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Fragen zur Frührente

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von karink, 3. Januar 2007.

  1. karink

    karink Neues Mitglied

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    Hallo,

    mein Arbeitgeber und mein Hausarzt sind an mich ran getreten, was ich davon halten würde, wenn ich die F-Rente einreichen würde.

    Bin zur Rentenstelle gegangen, wo mir gesagt wurde, wenn ich Augen zu und durch bis zum gesetztlichen Rentenalter arbeiten würde, gerade mal 20€ im Monat mehr bekommen würde, auch dieser Mensch rat mir, die F-Rente einzureichen.

    Jetzt habe ich aber mit Leuten gesprochen, die meinten, es wäre garnicht so einfach, die F-Rente genehmigt zu bekommen, ein Bekannter hat mir erzählt, er habe sie nur mit einem Rechtsanwalt bekommen.

    Was für Erfahrungen habt ihr gemacht.

    LG

    Karin
     
  2. Chipsy

    Chipsy Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich gehe mal davon aus, dass du in einem ungekündigten festen Arbeitsverhältnis stehst. Auch ich habe bis zum letzten Tag in einer Vollzeitstelle bis zum Rentenbeginn gearbeitet. D.h. ich habe meine Erwerbsminderungsrente aus der Beschäftigung heraus beantragt und bereits nach einer knappen Bearbeitungszeit von 3 Monaten unbefristet in voller Höhe bewilligt bekommen. Das setzte allerdings voraus, dass meine Akte bei der BfA voll von entsprechenden Gutachten über meinen Krankenstand ist und ein Weiterarbeiten nur auf Kosten der "Restgesundheit" noch möglich war. Ich habe mir lange überlegt, ob ich diesen Schritt gehen sollte, denn nur noch meine Berufstätigkeit hat mir ein bisschen Bestätigung gegeben. Nun bin ich im 3. Jahr in Rente und bin immer noch nicht erleichtert. Meine Arbeit und meine Kollegen fehlen mir und mein Tagesablauf ist langweilig. Aber es gibt keinen Schritt mehr zurück. Ich akzeptiere es obwohl es nicht einfach ist. Du siehst, es ist nicht so einfach, die Frage zu beantworten. Bei jedem ist es anders. Zum Glück hatte ich (bisher) noch keinerlei Probleme mit der Bewilligung von irgendwelchen Leistungen. Na ja, mein Krankheitsbild ist ja auch entsprechend:( .
    Ich wünsche dir alles Gute
    Chipsy:)
     
  3. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Rente ist nicht das Ende.....

    Guten Morgen,

    also ich kann das ja nachvollziehen, dieses Abwägen Ja/Nein - wenn es einem mitten in einem bislang erfüllten, arbeitsreichen, zufriedenen Leben erwischt. Doch wenn man die Krankheit "Rheuma" mal von der richtigen Seite betrachtet wird einem klar, wie die Lebensqualität doch meist leidet, nur um sich zur Arbeit zu schleppen, nur um einfach dazuzugehören, oder ??

    Als mich cP heimsuchte und das so massiv, daß ich innerhalb 1 Jahres berentet wurde, stand ich mittendrin: erfolgreich im Beruf, ständig auf Reisen, immer unterwegs was erleben. Dann war es aus. Das tiefe Loch war unausweichlich.

    Heute, nach 9 Jahren Rente, stelle ich fest, daß das Leben das ist, was man daraus macht. Wie unwichtig irgendwann Arbeitsstelle und die Mitarbeiter werden, weil............... irgendwann kümmert man sich nicht mehr um einen. Sich selbst einen Lebensmittelpunkt zu schaffen, dazu gehört Wille und Freude. Ganz vorne an sollte die positive Einstellung zur Krankheit, zu sich selbst und zu seinem Leben stehen.

