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Fragen zur Cortison-Dosierung

Dieses Thema im Forum "Cortison / Glukokortikoide" wurde erstellt von faxe, 7. März 2011.

  1. faxe

    faxe Neues Mitglied

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    Ich rätsele gerade darüber, wie ich mein Cortsion Präparat (Prednisolon) dosieren soll.

    Der Plan meiner Rheumatologin (vor ca. 8 Wochen aufgestellt, als die Diagnose atypische RA klar war) ist: Anfangs 15mg/d, dann alle zwei Wochen um 2.5mg/d reduzieren. Gleichzeitig bekam ich ein Basistherapeutikum verschrieben. Erst war dieses Sulfasalazin, was ich wegen der heftigen NW nicht vertragen hatte; jetzt nehme ich Quensyl, mit dem ich zwar zurechtkomme, das bis jetzt aber keine Wirkung zeigt.

    Nun habe ich gemerkt, daß bei 7.5mg/d morgens und spät abends wieder leichte Schwerzen bemerkbar waren.

    Dann habe ich auf 10mg/d erhöht. Besserung gab es allerdings wenig; im Gegenteil; die Schmerzen wurden wieder heftiger: Immer noch so, daß man es aushalten kann, aber deutlich spürbar, v.a. morgens und abends (ich nehme das Prednisolon um 7 Uhr morgens). Die Schmerzintensivierung führe ich auf äußere Umstände (Wetter, Stress...) zurück.

    Angst habe ich auch vor möglichen psychischen Nebenwirkungen: Ich stehe beruflich stark unter Druck (arbeite auf einer befristeten Stelle und befinde mich im Dauer-Bewerbungsprozess); so daß ich sowieso schon etwas "gestresst" bin. Auch schon vor der Rheuma-Diagnose neigte ich zu depressiven Verstimmungen.


    Nun meine Fragen an Euch:

    - Sollte man Cortison immer so dosieren, daß man wirklich schmerzfrei ist? (In diesem Fall müßte ich die Dosis weiter erhöhen).

    - Bedeutet "Schmerzen haben" automatisch "Gelenkzerstörung"; dann müßte ich jetzt das Cortison erhöhen...

    - Welche Dosis ist auf Dauer tragbar? Ich habe mal gehört, man soll auf Dauer nicht mehr als 8mg/d nehmen...

    - Ist diese Dosis vom Körpergewicht abhängig (bin 105kg schwer; bestimmt mehr als der Durchschnittspatient)?
     
  2. Marina**

    Marina** Mitglied

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    Hallo,

    die Fragen interessieren mich auch und ich hab noch eine Frage wer von euch verteilt Prednison aufgrund einer Arztempfehlung und wenn ja wie?

    lg Marina**
     
  3. KarinH

    KarinH Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich nehme schon seit 17 Jahre Prednisolon, mal mehr mal weniger. Meine Höchstdosierung lag ein halbes Jahr bei 30mg, in der Regel waren es 5mg. Damit bin ich gut hin gekommen.

    Was sich auf die Dauer der Einnahme bemerkbar gemacht hat:

    • Übergewicht
    • Empfindlicher Magen
    • Empfindliche Haut (bei Sonne)
    Aber ich denke damit kann ich gut leben, solange ich keinen starken Dauerschmerz habe.

    @faxe,
    ich denke, du solltest vorrübergehend vielleicht noch einmal deutlich dein Cortison erhöhen und nicht nur in kleinen Schritten. Gerade da du sagst, du stehst im Dauerstreß. Versuche damit deinen Entzündungsschub einzudämmen. Wenn du dir sehr unsicher bist, dann versuche deinen Arzt an die Strippe zu bekommen. Es kann auch sein, dass das Quensyl bei dir nicht das Richtige ist. Ich hatte das letzte Jahr damit Glück und kam mit leichten Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit und Überkeit über die Runden und es hat schnell gewirkt. In der Regel soll die Wirkung innerhalb eines halben Jahres einsetzen.

