1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Frage an Frauen die die Geburt ihres Kindes

Dieses Thema im Forum "Rheuma und Schwangerschaft" wurde erstellt von Elke, 6. Februar 2008.

?

Hast du die Geburt deines/r Kindes/r als eine 10 auf der Schmerzskala empfunden??

  1. Ja, die Geburt war eine 10!! Einmal NIE wieder.

    5 Stimme(n)
    6,7%
  2. Nein, die Geburt empfand ich nicht als eine 10.

    36 Stimme(n)
    48,0%
  3. Die Schmerzen sind NICHT vergleichbar.

    51 Stimme(n)
    68,0%
  4. Die Schmerzen kann man SEHR gut mit chronischen Schmerzen vergleichen!

    0 Stimme(n)
    0,0%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. Elke

    Elke wünscht allen

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    2.273
    Zustimmungen:
    4
    Ort:
    NRW
    voll mit erlebt haben, chronische Schmerzen haben
    und das System der Schmerzskala 1-10 kennen.

    Hallo ihr lieben r-o User,

    aus gegebenen Anlaß möchte ich diese Umfrage hier einstellen,
    ich bezwecke auch etwas ganz bestimmtes damit.

    Erklärung:

    Einige von euch haben sicher gelesen das ich vor gut 2 wochen auf
    eigene Verantwortung das KH verlassen habe, da sich der dortige
    Schmerztherapeut weigerte mir zu helfen!!

    Unser Gesprächs-Versuch verlief, für mich mehr als suspect, denn
    dieser "Schmerztherapeut" behauptete das es erwiesen sei, das die
    Geburt eines Kindes, wohl gemerkt die GEBURT nicht die Wehen!, auf
    der Schmerzskala eine 10 seien!!!

    Ich wiedersprach ihm, und sagte das ich die Geburt meiner Tochter
    keinesfalls als eine 10 empfunden habe, im Gegenteil ab den Presswehen
    war es für mich das angenehmste und schönste Gefühl der Welt, das
    er aber mit Sicherheit 10 Frauen fragen könne und dann auch verschiedene
    Antworten von Horror bis geht so, oder wie ich - nicht schlimm- erhalten würde und er außerdem diesen "Positiven Schmerz" nicht mit den bei mir vorhandenen Dauerschmerz vergleichen kann. Dies wies er betont zurück und meinte das wir so keine kommunikative Ebene finden würden, der nächste Vergleich zu unseren chronischen Schmerzen war der, das ich mir mit einem Hammer auf den Daumen hauen soll (vorstellen soll) und dies sei ebenfalls eine 10, worauf ich sagte: naja, vielleicht für 5 Sek. dann isses wieder wesentlich besser.

    Aber zurück zu meiner Umfrage:

    Bitte macht zahlreich mit und schreibt mir eure Meinung!!!

    Habt Ihr die Geburt eures Kindes oder Kinder als eine 10 auf der Schmerzskala empfunden???

    Ich werde auch die Schmerzliga anschreiben und nachfragen wo und wer solch eine Studie gemacht hat, das es bei Schmerztherapeuten "angeblich" zu Grunde gelegt wird, das eine Geburt eine 10 ist und das dann für Männer zum besseren Verstehen der Schmerzen beitragen soll:rolleyes:

    entschuldigt wenn ich darüber lache, aber wie will ein Mann einen Geburtsschmerz beurteilen und verstehen können``???? nur weil einer mal sagte: die Geburt ist eine 10:confused::confused::confused::eek:

    Wenn ich genug Antworten erhalte und eine Antwort der Schmerzliga vorliegen habe, würde ich dem betreffenden Herr in Weiß gerne schreiben/fragen woher er diese Weisheit hat.

    Auch mache ich noch eine zweite Umfrage zum Thema Schmerztherapie in Klinken auf, ich bin der Meinung das wir hier bei r-o eine doch schon sehr große Gemeinschaft sind UND das wir nicht nur hier im Forum über die Missstände uns beschweren sollten, sondern mal versuchen sollten etwas daran zu ändern!!!! ich hatte das Thema schon eimal Aufgegriffen, doch leider waren dann nur noch eine Handvoll User da, die schlechte Erfahrungen in der Klinik gemacht hatten............dazu aber mehr in der anderen Umfrage.

    Ich danke euch fürs lesen und würde mich freuen eure Meinung zu hören/lesen!!!!

