnte/wollte ich dann doch nicht verschweigen.

    Der Arzt war eigentlich nur ein Vertretungsarzt und er meinte gleich, er könne sich gut vorstellen, dass meine Beschwerden eine rheumatische Ursache haben. Er hat mir auch vorgeschlagen, mal auszutesten, ob mir Cortison hilft. Er machte das eher an meinen Beschwerden fest und nicht an den Blutwerten...
    Damit warten wir aber auf den nächsten Termin (habe ich in 4 Wochen) und bis die Sache mit meinem Darm abgeklärt ist.
    (Wegen meiner Durchfälle soll der Dünndarm noch untersucht werden, und der Rheumadoc meinte, wenn er mir jetzt schon Cortison geben würde, würde man evtl. die Entzündung im Darm mit beeinfkussen und so das Ergebnis verfälschen....)

    Natürlich ist wieder eine große Latte Blutwerte bestimmt worden. Und ich hoffe, dass einfach mal etwas Plausibles rauskommt, was zusamemenpasst und was man behandeln kann.

    Viele Grüße

    TriaGirl

    Krankenvita
     
    #5 4. März 2009
    Zuletzt bearbeitet: 4. März 2009