    Du schreibst, dass du das Prednisolon um 07:00 Uhr nimmst. Wann stehst du denn auf? Um diese Zeit oder früher?
    Ich habe mir angewöhnt, gleich nach dem Aufstehen das Prednisolon einzunehmen. Quensyl und Meloxicam kommen gleich nach dem Frühstück. Dann hat das Prednisolon Zeit schon zur Wirkung zu kommen.

    Was anderes, bekommst du kein zusätzliches Schmerzmittel dazu? Bei mir ist es das Meloxicam... :rolleyes:

    Aufgeteilt habe ich das Prednisolon noch nie und die Rheumatologen mit denenn ich schon gesprochen haben sagten, dass die Wirkung am besten gleich morgens nach dem Aufstehen möglichst zwischen 6:00 und 8:00 Uhr ist.

    Oh.... da habe ich ja einen halben Roman geschrieben..... :D:D

    Muss mal Schluss machen, denn meine Mittagspause geht gerade zu Ende....
     
  4. Tiangara

    Tiangara PMR seit 08/2008

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    Hallo faxe,

    - Sollte man Cortison immer so dosieren, daß man wirklich schmerzfrei ist? (In diesem Fall müßte ich die Dosis weiter erhöhen).

    Theoretisch ja. Praktisch geht das leider nicht immer so, denn sonst würde man nie vom Cortison wieder runterkommen ...

    - Welche Dosis ist auf Dauer tragbar? Ich habe mal gehört, man soll auf Dauer nicht mehr als 8mg/d nehmen...

    Die Schwelle zum Cushing-Syndrom wird im Schnitt bei ca. 7,5 mg angenommen. Jedoch ist das bei jedem individuell verschieden.

    Deine anderen Fragen kann ich dir leider nicht beantworten.

    @ Marina:

    Ich teile das Cortison auf. Als es bei mir mal wieder drum ging, ob ich die Dosierung erhöhen solle oder nicht, empfahl mir mein Arzt, es aufzuteilen. Und siehe da: es funktionierte; ich musste nicht erhöhen.

    Für die körpereigene Cortisol-Produktion ist das allerdings nicht so gut - die Nebennierenrinde wird durch dieses Verfahren durcheinander gebracht. Aber vielleicht ist es doch besser, als erhöhen zu müssen.

    Bei Aufteilung der Cortison-Gaben auf morgens und abends wird meist empfohlen: 2/3 der Dosis morgens, 1/3 abends einnehmen (so mach ich das auch).

    Liebe Grüße,
    Tiangara
     
  5. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    Hallo

    schließe mich den Vorrednern an. ich hatte damals auch erst eine Dosis am Tag und das war nicht genug für den Abend und die Nacht. Dann wurde ich auf die 2/3 Dosis umgestellt und das war besser. Wurde hier ja schon geschrieben. Dazu gibt es auch ein anderes Cortison, was retadierend ist. Vielleicht mal die Ärztin nachfragen.

    Eine Dauerdosis sollte glaub ich unter 5 mg liegen. Nimmst hoffentlich auch Calcium mit Vitamin D gegen Osterporose, was Cortison gerne auf Dauer verursacht.

    Entzündungen sind nicht direkt Zerstörung der Gelenke. Es kommt immer auf die Dauer der Entzündung an und wie stark sie auch ist. Man kann die Zerstörungen auch erst wesentlich später sehen. Der Chef Arzt einer Rheumaklinik sagte mir mal, dass man die Schäden einer aktuellen Entzündung auf dem Röntgen erst nach ca einem Jahr sichtbar ist.

    Tipp: Achte auf die genauen Uhrzeiten für die Cortisoneinnahme wegen dem natürlichen Prozess des eigenen Cortisons im Körper. Die morgendliche Dosis muss sehr früh genommen werden. Glaub das war so zwischen 5 und 6 Uhr. Es braucht ja auch seine Zeit, bis es dann wirkt
     
  6. faxe

    faxe Neues Mitglied

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    Hallo Karin,

    vielen Dank für Deine hilfreichen Antworten!