    Wenn wir nicht für uns einstehen..... wer dann????

    Lieben Gruß alles Gute und paßt auf euch auf
    elke
     
  2. butterli

    butterli Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. November 2006
    Beiträge:
    650
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    bei Leipzig
    Hallo Elke:)

    Da Ich 2 Kinder auf normale Weise bekommen hab würd ich sagen eine 10 auf der Schmerzscala war da nie und nimmer wenn eventuel 5-6 mehr nicht :mad: ,zum Glück waren beide Geburten mit nur relativ kurz und schmerzarm benötigte nicht mal 3 Stunden wofür ich sehr dankbar bin damals hätte ich vieleicht eine 10 angegeben aber jetzt durch die jahrelangen und heftigen Schmerzen weis ich erst was Schmerzen so richtig bedeuten ,manchmal sag ich lieber noch 3 Kinder als pausenlos diese Schmerzen.Wurde zwar bei beiden Kindern genäht aber ich empfand die Geburten als eine so schöne Sache den als das Kind da war waren alle Schmerzen vergessen .Ich finde es klasse von Dir diese Umfrage zu machen und sie letztendlich diesen Herrn in Weiß unter die Nase zu halten.Hoffentlich machen noch viele mit.Sei ganz lieb gegrüßt vom Butterli:)
     
  3. kukana

    kukana Moderatorin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    10.411
    Zustimmungen:
    233
    Ort:
    Köln
    Da ich kinderlos bin, kann ich nichts dazu aussagen. Aber schaut doch mal auf www schmerzskala.de dort ist das Schmerzempfinden sehr gut beschrieben, auch dass Schmerzen individuell bei jedem anders gefühlt werden.

    Gruß Kuki
     
  4. Fallingstar

    Fallingstar Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2006
    Beiträge:
    427
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Baden-Württemberg
    Hallo Elke,

    die Geburt meiner Tochter dauerte 22 Stunden und die Schmerzen waren zum Teil schon sehr heftig, aber niemals eine 10. Ich würde sagen so etwa zwischen 6 und 7. Wobei ich der Meinung bin, dass Geburtsschmerzen nicht vergleichbar mit Rheumaschmerzen oder OP-Schmerzen sind. Ich habe 2005 die Gebärmutter entfernt bekommen (mit Bauschschnitt) und da waren die Schmerzen so bis ca. 5 Stunden nach der OP fast nicht auszuhalten. Nach langem betteln, haben die mir irgendeine Droge:D verpasst und dann hatte ich die 8 Tage im KH überhaupt keine Schmerzen mehr.

    Lg Ute
     
  5. CaDoh

    CaDoh Mitglied

    Registriert seit:
    11. September 2007
    Beiträge:
    183
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Wo ich glücklich bin
    Schmerzen?

    Hallo Elke,
    bei deiner Umfrage kann ich Dir nicht so recht weiter helfen, habe zwar zwei Kinder, aber da ich beim ersten eine Notsectio hatte, habe ich den zweiten per geplanten Kaiserschnitt holen lassen.
    Ich habe ein sehr hohes Schmerzempfinden, da ich mich noch nicht einmal mit heißem(kochendem) Wasser so richtig verbrühe, kann ich auch meine Schmerzen nicht auf eine Skala einordnen.
    Einen Tag nach meiner Entbingung bin ich mit meinen Redonflaschen rechts und links im Bauch aufrecht auf dem Flur spazieren gegangen. Meine Freundin sagte mir wenn die Schläuche der Redonflaschen gezogen werden , würde es fürchterlich weh tun...war bei mir nicht der Fall(Gott sei dank).
    Schmerzen sind relativ...jeder empfindet sie anderst.
    Auch ich habe Schmerzen, an einigen Tagen sind sie schlimmer und an anderen Tagen nicht so schlimm. Aber ich glaube auch das ein Geburtsschmerz niemals eine 10 sein kann.
    Einen scönen, schmerzfreien Abend
    Gruß CaDoh
     
  6. Sita

    Sita Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    255
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Wolfratshausen/Nähe München
    Schmerzen

    Hallo Elke,
    ich kann mich nur erinnern, dass ich zu den Schmerzen nach der Synovektomie (Knie) sagte, lieber noch 10 Kinder (ich hatte kurz zuvor meinen Sohn bekommen) als noch eine Synovektomie.
    Wie du schreibst, der Wehenschmerz war kurz und heftig, aber dann auch gleich wieder weg - ein positiver Schmerz.
    Hoffe dir damit geholfen zu haben
    Sita
     