    Ich habe lange gesucht und nach unendlich vielen Schicksalsschlägen, auf die ich in der Langatmigkeit eines arbeitslosen Tages hätte verzichten können, fand ich meine Aufgabe und jetzt, zur Ruhe kommend, bin ich dankbar, daß ich nicht mehr morgens um 5 oder 6 Uhr aufstehen muss, mich mit Pillen vollstopfen, um "funktionieren" zu können - sondern hundsgemütlich im Bett bleibe, bis ich ausgeruht bin. Katzengemütlich endlos lang Kaffee trinke, den PC anschmeisse, mir meine Freizeit nehme und hier bei RO chatte und dann den Rest des Tages gemütlich vollbringe. Hast, Eile, Hetze ???????????? Schmerzen unterdrücken mit Pillen, bis mir übel ist ????????????? Nein, ich lege die Beine hoch und gugg TV, treffe mich mit guten lieben Freundinnen mal zu einem Kaffee oder geniesse das Recht des Nichtstuns.

    Rente ist ein Wort, dass das Recht beinhaltet, nach getaner Arbeit und viel Einbringung ins soziale Leben, sich zurückzulehnen und durchzuatmen. Ein Tag ist dazu da, sein Leben zu leben, zu geniessen und ich geniesse jede Minute. Ich vermisse nichts mehr an dem hektischen, mobbischen und unfairen Arbeitsleben - meine Krankheit ist zur Ruhe gekommen, so wie meine Seele.

    Denk mal drüber nach: ist Arbeit wirklich alles ? ist dabei sein alles ? Man muss sich selbst genug sein können, daran kann man gesunden :)

    Alles Gute für den Rentenantragsweg:)

    Pumpkin
     
  4. karink

    karink Neues Mitglied

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    Danke

    Hallo Ihr beiden,

    ich möchte mich ganz lieb bei euch bedanken.:)

    Mir persönlich ging es hauptsächlich darum, ob man überhaupt eine Chance hat, eine Rente zu bekommen.

    Man hört ja oft nur negatives, wie z.B. bei meinem Bekannten, der sogar einen Anwalt eingeschaltet hat, aber o.k. jeder Mensh und jedes Krankheitsbild ist ja auch verschieden.

    Versuchen werde ich es auf jeden Fall, zumahl ich jetzt feststellen mußte, wie gut es mir geht, seit dem ich zu Hause bin, obwohl ich ein schlechtes Gewissen habe, ich glaube, die Psyche spielt auch eine große Rolle, denn die Röntgenbilder beweisen ja, wie angeschlagen meine Gelenke sind, wo der Arzt sagt, es ist unreperabel, die Medikamente können nur noch den Verlauf verlangsamen.
    Und was meine Arbeit angeht, so mußte ich jetzt auch feststellen, wie schnell man von den Kollegen vergessen wird.
    Meinen Tagesablauf habe ich jetzt auch gefunden, wo ich es auch langsamer angehen lasse.

    Ich wünsche euch noch einen schönen Tag.

    LG

    Karin
     
  5. Jula

    Jula Der Solling ist groß

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    Am schönen Solling
    Hallo Karin,
    bei mir hat der Kampf um die EU-Rente auch viele Jahre gedauert,bekam sie zunächst befristet,ein Leben mit Gutachter,Reha usw. begann und 2005 wurde sie mir endlich unbefristet gewährt.Diesen ganzen Kampf habe ich die letzten Jahre eigentlich nur mit dem Sozialverband überstanden,der mir hilfreich zur Seite stand.Kann ich nur raten,wenn Du den Weg gehen möchtest,Dich so einem Verband anzuschließen,weil die vieles abnehmen können.Bei der ganzen Sache kommt es auf Alter,krankheitsbild,Belastbarkeit fürs Arbeitsleben und Gutachten an.
    Ich sehe,Du kommst aus Göttingen?Ist bei mir um die Ecke!
    Lieben Gruß Jula
     