    Der Punkt ist das "Dauer" bei "Dauerstress". D.h. es ist noch kein Ende sichtbar; und über Monate hinweg möchte ich keine stark erhöhte Cortison-Dosis nehmen.

    Bis zu 15mg würde ich mich noch trauen (weil ich diese Dosis schon mal genommen hatte); allerdings hoffe ich immer noch, daß mein derzeitiger "Schub" (wenn man so will, denn die Schmerzen sind bei 10mg Cortisoneinnahme zwar deutlich vorhanden, aber immer noch ertragbar; nachts kann ich auch gut schlafen) von alleine weggeht, wenn sich das Wetter vllt. mal ändert. Wenn ich die Rheumatologin frage, dann vermute ich, daß sie mir zu einer Erhöhung rät; ich habe meinen nächsten regulären Rheumatologentermin ja sowieso wieder in 4 Wochen; mein Plan war, so lange mit 10mg durchzuhalten (bei Schmerzfreiheit dann sogar auf 7.5mg runterzugehen).

    Kann man mit Cortison eigentlich einen Schub wirklich bekämpfen, oder ist es so, daß man damit nur die Symptome unterdrückt? Hört also mit Cortison ein Schub u.U. früher auf als ohne?

    Wie lange hat es bei Dir genau gedauert, bis eine Wirkung eintrat? Von den Nebenwirkungen her bin ich auch sehr zufrieden, wenn's jetzt noch 'ne Wirkung gäbe, wär's perfekt... nehme es aber auch erst seit ca. 6 Wochen.

    Anfangs habe ich mir keine großen Gedanken gemacht, und das Prednisolon zusammen mit den anderen Medikamenten genommen (beim Zähneputzen nach dem Aufstehen, ca. 8:15 Uhr). Dann habe ich irgendwo mal gelesen, man soll es früher nehmen; d.h. ich habe meinen Wecker gestellt, um 7:00 Uhr mit 'nem Schluck Wasser das Prednisolon genommen, um dann noch 'ne Stunde zu schlafen (hatte den angenehmenen Neebeneffekt, daß ich nach dem Aufstehen weniger Schmerzen hatte). Jetzt habe ich wieder gelesen, daß man es wegen des Biorhythmus' der Nebennierenrinde beim Wachwerden nehmen muß (das wäre bei mir also 8:00 Uhr).

    Ist es jetzt ein Problem, das Cortison 'ne Stunde vor dem Aufstehen zu nehmen (so wie ich es eine zeitlang getan hatte)?

    Bei wirklich starken Schmerzen (wenn ich zusätzlich Nacken-Verspannungen habe, die vermutlich eine Folge der Ellenbogenentzündungen sind) nehme ich Celebrex; ich möchte es aber vermeiden allzuviel Chemie in mich hineinzustopfen: ich habe noch zwei andere Tabletten, die ich regelmäßig schlucken muß.
     
    #6 9. März 2011
    Zuletzt bearbeitet: 9. März 2011
  7. loopy

    loopy Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich möchte kurz etwas zum Quensyl sagen. Nach 6 Wochen kann man nicht beurteilen, ob es wirkt. Leider dauert dies 4-6 Monate.
    Beim Cortison sollte man den natürlichen Rhytmus des Körpers beachten (morgenms 6-8 Uhr), weil sonst der Körper seine eigene Produktion einstellt. Ich nehme seit 9 Monaten Lodotra (5mg Prednisolon). Das muss gegen 22 Uhr genommen werden, damit es morgens wirkt. Bei mir ist die Morgensteifigkeit deutlich besser geworden.
    Cortisonstöße würde ich ärztlich überwachen lasssen. Cortison kann einen akuten Schub abfabgen, weil es gegen die aktuelle Entzündung arbeitet. Sind die Beschwerden schon etwas länger da, kann es wahrscheinlich nicht mehr helfen. Dann ist das Basistherapeutikum besser. Nimmst du Schmerzmittel?
    Alles GUte
    Loopy
     
  8. faxe

    faxe Neues Mitglied

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    Hallo Loopy!

    Danke für Deine Antwort!