  7. anbar

    anbar Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.509
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    :)
    Hallo Elke, das ist ja mal interessant. Ein Mann kann Schmerzen einer Geburt beurteilen.Toll.
    Also, ich habe 2 Kinder.
    Das erste,heute 34 Jahre, hat 4,5kg gewogen,war 3 Wochen über der Zeit.Hatte jeden 2. Tag eine Einleitung aber: Madammi wollte eben noch nicht kommen.
    Als es dann soweit war endlich,hat sie nochmals 8 Std. auf sich warten lassen.Die Geburt war heftig, lustig,weil das gesamte Team mit mir Witze gemacht hat und was soll ich sagen, alles war nach ca. 3 Min. danach vergessen.
    Das 2 Kind ist nun 30 Jahre,hatte bei der Geburt dann 5 kg und ist nur mit vielen Tricks auf die Welt gekommen. War schon recht schwer,aber:
    war auch nach 3 Std. vorbei und vergessen und eigentlich abgehakt,aber leider hatten die Ärzte 1 Tamponage vergessen und auch die Nachgeburt war nicht vollständig.Teile davon sind noch nach über 6 Wochen gegangen.
    Das hat mir natürlich große Schmerzen bereitet aber das war dann auch irgendwann mal vorbei.Also abzusehen.
    Die Rheumaschmerzen gehen nie vorbei,die begleiten mich Tag für Tag und ich würde lieber wieder Kinder gebären als das.
    Das ist mein Beitrag zu dem Thema Schmerzen :Geburtsschmerzen
    und Rheumaschmerzen kann ich nicht vergleichen.Das ist ein Unding.


    Machs gut und vor allem Daumen drücke ich für dich
    LG
    Anbar
     
  8. ErikaSt

    ErikaSt ErikaSt

    Registriert seit:
    7. Januar 2006
    Beiträge:
    282
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Dortmund
    Hallo Elke,
    ich finde Deine Umfrage auch sehr gut, habe auch erschüttert Deinen Beitrag gelesen und kann diesen Mediziner nicht verstehen, dafür Dich aber um so besser, dass Du für Dich entschieden hast.
    Zur Umfrage:
    Ich kann die Geburt meiner Tochter keineswegs mit meinem CP- und / oder Fibro-Schmerz vergleichen. Unter der Geburt hatte ich nie derartige Schmerzen, dass mir die Tränen unkontrolliert hervorschossen, jetzt unter meiner rheumatsichen Erkrankung sehr wohl. Ansonsten kann ich nur die Erfahrung bestätigen: der Geburtsschmerz ist irgendwann zu Ende, der Rheuma-Schmerz kommt unkontrolliert immer wieder.

    Ich wünsche Dir viel Kraft, besonders dass eine Möglichkeit gefunden wird, Dir effektiv zu helfen.
    Liebe Grüße
    Erika
     
  9. Tenderness

    Tenderness Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2005
    Beiträge:
    30
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    Schmerzen

    Hallo Elke,
    ich möchte auch an Deiner Umfrage teilnehmen, obwohl ich keine Kinder habe (ich wollte sie nie) kann ich mit Sicherheit sagen, dass Rheumaschmerzen die seit Jahren ununterbrochen da sind und alleine aus dem Grund belastend sind, mit der Geburt absolut nicht verglichen werden können/sollen. Es ist nicht nur die Stärke entscheidend sondern die Art und Dauer. Klar sind z. B. Schmerzen beim einer Zahnextraktion sehr stark, sie dauern aber nicht Jahre lang wie die Rheumaschmerzen bei mir seit 20 Jahren.

    """dieser "Schmerztherapeut" behauptete das es erwiesen sei, das die
    Geburt eines Kindes, wohl gemerkt die GEBURT nicht die Wehen!, auf
    der Schmerzskala eine 10 seien!!!"""
    Was wollte er damit sagen, dass alles andere gar nichts ist.....und warum? Ich sehe leider keinen anderen Sinn darin als eine Art Provokation, damit der Patient verunsichert wird.


