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Fibro - Rheuma?

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Mummi, 23. August 2012.

  1. Mummi

    Mummi Neues Mitglied

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    Hallo in die Gemeinde,

    ich war heute mit einer Arbeitskollegin ein Eis essen und
    sie hat mir von einem Vortrag über Fibro erzählt
    der in einer Schmerzklinik gehalten wurde.
    Der Arzt dort, der sich wohl auch so ein bischen auf Fibro
    spezialisiert hat, hat gesagt, dass man die Fibro
    nicht mehr zum rheumat. Formenkreis zählen würde.
    Es wäre da wohl eindeutig ein Serotoninmangel verantwortlich
    für und, wie sollte es auch anders sein, psyschiche Probleme
    und Traumata.
    Hat irgendwer schon mal was davon gehört oder kennt
    entsprecjhende Studien? Würde mich ja dann doch mal
    sehr interessieren.

    Mummi
     
  2. Ducky

    Ducky Aktives Mitglied

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    es gibt einige rheumatologen die die fibro nicht als rheuma sehen, sondern als shcmerzerkrankung.
    meine schmerztherapeutin stimmt mit den von dir vorgegeben dingen überin

    häufig wird fibro auch schon in psychosomatischen klinik behandelt

    ob da nun was dran ist, ist mir reltaiv egal, wenn die behandlung denn anschlägt, was sie ja bei vielen mit reinen schmerzmedis nicht tut.

    also andere wege suchen..meine meinung :)

    und die psche ist nunmal sehr komplex. warum also nicht da auch aufräumen oder andere strategien erlernen, je nach therapieform;)
    schließlich lässt man den körper ja auch behandeln
     
  3. Hatziputzi

    Hatziputzi Mitglied

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    Fibro-Rheuma

    Hallo ers einmal
    Ich habe seit Jahren eine RA, war dann 2010 in einer Schmerzklinik.
    Dort hat mir der dortige Arzt dann gesagt, dassm ich eine sekundäre Fibro habe das gerade bei Rheumapatienten sich diese gern entwickelt wnn nicht früh genug etwas gegen die Schmerzen unternommen wird.
    Viele Ärzte hätten Probleme frühzeitig eine Krankheitsangepasste Schmerzbehandlung einzuleiten.
    Das wäre dann der Nährboden für die Entwicklung einer Fibro.
    Die Betreuung durch Psychologen in der Klinik war dann auch schwerpunktnäßig "Schmerzbewältigung"
    Die Ärzte haben die Patienten dem Schmerzzustand entsprechend mit Medis versorgt, mit dem Ziel diese langfristig wieder zu reduzieren.
    Klang mir alles sehr logisch.
    Gruß
    Hatziputzi
     
  4. Mummi

    Mummi Neues Mitglied

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    Hallo ihr Beiden,

    ich glaube ihr habt mich da etwas missverstanden.
    Ich weiß sehr wohl als Betroffene, hab Fibro seit fast 24 Jahren,
    dass die Psysche und auch Stress, eine nicht unwesentliche Rolle bei der
    Erkrankung spielen. Ich merke selbst, dass an den Tagen an denn
    bei mir sozusagen die Hütte brennt oder es problematische Situationen
    in der Familie oder auf der Arbeit gibt, sich der Schmerz verstärken kann.
    Allerdings hatte ich bei Ausbruch der Krankheit eine extrem glückliche
    Zeit und auch jetzt würde ich mich nicht als besonders psyschich überanstrengt
    betrachten.
    Als ich das mit diesem Vortrag gehört habe, dachte ich nur: oh je.
    Wenn der nun Schule macht, ohne dass es wirklich durch verschiedene, voneinander
    unabhängige Studien, wissentschaftlich hieb und
    stichfest belegt ist, dann werden wieder viele Patienten in die
    "Psychosomatische Ecke" gestellt.
    Bei meinem Schmerzklinikaufenthalt hatte auch ich Gruppensitzungen bei
    einem psychologischen Schmerztherapeuten und habe vieles über die Schmerzverarbeitung
    im Gehirn gehört und gelernt.
    Allerdings habe ich auch viele schlechte Erfahrungen machen müssen,
    vor allem bei Ärzten, die die Fibro entweder als nicht existent oder aber
    als traumatisch bedingte Folgeerkrankung von Unfällen und extremen
    seelischen Erfahrungen im Leben sehen. So nach dem Motto:
    gehe zum Psyschologen und du wirst geheilt. Das hat bei mir nur nicht wirklich
    geholfen, zumal man mir bescheinigt, dass ich psyschich ziemlich stabil sind.
    Als bei mir die Fibro ausbrach hat mir ein Internist und Sportmediziner das Krankheitsbild
    ganz einfach und nüchtern beschrieben, ohne all das was heute noch dazu kommt, und ich habe es als
    Erkrankung wahrgenommen wie man z.B. ne Erkältung hat, nur halt mit viel mehr Beschwerden.
    Ich habe auch jahrelang "gut" damit gelebt, bis die Fibro quasi "Mode" wurde, nicht als
    eine ganzheitliche Erkrankung sondern eher als psyschiche Erkrankung.
    Vorher war die Erkrankung kein Thema für mich, es war eben so, ich hatte Medis, die mir halfen
    und ich hab eigentlich nicht weiter drüber nachgedacht, bis ich die seel. Ecke gestellt wurde.
    Ich finde es jetzt eigentlich traurig, dass all die, die Fibro haben
    nun wieder, nachdem die Erkrankung endlich mal von den Ärzten ernsthaft wahrgenommen wurde,
    unter Umständen wieder kämpfen müssen. Zumal ich schon lange bei Rheuma-Online dabei bin und
    viele haarsträubende Geschichten gelesen habe.
    Deshalb habe ich ja auch gefragt ob von euch jemand von diesen neueren Studien gehört hat.
    Mein Kenntnisstand ist bis jetzt, dass man bei vielen einen Serotoninmangel festgestellt hat,
    dass Dopamin eine Rolle spielen könnte, dass man sogar bei vielen Erkrankten ANAs gefunden hat,
    die unter Umständen doch eine entsprechende rheumatische Komponenete mit einbringen würden und
    das, ich glaube, Melatonin eine Rolle spielen könnte. Aber bei allem heißt es halt: KÖNNTE.

    Liebe Grüße

    Mummi
     
  5. josie16

    josie16 PsA

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