    @Cortison/Schmerzmittel:

    In telefonischer Absprache mit meiner Rheumatologin habe ich meine Cortison-Dosis wieder auf 15mg/d erhöht. Wobei sie gemeint hat, daß bei der Dosis schon heftigere (aber reversible) Nebenwirkungen (Wassereinlagerungen etc.) auftreten können.

    Seitdem geht's mir zumindest tagsüber (so ca. ab 10 Uhr, wenn ich das Cortison um 8 Uhr nehme) besser.

    Generell glaube ich, daß z.Zt. die Entzündungsaktivität größer geworden ist (angenommen, ich würde auf das Cortison ganz verzichten). Früher hatte ich nur mit dem rechten Ellenbogen Probleme, jetzt ist auch der Linke dran. Früher bewirkten die 15mg Cortison, daß ich ziemlich aufgedreht war , heute ist nichts davon zu spüren.

    Schmerzmittel (NSAR) nehme ich z.Zt. keine.

    Habe schon mal abends mit 800mg Ibuprofen probiert, um die Morgensteifigkeit weg zu kriegen; war dann aber am nächsten Morgen recht müde. Zufall oder die Wirkung von Ibuprofen?

    Als ich abends mal Celebrex genommen hatte, ging es mir morgens schmerzenstechnisch ganz gut.


    Was ist aus Eurer Sicht besser?

    10mg/d Cortison + 200mg/d Celebrex

    oder

    nur 15mg/d Cortison


    @ Basistherapie:

    Ja, das ist der Mist bei dem Zeug. 6 Monate sind eine lange Zeit; vor 6 Monaten wußte ich noch nichts von meiner Arthritis bzw. damals hat der rechte Ellenbogen angefangen leicht wehzutun. Ich habe etwas Angst davor, wo ich in 6 Monaten stehe, wenn es so weitergeht...

    Keine Ahnung: Wenn meine Rheuma-Ärztin in 2 Wochen meinen Zustand sieht, dann wird sie mir vllt. etwas "Härteres" geben wollen, um nicht so viel wertvolle Zeit zu verdödeln. Vor MTX, das dann vermutlich das Mittel der Wahl sein wird, habe ich aber ziemliche Angst.


    Und jetzt befinde ich mich auch noch mitten in einem Bewerbungsverfahren (und bei positivem Verlauf desselben ist dann Probezeit angesagt); da kann ich mir es nicht leisten, wg. Rheuma oder den Medikamenten-Nebenwirkungen regelmäßig mehrere Tage flach zu liegen.
     
  9. loopy

    loopy Neues Mitglied

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    Hallo,
    15 mg Cortison über nicht allzu lange Zeit sollte eigentlich noch nicht so viel schaden. Ich habe jedenfalls Leute kennen gelernt, bei denen dann nach Dosisreduktion die Nebenwirkungen zurück gingen (Wassereinlagerungen etc.)
    MTX habe ich auch 6 Monate lang genommen. Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit Übelkeit. Ich habe es zuerst als Tabletten genommen, später gespritzt. Man nimmt das einmal in der Woche. Normalerweise hatte ich am Tag danach etwas Probleme. Ich habe das dann auf das Wochenende gelegt, weil ich dann länger schlafen konnte und das etwas abfangen konnte. Nach ein paar Wochen war es dann mit den Nebenwirkungen vorbei. Ich musste dann aber auf Spritzen umstellen, da die Dosis erhöht werden sollte. Da es aber insgesamt gar nicht nutzte, werde es abgesetzt. MTX wirkt aber auch erst nach etwa 8 Wochen...
    Insgesamt würde ich Celebrex dem Ibuprofen vorziehen. Ibu mit 800mg geht irgendwann auf den MAgen. Ich habe selbst 2x200mg Celebrex genommen und gut vertragen (hat nur irgendwann nicht mehr geholfen:(.
    Alles Gute
    Loopy
     
  10. Kurt Steffens

    Kurt Steffens Neues Mitglied

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    15mg finde ich schon recht viel. 5mg scheint mir auf die Dauer "besser" (?!) Hab ne ganze Zeit lang Cortison bekommen, nachdem man mir die Mandeln rausgenommen hat. (inklusive Nachblutungen etc.) war so ziemlich das einizige Mittelchen was wirklich etwas geholfen hat.