    Alles Liebe
    wünsche ich Dir
     
    #9 7. Februar 2008
    Zuletzt bearbeitet: 7. Februar 2008
  10. Clau

    Clau Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    191
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Teneriffa
    Liebe Elke
    Ich finde die Aussage des Schmerztherapeuten auch seltsam. Damit statistisch eine 10 zustande kommt, müssten einige Frauen ein Schmerz über 10 hinaus angeben, denn in diesen Thread haben einige schon mit unter 10 abgestimmt. Vielleicht meinte er aber, dass die Schmerzen der Geburt und damit meinte er bestimmt, die eigentliche Entbindung, an die 10 drankommen kann, oder ein typisches Beispiel für eine 10 sei. Dabei darf man nicht vergessen, dass der Frauenkörper viel Schmerzwiderständiger sein soll, als der eines Mannes, von dem man sagt, dass er eine Geburt nicht überleben würde. Das heisst aber nicht, dass kein Mann einen Geburtsschmerz aushalten kann. Hier kommt es also auf die genaue Wortwahl und den Zusammenhang an.
    Ich hatte leider keine natürliche Geburt, 33 Stunden mit vielen Komplikationen und schliesslich wurde die Epidural eingesetzt. Also kann ich leider nicht abstimmen, finde aber die Vergleiche eines augenblicklichen Schmerzes mit dem des Rheumas sehr unangemessen.
    Liebe Grüsse
    Claudia
     
  11. Ruth

    Ruth Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    12. April 2004
    Beiträge:
    9.195
    Zustimmungen:
    87
    Ort:
    württemberg
    hallo, elke!

    bei den geburten meiner 3 kinder kann ich sagen, es waren ganz gewiss KEINE 10 punkte auf der schmerzskala! ausserdem, wie viele schon geschrieben haben, sind es doch sozusagen "positive schmerzen" - weil man ja weiss, dass am ende etwas sehr schönes kommt, nämlich ein kind!
    bei meinem CSS habe ich keine chronischen schmerzen, deshalb kann ich es jetzt nicht soo gut vergleichen wie die meisten andern mit den "typischen" rheuma-schmerzen.
    viele grüsse,
    ruth
     
  12. Kachingl

    Kachingl Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2007
    Beiträge:
    143
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Elke!

    Hat er sich wirklich geweigert Dir zu helfen, oder konntest Du mit ihm nicht einer Meinung werden und bist deswegen gegangen? Das geht aus Deinem Thread nicht so ganz hervor.
    Falls er sich geweigert hat Dir zu helfen, würde ich mich über was ganz anderes beschweren, denn er hat ja keinerlei Berechtigung Dir eine Behandlung zu verwehren.

    Desweiteren würde ich sagen, dass es doch ziemlich schnuppe ist, was dieser Mann über den Geburtsschmerz denkt. Schmerzen sind eine sehr subjektive Empfindung, und ich könnte mir vorstellen, dass eine Frau unterschiedliche Antworten auf diese Frage geben würde, je nachdem WANN nach der Geburt man sie das fragt.
    Egal, was da seine Meinung ist, es geht doch darum DIR in deiner akuten Problematik zu helfen, und ich denke, Du solltest in deiner Aufregung nicht das wesentliche aus dem Kopf verlieren: nämlich Dich darauf zu konzentrieren, dass es Dir besser geht.

    Ich wünsche Dir auch weiterhin alles Gute, :)

    lg, Kachingl
     
  13. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.809
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Sachsen - Anhalt
    liebe elke,

    also die schmerzen sind absolut nicht miteinander vergleichbar, denn es fehlt die vergleichsb a s i s.
    einmal sind es schmerzen auf grund von krankheit und einmal schmerzen auf grund von erwartung neuen lebens. man kann eben nicht äpfel mit birnen vergleichen ;).

    ich habe 2 kinder geboren. eine frühgeburt, wo eine nach-op nötig war und eine steissgeburt, die ohne kaiserschnitt von statten ging, weil der op voll besetzt war. bei keinem der geburten hätte ich sagen können "stufe 10". ich war voller erwartung und voller sorge um die kinder, da war mir alles andere schnurzpiepsegal und schmerzen im sinne von schmerzen waren es eigentlich auch nicht.
    wie kann ein mann nur solch einen vergleich anstellen? :eek:
     
  14. cinderella

    cinderella Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2007
    Beiträge:
    85
    Zustimmungen:
    0
    Hallo, Elke!