  6. krokus

    krokus Neues Mitglied

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    Jena
    informieren

    hallo!
    bevor du zum gutachten gehst solltest du dich sehr gut informieren bei gleichgesinnten. es gibt wichtige sachen die du dabei nicht nur anbringen mußt sondern den gutachter schriftlich überreichst. ich kenne das zur genüge. man hat den gutachter z.b. mitgeteilt das die hand schlecht durchblutet ist-(beweis ist eine mamorierte haut) der gutachter schreibt "die hand sei regelrecht durchblutet". da staunt man was? das schlimme ist das die gutachter vom auftragsgeber bezahlt werden also abhängig sind!!!!! man sollte auch keine scheu haben ein gutachten anzuzweifeln.
    wenn ein gericht ein gegengutachten in auftrag gibt, kommt es nicht vor das die seiten dafür nicht durchpannagiert sind(durchnummeriert).
    "wer nicht kämpft hat schon verloren."
    bei mir sollten aus 40% 25 % werden. geworden sinds dann 65%. ist schon komisch aber aufbauend. bei mir wirds in nächster zeit wieder losgehen denn borrelien sind in der landwirtschaft berufskrankheit bzw. gelten bei der unfallversicherung als versicherungsfall!!!! dies wissen aber zu wenige. den rest kannst du dir ja vorstellen denn keine versicherung und bg zahlt gern und freiwillig.

    ein aufbauendes jahr wüscht dir

    krokus aus thüringen
     
  7. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Frührente oder wie immer das heisst

    Hallo Ihr Lieben,

    ich les interessiert mit, weil ich 2006 das erste mal verstand, warum es Leute mit Anfang 30 nicht packen, das Arbeitsleben.

    Ich hoffe ja, dass ich in 2007 wieder zur alten Form auffahre. Aber ich bin so unendlich müde....

    Jetzt verratet mir doch mal wie alt ihr seid, bitte.

    Blinzelgrüße
    Kira
     
  8. Chipsy

    Chipsy Neues Mitglied

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    Hallo Kria73,

    ich bin gefühlte 100 aber gezählte 48 Jahre alt :) !!

    Gruß
    Chipsy
     
  9. karink

    karink Neues Mitglied

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    Hallo,

    liebend Dank für eure Beiträge. Ich bin mal gespannt, was auf mich zukommen wird.Im übrigen habe ich einen Behindertengrad von 40%, 30% Rheuma,Bandscheibenvorfall 10%.

    Was mir jetzt mal eingefallen ist,ich stelle bei der Rentenbehörde einen Antrag, den ich vorher schon für eine Reha bekommen habe, wo aber auch drin steht, er gelte gleichzeitig auch als Rentenantrag.
    Jetzt habe ich aber einen Antrag hier liegen, der direkt sich um die Frürente handelt.

    Was mache ich jetzt, erst mal nur den für die Reha, oder alle beide abschicken.:confused:

    @Kira73
    Ich bin 42 Jahre und wenn ich fast Schmerzfre bin 20 :)

    LG

    Karin
     
  10. Sooonnenschein

    Sooonnenschein Neues Mitglied

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    Hallo Karin,

    ich habe momentan das gleiche vor mir, wie Du.

    Ich habe Anfang Dezember nach langem Überlegen hin und her, einen Antrag auf EU-Rente gestellt. So ganz wohl ist mir immer noch nicht. Was wird, wenn der Antrag durchgeht? Vor allem wird er auf Teilrente oder gleich auf Vollrente gewährt... Das sind so Fragen die mir andauernd durch den Kopf gehen. Mit nur 30 Jahren (habe seit 28 Jahren CP) fühle ich mich einerseits noch zu jung, andererseits merke ich aber auch, dass mein Körper langsam nicht mehr will. Ich habe u.a. schon vier künstliche Gelenke, und gestern wurde ich von den Ärzten schon fast gedrängt, dass solangsam meine Schultern dran wären.

    Mir wurde auch von meinen Ärzten geraten, dass ich kürzer treten soll. Denn wenn ich das noch länger mache, dann ........