    Gruß,
    Kurt
     
  11. faxe

    faxe Neues Mitglied

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    Vor ein paar Jahren hat mir mein HNO-Arzt Cortison oral verschrieben, als es darum ging die Nasenpolypen zu reduzieren. Damals habe ich - nach Lesen des Beipackzettels, wo mich besonders die NW auf die Psyche irritierten - abgelehnt und mich lieber operieren lassen.

    Aber seitdem ich Rheuma habe... Es hilft halt nichts anderes wirklich; die Langzeitmedis (ich probiere es jetzt mit Quensyl) schlagen noch nicht an (wenn sie denn jemals anschlagen, wo ich auch etwas skeptisch bin). Ibu und andere NSAR kann man auch nicht fressen wie Smarties.

    Angenehm finde ich beim Cortison, daß es auch die Müdigkeit ein wenig vertreibt. Ich fühle mich agiler - ist halt ein Stresshormon.


    Natürlich muß ich gucken, daß ich von den 15mg wieder runterkomme; hoffe da ja auf die Langzeitmedis. Vllt. kriege ich ja demnächst auch etwas "Härteres" wie MTX oder Arava verschrieben (wobei es mir schon jetzt von den NW graut), weil mein Rheuma seit Beginn der Basistherapie eher schlimmer denn besser geworden ist.
     
  12. Thisa

    Thisa Neues Mitglied

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    Hallo alle zusammen:)

    muss zur Zeit 25mg nehmen...schlägt aber nicht an...
    Soll ab Montag wieder auf 50mg erhöhen :(
    Muss ich mir bei so einer (hohen) Dosis Sorgen machen???
    Außerdem muss ich noch Arcoxia 90 nehmen...was aber auch keine Linderung bringt.
    Meine HÄ ist verzweifelt ...ich auch.
    Ich habe schon so viele Schmerzmittel ausprobiert nix schlägt an...
    Kennt ihr ein gutes was auch wirkt...komme vor Schmerzen fast um:(

    Wäre schön wenn jemand Rat wüsste


    LG Thisa
     
  13. loopy

    loopy Neues Mitglied

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    Hallo Thisa,
    50mg Cortison sind schon viel... Das gehört schon zur hohen Dosierung, wo Nebenwirkungen auftreten können. Wichtig ist, dass du konsequent Vitamin D nimmst, damit die Knochendichte nicht abnimmt. Auch Gewichtszunahme kann vorkommen, weil das HUngergefühl zunimmt, obwohl der Körper kein zusätzliches Essen braucht.
    Ich habe Arcoxia immer als Entzündungshemmer genommen, d.h. bei einer akuten Entzündung in einem Gelenk (mit Svhwellung) dann direkt für ca. 1 Woche. Als richtiges Schmerzmittel habe ich es nie genommen. Ausserdem ging es mir schon auf den Magen und auf die Nieren, als ich es etwas länger nahm.
    Da ich im Moment keine Basistherapie bekomme (soll im MAi im Rheumakrankenhaus neu einegstellt werden, da bisherige Therapien wirkungslos), muss ich ich mit Schmerzmitteln über Wasser halten. Ist sehr schwer, da ich seit Ende Februar massiven Zuwachs an Schmerzen und neu befallenen Gelenken habe (nach einer Infektion).
    Was bei mir mal eine Zeitlang half: Katadolon S long, hatte keine Nebenwirkungen
    Aktuell nehme ich: Palexia (ist relativ neu auf dem Markt, gibt es auf Betäubungsmittelrezept, ist aber harmlos, macht mir keine Nebenwirkungen) und Zaldiar (das ist eine Kombi aus Paracetamol und einem Entzündungshemmer). Ich kam bis Ende Februar ganz gut mit beiden zurecht. Jetzt muss ich bei Bedarf Tilidin nehmen, vor allem wenn sich meine Trigeminus-Neuralgie akut meldet.
    Ich hoffe, ich konnte Dir weiter helfen.
    Alles Gute
    Loopy
     
  14. Thisa

    Thisa Neues Mitglied

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    Hallo loopy

    Danke für deine Antwort...
    ich Frage mich auch wie lange ich das Corti noch nehmen muss ...