    Also ich finde auch, dass die Schmerzen absolut nicht vergleichbar sind.

    Ich habe 4 Kinder bekommen, davon einmal Zwillinge, alle auf natürlichem Weg und jede Geburt war anders (von 8 Stunden bis anderthalb Tage). Aber bei keiner würde ich die 10 einsetzen. Alleine schon, weil die DAUER der Schmerzen doch ganz anders ist. Der Geburtsschmerz als solcher ist vielleicht heftig (trotzdem auch bei mir allenfalls eine 7), aber doch nur sehr kurz. Außerdem ist man doch in dem Moment so Adrenalin-überschüttet, dass man das eh kaum noch mitbekommt.
    Und wie meine Vorschreiberinnen schon angemerkt haben - es ist ein positiver Schmerz, man freut sich auf das Kind, will es endlich in den Armen halten.

    Man muss auch in dem Moment "nichts anderes tun". Wenn ich meine Schmerzen habe und dabei noch den Haushalt machen, einkaufen gehen, Kinder betuddeln oder sonstwas machen muss, dann bekommt der Schmerz doch alleine schon dadurch einen ganz anderen Aspekt, weil er STÖRT (mal ganz davon abgesehen, dass er NERVT;) ) und mich in dem Moment einschränkt.

    Auch ich kann mich nur anschließen und mich fragen, wie man so einen Vergleich überhaupt anstellen kann. Macht nicht viel Sinn!

    GLG Anja
     
  15. swizzli

    swizzli Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. August 2007
    Beiträge:
    108
    Zustimmungen:
    0
    Hallo
    Diensen "Mediziner" müsste man mal fragen, wieviele Kinder er denn schon geboren hat!! Klar ist der Geburtsschmerz heftig und trotzdem bei jeder Frau anders! Und wie schon mehrmals geschrieben: er ist absehbar!!!! Grösser als die Schmerzen war bei mir die Erschöpfung und die Sorge um das Kind, weil das Ganze bei uns ca. 15 Stunden dauerte.
    Ich finde es echt daneben, solche Schmerzen miteinander zu vergleichen!
    Liebe Grüsse, swizzli
     
  16. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2004
    Beiträge:
    2.521
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Weserbergland
    10?

    Kann ich mit 10 abstimmen- ich weiß nicht recht. Trotz bislang gehabter fibro/ rheuma/ op-schmerzen (ohne schmerzmedik.wegen unverträglichkeiten) war sicher die austreibungsphase bei meinen kindern der absolute höhepunkt für mich. Das wäre meine persönliche erfahrungs- 10. Das dieser schmerz nur relativ kurzzeitig ist, es erholungsphasen gibt und nach der geburt sozusagen erledigt ist - wie schön. Das schmerzen viel stärker sein können glaube ich gern, der mensch ist da leider sehr kreativ. Darum glaube ich, wir sollten die diskussion dahingegen eingrenzen und an unserem bislang erlebten/ erlittenen maximum festmachen. Jeder erlebt schmerz anders. Das ein gutachter oder therapeut es an etwas festmachen möchte halte ich nicht für falsch- was soll der arme mensch sonst tun? Er kennt uns nicht, weiß nichts von unserer ehrlichkeit und hat möglicherweise schon sonst was für stories gehört. Die idee, sich mal kurz in den anderen hinein zu versetzten ist nicht die schlechteste. LG von Elke.
     
  17. Tenderness

    Tenderness Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2005
    Beiträge:
    30
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    Hallo:),
    so viel Mitgefühl hätte der arme Mensch, dessen JOB ist, kranken Menschen zu helfen und wofür er bezahlt wird, nicht verdient....
    nun jeder hat aber so seine Meinung und vielleicht braucht der arme Mensch auch Hilfe...
    Zitat ""Das ein gutachter oder therapeut es an etwas festmachen möchte halte ich nicht für falsch- was soll der arme mensch sonst tun?"" Die Antwort ist ganz einfach - er soll helfen.........
    rheumatische Schmerzen sind nichts Neues und einem med. bewanderten Schmerztherapeuten sollten sie bekannt sein
     