    Momentan bin ich noch in einer Vollzeitstelle und mein Arbeitgeber hat noch keine Ahnung von meinem Antrag. Ich bin seit einigen Monaten Mitglied beim VDK. Dort wurde ich auch gut beraten. Alles andere muss ich nun abwarten.

    Ich wünsche Dir alles gute zu Deinem Antrag, und dass Du nicht allzulange warten musst.

    LG
    Andrea
     
  11. karink

    karink Neues Mitglied

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    Hallo Andrea,

    genau diese Fragen hatte ich auch im Kopf.

    Das schlimme ist,eine Freundin erzählte mir, sie hat jemanden getroffen, der wegen Rheuma eine befristete Rente von 2 Jahren bekommt.:mad:

    Aber ich bin mittlerweile soweit, ich will das jetzt durchziehen,wenn man es nicht versucht, wird man es nie erfahren.

    Ich drücke dir die Daumen, dass es bei dir auch schnell und positiv klappt.

    LG

    Karin
     
  12. Jula

    Jula Der Solling ist groß

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    Am schönen Solling
    Hallo Karin,
    das war das blöde ja bei mir auch,allerdings habe ich den Rentenantrag bereits 1998 gestellt.Wurde dann bis 2000 hin und hergeschickt(KK,Arbeitsamt),dann ausgesteuert und zur Reha geschickt.Aus der Arbeitsfähig entlassen,die Klinik in Bad Liebenwerda war ne Zzumutung,Widerspruch eingelegt,Gutachter und dann befristete Rente für 1Jahr.Dann neuerlicher Gutachter,befristet wieder 1Jahr,dann befristet auf 2Jahre bis dann entschieden werden mußte ob Rente für immer oder wieder arbeitsfähig.Also nun denn doch unbefristete Rente.
    Als da alles bei mir losging war ich 37Jahre und da ich kaum gealtert bin fühle ich mich nun wie 45Jahre(bin ich dummerweise auch)
    LG Jula
     
  13. adina

    adina Mitglied

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    Hallo,

    eigentlich ist es egal ,ob ein Antrag auf Erwerbsminderung oder Reha gestellt wird.

    Reha geht vor Rente. Und warscheinlich werden die meisten eh erst einmal eine Reha "verordnet" bekommen. Dort soll entweder die "Gesundheit"
    wieder "hergestellt" werden und auch das Restleistungsvermögen wird beurteilt. Z.B. in welchem Beruf noch wieviele Stunden ev. möglich wären.

    Wird aber während dieser Reha festgestellt, daß die Restleistung nur noch für unter 3 Stunden Arbeit täglich reicht, wird dieser Rehaantrag automatisch in einen Antrag auf Erwerbsminderung umgewandelt.

    Ist der Versicherungsträger aber beim "Sichten" des Antrags der Meinung eine Reha wird nicht (mehr) viel bringen, wird er gleich Gutachter beauftragen, die das "beurteilen" dürfen.

    Tja und diese "leidigen" Gutachtern bestimmen nun der ganzen weiteren
    Verlauf.
    Das kann niemand vorher sagen, wie es ausgehen wird und wie die Chancen im Vorfeld sind. Leider wird den Berichten und Meinungen der behandelnden Ärzte keine Beachtung geschenkt.:cool: :(

    Also alles ausfüllen, einreichen und "Abwarten und Tee trinken";) .

    Ich wünsche allen .die diesen Weg gehen (müssen) alles Gute, viel Erfolg und vor allem STARKE NERVEN !!!

    LG adina (bin 46 J, 1. Bewilligung von 2002 -2005 ,seit 2005 unbefristet)
    Aber ob auf Zeit o. unbefristet der Versicherungsträger prüft eh immer wieder nach, ob nicht zwischenzeitlich eine Spontanheilung eingetreten ist
    ;) ;) :D , was natürlich sehr schön wäre...
     