    Meine Diagnose steht ja leider noch nicht fest...:(
     
  15. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Hallo Ihrs,
    ich würde das generell mit meinem Arzt besprechen.
    Biba
    Gitta
     
  16. arielle

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    Hallo Loopy, Zaldiar ist eine Kombination von Paracetamol und Tramadol, also nicht entzündungshemmend.
    Wollte das nur richtigstellen, weil ich das auch gedacht hatte am Anfang. Aber die Schmerzen nimmt es wirklich gut.
    LG Arielle
     
  17. Thisa

    Thisa Neues Mitglied

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    Hallo alle zusammen

    Soll jetzt das Cortison ausschleichen lassen...
    ab morgen 12,5mg 4Tage lang...
    danach 5mg 5 Tage lang...
    Arcoxia 90 soll ich auch weg lassen...
    dafür muss ich Tilidin 2 mal tgl 20 Tropfen
    und Amitriptylin 25mg...
    Tilidin hat mich total benommen gemacht konnte kaum Auto fahren...
    aber die Schmerzen sind viiiiiiiieeeeeel besser geworden
    Amitriptylin nehme ich zur Nacht k.a. wie die wirken
    Kennt sich jemand mit den beiden Medikamenten aus ...


    LG:)
     
  18. ela_32

    ela_32 Neues Mitglied

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    hallo thisa!
    ich hatte anfangs auch die tropfen die haben mich auch total benebelt gemacht,das wird auch noch eine zeit so bleiben bis sich der körper dran gewöhnt hat.

    ich würde mal mit dem arzt reden ob du keine retart tabletten bekommen kannst, die hauen nicht ganz so rein mit dem schwindel und die halten länger an als die tropfen.

    das amitriptilin habe ich auch genommen hat bei mir leider nicht geholfen,vielleicht kann dir ja jemand anderes da etwas zu sagen.
    darf ich mal fragen was du genau hast?
    weil tilidin ist schon ein sehr starkes medikament!
    mann sagte mir es ist die vorstufe zu morphin!

    ich hoffe das konnte dir etwas helfen und noch einen schmerzfreien tag

    lbg
    ela_32
     
  19. Thisa

    Thisa Neues Mitglied

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    Hallo ela_32

    was ich habe ist leider noch nicht sicher...
    muss Montag zum Rheumatologen weil meine HÄ nicht mehr weiter weiß
    ich habe mega angeschwollene Gelenke...Hände, Ellenbogen, Knie, Fußgelenke und Hüfte.
    Und unerträgliche Schmerzen...die fühlen sich so an als würde jemand immer drauf schlagen, also eher ein dumpfer Schmerz.
    Habe in der letzten 1 1/2 Woche fast 5kg abgenommen und ständig erhöhte Temperatur...
    Meine Blutwerte waren ganz ok außer der ANA war bei 1:160
    Die Blutwerte vom Rheumatologen werde ich Montag bekommmen.
    Achja ... schlafen kann ich wegen den Schmerzen auch nicht...höchsten drei Stunden am Tag (Nacht)
    Sollte gestern schon ins KH...wollte ich aber nicht weil meine Tochter am Samstag Geburtstag hat...ich muss doch fit sein!!!


    LG Thisa
     
  20. ela_32

    ela_32 Neues Mitglied

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    hallo thisa

    das hört sich aber nicht gut an!
    ich versteh nur nicht warum du dann das cortison schon absetzen sollst?
    hat die das cortison geholfen?
    mit deiner tochter versteh ich aber wenn es nicht anders geht mußt du wohl ins kh gehn,es bringt nichts wenn du wie benebelt auf dem geburtstag sitzt und schmerzen hast:(

    aber frag die ärtzte mal nach den tabletten die sind längerfristig besser!

    lbg
    ela-32