    #17 8. Februar 2008
    Zuletzt bearbeitet: 8. Februar 2008
  18. Elke

    Elke wünscht allen

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    2.273
    Zustimmungen:
    4
    Ort:
    NRW
    Hallo Kachingl,

    es lief so ab, das er wie er sagte: eine Kommunikative Ebene schaffen möchte damit wir beiden uns auch verstehen (genau seine worte, hab sofort danach ein gesprächsprotokol angefertigt)
    dann ist er ständig auf dem geburtsschmerz rumgeritten, und da geb ich auch zu das wir auf keinen fall der selben meinung waren!!!

    ich sagte ihm dann, das ich ja in eine schmerzklinik gehen werde, das dieser entschluß aber schon für mich feststand bevor er jetzt hier her kam, aber das dass alles doch jetzt nicht mit meiner JETZIGEN problematik zu tun habe, ich sagte ihm das ich innerhalb von 52 std. von 150µg auf 75µg Fentanyl reduziert wurde, das dies zu schnell sei und ich nun nicht nur mit den starken schmerzen meiner gelenke, weswegen ich das medi ja auch bekomme mich rumschlagen müssen, sondern das ein erheblicher entzugsschmerz noch hinzu kommt.

    er ging absolut NICHT darauf ein, nein er sagte: ich werde Hr. Dr. H. und Hr. Prof.A. mitteilen das sie ihnen so schnell es geht ein bett in der schmerzklinik in bochum besorgen, dort gibt es ausgebildete Psychologen und Psychiater, die werden ihnen beibringen das die Schmerzen die meinen zu haben, nicht vorhanden sind!

    er stand auf und sagte nochmals zu mir gewand: ja, so machen wir das
    nahm seine begleiterin und ging.

    zu beginn unseres gespräches sagte er: ich bin Anästhestist und mache noch nebenher Schmerztherapie, ich bin jetzt meinem Kollegen zu liebe hier und mache das Konsil bei ihnen, aber normaler weise bin ich NUR für Akutpatienten, den OP und die Intensivstation zuständig.

    da ich dort mit erheblichen schmerzen und entzug lag, meinte ich das ich mich durchaus als Akut patientin fühle, er hatte für meine ganze situation immer wieder sobald ich sie ansprach ein lächeln über, mit der immer wieder kehrenden frage: sind die schmerzen denn jetzt genau so schlimm wie sie bei der geburt ihrer tochter waren??
    und dabei sein provozierendes lächeln, so von oben herab.
    er hätte auch direkt sagen können: erzählen sie hier nicht so ne schei.e, sie wollen doch nur stoff haben.

    also, nachdem er in keinster weise auf das akut problem eingegangen ist, kann ich nur sagen das ich es so empfunden habe das er mir auch gar nicht Helfen wollte und das ist in meinen augen eine verweigerung gewesen.
    ob man das auch im rechtlichen sinne so benennt weiß ich nicht.

    traurig fand ich ganz besonders, das sich trotz meiner dringenden bitte auch mein behandelnder arzt nicht mehr hat sehen lassen.
    und nun im bericht steht: unter Betonung "das der Schmerztherapeut ihr nichts bringe" hat die pat. am 21.2. die klinik gegen ärztlichen rat verlassen.

    ich sagte aber zu der schwester: können sie bitte hr.dr.H. anfunken, ich muss dringend mit ihm sprechen, der schmerztherapeut war eben da und der weigert sich mir zu helfen, ich muss mit ihm reden ob er noch andere möglichkeiten sieht mir zu helfen, denn wenn nicht werde ich heute noch nachhause gehen, denn so schaffe ich das derzeit weder körperlich noch psychisch! (wärend ich mit ihr sprach weinte ich, weil ich mich so allein gelassen fühlte)
    darauf fuhr mich die schwester in einem barschen ton an: Dann müssen sie aber unterschreiben.
    und ich sagte ja das weiß ich.

    tja, der arzt ließ sich nicht sehen (obwohl ich mich mit ihm gut verstanden hatte am morgen, zumindest war das mein eindruck) sondern nach 52 minuten stand eine andere schwester an meinem bett mit dem formular welches ich unterschreiben musste, meine frage nach hr.dr. H. wurde mit: der kommt nicht, beantwortet.