    #13 4. Januar 2007
    Zuletzt bearbeitet: 4. Januar 2007
  14. sonnenschein24

    sonnenschein24 Neues Mitglied

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    gibt es doch hoffnung?

    hallo ihr alle, auch ich habe einen rentenantrag gestellt 7/2004. meine gutachten besagen, dass mein gesundheitszustand so besch...... ist dass auch reha maßnahmen nix bringen würden und trotzdem bin ich dann vollschichtig arbeitfähig bei leichten tätigkeiten ohne sitzen, stehen, gehen:confused: ich habe fibro, morbus bechterew, 3 bandscheibenvorfälle und arthrose im knie, hws und kiefer
    ich habe einen rechtsanwalt der auf sozialrecht spezialisiert ist -aber ich weiß auch nicht so recht.
    ich bin ausgesteuert, AL I ist zu ende falle seit nov.06 durch die maschen des " sozialen netzes" :eek: es ist zu k.......
     
    #14 6. Januar 2007
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2007
  15. karink

    karink Neues Mitglied

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    das ist ja zum Heulen...

    @ Adina,

    Danke für deine Auskunft, dann brauche ich nicht doppelt einreichen.

    Hallo Sonnenschein,

    das hört sich ja schlimm an,:mad: dann habe ich bestimmt noch einiges vor mir.:mad:

    Eine Freundin von mir studiert Jura, sie ist kurz vorm Ende und ist spezialisiert,für Behördenärger.................Sie hat mir schon ihre Hilfe angeboten.

    Aber ich würde gerne mal wissen, in welchem Beruf mann nicht sitzen,stehen und gehen braucht.............:confused:

    Man muß wirklich mit dem Kopf unterm arm dort antreten.
     
  16. Schlumpfine

    Schlumpfine Aktives Mitglied

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    Hallo,
    ich werde Eure weiteren Nachrichten mal mit Interesse verfolgen. Bevor ich in Reha ging, mußte ich zum Gesundheitsdienst. Und da wurde mir zum ersten Mal gesagt, daß ich Erwerbsunfähigkei5tsrente beantragen soll. Nun will ich noch mit dem Rheumatologen reden- und dann auf in den Kampf!
    Schönes Wochenende
    Schlumpfine
     
  17. sonnenschein24

    sonnenschein24 Neues Mitglied

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    hallo karink,
    das schlimmste ist dass man nicht ernst genommen wird.
    also nimm dir einen guten anwalt oder wie ich heute auch schon mitbekommen hab , der VdK hilft da wohl ganz toll- und leg dir drahtseile als nerven zu. es ist echt ein kampf um gerechtigkeit- liebe grüße andrea
     
  18. zecke73

    zecke73 Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich wurde 2004 krank aus einer Reha entlassen. Als ich dann von meiner Krankenkasse ausgesteuert wurde, wurde beim Arbeitsamt ein Gutachten erstellt. Dort stand drin das ich erwerbsfähig bin und einen Rentenantrag stellen solle. Ich habe mich mit 31 dafür aber noch viel zu jung gefühlt und hatte noch Hoffnung gesund zu werden. Mir blieb aber nichts anderes übrig sonst hätte ich kein Geld bekommen. Die Rentenversicherung schickte mich zu einem Gutachter, der noch nie etwas von meiner Krankheit gehört hat und so ist das Gutachten auch ausgefallen und für die Rentenversicherung war ich voll erwerbsfähig.
    Anfang 2006 habe ich mit einer Beruflichen Reha in einem Berufsförderungswerk angefangen. Da durch das ich dort im Internat war, ging das mehr oder weniger. Im Praktikum hat sich aber schon nach einer Woche gezeigt das ich der Belastung nicht gewachsen war. Im November wurde ich wieder aus der Massnahme genommen. Jetzt soll ich erstmal eine Belastungserprobung mit machen und solang muss ich erstmal abwarten.
    Habe im letzten Jahr 3 schwere Schübe gehabt. Im Jahr zuvor nur einen leichten. Ich denke die 3 Schübe kamen von der Belastung.