    Kachingl, ich hoffe ich konnte es jetzt verständlich rüber bringen, leider
    gelinkt es mir nicht immer die situation klar rüber zu bringen.

    ich denke das der schmerztherapeut nur den vorfall des vortages gesehen hat, dieser konnte ja nicht geklärt werden warum es dazu gekommen ist,
    (wobei ich durch googeln schon ein schritt weiter bin) und ich schwöre immer noch beim Leben meiner tochter (und ich lag 65 std. in den wehen) das ich NICHTS dazu genommen hatte, mir aber nach wie vor eine Beimedikation unterstellt wird (meine entgegen Unterstellung: der schwester ist ein fehler bei den infusionen unterlaufen) und das hat meiner meinung der schmerztherapeut als einzigstes gesehen und hatte sich seine meinung schon gebildet bevor er mich sah: und zwar, diese frau muss in den entzug und psychitrisch behandelt werden, denn die hat nix die is abhängig.
    genau so kam er vom ersten satz bis zum schluß rüber, warum sonst ging er mit keiner silbe auf mein problem ein??

    ich danke dir für deine antwort und deine lieben wünsche, ich versuche jetzt erstmal noch verstärkt meine gesundheit im auge zu haben, die baustellen sind ja nicht weg,
    aber dennoch ärgere ich mich über solch eine ignoranz und vermessenheit behaupten zu wollen, er wisse wie schmerzhaft eine geburt ist.

    Kachingl, dir auch alles gute, keine schmerzen und ein schönes
    wochenende

    lieben gruß
    elke


     
    #18 9. Februar 2008
    Zuletzt bearbeitet: 9. Februar 2008
  19. Kachingl

    Kachingl Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2007
    Beiträge:
    143
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Elke!

    Oh Gott, das hört sich ja wirklich grauenhaft an! Ich kann Deine Reaktion voll und ganz verstehen, es ist eine Unverschämtheit, dass dieser Mann Dir unterstellt, Du würdest Dir die Schmerzen einbilden!

    Aber schon der Satz wie er sich bei Dir vorstellte (macht es nur seinem Kollegen zuliebe...) sagt, dass der Man vermutlich wirklich 0,5 Ahnung von Schmerztherapie hat. er war vermutlich verdammt genervt, weil er da zu Dir musste, und hat das voll an Dir ausgelassen!

    Hast Du danach noch einmal Kontakt mit deinem eigentlich Arzt dort gesucht? er sollte ja eine andere Meinung haben, denn sonst hätte er nicht diesen "Schmerztherapeuten " zu Dir geschickt. Ich würde mir glaub ich keinen Kopf darüber machen, dass er nachmittags nicht mehr da war, viele Ärzte sind nachmittags z.B. im OP oder haben einen vollen Terminplan, aber vielleicht suchst Du ihn in seiner Sprechstunde nochmal auf?

    Ich wünsche Dir auch weiterhin alles gute, und dass du diesen schlimmen Schmerzen bald loswirst!!

    gruß, kachingl.
     
  20. Lilly

    Lilly offline

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    5.171
    Zustimmungen:
    0
    hallo,

    der geburtschmerz selber bekommt von mir auch keine 10,- max. eine 8, aber wohl der dammschnitt den man mir gemacht hat. mein sohn ist im geburtskanal stecken geblieben, man konnte keine presswehe mehr abwarten und schnitt ohne betäubung. ich hatte das gefühl, dass mein hirn platz und das ich von unten nach oben zerreiße... dieser schmerz dauerte aber nur sekunden...

    in der schwangerschaft wurde mir ohne betäubung ein backenzahl gezogen (war 2 wochen vor der geburt). der schmerz bekommt 9 punkte.

    ein anders mal wurde ich vor schmerz bewusstlos (bauchfellentzündung).

    der schmerz bei einer stielgedrehten zyste bekommt bei mir ebenfalls 10 punkte auf der schmerzskala. ich musste mich über 6 stunden lang übergeben, konnte nicht mehr gehen, hatte so starke schmerzen und kein schmerzmittel konnte den schmerz eindämmen. ich habe mich noch nie im leben auf eine op gefreut, nur auf diese not- op. ich hätte den schmerz nicht mehr länger ertragen und mich aus dem fenster gestürzt....dies war überhaupt eine meiner schlimmsten schmerzerfahrungen, ich hatte vorher keine ahnung, dass es solche schmerzen gibt...

    rheumaschmerzen hingegen, auch im schlimmsten schub, bekommen bei mir max. eine 6-7 auf der skala. sie sind zwar nervig und lang andauernde schmerzen, aber ich hatte noch nie das gefühl dabei, bewusstlos zu werden, übergeben musste ich mich deshalb auch noch nie.