    Gruß
    Simone
     
  19. patti

    patti Neues Mitglied

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    oje oje oje...

    hallo ihr alle zusammen,

    ich (29 jahre, grafikerin) werde nun gegen ende januar von meiner kasse ausgesteuert. mein SAPHO (an schlüsselbeinen und brustbein) hat sich zwar durch humira "verbessert", nur leider wird es seit 3 wochen wieder aktiv und bei belastung spüre ich es natürlich auch immer. d.h. ich schaff es nicht mal, mehr als 2 stunden am rechner zu hocken. langsam verzweifle ich. ich habe gerade mal 1 jahr gearbeitet, bei der servicestelle der rentenversicherung wurde ich wieder weggeschickt: ich sei so jung und würde eh keine rente bekommen. toller service!
    dank meines lieben rentenberaters aber habe ich nun trotzdem einen antrag auf erwerbsminderungsrente gestellt, da es in meinem fall wahrscheinlich 2-3 jahre dauern wird, bis der durch ist. ich hab ja keine ahnung, was bis dahin sein wird...

    außerdem hatte er mir geraten, meine "ausbildungsjahre" an der fachhochschule fürs rentenkonto mitanrechnen zu lassen. dies kann ich nur jedem empfehlen, der die wartezeiten noch nicht erfüllt hat!!!
    falls jemand genaueres wissen will, bitte sprecht mich darauf an, denn diese zeiten werden nur noch bis 2009 als rentensteigernd bewertet!!!

    nun ist es jedenfalls so, dass ich abwarten muss. die hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht brauche ich und mein sapho halt nur noch ein paar monate verschnaufpause??? ich möcht als grafikerin freiberuflich irgendwann wieder kleine aufträge annehmen, das wäre zumindest für den anfang ein guter plan...

    nach meiner aussteuerung rutsche ich ins alg1, die arbeitsagentur hat auch schon einen termin für mich, an dem ich "begutachtet" werde. a bisserl schiss habe ich schon, ich seh halt überhaupt nicht krank aus...

    ich werde euch jedenfalls berichten wie es war. und ich hoffe ihr habt alle erfolg bei euren anträgen und drück euch alle daumen die ich habe :)

    viele liebe grüße ausm schwobaländle, patti
     
  20. Sooonnenschein

    Sooonnenschein Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich habe (wie weiter oben schon berichtet) Anfang Dezember Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente gestellt. Bis vor einer Woche habe ich überhaupt nichts gehört. Innerhalb einer Woche kam aber gleich dreimal Post von der Dt. Rentenvers. bzw. vom VDK (der echt sehr hilfreich ist).

    U.a. wollen sie mich, wie zu erwarten war, zu einem ihrer Gutachter schicken. Der nächste ist bei mir in Erding (ca. 200 km entfernt). Naja, was solls. Es gibt ja Fahrtkosten.

    Jetzt wollte ich mal wissen, gibt es irgendwelche Tipps, wie man sich verhalten soll? Wie läuft das ganze ab?

    Ich hab momentan einen kleineren Schub. Ausserdem hab ich arge Schmerzen in der Schulter. Deswegen werde ich in den nächsten Monaten wohl operiert werden (künstl. Gelenk o.ä.). Die Beraterin der VDK meinte, dass ich wohl in den nächsten Wochen gleich einen Termin bei dem Gutachter (Rheumatologe) bekommen werde. ich hoffe nur, dass der sich ein bisschen auskennt. Denn meine Vorgeschichte und die div. Erkrankungen sind ein bisschen komplexer.

    Wäre froh, wenn Ihr mir Eure Erfahrungen in dieser Hinsicht mitteilen könntet.

    Liebe Grüsse
    Euer Sooonnenschein (Andrea)